Kapitel 2

,,Ja?", ertönt die müde und raue Stimme.
Mein Herz bleibt stehen und meine Augen weiten sich. Das ist seine Stimme.

,,Z-zayn?"

Ich höre wie ein Lichtschalter oder so  betätigt wird und dann ein Rascheln.

,,Sie haben sich verwählt, und falls sie von der Telefongesellschaft sind, nein mich interessiert das neue Angebot für fucking 10€ im Monat einen Scheiß"

Meine Augen sind geweitet.
Aber plötzlich muss ich kichern. Klinge ich wirklich wie die Tanten von der Telefongesellschaft?
Stille am anderen Ende und plötzlich fällt mir auf wer am anderen Ende ist.
Ich räuspere mich.

,,Ne-nein, hier ist Ka-"

,,Kahira?", höre ich Zayns überraschte Stimme vom anderen Ende der Leitung.

,,Ja"
Wieder Stille.

,,Zayn, ich...Erinnerst du dich an den Brief in dem du mir versprochen hast, dass..., und ich weiß, dass das jetzt komisch ist aber ich... keine Ahnung was ich mir gedacht habe..." und je mehr ich spreche, desto dämlicher komme ich mir vor.

Und ich habe mit allem gerechnet, dass er mich fragt ob ich noch ganz klar im Kopf bin, oder wovon ich überhaupt rede, oder noch schlimmer, dass ich so blöd bin an einen Brief von vor 10 Jahren denke.
Mit wirklich allem außer dem:

,,Bist du Zuhause?"
Ohne nachzudenken antworte ich perplex.
,,Ja"
,,Okay, bin in 20 Minuten da"

Und schon hat er aufgelegt.
Ich sitze überfordert und unbeweglich und schaue auf die Wand gegenüber.
Langsam nehme ich das Handy von meinem Ohr runter.
Ist das gerade wirklich passiert?
Mein Gott, ja ich habe angerufen, weil ich blöd war und wegen dem plötzlichen Gefühlschaos, aber jetzt wo ich drüber nachdenke, habe ich wirklich daran geglaubt, dass er drangeht und dann auch noch zustimmt?
Nein, niemals.

Aber manchmal ist dieses Niemals falsch.
Genau wie es das Immer ist.
Aber das Manchmal irrt sich nie.

Jetzt wo ich drüber nachdenke, will ich wirklich Zayn bei mir haben?

Ich bin verdammt dämlich.
Ich haue mir die Hand vor die Stirn.
Ich spreche nichtmal mit diesem Jungen und jetzt rufe ich ihn an, wegen einem Brief vor 10 Jahren.

Ich atme tief ein und aus.
Vielleicht würde es mir ja gut tun.

Ich stehe auf und ziehe mir eine Hose und einen Pulli an.
Mit dem Kleid von der Beerdigung würde ich ihm nicht gegenüber treten.
Ich setzte mich auf mein Bett und schaue das Bild an der Wand an.
Ein Stechen geht erneut durch meine Brust.

Ich, London und Brooks zwischen unseren Eltern.
Dad rechts und Mom links von uns.

Mein Vater war Archäologe und wir waren nach Orten benannt.

In Kairo hatten meine Eltern ihren ersten gemeinsamen Urlaub, wo Dad meiner Mom dann den Heiratsantrag machte.
So kamen sie auf meinen Namen Kahira.
Unseren ersten gemeinsamen Familienurlaub verbrachten wir in der Hauptstadt von Großbritannien, wo meine Mutter auch mit meiner 2 Schwester schwanger wurde, London.
Und in Brooklyn hatten wir unsere Wohnung zusammen. So kam es zu Brooks Namen.

Ich atme tief ein und aus und bewege mich langsam nach unten.

,,Ira?", kommt es von der zittrigen Stimme meiner Mutter aus der Küche.

Ich gehe zu ihr und sehe wie sie sich schnell die Tränen wegwischt.

,,Wohin gehst du?", fragt sie mich und lächelt mich an.

