Teil 1

Hallo meine Lieben :)

Da meine letzte Story "Liebe auf den zweiten Blick!" so gut lief und ich jede menge tolle Review's bekam, dachte ich mir, warum lassen wir Seth und Emy nicht noch einmal in eine spannende Reise voller Gefahren und Aufgaben, die sie zu bewältigen haben, bestreiten!

Meine 2. Sollte eigentlich von Dean handeln aber ich bin noch nicht so weit und momentan macht es mir mehr Spaß über unseren Schnucki Seth zu schreiben und außerdem wird momentan zu OFT über Dean geschrieben, da wollte ich nicht noch mehr damit nerven xD

Diese Story beginnt ganz vo vorn und hat NICHTS mit meiner alten Story zutun. Die Charaktere sind zwar aus der WWE aber dies wird keine all zu große Rolle spielen, da die Protagonisten mehr außerhalb spielen.

So, dass war meine kleine Anmerkung über meine neue Story und ich wünsche euch viel Spaß.

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Die Winde wehten und kühle Luft drangen in den engen Gassen Mississippi's. Der Herbst stand vor der Tür und jeden Tag wurde es Stück für Stück kälter. Es war kurz vor Mitternacht und um diese Zeit würden einige unter der Decke liegen und sich vielleicht noch ein Film anschauen, doch nicht bei Seth. Und so beginnt unsere Geschichte.

Seth fing an zu husten und schloss für eine Weile die Augen. Er war so erschöpft, dass er sich kaum noch wach halten konnte! Was war nur passiert? Er versuchte einfach sich nicht mehr zu bewegen, damit die Schmerzen in seinem Körper erträglich waren. Er konnte das getrocknete Blut an seiner Wange deutlich spüren und die Jeans die er trug, war völlig zerrissen. Das weiße Shirt war verdreckt, mit seinem Blut getränkt. Die Haare klebten ihm verschwitzt an der Stirn. Was war nur passiert? Was machte er überhaupt an so einem Ort?

Die WWE hatte hier in Mississippi eine wunderbare Show und die Jungs gönnten sich danach einen schönen Abend. Seth hatte mit seinem besten Kumpel Dean nur zu Abend gegessen und plötzlich war ihm etwas so hartes in den Nacken gedonnert, dass er sofort das Bewusstsein verloren hatte. Wer hatte ihn verraten?! Und was war mit Dean ? Verdammt was war hier nur los! Es gab nur sehr wenige Personen bei der WWE mit denen er Stress hatte, jedoch könnte er sich nicht vorstellen das irgendeiner ihm so etwas antun könnte.

Etwas flackerte plötzlich vor seinen Augen und Seth blickte erschöpft über sich. Er war in einem Kellerraum eingeschlossen! Ein Waschbecken an der Wand, mehr war nicht in dem kalten und feuchten Raum! Und da war auch nur eine Lampe an der Decke, an der das Licht jetzt auch noch flackerte! Angestrengt setzte er sich auf, lehnte sich mit dem Rücken an die kalte Wand, keuchte schwer und wischte sich einzelne tränen vom Gesicht weg. Seth war fertig mit den Nerven und er wusste einfach nicht mehr weiter.

Seine Peiniger hatten ihn sooft getreten wie einen räudigen Straßenköter! Sie hatten ihn verprügelt, bespuckt, verflucht und mit harten Genständen beworfen. Eine ganze Weile starrte er in das flackernde Licht und dachte darüber nach. Vor der Tür hörte er Gelächter und runzelte fragend die Stirn. Sonst hörte er vor der Tür überhaupt nichts und jetzt waren da plötzlich mehrere Stimmen! Nun hörte er auch schon Schreie.

