(Ex-)Boyfriend
Category:
M/M
Fandoms:
呪術廻戦 | Jujutsu Kaisen (Manga)呪術廻戦 | Jujutsu Kaisen (Anime)
Relationship:
Itadori Yuuji/Sukuna | Ryoumen Sukuna ; Itadori Yuuji/Junpei Yoshino
Characters:
Sukuna | Ryoumen Sukuna, Itadori Yuuji, Yshino Junpei
Additional Tags:
NSFW, PWP, Sukuna is his own warning, Drugs Smoking, Piercings, Tattoos, Alternate Universe - No Curses (Jujutsu Kaisen), Some SFW, DirtyTalk, Drinking, Overstimulation, Smut, CarSex, the past is the past, on off habits, cheating, Sukuna forgives, Itadori is a cheater, Itadori is a Idiot, Sukuna is Itadori's true love, Itadori feels so sorry, Itadori is crying a lot, Sukuna and Yuuji get back together, Itadori is a Bottom and a Top, Sukuna is Top, Junpei is Bottom, Sukuna gives Yuuji femal (pet) namens, Back together, Sukuna feels sorry too, More...
Weinend lief ich die Straße entlang, wischte mir gerade in dem Moment die Tränen von der Wange als ich ein mir bekanntes Motorengeräusch hörte. Der Wagen fuhr neben mir langsamer und ein Surren war zu hören. »Steig ein, Göre«, seufzend blickte ich mich kurz um bevor ich den Mann hinterm Steuer betrachtete. Automatisch hörte ich auf sein gesagtes und landete auf dem Beifahrersitz. »So ihr habt euch also getrennt?«, ich schluckte. »Keine Ahnung, Streit«, kam nur von mir leise. »Ja und, dann hattet ihr eben Streit, kommt vor. Wird sich wieder einrenken«, aber ich schüttelte den Kopf. »Wird es sich nicht...«, Sukuna fing mit seinen Fingern eine Träne von mir auf, die altbekannte Berührung bereitete mir Gänsehaut. »Und wieso?«, ich schaute aus meinem Fenster und zuckte nur mit den Schultern. »Weil er Recht hat... irgendwie«, Sukuna brummte, fuhr genauso ruhig wie immer die Straße entlang, bis ich selbst bemerkte, wo er uns hin brachte. »Wieso bringst du uns ausgerechnet hier hin? Und wieso bist du überhaupt aufgetaucht, Sukkun?«, er seufzte leise, genauso wie ich, der Spitzname von ihm rollte mir unbewusst über die Zunge, als wäre nie Zeit vergangen. »Weil du jemanden zum Reden brauchst, deshalb«, ich schnaubte mit einem Lächeln auf den Lippen. »Und wie es der Zufall so wollte, warst du zur rechten Zeit am richtigen Ort oder wie?«, er brummte leise. »Möglich....«, zwielichtig wie immer, der Motor erstarb und Sukuna machte es sich bequem auf seinem Sitz. Die Fenster bewegten sich auf beide Seiten surrend herunter, dann das Feuerzeug. »Ich hab gedacht du hast aufgehört?«, der Rauch wurde ausgeatmet und verweilte kurzzeitig hier im Innenraum des Autos. »Alte Lasten legt man schwer ab«, war alles was er dazu sagte und wie so oft triggerte mich genau diese Aussage. »Bin ich ebenfalls eine alte Last? Kommst du von mir nicht los? Oder wie darf ich das verstehen? Ich sagte dir schon, dass ich dich von allem befreie, mir, meiner Vergangenheit und mein verkorkstes selbst«, murrte ich unzufrieden, der rechte Arm landete auf der Tür so dass ich meinen Kopf dort ablegen und die Windbrise in meinen Haaren spüren konnte. »Du