Und eine neue Uhr tickt
Annyeong ~
Jetzt seid ihr bestimmt überrascht, warum denn ein neues Kapitel hochkommt, wenn es denn so scheint, als wäre die FF zu Ende. Schließlich ist Kirschblüte nun tot. Aber glaubt ihr wirklich, dass ich so gemein wäre und für diese Story kein Happy End geschrieben hätte? Ich habe nämlich eins geschrieben. Letztlich würde ich es selbst nicht über das Herz bringen, es einfach so stehenzulassen. Es wäre nach allem nicht das, was ich für die FF vorgesehen hätte.
Und deshalb wünsche ich euch nun viel Spaß mit dem wirklich letzten Kapitel dieser FF <3
Genießt es, schließt es in euer Herz und träumt euch noch einmal in die Welt von Kirschblüte! ^_^
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Der Fuchs hatte ein wunderschönes, rotes Fell. Es leuchtete so kraftvoll und intensiv, als würde die Sonne es direkt erhellen. Das Weiß schien wie Schnee so pur und rein zu glänzen, doch die großen, grünen Augen funkelten am hellsten und schönsten. Wenn man in diese stolzen Augen blickte, hatte man das Gefühl, als würde man direkt in den Wald dieses Fuchses sehen. Genau hinter dem sitzenden Fuchs konnte man eine riesige Schlucht erkennen, wo man den riesigen, bunten Wald erkannte, indem der Fuchs wohl lebte. Den bunten Bäumen zu urteilen wurde das Gemälde während der Herbstzeit gemalt, und am meisten überraschte mich einfach dieser so glückliche, stolze Blick in den Augen des schönen Fuchses. Er wirkte so, als hätte er extra für dieses Gemälde posiert, und ich wusste, dass es ein albernder Gedanke war, schließlich waren Füchse sehr scheue Tiere heutzutage.
Mich beunruhigte es aber auch, wie sehr mir dieses Gemälde bekannt vorkam, wenn ich diese Ausstellung doch gerade zum ersten Mal besuchte. Dieser Wald und dieser Fuchs schienen mir so vertraut, so nahe zu sein, doch ich konnte mich nicht daran erinnern und es erst nicht herausfinden, warum ich mich so verbunden mit diesem Bild fühlte. Etwas regte sich tief in meinem Bewusstsein und dieses Etwas lebte dort schon immer in mir, ohne dass ich davon gewusst hatte.
Neugierig beugte ich mich zum Namen des Gemäldes ab, und das Etwas wurde lebendiger in mir, als ich ihn entdeckte. Es fühlte sich ganz warm und sanft an, als wollte es mich nicht erschrecken, sondern nur vorsichtig auf etwas hinweisen, wovon es als einziges wusste.
„Kirschblüte", las ich leise und musste über die plötzliche Ironie schmunzeln. Es war ja nicht so, als würde ich Sakura heißen und dass dieser Name Kirschblüte bedeutete. Mein Herzschlag wurde unerwartet schneller, als würde ich kurz davor stehen, das Rätsel vom Etwas zu lösen, und doch war ich nicht dieser Meinung. Es musste noch weit entfernt von mir liegen, selbst wenn mich dieses Gemälde so eigenartig fühlen ließ und selbst wenn ich eine gewisse Beziehung zu diesem Gemälde hätte, ich musste dann ja irgendwie verrückt sein.
Zum Glück konnten die anderen Menschen um einen herum nicht bemerken, was in dem Innerem eines anderen vorging. Höchstwahrscheinlich hätten sie mich als verrückt abgestempelt, und so fiel ich den meisten bloß wegen meinem schwarzen Kleid mit der Spitze an den Ärmeln und dem Blumenmuster auf, zudem trug ich noch eine beige Strickjacke, um den Frühlingswetter nicht die Chance zu geben, mich frieren zu lassen. Ich lief außerdem als einzige ohne ein Kleidungsstück mit Pelz herum. Das musste eine Seltenheit sein, auf die ich selbst irgendwie stolz war. Von einer der vielen Besuchern hatte ich nämlich gehört, dass es letztens eine große Fuchsjagd gegeben hatte und dass davon der ganze, neue Fuchspelz stammte. Mich widerte das bloß an, besonders als Aktivistin dagegen und deshalb war ich auch in dieses Dorf gekommen, um gemeinsam mit meinen Kollegen nach zurückgeblieben Füchsen zu suchen.
