Kapitel 14

Langsam wachte ich auf und mein ganzes Gesicht tat weh. Was ist passiert? Ich kann mich an nichts mehr erinnern. War ich bewusstlos? Ich machte mir über alles Gedanken. Langsam stand ich auf und ging zum Spiegel. Als ich mein Gesicht sah war ich geschockt, überall blaue Flecken und eine aufgeplatzte Lippe. Ich fragte mich ob dieser Mensch den ich im Spiegel sah, ich war? Der positive und Herzensgute Mensch. Ich glaube das war Vergangenheit. Diesen Menschen gab es nicht mehr. Es ging zu viel kaputt um noch einmal an das Gute zu glauben. Ich zog mir einen Pullover an und setzte mir eine Cap auf. Meine Mutter war heute zu Hause und ich musste zusehen wie ich aus dem Haus komme ohne das sie mich sah. Mit leisen Schritten ging ich hinunter. Ich würde so gerne wieder mal mit meiner Mutter reden, nur könnte ich das in dem Zustand nicht. Ich öffnete die Haustüre und wollte nach draußen gehen, als mich plötzlich jemand an meinem Arm packte. Ich drehte mich um und es war meine Mutter, aber ich guckte sie nicht an. "Hey mein Schatz, ich hab dich so vermisst. Wir sehen uns ja nur mehr so selten." "Hi Mom, ja ich dich auch." sagte ich leise und umarmte sie. "Was hast du da an und warum hast du eine Cap auf?" fragte sie mich. "Einfach so, weil es mir gefällt." Gerade als sie mir die Cap herunter nehmen wollte, kam mein "Vater" und begrüßte meine Mutter. Er sah mich mit einem drohenden Blick an, aber ich verschwand gleich danach. Ich muss dem ganzen entkommen. Ich will nicht mehr nach Hause. Ich muss abhauen.

***Einige Stunden Später***
Ich war immernoch draußen, es war schon dunkel. Ich wollte einfach wissen was passierte. Ich war bewusstlos und konnte mich an nichts mehr erinnern, dass wusste ich als einziges. Als ich auf dem Heimweg war, hörte ich plötzlich eine Stimme die mir bekannt vor kam. Er war es wieder. Scheiße wo hat der mich denn jetzt gefunden? Kontrolliert er mich jetzt? Er kam auf mich zu, aber ich rannte auf die andere Straßenseite. Es war niemand anderer da, keiner konnte mich hören. "Kleine, ich sehe dich, ich weiß, dass du es bist." Ich sagte nichts und ging schnell weiter. Er kam mit großen Schritten hinterher und hielt mich am Arm fest. "Hör auf. Lass mich los." Er drehte mich um und packte mich am Kragen. "Pass auf was du sagst, sonst haben wir beide noch ein dickes Problem." "Hast du mich so zugerichtet?" "Möglicherweise, du hast nicht auf mich gehört. Dann habe ich solange auf dich eingeschlagen, bist du bewusstlos warst." grinste er. "Du bist so ekelhaft, ehrlich." Er klatschte mir eine. "Du sollst mich nicht ekelhaft finden, du sollst mich lieben." zischte er. Ich riess mich von ihm los und lief in Richtung nach Hause. Er lief mir hinterher, packte mich und zog mich hinter sich her. "Gut, dass deine Mutter zur Arbeit gefahren ist. Jetzt sind wir beide wieder alleine." grinste er frech. Als wir zu Hause waren, zog er mich in sein Bett und riess mir die Klamoten vom Leib. Er fuhr mit einer Hand über meinen Körper und ich sah ihm an, wie ihn das anmachte. Zum kotzen. Wie kann man nur so sein. ich verzog mein Gesicht. "Tu was ich dir sage, sonst siehst du nächstes Mal wieder so aus wie jetzt!" Knurrte er. Ich versuchte ihn wieder zwischen die Beine zu treten, doch dann nahm er seine Hand und würgte mich leicht. "Versuch es erst gar nicht." lachte er und drückte etwas zu. Ich bekam kaum noch Luft und musste husten. Dann ließ er los und ich holte tief Luft. Oh mein Gott, ich dachte ich sterbe gleich. Ich wollte dasselbe nicht nochmal deshalb tat ich was er sagte. Er zog sich seine Hose aus und küsste mich vom Hals weg über meinen ganzen Körper. Ich bekam Gänsehaut und musste leise stöhnen. Dann zog er sich ein Kondom über und drang in mich ein. Ich schrie vor Schmerz auf. Er hielt mir den Mund zu "Willst du das deine Brüder das mit bekommen?" ich hielt mir meinen Mund selbst zu und er bewegte sich weiter. "Bitte lass es sein, es tut so weh." Er bewegte sich weiter und wurde schneller. Ich sah zur Seite und weinte vor Schmerz. Er kam ihn mir und zog ihn heraus. "Du warst wieder ein ganz braves Mädchen." grinste er und küsste mich. Ich versuchte aufzustehen, doch vor Schmerz konnte ich mich fast nicht auf den Beinen halten. Ich zog mich an und verschwand dann in mein Zimmer. Ich schloss ab, ließ mich aufs Bett fallen und weinte. Warum? Warum tut er mir das an? Wann werde ich herausfinden wer er wirklich ist? Ab morgen ist wieder Schule, hoffentlich entkomme ich dem ganzen dort.

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