„NEIN! Bitte! Lasst mich gehen! Ich hab doch gar nichts getan! AH!IHR VERFLUCHTEN IDIOTEN. VERDAMMT." Diese Schreie kamen definitiv von einer Frau und da wurde auch schon die Stahltür zu seinem Verließ aufgerissen. „NEIN!" Ein Schrei donnerte noch über ihn hinweg, da wurde auch schon eine Frau hart zu ihm in den Raum geschleudert und sie landete keuchend auf dem Boden. „NEIN! BITTE!" Sofort war sie wieder auf den Beinen, rannte zur Tür, aber da schloss der Mann sie schon wieder und die Frau donnerte ihre Faust an den Stahl, rüttelte heftig an dem Türgriff. „MACHT AUF! MACHT SOFORT WIEDER AUF! LASST MICH RAUS! Verdammt. Wenn mein Bruder davon erfährt.", seufzte sie wütend. „Bitte.", gab sie noch flüsternd von sich und sank zu boden.

Seth musterte die Frau und runzelte ungläubig die Stirn. Sie trug eine weite Jeans und ein extrem weiten dunklen Sweater. Ihre dunkelbraunen Haare waren offen und fielen lang den Rücken runter.

„Hey..." Angestrengt sprach Seth sie an, nachdem sie immer weiter gegen die Tür hämmerte, da drehte sie sich auch schon zu ihm um. Helle blaue Augen musterten ihn und erst jetzt sah er ihr Gesicht. Ein sehr hübsches Gesicht. Ihre Augen fesselten ihn einen Moment völlig, dann trat sie rückwärts mit den Fuß erneut gegen die Tür.

„LASST MICH RAUS!" Sie schrie auf. „BITTE!" Dann folgten noch einige Tritte gegen die Tür, die aber jedes Mal schwächer wurden, sodass man glauben könnte, sie gab gerade völlig verzweifelt auf. Seth hatte Mühe diese Situation überhaupt zu begreifen, weil ihm die Erschöpfung so zu schaffen machte, aber als ihm gerade die Augen wieder zu fielen, legte sich eine warme Hand an seine Wange.

„Hey. Mach die Augen auf und sieh mich an." Ihre Stimme, sie war so ruhig. Beherrscht und doch beruhigend. Da war nicht die kleinste Spur von Angst zu hören. Perplex öffnete er die Augen wieder, da grinste sie ihn auch schon breit an.

„Echt schöne Augen. Schön braun.", sagte sie lächelnd und sah ihn an.

„Was?" Da zerrte sie sich auch schon den schwarzen, weiten Sweater hoch und ihm stockte der Atem. „Heilige Scheiße..." Leise entfloh seiner Kehle dieser Fluch, da zog sie schon einen kleinen Rucksack von ihrem Rücken.

„Lass mal sehn." Ihre Finger packten sein Kinn, drehten seinen Kopf zu ihr und er hatte nun wirklich nicht mehr die Kraft um sich groß zu wehren. „Ok. Die Platzwunde ist älter. Wie fühlst du dich? Kannst du aufstehen? Wie geht es deinem Bein?" Völlig verwirrt von dieser durchaus sehr schönen Frau schüttelte er den Kopf und starrte ihr mehr unbewusst auf ihr Dekolleté. Sie kniete neben ihm auf dem Boden. Und unter diesem weiten Sweater trug sie jetzt nur ein sehr enges, schwarzes Top mit einem tiefen Ausschnitt. Kleine Brüste hatte sie nun wirklich nicht! Und sie war offensichtlich schlank. Nicht zu dünn, dafür erkannte er jetzt schon, dass sie gut trainiert war. Ihre Arme waren zwar schlank, dafür konnte er deutlich die Muskeln unter ihrer gebräunten Haut erkennen. Sie schien viel in die Sonne zu gehen, denn ihre Haut hatte einen sehr gesonnten Farbton.

„Was zur Hölle?" Müde blickte Seth wieder zu ihr hoch, da runzelte sie schon ungläubig die Stirn.

„Wie heißt du?"

„... Seth...wer... wer bist... du?"