Wir wollten uns dafür einsetzen, dass die Füchse ein Recht auf ein Leben in einem Wald bekamen, ohne dabei den Jäger ins Auge zu fallen. Schließlich sollten sich diese besser auf die Rehe und Wildschweine konzentrierten, wobei ich allgemein gegen Jäger war.
Ich starrte das Gemälde noch eine Weile lang an, fasziniert von der Schönheit und das Etwas in mir wollte mich auch nicht loslassen. Vielleicht würde es sich mir bald erleuchten, wenn ich einfach länger das Gemälde anstarrte. Vielleicht würde es dann bald „Klick!" machen und ich könnte dieses warme, vertraute Gefühl verstehen.
Es war so nah und doch irgendwie fern.
„Ein schöner Fuchs, nicht wahr?" Jemand gesellte sich neben mich. Ein Mann mit einer schönen, ruhigen und sanften Stimme wie flüssiger Honig. Als ich mich zu ihm herumdrehte, erinnerte mich auch sein blondes, strähniges Haar an Honig und sein hübsches Gesicht wurde von einem weichen, doch wehmütigen Lächeln umschmeichelt. Er trug einen schwarzen Anzug mit einer weinroten Krawatte. Seine Augen hatten einen tiefen, schokobraunen Ton, in den ich mich fast verloren hätte, hätte ich nicht wie er zurück zum Gemälde gesehen. Überraschend schlug mein Herz noch höher als davor und das Etwas schlug seine Wurzeln in mich.
„Er ist der schönste Fuchs, den ich je gesehen habe", erwiderte ich und musste gegen die Anspannung in mir ankämpfen, weil ich wollte mich nicht verraten.
„Als ich ihn damals zum ersten Mal getroffen habe, hätte ich nie erwartet, dass mir solch ein Tier so viel bedeuten kann." Er klang irgendwie traurig.
„Sie sind also der Künstler?", fragte ich neugierig und musterte ihn erneut. Sein hübsches Gesicht wäre bestimmt noch attraktiver, hätte er nicht diesen traurigen Ausdruck und würden seine Augen nicht so leer scheinen, als würde in ihm kein Leben mehr hausen. Er machte nicht den Eindruck, als wüsste er, warum er hier war, wieso und weshalb.
„Ja, und das ist mein Fuchs." Er lächelte nicht, dabei versuchte er es auch nicht ansatzweise. Seine Augen starrten einfach in die Leere, und ich wunderte mich, was ihm zugestoßen sein musste, dass er so geworden war. „Wissen Sie", setzte er fort, als würde es ihn als einziges vorantreiben, „die Liebe ist...
„Ein Labyrinth", kam es plötzlich über meine Lippen, ohne dass es mir zuerst bewusst wurde. Als ich es allerdings realisierte, starrte ich den jungen Mann genauso überrascht an wie er mich. Ich dachte eigentlich, mein Herz könnte nicht schneller schlagen als es bereits tat, doch es schlug noch schneller und höher, dass ich es spüren konnte, wie es gegen meine Brust aufgeregt hämmerte und das Blut schneller in meine Adern pumpte.
Das Etwas wuchs in mir in seiner Vollkommenheit und Vertrautheit an, und ich konnte mich nicht mehr aus den braunen Augen des Mannes befreien. Irgendwoher kannte ich sie. Irgendwo hatte ich sie schon mal gesehen.
Ich kannte diesen Mann irgendwoher.
Er war mir nicht fremd.
„Woher..." Er hielt inne, um tief Luft zu holen, und er schien sich selbst in meine grüne Augen verloren zu haben, weil er sah mich so intensiv, so hoffnungsvoll und ungläubig an, als würde er mir direkt in die Seele sehen wollen. Als würde er zu seinem A ein B suchen und zu seinem B ein C. Ich suchte das in diesem Augenblick auch, und ich schien mich langsam dem A des Etwas zu nähern. „Wie heißen Sie?", wollte er dann nervös wissen und seine Hände verkrampften sich zu Fäusten, während seine Augen schwach aufleuchteten.
„Sakura", nannte ich ihm verwirrt meinen Namen.