warst nie eine Last, Göre. Und das wirst du auch niemals sein, wieso denkst du immer noch so schlecht von dir selbst? Ich liebe dich und das weißt du, wusstest du schon immer. Die Vergangenheit ist die Vergangenheit, sie macht dich vielleicht zu dem Menschen der du nun bist aber das schmälert dich kein Stück, Babygirl«, ich schloss die Augen, ließ das gesagte, sein gesagtes, sickern und hielt meine linke Hand zu ihm rüber. Die selbst gedrehte Zigarette landete zwischen meinen Fingern und ich nahm einen Zug. »So? Ich war also nie eine Last?«, er schnaubte leise. »Nein, warst du nie. Wir haben gestritten, vielleicht mehr als andere Paare aber du warst nie eine Last. Du warst einfach noch nicht bereit und das ist in Ordnung«, tiefgründige Gespräche und das mitten am Tag, selten kamen genau diese Momente mit Sukuna vor und dafür schätzte ich sie umso mehr. »Ich hab uns zerstört, dass tut mir immer noch leid«, keine Antwort, stattdessen nahm ich noch einen Zug von dem Joint, wie sich herausstellte. »Hast du das?«, eine kleine Ewigkeit verging als er mir die Gegenfrage stellte, der Joint hatte vielleicht noch drei Züge zum verbrauchen. »Ich habe dich vermisst, jeden verdammten Tag, die letzten drei Jahre. Junpei hat Recht, deshalb wird sich das auch niemals wieder einrenken«, ich gab ihm den Überrest zurück und wartete, dass Sukuna diesen beendete und wieder los fuhrt. »Weißt du, das sind die Momente, die ich am meisten geschätzt habe. Wir sind uns nie an die Gurgel gegangen und ich konnte mit dir sprechen, ohne das du kryptisch oder sonst was warst. Hier war der einzige Ort an dem du offen und ehrlich sagen konntest was Sache ist und ich dich mal hundert Prozent verstanden habe«, ich setzte mich leise auf und mein Kopf lehnte ich gegen den Sitz. »Ich war immer offen und ehrlich, Babe. Wieso denkst du, ich war es nicht?«, langsam öffnete ich die Augen und klappte die Sonnenblende herunter, checkte ab wie meine Augen aussahen, ob Junpei bemerken würde was mit mir los war. »Ich hab dich schon verstanden Sukuna, immer, aber dein.... Du weist schon was ich meine, du redest oftmals kryptisch, da weiß man als nicht woran man bei dir ist. Aber hier, hier kannst du einfach reden, bist offen, sagst genau was Sache ist. Ich weiß auch nicht, es stört mich im Prinzip nicht aber trotzdem fühlte ich mich immer als wäre ich...«, ich unterbrach mich selbst, was wurde das hier? Tag der Geständnisse? Beichten, die ich damals ihm nicht Offenbaren konnte, weil es mir zu peinlich war? »Ja, Prinzessin? Wie hast du dich gefühlt?«, hackte er leise nach und ich schlug die Sonnenblende wieder zu. »Nicht so wichtig, kannst du mich zurück bringen? Es wird Zeit und zu dem, sollte ich gar nicht erst hier sein...«, aber Sukuna verstellte seine Rückenlehne und machte es sich noch bequemer. »Geht nicht, wir beide sind zu breit, dauert noch etwas, entspanne dich einfach eine Runde«, mir wurde jetzt erst klar, wie gefährlich die Situation hier war.