,,Ich treffe mich mit Chloé ich brauche etwas Ablenkung, Mom", lüge ich sie an, da ich bezweifle, dass sie es toll finden würde, wenn sie erfahren würde, dass ich mich mit Zayn treffe.

,,Um diese Uhrzeit?", fragt sie skeptisch und trinkt einen Schluck von ihrem Glas Wasser.

,,Ja, Mom", sage ich und schaue sie abwartend an.

,,Na gut, aber seid vorsichtig und treibt euch nicht draußen rum ", sagt sie und nickt.
Ich betrachte sie und sie sieht so fertig aus, dass es mir im Herzen weh tut.
Ich laufe auf sie zu und umarme sie.
Sie schlingt ihre Arme um mich und ich höre ein Schluchzen. Dieses Mal ist es nicht meins.

,,Ich liebe euch Kahira, ihr seid das einzige was mir noch geblieben ist", sagt sie und drückt mich noch fester an sich.

,,Wir lieben dich auch Mom. Wir schaffen das, du bist eine starke Frau und wir sind starke Mädchen", sage ich und sie lässt mich langsam los und schaut mich mit ihren strahlend blauen Augen an, die meine kleinen Schwestern von ihr geerbt haben.

Ich bin die einzige, die die braunen Augen meines Vaters hat und ich weiß ganz genau, dass meine Mutter mir gerade deswegen so tief in die Augen schaut.
Das macht sie immer und jedesmal wird es nur schlimmer, gerade heute nach seinem Tod, sollte sie mir nicht unbedingt in die Augen gucken.

,,Hör auf, Mom", sage ich sanft und lege meine Hand auf ihre Wange.

Sie reißt ihren Blick von mir und schaut auf ihren Schoß.
,,Es tut mir Leid, es ist nur- du hast die Augen deines Vaters, sie sind so schön und-und-"

Ich unterbreche sie.
,,Du musst dich nicht entschuldigen", sage ich schnell und trete einen Schritt zurück.

,,Na geh schon, lass Chloé nicht zu lange warten", sagt sie und lächelt mich sanft an, während sie mir über den Arm streift.

,,Okay",sage ich langsam und drehe mich um.
Ich laufe aus der Küche, ziehe meine Schuhe an und mache die Tür auf.

Kurz stehe ich in der Dunkelheit, bis das Licht auf der Veranda angeht.
Ich atme tief die frische Luft ein und schaue hoch in den Himmel, die Sterne leuchten wie die hellsten Lichter und ich beneide sie dafür, dass sie selbst an ihrem Ende eines der schönsten Dinge sind: Sternschnuppen.

Mir steigen erneut Tränen in die Augen als plötzlich eine Sternschnuppe vorbeifliegt.
Plötzlich höre ich einen Motor und schaue vom Himmel weg auf die Straße.

Ich sehe einen schwarzen Jeep und gerade als ich denke, dass er weiterfährt, wird die Tür geöffnet und eine schwarz gekleidete männliche Person steigt aus.

Als ich meine Augen zusammenkneife, erkenne ich auch wer es ist.
Zayn.

Im Kontrast zu heute Mittag ist er lässig gekleidet.
Eine schwarze Jeans, schwarze Boots und ein schwarzes T-Shirt.
Er fährt sich durch die Haare als er sich schließlich zu mir dreht und mich auf der Veranda sieht.

Ich weiß nicht wie ich reagieren soll also schaue ich weg.
Er kommt auf mich zu und bleibt vor mir stehen, sodass ich mich zwinge ihn anzusehen.

,,Gehen wir?", höre ich seine raue Stimme und meine Augen schießen hoch.

,,Wohin?", frage ich neugierig.

,,Wirst du sehen", sagt er und dreht sich weg und deutet mir an ihm zu seinem Auto zu folgen.

Ich bewege mich nicht und er bleibt stehen und dreht sich zu mir.

,,Hätte ich vor dir etwas an zu tun, wäre es schon längst passiert", sagt er und ich schäme mich dafür, dass ich es ihm für einen Moment wirklich zu getraut habe.