Jetzt verzog er seine Mundwinkel zu einem leichten Lächeln hoch, und zuerst fiel mir etwas wie „persönliche Sonne" in den Kopf, wobei ich nicht genau wusste, was meine Gedanken mir damit genau sagen wollten. Allerdings erwärmte sein Lächeln mich sehr und es war faszinierend, ihn so zu sehen. Irgendwie machte es mich unendlich glücklich, das leichte Funkeln in seinen Augen zu sehen, und es verwirrte mich, wie viel mir das auf einmal bedeutete.
Wie viel er mir auf einmal bedeutete.
„Ich bin-"
„Jinki." Und dann wurde mir alles klar.
Ich war wieder bei ihm und dieses Mal gäbe es keine Unterschiede und andere Wesen, die uns voneinander trennten könnten. Dieses Mal könnten wir es genauso beginnen, wie wir es uns sehnsüchtig gewünscht hatten, ohne Bürden, ohne Sorgen, ohne Leid. Dieses Mal könnten wir uns ineinander verlieben, ohne dass unsere Art uns voneinander unterschied, ohne dass wir Probleme mit der Kommunikation hätten. Dieses Mal konnten wir uns so sehr lieben, ohne dass es schmerzte oder wir einander verlassen mussten.
Dieses Mal konnten wir gemeinsam den Ausgang unseres Labyrinths finden und unser Glück und unsere Liebe zusammen teilen.
Dieses Mal würden wir alles richtig machen.
Jetzt zählten nur er und ich.
„Ich habe dich so sehr vermisst", flüsterte er den Tränen nahe und nahm unerwartet mein Gesicht in seine Hände, um seine Stirn sehnsüchtig gegen meine zu lehnen. Ich spürte, wie er meine Atemzüge nachahmte, und es war erstaunlich, wie perfekt er das konnte, als hätte er das schon immer getan. Entspannt schloss ich meine Augen, während ich das Etwas in mir wie eine wunderschöne Blume erblühen ließ, und seine Berührung fühlte sich ganz weich und warm an. Es fühlte sich so an, als wäre es nicht das erste Mal, dass er mich so innig und vertraut berührte, und ich empfand es nicht als unbequem.
Nein.
Es war das schönste Gefühl, das ich bis jetzt in meinem ganzem Leben gefühlt hatte. Endlich verschwand diese seltsame Leere in mir, und sie fülte sich mit alldem, was ich für diesen jungen Mann empfunden hatte und immer noch empfand. Die schwarzen Stellen der Ungewissheit in meinem Kopf füllte sich mit den schmerzhaften, aber auch schönen Momenten auf, die ich mit ihm erlebt hatte.
Alles war mir auf einmal so klar, dass ich meine Augen wieder aufschlug, um ihm glücklich in die Augen zu sehen.
Und da war es plötzlich.
Dieses atemberaubende Funkeln in ihnen.
„Ich habe dich auch vermisst", sagte ich noch und blickte ihn mit einer unendlichen Liebe und unbeschreiblichen Glück an. „Und jetzt werde ich dich nicht mehr verlassen."
Aber eins musste ich noch erledigen, bevor ich endlich mein Z erreicht hätte und wir das Labyrinth endlich verlassen könnten, das uns so sehr und lange gequält hatte.
~~
~~
„Glaubst du wirklich, dass ist der richtige Weg? Hier in der Nähe sollen angeblich Bären hausen." Minho folgte mir und Jinki unsicher durch den Wald und seine braune Augen sahen sich nervös umher, als würde er auf einen Bärenangriff nur warten.
„Sei kein Angsthase!", kicherte ich, drückte dabei Jinkis Hand fester und pustete mir kurz einige, kirschrote Strähnen von meinem geradem Pony aus dem Gesicht. Ich fühlte mich so glücklich wie noch nie. „Die Bären tun nur Jäger etwas."
Jetzt lachte er hysterisch. „Das will ich dir gerne glauben!"
Jinki sagte einfach gar nichts, lächelte glücklich vor sich hin und vorallem trugen seine wunderschönen Augen dieses Funkeln in sich, das ich so sehr vermisst hatte. Dieses Funkeln in seinen Augen zu sehen bedeutete mir so viel wie der schönste Anblick in meinem Leben und das würde es immer bleiben. Jinkis persönliche Sonne mit all ihrer Schönheit, Breite und Freude würde für mich immer der schönste und bedeutsamste Anblick sein und jedes Mal, wenn ich ihn sehen würde, existierte für mich kein Labyrinth mehr, weil ich brauchte mich nicht mehr im Kreis zu drehen oder in Sackgasse zu landen.
