Teil 2
Die Sonne strahlte, viele kleine Vögel zwitscherten umher und frische, angenehme Luft wehte in das Zimmer von Seth. Blinzelnd öffnete Seth die braunen Augen als er spürte, wie jemand über seine rechte Wange strich.
„Hey Seth." Erst sah er nur diese Frau an, dann setzte er sich mit einem Ruck auf. Keuchend landete er sofort wieder auf dem weichen Bett im Krankenhaus .
„Fuck .Wo bin... ich?" Seth schaute sich um und entdeckte, dass er im Krankenhaus war und im Krankenbett lag. Emily saß neben ihm und schien ihn besorgt an.
„In Sicherheit und jetzt bleib liegen." Unsicher strich er mit der rechten Hand über seine Brust, dann starrte er an sich hinunter. Sein Bauch und sein linker Arm waren unter einem weißen Verband versteckt und sein Kopf tat ihm tierisch weh.
„Shit.", flüsterte er schmerzerfüllt und legte seinen Kopf wieder auf dem weichen Kissen.
„Der Doc musste dich ganz schön zusammen flicken."
„Wie sind wir raus gekommen?", fragte Seth flüsternd und sah sie an. Sie lächelte und streichelte ihm an die Wange.
„Ruh dich aus. Wir reden später darüber."
„Nein! Ich will wissen was hier los ist und warum diese Freaks mich dermaßen verprügelt haben und warum du mich dort raus geholt hast, wer bist du?", keuchte er von sich und drang nach Luft. Er hatte zu schnell gesprochen und seine Rippen schmerzten ihn sehr. Sie seufzte und zupfte an ihrer Strähne.
„Ich bin Emily Orton. Schwester von Randy Orton." Seths Atem stockte und sein Mund blieb offen. „Ich glaube du kennst ihn, oder?" Sie grinste frech und er nickte bedacht. Wie er diesen Typen doch hasste. „Die WWE sucht nach dir und als Randy mir sagte was passiert war und auch Dean der Mannschaft alles erzählt hatte, wusste ich wer diese Typen waren, die dir das angetan hatten." Sie atmete tief ein und aus.
„Diese Gruppe nennt sich 47 und ich weiß nicht warum und das klingt jetzt auch absurd aber sie hassen die WWE und wollen die Wrestler leiden sehen. Sie wollen denen zeigen wie man richtig kämpft und sie wollen Geld." Sie atmete tief durch. "Sehr viel Geld."
„Haben sie Randy?" Emily schüttelte den Kopf.
„Nein, dazu kam es nie. Zum Glück aber mein Ex ist der Anführer,heißt Jack und ich weiß wie sie ticken." Sie schüttelte kurz den Kopf. „Seid dem ich mit Jack schluss gemacht hab, verfolgen sie mich und versuchen mich zu entführen um an Geld zu gelangen und damit ich bei ihm bleib. Er kam nie mit der Trennung klar und er weiß, dass mein Bruder alles machen würde um mich dort rauszuholen."
„Wie hast du mich gerettet und warum hast du das getan?"
„Ich hatte mein Handy dabei und hab mein Kumpel angerufen. Eigendlich wollte ich dich nicht retten. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass ich dich dort sehen würde." Seth runzelte die Stirn.
„Vielen Dank.", seufzte er.
„Sorry. Ich wollte mit Jack handeln und mit ihm generell über Randy reden aber er meinte, dass er mich nie mehr gehen lassen würde und somit hat er mich eingesperrt und dann warst du da." Seth fing an zulachen und bereute dies auch schnell wieder. Er hielt sich am Magen fest.
„Wie kann ein kleines Mädchen so dumm sein und sich mit der Mafia anlegen." Emily sah ihn böse an.
„Du kannst froh sein, dass ich da war. Guck dich an. Du hasst Gebrochene Rippen. Eine Stichwunde an deinem linken Oberschenkel. Platzwunde an der Stirn, beides wurde genäht. Du hast sehr viel Blut verloren. Ziemlich viele Kratzer und ich will nicht wissen wie lange es gedauert hätte, bis du verreckt wärst." Emy atmete tief ein. „Du solltest dich lieber ausruhen und darüber nachdenken was du sagst.", sagte sie genervt und stand auf. Was fällt ihm ein, sich so zu äußern?, dachte sie sich und strich sich durch die Haare.
„Wenn dein Bruder davon wüsste."
„Wird er nicht.", sagte sie zornig. Seth sagte nichts, während sie ihm erneut ein kühles Tuch an die Stirn legte. „Und du hast Fieber." sie zog ihm die dünne Decke wieder über die nackte Brust hoch. „Schlaf weiter. Du bist hier in Sicherheit." Müde blickte er zu ihr hoch, während sie immer wieder mit den Fingern über seine Stirn und seine Wangen strich. Fürsorglich. Sehr sanft sogar, da schloss er müde die Augen und brummte nur noch sehr schwach. Damit schlief er auch schon wieder ein vor Erschöpfung.