„Niemand. Zumindest musst du es nicht wissen."

„Dein... dein Name..."

„Bist du taub? Ich sagte..."

„Bitte..." Flehend musterte er sie, völlig am Ende seiner Kräfte, da griff sie schon wieder in ihren kleinen Rucksack. Eine kühle Flasche Wasser drückte sich plötzlich an seine Lippen und als das Wasser über sein Kinn lief, schnaubte sie genervt. Er war sogar schon zu schwach um alleine zu Trinken!

Wüst packte sie ihn am Kiefer, drückte ihm den Mund auf und Seth schloss nur noch erleichtert die Augen. Kaltes Wasser benetzte seinen Mund, floss seine Kehle hinab und mit jedem Schluck mehr, fühlte er sich auch erheblich besser! Er war so extrem durstig gewesen! Seine Peiniger hatten ihm zwar Essen gebraucht, aber kein Wasser!

„Langsam Sweety. Ganz ruhig." Blind vertraute er sich ihren Händen an, während sie ihm langsam das Wasser einflößte. Ganz langsam ließ sie ihn immer mehr trinken, bis er blinzelnd die braunen Augen öffnete. Keuchend drehte er den Kopf von der Flasche weg, sodass das Wasser in einem großen Schwall auf seinem verdreckten Shirt landete. Erneut schnaubte sie, tränkte dann ein Tuch mit dem Wasser und wischte ihm sehr vorsichtig über die linke Wange. „Halt still. Ich muss mir das ansehen."

Seth starrte sie völlig erschöpft an, auch wenn ihn das Wasser jetzt doch etwas Kraft gegeben hatte. Eine unfassbare Schönheit kniete neben ihm, wischte ihm das Blut von der Wange und er blinzelte perplex.Hellblaue Augen... so helle blaue Augen hab ich noch nie gesehen, dachte er sich.

„Was machst du hier."

„Uns retten also halt die Klappe.Wir müssen hier irgendwie raus."

„Ich hab schon alles versucht, es ist hoffnungslos."

„Das hättest du wohl gerne, Sweety."

Seth hob zitternd seine rechte Hand und strich mit den dreckigen Fingerspitzen über ihre Wange. Weiche Haut. Ein Lächeln huschte über seine aufgeplatzten und trockenen Lippen. „... wer bist du?"

„Dein Retter." Verwirrt nickte er, strich zitternd mit seinem Zeigefinger über ihre sinnlichen Lippen und murmelte nur sehr heiser. „Einen Retter kann ich grade echt gut gebrauchen..."

„Ich weiß..." Da erhob sie sich, zog sich die Jeans aus und er starrte sie wieder ungläubig an.

„Messer? Du versteckst ein Messer unter diesen weiten Klamotten?"

„ Ich kann dich schlecht unbewaffnet hier raus holen."

„Spinnst du? Wer zur Hölle bist du, jetzt beantworte mir die verfickte Frage." Panik stieg wieder in ihm hoch, aber da kniete sie schon wieder neben ihm.

„Jetzt pass gut auf. Ich geb dir was gegen die Schmerzen und noch einen netten Schuss Adrenalin. Du müsstest in zwei Minuten auf die Beine können und dann werden wir hier verschwinden. Verstanden?"

„Bist du bescheuert? Ich lass mir doch keine Drogen von dir..." Da donnerte plötzlich eine Spritze in seinen rechten Oberarm und Seth keuchte auf.

„Ah... spinnst du?!" Sie grinste nur breit und zuckte mit den Schultern.

„Sei kein Weichei. Du bist Wrestler, also reiß dich zusammen."

„Woher weißt du..."

„Sieht man dir an." Sie gab ihm ein zwinkern.

Hitze schoss durch seinen Körper, da zerrte sie ihn schon kraftvoll auf die Beine.