Was ursprünglich einfach nur eine nette Geste war, war nun zu einem heißen, gefährlichen Spiel geworden. Sukuna war die Liebe meines Lebens und ich verließ ihn, Junpei war ein fester Freund und diesen liebte ich auch, aber seit Wochen schwankte ich, realisierte ich, wie sehr ich die Liebe meines Lebens vermisste. Ich bemerkte, was für ein Gott verdammter Idiot ich war, wie kindisch ich mich verhalten hatte. Erneut ging dass Feuerzeug und Sukuna inhalierte den Rauch, er würde mich nicht so schnell gehen lassen, dass war mir spätestens jetzt klar. »Du wusstest es«, hauchte ich die einzigen drei Worte, die wohl endlich die richtigen waren. »Natürlich, ich bin schließlich die Liebe deines Lebens«, murmelte er mit geschlossenen Augen. »Und du meine«, flüsterte er danach leise weiter, meine Finger gruben sich in meine Oberschenkel, dass altbekannte warme Gefühl, dass ich seit Jahren nicht mehr gespürt hatte. All die Gefühle, die ich einzig und allein für ihn so sehr empfunden habe, brachen aus mir heraus und mein Kopf landete in meinen Händen. »Ich bin ein verdammter Idiot«, wieder liefen Tränen und ich blickte durch die Frontscheibe nach draußen, beobachtete wie langsam der frühe Abend einbrach. »Wieso Sukuna?«, er brummte leise, wusste nicht wirklich was genau ich von ihm wissen oder hören wollte. »Wieso was?«, hackte er deshalb leise nach. »Wieso hast du all das auf dich genommen? Wieso willst du mir verzeihen? Wieso willst du zurück zu mir, obwohl ich dich so schrecklich behandelt habe?«, ich schniefte leise, versuchte die Tränen irgendwie zu stoppen und das verräterische Nass von meinen Wangen zu streichen. Das Auto wackelte leicht und Stoff so wie die Ketten an ihm machten leise Geräusche, bis eine Hand mich zwang ihn anzusehen. »Auf all die Fragen gibt es nur eine Antwort, und du kennst sie. Du bist der einzige, der jemals so viel in mir ausgelöst hat, der mich dazu brachte dich zu lieben. Wenn du also immer noch davon sprichst, dass ich die Liebe deines Lebens sei, wieso kannst du mir nicht glauben, dass es bei mir genauso der Fall ist? Schließlich warst du meine erste feste Beziehung, Yuuji. Der erste, dem ich sagen konnte, dass ich ihn Liebe, der erste von dem ich nie genug hatte und immer mehr wollte«, so ehrlich war er mir gegenüber noch nie gewesen, die Trockenheit in meinem Hals breitete sich aus, war nicht weg zuschlucken, nichts der gleichen. »Aber...«, sein Daumen strich über meine Unterlippe und rote Rubine musterten mein Gesicht. »Ich hab dir schon längst verziehen, ich habe auch verstanden, dass es dir damals alles zu schnell ging. Ich liebe dich eben, Yuuji und das wird sich niemals ändern«, flüsterte er seine Erklärung, während seine Stirn an meiner landete. Meine Hände gruben sich in sein schwarzes Muscleshirt, wie ein ertrinkender versuchte ich mich an ihm festzuhalten. »'Kuna«, schluchzte ich leise als unsere Münder endlich aufeinander trafen.
Für mich fühlte es sich an als würde endlich wieder die Sonne existieren, der graue Nebel, die Dunkelheit und die Einsamkeit verschwanden in dem Augenblick als Sukuna mich wieder in seine Arme zog. »Es tut mir so leid Sukkun«, wimmernde Worte von mir, die halb verschluckt wurden, weil wir uns nur für Bruchteile weniger Sekunden trennten. Die Körper die uns bekannt waren, entdeckten wir neu, erforschten sie und die geheimen Stellen die nur wir beide kannten. Unsere Oberteile waren längst vom Körper getrennt, unsere Hosen bereits offen als Sukuna das erste mal sich von mir trennte. »Wenn wir beide weiter gehen, Yuuji, dann gehörst du wieder mir«, ich schluckte bei den Worten und das erste mal warf ich alles über Bord. Meine Ängste, meine Fehler und die daraus resultierenden Konsequenzen. »Ich wollte doch immer nur dich, 'Kuna«, wisperte ich heißer, es genügte ihm, er wusste genauso gut wie ich, dass