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Sicht Nadine:

Der Stapel mit den Papieren in ihrem Posteingang war endlich abgearbeitet, als ihr Handy Wecker ihr mitteilte, dass es endlich Zeit für ihre Mittagspause war. Wie von einer Biene gestochen, schrag sie von ihrem Drehstuhl auf und schnappte sich schnell ihre Tasche, ehe sie bereits aus dem Büro hechtete und nicht einmal mehr die empörten rufe ihrer besten Freundin und Arbeitskollegin Liz (eigentlich Lisbeth genannt) ,war nahm.

Als sie raus in den kühlen Herbst Nachmittag trat, war Nadine froh darüber, dass der Grund ihrer Eile um die Ecke lag. Mehr laufend als gehend verschwand sie auch bereits kurz darauf um diese, nur um gleich darauf in die Buchhandlung zu treten und sich inkognitomäßig mit einer Kapuzenjacke die sie im gehen sich noch von ihrer Freundin gegriffen hatte in die Abteilung für Animes und Mangas zu schleichen um sich ihren Schatz, ein für sie wichtiges Kleinod, dass in ihrer Sammlung nicht fehlen durfte unter den Nagel zu reißen, denn was keiner außer ihrer Freundin Liz wusste war das Nadine ein eingefleischter Otaku war. Außerdem war sie vor allem von einem Charakter regelrecht besessen (hust*wer kennt das nicht* hust).

Kein anderer als der Single schlecht hin in der Welt von Naruto hatte ihr das Herz und vor allem ihren Atem gestohlen, Kakashi Hatake. Und dieses Kleinod war nichts anderes als ein Bilderband, in limitierter Ausgabe von dem ursprünglichen Team 7 bestehend aus Minato, Obito, Rin und IHREM Kakashi.

Zurück an ihrem Arbeitsplatz, versteckte sie die Tüte die sie jetzt mit sich führte in ihrer Handtasche und betete, dass ihr dunkles Geheimnis niemals ans Tageslicht kommen würde, jedoch schlich sich in dem Moment ihrer Gebete auch eine gewisse Art von Traurigkeit mit ein, wenn sie daran dachte, dass sie vermutlich durch ihr SEIN niemals einen Mann für immer an sich binden konnte.

Die wenigen Männerbekanntschaften, die sie gemacht hatte, waren ernüchternd gewesen. Spätestens als sie feststellte, dass jeder einzelne bereits nach einem einfachen Anime oder Manga, den sie vergaß weg zu schließen, sie für kindisch abgetan hatten und sie dadurch am Ende wieder allein war. Dabei hatten nie jemand außer Liz je ihre gesamte Sammlung und oder ihr Fangirling erlebt oder gesehen. Ernüchternd jedoch war es zu wissen, dass man von den Männern, zumindest von denen sie sich Anerkennung oder mehr erhofft hatte, sie nie auf diese Weise lieben konnten, also versuchte sie auch weiterhin diese Seite ihrer Persönlichkeit auszublenden und sich ganz normal zu geben, in dem sie nur heimlich ihr Fangirlsein aus lebte und nur unter Pseudonymen FF postet oder selbst gemalte Bilder ins Netz stellt. Seltenst setzte sie sich so einem Risiko wie heute aus, doch für ihren Charakter Nummer 1 würde sie wirklich alles tun. Wenn er Wirklichkeit wäre, würde sogar ihr Mehrsein, der ganzen Welt präsentieren.

Nach wenigen jedoch ziemlich aufreibenden Stunden und unzähligen Augenverdreher von Liz später, da sie nicht verstehen konnte warum sie so ein Geheimnis daraus machte, konnte sie endlich ihrem Arbeitstag entfliehen und ihre gemütliche 4 Zimmerwohnung, die sie sich mit Liz teilte betreten um endlich zu entspannen. Als sie ihr Heiligtum oder auch Schlafzimmer genannt, das von oben bis unten von Postern, Figuren, sowie Animes und Mangas aller Art gepflastert war betrat konnte sie endlich ihre Fassade ablegen und so sein wie sie immer war. ihr Schlafzimmer fast eine perfekte Kopie (bis auf die anderen bereits aufgezählten Dinge), des Schlafzimmers ihres Lieblingscharakters, gab ihr das Gefühl von Geborgenheit und Ruhe. Doch ihr fehlte noch etwas um völlig abschalten zu können nach diesem recht anstrengenden Tag und das war ein heißes Bad.