„Gott... verdammt..." Keuchend krallte er sich an ihrer Hüfte fest. Sein Kopf lehnte an ihrer Schulter. Da stieg ihm schon ein kaum wahrnehmbarer Geruch in die Nase. Der Geruch nach süßen Pfirsichen. In den starken Schmerzen gefangen drückte er seine Nase an ihren Puls, schloss fest die Augen.

„Du riechst gut..." Ein amüsiertes Kichern folgte, da legte sich auch schon ein fester, extrem fester Gurt um seine Rippen. „Ah..." Er keuchte auf vor Schmerz, aber mit dem breiten Gurt um seine Mitte fühlte er sich schlagartig besser. Angestrengt richtete er sich auf, da stand er auch schon dicht vor ihr. Sie war nicht viel kleiner als er. Und er war schon 1,85 Meter groß! Mit der Stirn reichte sie ihm noch bis zur Nasenspitze und ihr warmer Atem strich über sein Gesicht. Unsicher runzelte er die Stirn, wurde er doch von Moment zu Moment klarer. Die Erschöpfung wurde verdrängt und eine erneute Hitzewelle floss durch ihn hindurch. 

„Ich hoffe mit einem Messer kommst du klar, also hier, nimm schon." Sie drückte ihm dies in die Hand.

„Bist du verrückt? Was soll ich damit? Denkst du ich bringe Menschen um?"

"Keine Sorge. Jemand wird uns hier rausholen, doch sollte es nicht anders gehen musst du dich wehren."

"Wer bist du?" Seine Stimme wurde wieder fester und langsam schien er wirklich wieder klar denken zu können.

„Geht dich immer noch nichts an." Da packte er sie schon hart mit der linken Hand an ihrer Kehle, riss sie nahe an sein Gesicht und knurrte drohend an ihren sinnlichen Lippen.

„Dein Name. Sofort." Kurz starrte sie ihn überrascht an, dann flüsterte sie nur sehr leise, wehrte sich aber gar nicht gegen seinen harten Griff.

„Emily." Überrascht, weil sie ihm eine Antwort gab, ließ er ihre Kehle los und sie wich nicht einmal vor ihm zurück. „Und jetzt Sweety? Willst du hier raus, oder gedenkst du hier zu sterben? Nur damit du es weißt, heute Nacht wollen sie dich im Fluss verschwinden lassen." Er schluckte hart an diesen Worten und doch runzelte er ungläubig die Stirn.

„Es war keiner bei mir..."

„Was meinst du?", fragte Emily verwundert und sah ihn fragend an.

„Wer verdammt bist du wirklich?!" Sie landete auf dem Betonboden, sprang aber sofort wieder hoch. In dem Bruchteil einer Sekunde stand sie vor ihm, schlug ihm die Waffe aus der Hand und mit einem harten Stoß gegen seine Rippen, donnerte er schmerzhaft auf seine Knie hinab. Heftig nach Atem ringend landete er auf dem Boden, da stieß ihr Fuß schon an seine Schulter und er war gezwungen sich auf den Rücken zu drehen.

Als sich ihr Stiefel an seine Kehle drückte, riss er entsetzt die Augen auf, starrte aber nur in den Lauf ihrer Waffe.

„Mach das noch mal und du bist tot. Ist das klar? Ich hab keine Zeit für dein Misstrauen. Wir müssen hier raus bevor uns noch was passiert." Zitternd krallte er sich an ihrem Stiefel fest, versuchte ihren Fuß von seiner Kehle zu drücken, nur fehlte ihm leider jegliche Kraft dazu. Eine weile starrte sie ihn zornig an, dann zog sie ihren Fuß von seinem Hals und er drehte sich hustend wieder zur Seite.

„Hey...", sagte sie laut und kniete sich zu ihm hin. Doch es war zu spät. Er verlor das Bewusstsein. "Verdammt. Seth!"

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So... das war Kap. 1 :)

Ich hoffe es heut gefallen und schreibt mir was ihr davon denkt :*

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