Am Ende hatte ich schließlich meinen Platz an seiner Seite zurückgefunden, und was davor alles passiert war, war nicht unbedeutend, aber das Hier und Jetzt zählte für uns einfach vielmehr.
Einige Meter weiter kam ich zum Stehen und drehte mich zu den beiden um. „Am besten bleibt ihr hier, ansonsten könnte er uns vielleicht entfliehen."
Die beiden nickten, wobei Minhos Gesicht deutlich angespannter war. Er hatte sehr verwirrt reagiert, als er mich das erste Mal in dieser Gestalt gesehen hatte, aber er ging sehr neutral damit um. Ich glaubte sogar, dass er gar nicht wusste, wer ich wirklich war, und irgendwie fand ich das auch nicht schlimm. Vielleicht wäre es auch besser für ihn, weil so würde er mich irgendwann ganz vergessen haben und er würde sich nicht mehr an das erinnern, was er alles zu mir gesagt hatte. Vielleicht würde es für ihn so einfacher werden, jemand zu finden, den er wirklich lieben konnte. Ich wünschte es ihm so sehr, und deshalb waren wir jetzt auch hier.
Am See.
Ich wollte Minho jemand vorstellen, der mich immer sehr an ihn erinnert hatte.
Vorsichtig ging ich ein paar Schritte nach vorne, und ich lauschte aufmerksam. Es war noch hell genug, um alles zu erkennen. Es würde auch noch eine Weile lang hell bleiben, sodass ich meine Augen nicht besonders anstrengen musste, um den Bau zu erkennen, der zuletzt mein Zuhause gewesen war.
„Jonghyun!", rief ich den Schäferhund und ging vor dem Bau in die Hocke. Der Bau machte nicht den Eindruck, als wäre er nicht unbewohnt, weil ich konnte hier und dort einige Knochen von toten Tieren ausmachen, die erst frisch verschlungen worden waren. „Jonghyun, bitte. Komm heraus. Ich möchte dir jemand vorstellen. Bitte. Jonghyun."
Eine Weile lang blieb es still und ich gab schon die Hoffnung auf, dass der Schäferhund mit Taemin weitergezogen war, da es hier im Wald zu gefährlich für die beiden wäre. Aber dann bewegte sich etwas im Bau, schlich langsam auf mich zu, und dann hatte ich den Schäferhund schon in meine Arme geschlossen.
Er winselte und schmiegte seinen Kopf gegen mich, bevor ich schon auf meine Knie fiel und ihn enger an mich presste, weil ich hatte ihn so sehr vermisst und meine Brust brannte wegen den schrecklichen Schuldgefühlen. Ich hätte ihn nicht einfach so zurücklassen sollen, ohne daran zu denken, dass ich ihn doch hatte. Nach allem war er immer bei mir gewesen und geblieben, egal, wie dumm ich zu ihm gewesen war. Er war trotzdem bei mir geblieben, und das schätzte ich an ihm sehr.
„Es tut mir so leid, Jonghyun", flüsterte ich gegen sein Ohr, dann drückte ich meinen Kopf gegen seinen und presste die Augenlider zusammen, wodurch ich die Tränen einfach freiließ. Tränen zu zeigen bedeutete nämlich nicht, dass man schwach war, sondern stark und dass man für eine sehr lange Zeit den Schmerz einfach zurückgehalten hatte, um andere nicht in Unruhe zu bringen. „Ich werde dich jetzt nie mehr alleine lassen, Jonghyun. Nie mehr", versprach ich ihm und schniefte einmal.
Der Schäferhund zog seinen Kopf zurück, um mir wehmütig in die Augen zu sehen, und ich erwiderte den Blick sanft und mit Tränen in den Augen, während ich ihm sachte das Ohr kraulte. „Verzeih mir, dass ich so naiv gewesen war und mich einfach erschießen lassen hatte", sagte ich noch leise, nur damit er es hören konnte, und dann fuhr ich mit dem Kopf zu beiden Burschen zurück, die das Szenario erstaunt betrachteten.
„Darf ich euch vorstellen: Jonghyun. Mein geliebter, bester Freund."Ich grinste die beiden einfach an.