Ein heißes Bad war genau, was ihr jetzt noch zu ihrem Glück fehlte, ein heißes Bad und ihr Kakashi, dann würde sie glücklich sterben können, dachte sie für einen kleinen Moment und lächelte dabei in sich hinein.

Als sie ihre Kleidung von ihrem Körper ab streifte und nackt ins Bad schlenderte, schmunzelte sie, da sie wusste, dass ihr nackter Körper das einzige außergewöhnliche an ihr war, dass die Männer wirklich liebten und der Gedanke daran, dass sogar Kakashi wenn er echt wäre vermutlich seinen Blick nicht von ihr lassen könnte, lies sie leicht erröten.

Als das heiße Wasser ihren zierlichen Körper und ihren üppigen Busen umschloss (wobei ihre Oberweite eher der von Hinata als von Tsunade glich), konnte sie endlich mit den Kopfhörern in ihren Ohren und der Musik von ihrem Handy etwas dösen und auch den Rest des Tages vergessen, zumindest so lange, bis der Nachbar über ihr wieder anfing rum zu trampeln. Ein lautes Krachen, lies sie endgültig aus ihrem Schlaf/Halbschlaf schrecken, doch war das einzige was sie noch sah, ehe alles um sie herum dunkel wurde und ein brennender Schmerz sich durch ihren Körper zog, das ein Teil der Badezimmerdecke auf sie zuraste, darunter auch die gerissenen Kabel der Deckenbeleuchtung, durch die der Starkstrom lief.

.....

.....

Als sie die Augen auf riss, befand sie sich unter Wasser, doch irgendetwas schien nicht zu stimmen. Als sie hoch fuhr um dem Wasser zu entkommen, bemerkte sie, dass sie immer noch in der Wanne lag.

"Es war nur ein Traum" flüsterte sie, während sie immer noch die Musik ihres Handys über die Kopfhörer war nahm. Zitternd stieg sie aus der Badewanne und trocknete sich ab, ehe sie zum Kleiderschrank hinüber schritt und sich ein T-Shirt hervor zog, was ihr nur am Rande auffiel, viel zu groß war, doch vermutlich war es von ihrem letzten Freund einfach übriggeblieben und sie hatte es einfach noch nicht aussortiert. Nur mit dem Shirt, dass eher wie ein Hemd an ihrem Körper lag bekleidet legte sie sich ins Bett, legte ihr Handy mit der eingeschalteten Weckfunktion auf den Nachttisch und ließ sich in das Kissen sinken, dabei nahm sie den leicht herben Geruch war, der Ihre Nase kitzelte. Jedoch erschöpft von ihrem Albtraum schlief sie ohne daran weiter einen Gedanken zu verschwenden ein.

Kakashis Sicht:

Sehr spät und ausgelaugt kehrte er von seiner Mission zurück und fiel einfach tot müde in sein Doppelbett, ohne seine Umgebung weiter zu beachten, oder sich umzuziehen, lediglich seine Tasche mit den Ninja-Werkzeugen und die Weste konnte er noch ablegen.

Erst als er fest schlief, nahm sein Körper eine andere Wärmequelle war, an die er sich kuschelte und seine Fantasie wieder in diesen einen Traum mit einfließen ließ.

Kakashi's Traum:

Ein weiteres Mal, sah er in diese, tiefen Haselnuss braunen Augen in die er versinken wollte. Seine Zunge leckten leicht über ihre Unterlippe, damit sie diese öffnete, damit er endlich in sie eindringen konnte, doch dieses Mal war der Traum anders als sonst, er konnte spüren, wie ihr warmer Körper sich anfing unter ihm zu bewegen und die Hitze, die sie auszustrahlen schien seinen Körper mit dieser zu näheren.

Als ihre Hand sich gerade seinem Hosenbund nähern wollte, wurde er aus dem Schlaf von einem grauenhaften Gejaule gerissen, so dass er die Augen aufriss und erstarrte.



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