Aber irgendwo ist es nicht meine alleinige Schuld, denn jeder weiß, dass Zayn definitiv nicht zu den Engeln dieser Stadt zählt.

Er steigt in seinen Wagen ein und ich beeile mich, damit er nicht ohne mich fährt, schließlich muss er das gerade nicht tun.

Ich gehe auf die Beifahrerseite und öffne die Tür.

Ein Geruch von Zigaretten strömt mir entgegen und ich muss husten.
Ich versuche mich zusammenzureißen um nicht unhöflich zu wirken und setze mich schnell hin und schnalle mich an.

Er guckt mich kurz an, bevor er eine Zigarette aus der Packung nimmt und diese in den Mund nimmt, bevor er den Motor startet.

Er zündet sie an während er losfährt und ich muss mich zusammenreißen ihn nicht zu bitten, sie draußen zu rauchen.

Ich huste als er den Rauch ausbläst.

,,Du rauchst im Auto?", frage ich nebensächlich und er schaut kurz mit einem prüfenden Blick zu mir bevor er antwortet.

,,Ja", gibt er kurz von sich.

Ich nicke und weiß nicht was ich sagen soll also sage ich das erstbeste, was mir einfällt.

,,Cool"

Er ignoriert den Kommentar und ich bin zum ersten Mal dankbar dafür, dass ich ignoriert werde, denn das war peinlich.

Die Fahrt verläuft still und mein Magen zieht sich zusammen, als ich langsam immer mehr realisiere, dass ich Dad nie wieder sehen werde.

Mir laufen stumm Tränen über die Wangen, während sich der Druck auf meiner Nase aufbaut, immer wenn ich kurz davor bin zu weinen.

Ich würde so gerne schreien und alles in meiner Umgeben verwüsten.
Ich will meinen Dad.

Plötzlich hält das Auto und ich werde aus meiner Trance gerissen.
,,Steig aus"

Ich schaue nach draußen und als ich nur Bäume in der Dunkelheit ausmachen kann schlägt mein Herz bis zu meinem Hals.

Meine Augen weiten sich und schaue zur Seite, wo ich sehe wie er aus dem Auto steigt.

Ich bin unfähig mich zu bewegen und es spielen sich hunderte Szenarien in meinem Kopf ab, die mein Herz beinahe zum Stillstand bringen.
Keine davon ist jugendfrei.

Er öffnet meine Tür und ich schaue ihn perplex an.

,,Weiß jemand, dass wir zusammen unterwegs sind?", fragt er und mir fallen plötzlich tausende Sachen ein, die meine Mom mir erzählt hatte.
Fragen sowas nicht immer Leute, bevor sie jemanden umbringen?

Mir fällt ein, dass niemand Bescheid weiß, sodass mir schwindelig wird.

Ich schlucke und schüttele meinen Kopf.
Hätte ich lügen sollen? Hätte ich sagen sollen, dass meine Mutter Bescheid weiß?
Ja, das hätte ich wahrscheinlich.

Verflucht sei meine Ehrlichkeit.

Mir steigen Tränen in die Augen und ich merke, dass es heute einfach zu viel wird für mich.
Und bevor ich mich zurück halten kann, fange ich laut an zu weinen.
Ich will nicht sterben oder vergewaltigt werden.

Plötzlich schaut Zayn überrascht.
,,Was ist los?", fragt er und schaut mich unbeholfen an.

Ich schluchze und steige aus dem Auto.
Ich schaue mit verheulten Augen zu ihm und ihm ist die Situation definitiv unangenehm und langsam verstehe ich garnichts mehr.

,,Komm", sagt er und deutet mir an ihm zu folgen und ich wische verwirrt meine Tränen weg.

Wenn er mir nichts tut, dann war das Geheule gerade mehr als peinlich.

Schluchzend folge ich ihm durch den Wald und gehe so nah bei ihm, da ich befürchte, dass ich in der Dunkelheit verloren gehe.

Als er plötzlich stehen bleibt, laufe ich in ihn rein und kralle mich an seinem Rücken fest um nicht hinzufallen.