ich mich hier und jetzt wieder für ihn entschied. Nur er und niemand sonst und dieses mal versprach ich ihm alles, dass ich es besser machen würde und ich mich nicht mehr wertlos ihm gegenüber fühlen würde. Mein Hose wanderte vom Unterleib und Sukuna zog mich auf seine Seite des Autos, damit ich auf seinem Schoß landete. »Du bist und wars nie wertlos, Prinzessin. Im Gegenteil, du hast mich zu jemanden besseren gemacht«, Sukuna drang in mich ein, erstickte mein Keuchen mit dem nächsten Zungenkuss, bis er vollständig mit mir verbunden war. Langsam begann ich mich zu bewegen, gefühlt war keine Zeit vergangen, es fühlte sich wie vor drei Jahren an, als würden wir dort weiter machen an der gleichen Stelle nur als bessere Versionen von uns selbst. Blutrote Rubine betrachteten mich, Hände strichen über meinen Oberkörper, über die Seiten nur um auf meinem Hintern zu landen. Er navigierte mich ihn zu reiten, bis Sukuna den Winkel änderte und uns beide zum Stöhnen brachte. »Mach weiter, du fühlst dich so verdammt gut an«, keuchte er mir entgegen, ich beschleunigte meine Bewegung, brachte dadurch das Auto noch weiter zum wackeln und dann kamen wir beide. Erschöpft fiel ich auf Sukuna herunter, um Atem ringend, sagte keiner von uns beiden etwas. Junpei hatte also recht behalten, ich habe ihn betrogen, das erste uns einzige mal, nicht wie er dachte schon die ganze Zeit über. Aber er behielt Recht, dass ich es tun würde und er behielt Recht damit, wer es sein würde und zwar Sukuna. Fuck. »Ich muss zurück«, aber er hielt mich weiter fest, verstärkte sogar seinen Griff um mich. »Und wieso?«, ich blickte ihm vorsichtig entgegen. »Weil ich wenigstens fair sein sollte Sukuna«, er brummte leise und strich mir durchs Haar. »Das kann warten, er denkt es doch sowieso schon von dir. Ob du jetzt gehst, später oder erst morgen, es wird gleich weh tun«, ich murrte unzufrieden, weil er so knallhart ehrlich war und doch hatte er auch Recht. »Außerdem, hab ich noch eine Überraschung für dich«, flüsterte er leise gegen mein Ohr, wieder rann ein Schauer durch meinen Körper und brachte meinen Schwanz zum zucken. »Mhhhm, du reagierst immer noch so empfindlich wie am ersten Tag«, die Hitze stieg meinen Hals empor und breitete sich über meine Wangen aus. »Ich liebe dich, Prinzessin«, folgten die nächsten geflüsterten Worte von ihm und ich stockte. »I-I-Ich dich auch, immer noch, jeden Tag«, murmelte ich undeutlich und brachte Sukuna zum lachen. Dann hörte ich ein Motorgeräusch und blickte durch das Fenster heraus. »Es gibt nur zwei Menschen, die diesen Ort ebenfalls kennen...«, schlussfolgerte ich und er nickte. Aufgeregt setzte ich mich weiter auf und konnte es kaum erwarten sie wieder zu sehen. »Welcher von beiden? Oder kommen beide?«, ich blieb immer noch auf ihm sitzen, konnte gar nicht schnell genug reagieren oder registrieren, da stand der Wagen schon bereits neben uns. »Hora ihr beiden! Wie die Karnickel, kein Stück verändert!«, ich schrie auf, prallte mit Sukuna schmerzhaft zusammen und alle außer mir begannen zu lachen. Satoru und Suguru, die besten Freunde von Sukuna waren hier her gekommen, es war so lange her, dass ich sie getroffen hatte. Leider war es nicht das erste mal, dass die beiden uns erwischten. »DREHT EUCH UM, VERDAMMT NOCHMAL!«, schrie ich im nächsten Augenblick und versuchte mich zu befreien aber mein (Ex-) Freund hielt mich weiterhin eisern fest. »Was soll das?! Lass mich los! Ist ja mal voll peinlich!«, zischte ich ihm leise ins Ohr, aber er kniff mir nur in den Hintern. »Ihr seid echt aus Tokyo hier runter gekommen?!«, fragte ich mit glühendem Kopf geradewegs heraus. »Also entweder platzt gleich seine Birne oder er geht in Flammen auf«, gab Suguru als Antwort. »NICHT HILFREICH!«, wie oft war es passiert, dass wir uns alle vier beim Sex erwischt hatten, keinerlei Hemmungen zwischen den dreien. »Wie lange werdet ihr drei bleiben?!