Der Schäferhund musterte die beiden neugierig und völlig fasziniert, und ich konnte mir ein Kichern nicht verkneifen, als er zu den beiden hinüber ging und sich erstmal kraulen ließ. Ich hoffte, dass Jonghyun bald bemerken würde, dass nicht alle Menschen sowie sein Herrchen wären und dass er auch ihnen vertrauen könnte, weil ich hatte es auch getan und letztlich war es kein Fehler gewesen.
„Er ist ja an einem Auge blind", stellte Minho entsetzt fest, als dieser sich zu Jonghyun beugte und ihn zärtlich den Kopf streichelte. Jonghyun starrte ihn bei seinen Worten traurig an, aber der Bursche lächelte unerwartet. „Das macht ihn zu einem ganz besonderen Hund."
Das brachte den Schäferhund zum freudigen Japsen, und ich ließ mich lachend in Jinkis Armen fallen. Ich lachte und lachte, bis mir Tränen in die Augen stießen und der Bursche drückte mich einfach an sich, weil wir brauchten in diesem Augenblick keine Worte, um unser Glück zu beschreiben.
Er hielt mich einfach in seine Arme so fest, als würde er mich nie mehr gehenlassen. Darum brauchte er sich keine Sorgen zu machen, denn ich würde nicht nochmal aus seinem Leben verschwinden. Jetzt war die Zeit gekommen, wo ich für immer in seiner Gegenwart an seiner Seite bleiben würde, und jetzt war die Zeit gekommen, wo auch Minho gemeinsam mit Jonghyun ein neues Labyrinth betreten würde, während ich und Jinki am Ende aller Labyrinthe auf sie warten würden.
Wir würden im Glück auf sie warten.
Im Glück, wo es keine Labyrinthe mehr gäbe, wo es immer ein Z geben würde und wo man sich vor keinem Schmerz verstecken müsste, weil dort keiner mehr existierte.
Jinki schob sachte seinen Finger unter mein Kinn, nur um meinen Kopf anzuheben, sodass ich ihm direkt in die schönen, funkelnden Augen sehen konnte und sein Gesicht war mit diesem atemberaubenden Lächeln gefüllt, dass mein Herz ganz schwach wurde.
„Ich liebe dich, mein kleiner Fuchs", flüsterte er noch gegen meine Lippen, dann küsste er mich mit all seiner Liebe.
Ich hätte nie erwartet, dass das irgendwann passieren würde, doch so fühlte es sich vollkommen richtig an und ich sog Jinkis süßen Duft nach Pfefferminz und Schokolade ein, während ich seinen Kuss erwiderte, weil mehr brauchte ich nicht mehr, um glücklich zu sein.
Und Jonghyun wurde in Minhos Arme fest umschlossen, dass ich mir keine Sorgen mehr darum machen musste, dass Minho nicht irgendwann sein Funkeln zurückerlangen würde. Er würde es irgendwann, davon war ich ziemlich überzeugt.
Die beiden waren nämlich auf einen guten Weg dorthin.
Irgendwo hörte ich auch noch einen Adler rufen und kurz flog der Schatten eines Vogels über das klare Wasser vom See.
Das musste Taemin sein.
Er wachte über uns, genauso wie er es wollte.
So war alles nun richtig und da, wo es wirklich hingehörte.
Wirklich alles.
Und ich konnte nicht glücklicher sein.
Ich wünsche euch allen viel Glück dabei, auch euren Ausgang aus dem Labyrinth zu finden. Das Glück wartet nur auf euch!
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Ich bedanke mich herzlich bei allen, die diese FF gelesen, favorisiert und reviewt haben! Ich fände es natürlich schön, wenn ich zum Schluss vielleicht etwas mehr Feedback bekommen würde, schließlich ist die FF nun auch zu Ende und da wäre Feedback ein schönes Geschenk für mich <3 Ihr könnt Kritik und Lob aussprechen, was euch besonders gut gefallen hat und was überhaupt nicht, weil so kann ich mich auch verbessern! ^_^
Ich hoffe, dass euch Kirschblüte gefallen hat und dass wir uns in einer meiner neuen Kurzgeschichten oder FFs lesen werden! :)
Danke, dass ihr diese FF gelesen habt <3
LG
Sternendurst
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