Als ich wieder sicher auf meinen Beinen stehe, lasse ich ihn los und trete langsam zur Seite, nur um den schönsten Blick auf die Stadt zu bekommen, während die Sterne im Himmel heller leuchten als die teuersten Diamanten beim Juwelier.
Der Hügel ist frei von Bäumen, lediglich ein Paar Blumen die Fehl am Platz aussehen.

,,Wow", staune ich und setze mich auf den Boden.

,,Ich hab den Ort entdeckt, als meine Mom gestorben ist und ich alleine sein wollte und seitdem bin ich immer hier wenn es mir schlecht geht", erklärt er kurz und setzt sich dann mit genug Abstand neben mich.

,,Hier hört dich keiner, du kannst so viel schreien wie du willst", sagt er und mein Kopf dreht sich ruckartig zu ihm.

Meine Augen füllen sich wieder mit Tränen sodass er mich verwirrt anschaut und plötzlich klickt es bei ihm.
Was ist denn los bei diesem Jungen. Will er mir jetzt etwas antun oder nicht?

,,Du dachtest doch nicht wirklich die ganze Zeit ich bringe dich hierher um dich zu vergewaltigen oder?", fragt er plötzlich und ich antworte nicht.

,,Oh und wie du das dachtest", sagt er und lacht verbittert auf.

,,Um dich zu vergewaltigen, hätte ich mir nicht die Mühe gemacht, dich bis hierher zu fahren", sagt er plötzlich und mir steigen Tränen in die Augen. Wieder.
Ich bin heute wirklich ein emotionales Wrack.

,,Hey, Kahira so meinte ich das nicht", sagt er schnell und kratzt sich unbeholfen am Hinterkopf.

Ich frage mich ob es eine gute Idee war mich mit Zayn zu treffen, denn ich habe das Gefühl, ich weine mehr als wenn ich alleine wäre.

Ich vergrabe meinen Kopf schluchzend in meinen Knien und will gerade nichts sehnlicher als meinen Dad.
Wäre er doch bloß hier.

Plötzlich legt sich ein großer, starker Arm um mich und ich schaue zur Seite.

Zayn sitzt bei mir und streicht mir über den Arm.
Ich fühle mich zum ersten Mal seit langem wieder richtig geborgen in den Armen einer Person. Nicht weil es Zayn ist, sondern einfach eine Person die groß genug ist mich mit den Armen vollkommen zu umschließen, denn seitdem Dad krank ist, konnte er mich nicht in den Arm nehmen, da er nicht die Kraft dazu hatte.
Mein Kopf sinkt wieder auf meine Knie.

,,Ich werde dir jetzt nicht sagen, dass du aufhören sollst zu weinen, denn es kann sein, dass du das gerade brauchst", sagt er und obwohl er sich bemüht, merkt man einfach, dass er sowas nicht gewohnt ist und wirklich nicht damit umgehen kann.

Schließlich hebe ich meinen Kopf von meinen Knien und schaue ihn an und kann in seinen braunen Augen etwas ausmachen, dass ich nicht ganz identifizieren kann, aber ich würde mich weit aus dem Fenster lehnen, wenn ich es als Schmerz bezeichnen würde.

Schließlich schaue ich zurück in den Himmel und fange wieder an zu schluchzen.
Und das ganze verläuft die nächsten 15 Minuten so, bis ich nicht mehr weinen kann.

Alles brennt in und an mir und ich könnte mir die Haare vom Kopf reißen.
Ich schreie und löse mich von Zayn.
Ich stehe auf und schreie so laut ich kann.

,,Dad", ertönt es krächzend aus meiner Kehle und mein verheultes Gesicht schaut in den Himmel, während ich mich an alles erinnere, was wir zusammen unternommen haben.

Wie er mir das Zeichnen beigebracht hat. Wie er mir immer aus jeder Grabstätte was mitgebracht hat.
Wie wir zusammen gekocht haben.

