>> F a l l e n f o r y o u <<


Az.

Nachdem wir noch ungefähr 2 Stunden da mit verbrachten auf der Bank zu sitzen und zu reden, stand Aline auf.
"Es war wieder sehr schön mit euch zwei. Aber ich hab bereits schon zwei verpasste Anrufe meiner Mutter. Die killt mich am Ende des Tages noch."
Sagte sie lachend.
"Das wollen wir nicht hoffen."
Ich stand ebenfalls auf.
"Bis morgen."
Sagte ich lächelnd. Sie sah mich mit einen warmen Lächeln an, und sah dann herüber zu Crowley.
"Bis morgen."
Sie winkte noch kurz mit ihrer beringten Hand  zu uns rüber, bevor sie mit leicht hüpfenden Gang über den Park schlenderte.
Ich sah ihr hinterher, bis sie verschwunden war- und als ich mich wieder nach vorne drehte, zuckte ich etwas zurück. Crowley saß zu mir gelehnt, ein breites Grinsen zierte sein Gesicht. Oh oh.
"Uhhh ist da jemand verknallt"?
Fragte er belustigt.
"Was!? N-nein"!
Ich streitete sofort alles ab.
Doch er ließ nicht locker.
"Ha! Engel du kannst mir nicht sagen das du nichts für sie fühlst. Ich hab oft genug Menschen und ihre Blicke gesehen , also lüg' mir nichts vor"!
Er sah wieder nach vorne.
"Sie ist ein Mensch, Crowley..."
Sagte ich- doch so wie ich es sagte klang es so, als ob es etwas schlechtes wäre.

"Na und"?
Fragte Crowley immer noch lachend.
"Ich kann nicht- also ich bin nicht verliebt! Das würde so wie so nicht funktionieren. Sie würde sterben und ich-"
Ich stoppte und wusste ehrlich gesagt nicht was ich noch weiter sagen sollte.
"Hey."
Er setzte sich gearde auf.
"Du bist schon so lange auf dieser Welt. Du bist ein Wesen der Liebe, ihr seit dazu bestimmt liebe zu erspüren- also ist es unmöglich selbst welche für jemanden zu empfinden. Trau dich doch."
Seine Worte waren erstaunlich vernünftig und nachvollziehbar, aber dennoch hielt mich etwas zurück.
"War es das was du nicht sagen wolltest"?
Fragte er weiter.
"Meintest du mit diesen: 'ich kann's dir nicht sagen weil ich's selbst nicht weiß' , sie"?
Ich starrte ihn an, danach auf meinen Händen.
"Es.... ist nichts..."
Sagte ich so leise das er es kaum verstehen konnte.
"Du bist ein schlechter Lügner, Engel. Aber ich sage dir eins...:"
Er lehnte sich etwas näher zu mir.
"Sag es ihr, bevor jemand anders es übernimmt."
Mit diesen Worten stand er auf und klopfte mir einmal auf die Schulter.

Ich blieb alleine zurück- und starrte asphatisch vor mir hin.
Ich dachte über Crowley's Worte nach.
Engel waren dazu bestimmt Liebe zu erspüren nicht zu spüren. Noch dazu nicht gegenüber eines Menschen. Bisher hatte sich noch kein Engel in einen Menschen verliebt. Es wäre viel zu... kompliziert.
Und wenn es jemand heruas finden würde...
Und obwohl es das ist, wollte ich dennoch immer jemanden haben der ebend genau das fühlt.
Ich drehte an meinem Ring herum.
Wie furchtbar!
Was ist, wenn es mich wirklich erwischt hatte?
So langsam wurde ich etwas wütend.
6000 Jahre lang, konnte mich keiner so verwirren wie sie. Und jetzt war es geschehen. Dem Mädchen was ich beschützen sollte.
Sag es ihr bevor es jemand anderes übernimmt .
Dieser Satz spukte stets in meinen Kopf herum, als ich Aufstand und wieder zurück in den Buchladen ging.
Und immer noch nicht wusste ich was los mit mir war. Deshalb redete ich mir ein, dass ich alles nur überreagiere.
Ich verbrachte den restlichen Tag damit, ein paar Kunden den Kauf eines Buches auszureden, und mich dann am Ende selbst in einen Sessel mit einen Buch zu schmeißen.
Ich musste wieder zur Vernunft kommen. Dringend!
Doch dieser gewisse jemand der mich davon abhielt zu lesen, ließ das Telefon klingeln.
Ich starrte auf das schrillende Ding, was mich förmlich anschrie abzunehmen, und drückte mir den Hörer an's Ohr.
"Hallo...."?
Fragte ich.
"Hey! Ich bin's nochmal, entschuldige für die späte  Störung..."
Meldete sich der Grund meiner Gedanken.
"Du störst nicht.... keine Sorge. Ist- ist etwas passiert"?
Fragte ich jetzt.
Ich versuchte meine Stimme einigermaßen normal zu halten, während ich mit der Telefonschnur herumspielte.
"Ich wollte dich fragen ob du ein paar historische Bücher hast. Also welche die genau beschreiben was z.b damals in der französischen Revolution vorgefallen war. Ich muss nämlich eine Grafik dazu erstellen. Du musst es dir so vorstellen- ich soll Gefühle in einer Zeichnung umwandeln. Und unser jetziges Thema sind die leiden des Krieges..."
Erzählte sie.
Sie redete in einer Tour durch , was mich zum Lächeln brachte. Ich mochte ihre Stimme.

