Kapitel 70°
Dann löst sich Taehyung von mir und ich vermisse seine Lippen jetzt schon.
"Sollen wir frühstücken?", fragt er und setzt sich auf.
So sehe ich, dass er oberkörperfrei ist und erkenne seine ausgeprägte Rückenmuskulatur. Ich spähe kurz unter die Decke und muss feststellen, dass ich noch vollkommen nackt bin.
'Ist Taehyung etwa auch noch...?'
Diese Frage, die mir in den Gedanken geschwebt hat wird dann auch schnell beantwortet als er die Decke zurück schlägt und aufsteht. Ich wende den Blick ab, da ich nicht auf seinen Hintern glotzen will. Da dreht Taehyung sich auch schon um und ich starre weiter stur gegen die Decke, um nicht auf sein bestes Stück zu starren..
"Also, was meinst du?", fragt er und mein Blick gleitet langsam zu seinem Gesicht. Nur zu seinem Gesicht. Auch wenn es mir extrem schwer fällt nicht runter zu gucken. Da fällt mir seine Frage wieder ein. Kurz nicke ich und er schnappt sich eine Boxershorts und streift diese über.
Ich atme tief aus und bekomme dann auch schon ein Shirt gegen den Kopf geschleudert.
"Persönlich wäre es mir ja lieber, du würdest nackt durch das Haus laufen", meint Taehyung frech und zuckt mit den Schultern, "deswegen wirst du nur das anziehen. Und nur das. Verstanden, Kitten?"
"Ja, Daddy."
"Geh davor noch duschen und komm dann runter. Ich bereite schon mal das Frühstück vor", sagt er bevor er den Raum verlässt.
Ich nehme das Shirt und stehe dann unter Schmerzen auf. Es ist nicht ganz so einfach zum Bad zu gelangen, doch Gott sei dank ist dieses nicht allzu weit entfernt von Taehyung's Schlafzimmer.
Ich gönne mir eine schnelle, warme dusche, damit der Schmerz hoffentlich etwas nach lässt, aber als ich aus der Dusche steige habe ich immer noch solche Schmerzen, die durch meinen Unterleib ziehen.
Schnell streife ich mir noch das XXXL Shirt über, das bis zur Mitte meiner Oberschenkel reicht und schaue noch kurz in den Spiegel, der über dem Waschbecken hängt. Ich richte meine Haare ein klein wenig und verlasse dann auch schon das große Badezimmer um ihm mit dem Frühstück zu helfen.
Ohne BH und ohne Slip.
Taehyung hat schon ein paar Pfannkuchen gemacht und empfängt mich mit einem schiefen Grinsen in der Küche.
Ich decke den Tisch und bald darauf ist Tae auch schon mit den sehr lecker aussehenden Pfannkuchen fertig. Er stellt den Teller in die Mitte des Tisches, auf dem sich mindestens fünf von den runden, gold gebackenen Kuchen liegen.
Gerade will ich mich auf einen der vielen Stühle setzen, da hält Taehyung mich mit seinem Arm um meinen Bauch fest.
"Ich hoffe du hast nicht mehr zu viele Schmerzen und dich von gestern jetzt etwas erholt", raunt er und küsst meinen Nacken. Meine Haar stellen sich dort auf und mich durchläuft ein kleiner Schauer.
"Das könnte kurz ziehen", meint er auf einmal und hebt mein - sein - Shirt etwas hoch um etwas kaltes an meinen Eingang anzusetzen. Auf meinem Hals verteilt er weitere Küsse, leicht darüber oder saugt sich sich an manchen Stellen auch leicht fest, um mich von dem Ding abzulenken.
Währenddessen schiebt er dieses Ding komplett in mich. Es ist groß, aber nicht so groß wie Taehyung.
"W-Was i-ist d-das?", frage ich und richte mich wieder auf, nachdem ich mich an dem Tisch abstützte.
"Das ist ein Plug", erklärt mir Taehyung mit einem frechen Grinsen, "und dieses Ding wirst du ab jetzt in dir drin haben, bis ich es wieder raus nehme. Es wird dich weiten, damit du am Anfang dann hoffentlich nicht mehr solche Schmerzen hast wenn wir es das nächste Mal treiben werden."
Am liebsten würde ich diesen Plug direkt wieder aus mir raus ziehen. Aber dann wird Tae böse und er wird mich bestrafen. Und das will ich nicht.
Also murmele ich ein einfaches "Ok".
Dann schießt mir plötzlich etwas in den Sinn.
"Das ist aber keiner mit Vibration, oder?", frage ich etwas besorgt, da ich dann in ständiger Angst wäre, irgendwo stöhnend zusammen zu brechen.
Schließlich bricht Taehyung in schallendes Gelächter aus.
'Lacht er mich gerade etwa aus?'
Dabei fällt mir auf, dass er schon wesentlich besser aussieht als gestern. Die Schwellung an seinem Auge ist schon etwas gewichen und man kann auch sehen, dass die Hämatome am Verblassen sind.