Ich hatte immer eine engere Bindung zu meinem Dad als zu irgendeiner anderen Person. Nicht dass ich meine Schwestern und Mutter nicht lieben würde. Nein, ich würde mein Leben für sie geben, aber bei Dad war es etwas anderes.
Mom sagt immer, dass die Augen, die Tür zur Seele seien und da Dad und ich die gleichen Augen hatten, wir eine Seele hätten.
Und jetzt fühlt es sich so an, als hätte man meine Seele zerrissen.

Als hätte sie jemand angezündet und mit Kerosin überschüttet, so als würde es niemals mehr aufhören zu brennen.

Ich falle auf den Boden da ich keine Kraft habe mehr zu schreien oder auf den Beinen zu stehen.

,,Zayn, ich kann nicht mehr", schluchze ich und ich bin überrascht, dass ich ihn anspreche, schließlich bekommt er meinen Nervenzusammenbruch gerade mit.

,,Ich kann nicht ohne ihn", sage ich wieder und drehe mich zu ihm um, während die Stadt hinter mir bleibt.

Er schaut mich einfach nur an und ich befürchte, dass ich schrecklich aussehe.
Verheultes Gesicht, meine Haare kleben an meinem Gesicht, eine rote Nase und angeschwollene rote Augen.

Für einen Moment, glaube ich, dass er keine Lust mehr auf mich hat und einfach nach Hause fährt, aber dann steht er auf und kommt auf mich zu.

,,Steh auf", sagt er und bückt sich runter zu mir um mir zu helfen.

Er stützt mich an meinen Armen und als ich wieder auf meinen Beinen stehe kippe ich nach vorne und kralle mich an sein Shirt und schluchze, während ich meinen Kopf an seine Brust lehne, da meine Nackenschmerzen unerträglich geworden sind.

,,Ich will ihn so sehr zurück und ich würde alles dafür tun. Ich kann nicht ohne ihn, wirklich nicht", sage ich und ich spüre wie sich die Arme langsam um mich schlingen.

,,Du kannst und du wirst", höre ich seine tiefe Stimme leise reden, während ich sein Kinn auf meinem Kopf spüre.

,,Wirklich?", frage ich langsam und wische mit meinem Ärmel über mein verweintes Gesicht um mich zurück zu lehnen.

Er schaut mich an und nickt.

,,Geht der Schmerz weg?", frage ich ihn und er schließt die Augen.

,,Nein, aber er ist nicht mehr so präsent wie damals", antwortet er und ich kriege diese schluckaufartige Atmung wie nach jedem Mal wenn ich weine.

,,Ich denke du solltest jetzt nach Hause", sagt er während er sich von mir löst und ich nicke ergeben. Er hat Recht, ich muss schlafen.

Er geht wieder durch den Wald und ich folge ihm zum Auto.

Als wir ankommen setze ich mich auf den Beifahrersitz und er steigt ebenfalls ein.

Dann fährt er los und wir reden nicht bis er vor meinem Zuhause hält.

Ich löse meinen Gurt.

,,Danke", sage ich kurz und vermeide es ihn anzuschauen, denn er schaut selber aus seinem Fenster und nicht zu mir.

,,Du brauchst dich nicht zu bedanken. Es war wie ich es versprochen hatte- nicht mehr, nicht weniger", sagt er und ich nicke.

Gerade als ich aussteigen will, sagt er noch etwas.

,,Wenn wir wieder in der Schule sind, ist alles wieder beim Alten", sagt er und dreht sich zu mir.
Sein Blick ist distanziert und ernst.

Ich nicke erneut.
Ich spüre ein kleines Ziehen von Enttäuschung in meiner Brust.
Ich bin enttäuscht, aber nicht überrascht.

Ich steige aus und schließe die Tür, dann gehe ich zur Haustür und sobald sich die Tür öffnet, höre ich wie das Auto wegfährt.

Meine Mom schaut mich an und als ich ihr in die Augen schaue, fangen sie wieder an zu tränen.

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Ja I know hat lange gedauert, aber jetzt wo mein anderes Buch beendet ist, habe ich genug Zeit für dieses hier :)

Bitte lasst mir eure Meinung da, besonders in den ersten Kapiteln ist mir das sehr wichtig!!

Was ist gut und was soll ich ändern?

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