"...und ich rede wahrscheinlich zu viel oder"?
Beendete sie ihren Satz, von dem ich nur die Hälfte verstanden hatte.
"Oh nein, nein ich höre dir gerne zu. Ich hab ihr einige Bücher, aber wenn du willst kann ich dir auch etwas darüber erzählen. Ich war damals selber mal Gefangener... ausersehen... da konnte ich mit einigen anderen gefangen reden..."
Erklärte ich.
Ich erhoffte mir insgeheim das sie ja sagte, obwohl ich jetzt schon wusste , dass ich wahrscheinlich keinen einzigen normalen Satz heraus bringen würde.
"Wirklich? Das ist ja noch besser! Okay dann... würde ich sagen morgen um 13Uhr? Ich habe morgen die letzten Stunden Ausfall..."
Ich bejahte und war froh als ich wieder auflegen konnte.
"Toll gemacht, Aziraphale..."
Ich seufzte erneut, und legte das Buch dann entgültig beiseite.
"Reiß dich zusammen..."




A.



Ich war gearde auf dem Weg zu Aziraphale und nahm die Abkürzung durch eine kleine Straße die mehr einer Gasse glich. Sie war eng, und ein kleines Cafè wurde dazwischen gestopft.
Ich tippte gelangweilt auf meinen Handy herum, als ich nach vorne blickte.
Die Menschen flossen im Strom an mir vorbei.
Außer ein Mann.
Er Joggte- war kurz davor an mir vorbei zu rennen, als er Plötzlich langsamer wurde- beinahe so als hätte er in mir eine Person gesehen die er schon Jahrzente lang kennt.
Ich starrte ihn nur verwirrt an, und fuhr meinen Weg fort.
Wahrscheinlich nur irgendein Typ der mich verwechselt hatte.
Auf dem Weg zum Buchladen, spürte ich stets eine Präsenz hinter mir die mich beinahe wahnsinnig machte. Immer wenn ich mich umdrehte, stand dort niemand. Keiner verfolgte mich, verhielt sich auffällig oder rannte weg. Wieso war ich so paranoid?
Ich stand schon vor der Tür und wollte gerade öffnen, als mich eine Hand an der Schulter packte.
Ich fuchtelte herum, um zu sehen wer derjenige war. Wusste ich's doch!
Hinter mir stand der Joggende Typ von vorhin.
Ich starrte in sein erschrokenes Gesicht und zischte ein leises: "Was wollen sie"?
Er blinzelte zweimal bevor er realisierte das ich ihn eine Frage gestellt hatte.
"Och es ist nichts. Haben wir uns schon mal getroffen"?
Fragte er jetzt.
Seine Stimme war fest. Er hatte dunkelbraunes kurzes Haar- wessen Schnitt aussah wie eine Typische Büro Frisur. Er hatte so dunkelblaue Augen das diese beinahe als Violett durchgehen könnten. Er trug ein weißes T-Shirt an dessen linken Brust Seite zwei Engelsflügel gedruckt waren.
Ansonsten trug er eine schwarze Jogginhose und Turnschuhe.

Doch die Engelsflügel verwirrten mich.
Ich überlegte kurz ob er nicht auch ein Engel ist...
"Ähm...Nein. Jedenfalls habe ich sie noch nie gesehen- also..."
Ich wollte meinen Satz noch beenden- als mir plötzlich die Tür- dessen knauf ich noch hielt- aus der Hand gerissen wurde.
Plötzlich stand Aziraphale vor mir, in seinen Gesicht stand die Panik geschrieben.
"Gabriel! Was- was machst du denn hier"?
Fragte er den Mann jetzt. Seine Stimme klang piepsig, sodass ich mich fragte ob er von den Typen Angst hatte.
Doch Gabriel so wie er anscheinend hieß- lächelte nur.
"Ich war Joggen Aziraphale. Könntest du ja auch mal probieren."
Gab er bissig zurück.
Aziraphale fasste mich unaufällig am Handgelenk und stellte sich vor mir.
Bei der Berührung wurde mir Augenblicklich heiß.
"Lass sie in Ruhe..."
Sagte Aziraphale dieses mal mit tiefer, ernster Stimme.
Ich wunderte mich immer mehr, doch dieses mal hatte ich selber Angst und versteifte mich.
"Tz ja klar. Und du willst mich aufhalten oder was"?
Gabriel lachte schäbig und holte plötzlich unerwartete aus- schlug Aziraphale in die Magenkuhle.
"Zira"!
Rief ich erschrocken, und beugte mich schon zu dem gekrümmten Engel hinunter, als mich Gabriel harsch am Hangelenk packte.
"Glaub nicht das du sicher bist, Aline"!
Ich riss mich augenblicklich von ihn los, und funkelte ihn an.
"Was ist denn mit ihnen los? Geht's noch? Los verschwinden Sie, bevor ich mich vergesse"!
Fauchte ich, und trat einen Schritt vor.
Doch er musterte mich nur abschätzend bevor er kehrt machte und wieder verschwand.