"Willst du dich gar nicht setzen?", fragt er amüsiert, während er auf den Stuhl neben sich deutet. Taehyung hat sich bereits nieder gelassen am Kopfende und hat sich schon den ersten der pancakes geschnappt.
Ich funkele ihn etwas an und bin unsicher auf den Beinen. Es ist sehr unangenehm mich mit diesem Ding in mir zu bewegen. Denn mit jedem Schritt den ich setze habe ich das Gefühl, dass es sich tiefer in mich drückt.
Auf wackeligen Beinen nähere ich mich dem Stuhl und setze mich dann schließlich erleichtert neben Taehyung. Ich stöhne auf als sich der Plug nun noch ein Stück tiefer in mich drückt und ich habe Angst, dass er irgendwann noch meinen bestimmten Punkt trifft.
Taehyung kichert etwas neben mir und mustert mich aufmerksam.
"B-Bitte T-Taehyung, n-nimm es w-wieder raus", flehe ich ihn schon halb erregt an.
Jedoch bekommt er dieses freche Grinsen nicht mehr von den Lippen und antwortet nur: "Nein."
Ich stöhne genervt auf, doch gebe mich machtlos geschlagen. Es scheint so, als würde er seine Meinung nicht mehr ändern und beobachte ihn dabei, wie er sich ein Stück des dünnen Pfannkuchen in den Mund schiebt.
Letztlich nehme ich mir auch einen und genieße ihn so gut es geht, da Taehyung pancakes wirklich außerordentlich gut zubereiten kann.
Den Plug, der sich in mir befindet, versuche ich so gut es geht zu ignorieren, was aber nicht ganz so einfach ist.
'Ich hoffe ich gewöhne mich schnell an dieses Ding!'
Nachdem wir fertig gegessen haben, will ich Taehyung so gut es geht helfen den Tisch abzuräumen. Aber leicht ist es nicht.
"Schon gut, ich übernehme das", lächelt er mir zu und ich nicke stumm während ich an der Küchentheke nach Halt suche. Er stellt ein halbvolles Glas Wasser neben mich und legt auch eine kleine Tablette daneben. Dankend nehme ich es entgegen und schmeiße die kleine Pille auch schon gleich ein, in der Hoffnung der Schmerz würde bald nachlassen.
Als er auch den den letzten Teller in die Spülmaschine geräumt hat, kommt er mit einem verschmitzten Grinsen auf mich zu.
"Soll ich dich von dem Plug in deiner süßen Pussy ablenken?", Taehyung wackelt mit den Augenbrauen und stellt sich direkt vor mich.
Ich schaue zu ihm nach oben und nicke. Sofort schlingt er einen Arm um meine Taille und zieht mich an sich ran. Meine Händen finden Platz auf seiner Brust und er beugt sich vor um seine Lippen auf die meinen zu drücken.
Ich schließe meine Augen und stelle mich auf meine Fußspitzen. Taehyung küsst mich sehr verlangend und lässt unsere Zungen immer wieder miteinander kollidieren. Ich versuche erst gar nicht ihn dominieren zu wollen, denn das würde ich sowieso nicht schaffen. Also lasse ich Taehyung's Zunge immer wieder in meinen Mund gleiten und meine Mundhöhle abtasten.
Seine eine Hand liegt jetzt nicht mehr an meiner Taille, sondern wandert gen südliche Regionen. Doch wegen diesem leidenschaftlichen Zungenkuss bemerke ich seine Hand auf weiteres nicht. Jedoch beginnt Taehyung sofort mit seiner Hand meine Arschbacke durchzukneten als er an seinem Ziel angekommen ist.
"Ngh~ Tae~", stöhne ich ungewollt auf und er beißt mir spielerisch in meine Unterlippe und zieht daran. Der Plug in mir bewegt sich in mir, weil Tae meinen Hintern grob massiert.
Die Töne, die meinen Mund verlassen scheinen Taeyhyung allerdings zu sehr zu gefallen, denn er verwickelt mich in einen weiteren stürmischen Zungenkuss und hört auch nicht auf, sonern packt nur noch fester zu.
Taehyung hat meine Zunge in seinem Mund und saugt an dieser, was in meinem Bauch gerade gefühlt tausend Raketen abschießen lässt.
Doch dieser wunderschöne Moment muss natürlich durch die Klingel zerstört werden.
"Wer ist das denn jetzt?", stößt Taehyung genervt aus und spricht somit wortwörtlich meine Gedanken aus.
Ziemlich genervt löst sich Taehyung von mir und stößt strapaziert die Luft aus.
"Zieh dir einen Bademantel drüber", meint er noch und deutet auf die Treppe hinter mir. Ich gehe so schnell wie möglich die Treppen hoch, während Taehyung auch schon die Tür öffnet.