«, hakte ich weiter nach. »Ich eine Woche«, teilte mir Sukuna vor den anderen mit. »Drei Tage«, damit hob mich Sukuna leicht an, keuchend bog ich meinen Rücken durch und schlug ihm gleichzeitig auf die Brust. »Du elendiger!!!«, schrie ich auch schon direkt und landete auf dem Beifahrersitz. »Zugegeben, den süßen Hintern haben selbst wir beide vermisst«, die beiden anderen waren unmöglich und absolut keine Hilfe! Peinlich berührt zog ich mich schnell an. »Wooooow sein Kopf wird noch röter!«, schrie Satoru aus und ich warf den nächst besten Gegenstand nach ihm, das Feuerzeug von Sukuna. Satoru fing es wie so oft mit Leichtigkeit ab. »In Ordnung ihr drei, ich mach gerne mit euch die Gegend unsicher aber nur unter einer Bedienung«, abwartend schauten mich der Weißhaarige und der Grünhaarige an, der dritte im Bunde seufzte allerdings unzufrieden. »Schieß los, Prinzessin«, die Hose endlich geschlossen schaute ich auf. »Ich muss das mit Junpei beenden und meine Sachen bei ihm holen«, Sukuna zog eine Augenbraue hoch. »Ich wohne seit drei Wochen mit ihm zusammen, es ist seine Wohnung, nicht meine.... Also, müssten wir erst einmal bei ihm vorbei...«, Suguru startete schon den Motor und wir alle warteten auf Sukuna. »Gott verdammt, ich wollte heute Abend meine Ruhe und diese Ruhe mit dir genießen....«, Augenrollend startete er ebenfalls seinen Wagen und ich navigierte ihn an die Wohnung von Junpei und mir. Tief durchatmend schaute ich nach oben zu dem Fenster, in dem noch das Licht leuchtete. »Dann will ich mal, ich habe keine Ahnung wie lange das dauern wird....«, Sukuna wank ab und signalisierte mir, dass ich schon aussteigen solle. »Wir warten, so lange wie es eben dauert, Kleiner. Bis später also«, ich nickte und stieg dann leise aus.
Oben an der Wohnung hörte ich schon Junpei, allerdings anders als ich selbst erwartet habe. Er stöhnte... verwirrt legte ich den Kopf schief, so war das also. Er ging selbst Fremd und wollte mir seine Fehler andichten? Seufzend öffnete ich leise die Tür, erkannte auch die Schuhe und die Jacke von diesem Kerl. »Nanami? Ehrlich jetzt? Das hab ich allerdings nicht erwartet....«, murmelte ich leise vor mich hin, zog meine Schuhe aus und lief einfach weiter ins Wohzimmer. Direkt in der Tür blieb ich stehen und lehnte mich an. »...Nur um das klar zu stellen, ich bin dir nicht als erstes Fremd gegangen, aber um ehrlich zu sein hab ich es bei dir auch nicht erwartet und ich bin überrascht, dass es Nanamin ist....«, beide fuhren erschrocken auseinander, sowohl Junpei als auch Nanami wollten sich erklären aber ich hob die Hand. »Ist... Okay, ich will's gar nicht wissen, ich wollte meine Sachen holen Junpei. Die Wochen die du mir das Fremdgehen angedichtet hast stimmten zwar nie aber ich habe heute Abend mit Sukuna geschlafen. Zwischen uns ist es aus, du hattest Recht, ich liebe ihn und werde niemals damit aufhören. Es tut mir leid«, ich neigte leicht den Kopf, lief an ihnen vorbei und packte meinen Kram. »Hier, durch meinen Job kann ich dir zumindest die Miete noch für den Monat geben, Bar. Euch noch einen schönen Abend«, damit griff ich die Sporttasche, lief ins Badezimmer holte meine Zahnbürste und meine Duschsachen und legte zum Schluss meinen Schlüssel von dieser Wohnung auf das Sideboard im Eingangsbereich. Ich atmete einmal tief durch, bevor ich wieder die Treppen herunter ging. »Wenigstens muss ich mir bei Nanami keine Sorgen machen, dass ich mir was holen könnte«, überrascht schauten mich die anderen Drei an. »Das ging.... Schnell«, gestanden sie mir ein. »Nanami und Junpei, ja ihr habt richtig gehört und das auch noch ohne Gummi ey! Wenigstens hol ich mir bei dem Spießigen Kerl definitiv nichts....«, plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen. »Scheiße man, Junpei hält mir seit drei Monaten vor ich würde Fremd gehen und Kento hat vor Drei Monaten angefangen ständig mit mir zu reden«, ich brach in schallendes Gelächter aus. »Oh man, die beiden sind echt, es tut zwar ebenfalls weh aber... es war vor drei Monaten schon aus zwischen uns...«, ich zuckte mit den Schultern, warf meine Sporttasche auf die Rückbank von Sukunas Auto als mir was einfiel. »Shit, ich hab meine Brief vergessen«, schnurstracks stand ich nochmal oben an der Wohnungstür, benutzte den Ersatzschlüssel unter der Matte und sackte meinen Ordner und meinen ungeöffneten Brief vom Sideboard. »So das wichtigste hätte ich wenigstens schon einmal«, unten wieder angekommen setzte ich mich direkt neben Sukuna. »Wir können«, abgelenkt vom Brief, den ich mir endlich genauer anschauen konnte, setzte der Wagen schon zum fahren an. Tokyo Poststempel. »Oh mein Gott!«, geschockt riss ich unkontrolliert den Umschlag auf und hielt es in der Hand. Die Tokyo Uni hat sich gemeldet! Aufgeregt las ich das Deckblatt. »... und hier mit freuen wir uns Ihnen mitteilen zu können, dass Sie Herr Itadori Yuuji, erfolgreich an der Universität in Tokyo angenommen wurden!«, ich wurde immer lauter beim lesen und schrie am Ende vor Glück. »Verdammt geil! Ich wurde tatsächlich aufgenommen, Sukuna! In Tokyo!«, er lächelte und beglückwünschte mich als er dann meine linke Hand ergriff. »Das heißt also? Dich hält offiziell nichts mehr hier? Außer deine Sachen, die du später holen kannst?«, ich runzelte die Stirn. »Meine Sachen liegen auf deiner Rückbank und die Papiere sind hier. Das ist alles«, beichtete ich ihm, er starrte erst mich an, dann die Sporttasche auf der Rückbank. »Nicht dein Ernst, mehr besitzt du nicht mehr?«, ich seufzte leise. »Doch ich besitze noch mehr, aber das ist in Tokyo«, verstehend nickte er leicht. »Wie geht es Wasuke?«, ich versteifte mich und an der nächsten Ampel hielt er an. »Stimmt, du weißt es ja gar nicht.... Großvater ist vor einem Jahr verstorben, alles was ich noch besitze ist sein Haus. Aber dort war ich nur einmal drin und die Lebensmittel zu entsorgen und um Wasser sowie Strom abzustellen... seither nie wieder«, Sukuna war noch mehr geschockt als vorher. »Wasuke ist tot?!«, ich nickte nochmals zur Bestätigung. »Es ging recht schnell, er musste nicht kleiden aber ich vermisse ihn schrecklich. Dort ist alles abgemeldet aber ich habe im Haus selbst nichts verändert«, gestand ich ihm leise, Sukuna strich mir durchs Haar. »Tut mir leid, Kleiner. Man der Alte war ein Kauz aber voll in Ordnung. Ich mochte ihn«, brummend fuhr das Auto wieder an und Sukuna lenkte auf die Autobahn Richtung Tokyo. Sein Handy klingelte und er warf es mir zu. »Planänderung, es geht zurück nach Tokyo, Yuuji will nicht mehr hier bleiben, ihn hält hier auch nichts mehr, geht das in Ordnung?«, die zwei anderen bejahten und dann trennte sich die Leitung wieder. »Dann ab nach Tokyo«, er drehte die Musik auf eine angenehme Lautstärke und dann schwiegen wir. »Woher wusstest du es?«, er schaute kurz zu mir rüber. »Megumi und Suguru, du hast ihnen geschrieben. Megumi und Nobara werden sich freuen dich auch wieder zu sehen. Sie vermissen dich sehr, waren wütend weil Junpei dich von so vielen Dingen abgehalten hatte. Sie werden ausflippen, wenn sie hören, dass du zu uns an die Uni kommst. Dann bist du endlich wieder zu Hause«, und das erste mal hatte Sukuna recht, ich würde endlich wieder zu Hause sein. und dieses mal übereinstimmte sogar diese Definition von uns beiden. »Tut mir leid, dass ihr alle so lange auf mich warten musstet«, Sukuna streichelte meinen Oberschenkel weiter und allesamt preschten wir durch die Nacht. »Also, was werden wir tun?«, grinsend gab Sukuna weiter Gas. »Das was du entscheidest, Prinzessin.«
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