Mit ein paar langsamen und vorsichtigen Bewegungen erwachte der Wrestler aus seinem Schlaf. Er musste bestimmt stunden geschlafen haben, da die Sonne zum Krankenhauszimmer klar und hell schien. Der Kopf des Wrestlers schmerzten noch höllisch, genau wie es seine Rippen taten. Leise stöhnte Seth schmerzerfüllt auf und schaute hinauf zur Decke.
„Hey, mach ruhig." Seth schaute zur Seite und sah hinauf zu seinem Kumpel. Seth schluckte hart und lächelte stumm. Er war so froh ihn endlich wieder zu sehen. Seth dachte schon, dass ihm irgendwas schlimmes passiert wäre.
„Dean. Was zur Hölle ist passiert?"
„Ich hatte erhofft, dass du mir die frage beantworten könntest?" Dean fing an zu grinsen und setzte sich auf dem Stuhl, was neben dem Bett lag.
„Dein Auge?!"
„Du meinst das?" Dean zeigte auf sein Auge. „Ein schönes Veilchen, oder? Das haben die Idioten mir verpasst, bevor sie dich verschleppt haben."
„Fuck.", gab Seth knapp von sich und Dean gab ihm ein nicken. Seth schaute sich um und bemerkte, dass die zwei die einzigen waren, die sich im Raum befanden.
„Wo ist Emily?"Dean sah ihn fragend an.
„Wer? Oh, meinst du die Dunkelhaarige die den Krankenwagen rief?" Seth nickte stumm. „Sie meinte, dass sie nach Hause fährt und das sie endlich nicht mehr auf dich aufpassen muss." Dean fing an zu lachen, während Seth ihn böse ansah. Dean erhob belustigt die Hände. „Ihre Worte aber wer ist sie und warum war sie bei dir?" Seth schüttelte seinen Kopf.
„Wenn ich das wüsste. Sie hat mich gerettet und sie ist die Schwester von Orton."
„Randy Orton?" Seth nickte.
„Ja und sie meinte, dass sie diese Gruppe kennt und das die Idioten mit Absicht uns verletzen wollen. Ich habe keine Ahnung warum sie mich entführt haben und dich nicht, da ich der Champ bin dachten die bestimmt, dass ich mehr Wert bin oder so." Seths grinsen wurde breiter und Dean schüttelte genervt seinen Kopf.
„Jedenfalls muss ich sie wieder finden.", sagte er knapp und schaute auf seine zerkratzten Hände. Dean fing an zu pfeifen.
„Da hat sich jemand verknallt aber hey....sie ist eine Orton." Mit warnenden Blick sah er ihn an.
„Spinnst du?" Er fing an zu lachen und bereute dies schnell wieder. „Ich kenne sie kaum und nein. Ich steh nicht auf sie. Ich muss mit ihr reden, denn diese Idioten müssen bestraft werden." Dean nickte und stand auf.
„Gut aber bis dahin." Er ging auf den Tisch zu. „Hunger?" Seth nickte schnell, schob seine Beine vorsichtig vom Bett und setzte sich angestrengt und langsam auf. Da stellte Dean das Tablett schon auf den Tisch, was neben dem Bett lag, zog den Tisch dicht zu ihm und lächelte knapp. „Iss." Dankbar nickte er, griff sofort nach der frischen Scheibe Brot und dem Löffel. Er baggerte das Gulasch so gierig hinunter, dass er gar nicht mehr mit bekam, wie Dean ihm noch ein großes Glas Mineral auf den Tisch stellte.
Nach wenigen Minuten war das große Teller leer.
Als Dean sich zu ihm ans Bett setzte, klaute Seth ihm sofort den Kaffee aus der Hand und nahm einen kräftigen Schluck des Heißgetränks.
„Dein Ernst?" Seth sah ihn entschuldigend an und zuckte mit den Schultern.
„Sorry aber weißt du wie lange ich nichts richtiges hatte?"
„Aber mein Kaffee?", sagte er fragend und stand auf.
„Du schuldest mir eh ein Kaffee.", sagte Seth kopfschüttelnd. „Also stell dich nicht so an."
„Ja, ja. Du kannst froh sein verletzt zu sein." Dean ging zur Tür. „Nicht wegrennen. Ich hol mir ein neuen Becher."
„Sehr witzig, Ambrose." Dean fing an zu lachen und ging, während Seth sein Kaffee austrank und an sie dachte. Emily Orton.
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