Mehr als ein "Hallo" von einer mir unbekannten Stimme bekomme ich nicht mehr mit. Dafür bin ich schon zu weit entfernt. So schnell es eben geht, gehe ich ins Badezimmer und schnappe mir einen der dort hängenden Mäntel. Da ich mir eingestehen muss, dass ich sehr neugierig bin, wer das war der uns bei etwas sehr... wichtigem unterbrochen hat, streife ich den Bademantel kurzerhand auf dem Weg zurück zu Taehyung über.
"... gesagt, dass ich damit aufhören werde", höre ich Tae sagen, als ich wieder an der Treppe ankomme. In einer für mich möglichen Höchstgeschwindigkeit gehe ich diese dann auch runter und mustere die Fremden, die jetzt im Wohnzimmer stehen.
Direkt gegenüber von Taehyung steht ein etwas kleinerer, schmächtigerer Typ mit mintfarbigem Haar.
Hinter ihm steht ein breit gebauter Kerl, mit vielen Muskeln und einem eiskalten Gesichtsausdruck. Er hat die Arme vor seiner Brust verschränkt und ich kann nicht wirklich sagen, in welcher Beziehung die beiden zueinander stehen.
Da bemerke ich endlich, dass alle Augen auf mir liegen. Ich stelle mich neben Taehyung und umklammere seinen linken Arm, während er etwas angepisst zu mir runter schielt.
'Hab ich etwas falsches getan?'
Der mintgrünhaarige mit der blassen Haut hat mich immer noch im Visier und einer seiner Mundwinkel hebt sich für einen kurzen Moment.
"Aber Taehyungie, mein alter Freund. Ich kann dich doch nicht einfach so gehen lassen", meint der Kerl mit der komischen Haarfarbe nur und boxt Taehyung freundschaftlich gegen seinen rechten Oberarm, nachdem er seinen Blick endlich von mir abgewendet hat.
Dieser ballt seine Hände zu Fäusten doch sein Gegenüber schenkt dem keine weitere Aufmerksamkeit. Er verbeugt sich vor mir und stellt sich vor:
"Hallo, ich bin ein... Bekannter von Taehyung, Süße. Du kannst mich gerne Suga nennen."
Sofort zerfällt mein anfängliches Lächeln und mein Gesicht friert ein.
'Das ist Suga? DER Suga?'
Doch diesen Gedankengang kann ich gar nicht weiter ausführen, da fährt Suga auch schon fort:
"Wir haben wirklich Wichtiges zu besprechen, Kleines. Also sammel deine nuttigen Sachen zusammen und verlass mit deinem bitchigen Arsch dieses Haus. Taehyung hat sowieso fast nie zweimal Sex mit der gleichen Frau, soweit ich weiß. Also mach dir keine unnötigen Hoffnungen."
Seine Worte treffen mich. Und zwar in meinem Herzen.
Auch Taehyung scheint das zu weit zu gehen und schubst Suga zwei Schritte zurück, und legt seine Hand auf dessen Brust. Der Typ hinter Suga gibt ein gefährlich, kehliges Geräusch von sich und es scheint ihm nicht zu gefallen, was Taehyung gerade mit Suga getan hat, was Tae allerdings gekonnt ignoriert.
"Du hast keine Ahnung. Das war vielleicht mal so, aber ich habe mich geändert. Y/N ist meine Freundin also wag es nicht noch einmal so mit ihr zu reden", knurrt Taehyung und man kann ihm regelrecht ansehen wie wütend er ist.
In mir steigen Glücksgefühle auf, wenn auch in einer unpassenden Situation. Aber so von Taehyung verteidigt zu werden lässt mein Herz einfach schneller schlagen. Und dann hat er mich auch gerade noch als seine Freundin betitelt vor anderen, was mich innerlich gerade einfach nur glücklich macht.
"Das ich das noch einmal erleben darf, Kim", lacht Suga verächtlich auf und betrachtet mich dann etwas genauer.
"Sag mal Taehyung, wolltest du nicht aus dem Geschäft aussteigen?", fragt der grünhaarige auf einmal.
Taehyung scheint etwas überrascht, denn ich nehme wahr, wie sich seine Augen für den Bruchteil einer Sekunde etwas weiten.
"Das versuche ich dir doch schon seit einer Woche klar zu machen", sagt Taehyung genervt und durchbohrt Suga mit seinen Blicken.
"Stimmt", lacht dieser, "also... du kannst von mir aus gehen, wenn ich dafür deine kleine süße Freundin bekomme. Sie sieht immerhin so aus als könnte sie gute blowjobs geben."
Suga grinst verschmitzt und lässt seinen Blick von Taehyung zu mir gleiten.
"Also... Deal?"
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Fortsetzung folgt... <3
hey guys...
mir geht es momentan emotional nicht so gut und ich muss auch noch SEHR viele aufgaben für die schule machen. deswegen kann es jetzt etwas dauern bis ein nächstes kapitel erscheinen wird. tut mir leid aber ich hoffe ihr versteht es :/
bis dann, purple you 💜
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