Mein Zorn erlosch augenblicklich als ich mich daran erinnerte das Aziraphale immer noch gekrümmt neben mir saß.
"Zira... geht s dir gut? Wer war dieser Typ"?
Fragte ich, und hakte mich bei seinen Arm ein, sodass er sich gearde aufstellte.
"Das war... Gabriel. Er ist ein Erzengel. Er war derjenige der mich im Höllenfeuer verbrennen wollte- was ich dir erzählt habe..."
Fing der Engel an, und sah mir in die Augen. In seinen Blau-grauen Iris spiegelte sich die reinste Angst heraus.
"Warte... der Erzengel"?
Fragte ich nach und sah der Straße hinterher, obwohl er schon längst verschwunden war.
"Er ist hinter dir her. Ich habe versucht ihn von dir festzuhalten, damit er nicht Bescheid weiß das ich dich kenne. Er will dich genauso wie die Dämonen..."
Sagte der Engel jetzt traurig.
"Es tut mir leid Aline..."
"Was? Entschuldige dich doch nicht für solche Idioten! Jetzt mal ehrlich ich habe mir den Himmel deutlich besser vorgestellt. Was fällt ihn eigendlich ein? Ihr habt die Welt gerettet und das ist der dank oder wie"?
Regte ich mich auf.
"Geht es wieder"?
Fragte ich und legte automatisch eine Hand auf seinem Bauch.  Dabei zuckte er unter der Berührung kurz zusammen.
Ich zog meine Hand wieder zurück.
Ich murmelte ein 'Verzeihung', und führte ihn zurück in den Buchladen.

Dort setzen wir uns auf der Couch.
"Wie konntest du eigendlich wissen das ich schon da war"?
Fragte ich jetzt.
Er sah mich an.
Danach lächelte er etwas.
"Du weißt ich kann es spüren wenn Menschen Liebe umgibt."
Fing er an.
"Ich habe deine deutlich gemerkt, aber als du nicht rein kamst habe ich mich gewundert, und habe ihn dann gesehen..."
Erklärte er.
Mir stockte der Atem. Die Tatsache das er liebe an mir spüren konnte war schon schräg genug, und das zweite war das ich selber nicht wusste wieso. Ich war nicht verliebt... Ich habe mich nur gefreut das ich den schüchternen Engel wieder sehen konnte. So wie immer eigendlich. Ich habe ihn gern um mich. Ich mag seine Art- wie er immer versucht zu helfen. Er war immer höflich und sah auch ziemlich niedlich aus muss ich sagen. Aber war es das, was dazu brachte das ich solch eine starke Aura habe?
Ich grübelte umher, und zerbrach mir fast den Kopf darüber. Ich war doch nicht etwa...
Ich starrte den Engel in die Augen. Ich besah mir seine weißen Locken an, die ihn vom Kopf abstanden, seine glänzenden Augen die mich jetzt musterten, und das zarte Lächeln.
Ich merkte ein leichtes flattern in meinen Bauch und fühlte mich plötzlich ertappt.
Shit!
"Alles in Ordnung"?
Fragte er mich.
"Äh... klar. Geht's deinen Magen wieder gut"?
Lenkte ich ab.
"Ja alles gut..."
Sagte er schlussendlich.

Er atmete noch einmal durch, bevor er zu reden anfing.
"Was auch passiert, ich werde nicht zulassen das Gabriel , Dämonen oder sonst noch wer sich in die Finger bekommt. Vergiss das nicht..."
Er warf mir einen lieben Blick zu.
Ich musste Lächeln.
"Das ist echt lieb von dir... "
Fing ich an.
"Ich mache wohl ziemliche Probleme..."
Beendete ich den Satz.
Sofort schnellten seine Augenbrauen in die Höhe.
"Nein, sag so was nicht. Schuld an der ganzen Sache sind.... gewisse Engel und  Dämonen..."
Sagte er, und legte mir zögernd seine Hand auf meinen Arm.
"Ja..."
Sagte ich gedankenverloren und seufzte.
Natürlich bin ich daran schuld...



























~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Somebody out there?

Bis zum nächsten Kapitel ♡♡♡

Bạn đang đọc truyện trên: AzTruyen.Top