𝘜𝘯𝘥 𝘥𝘢𝘴 𝘓𝘦𝘣𝘦𝘯

Das Leben. Das Leben einer Lüge mit dem Wissen der Wahrheit. Mein Leben, das hier war mein Leben.

Und ich hatte es versucht. Ich hatte es wirklich versucht. Doch es ging nicht.

Ich war Schuld. Ich war Schuld. Schuld. Schuld! SCHULD!

Ich hatte ihr das Leben genommen. Ich hatte meinen Eltern das Leben verwehrt und meinem Bruder seines zerstört.

Und dennoch wollten sie mir meines schenken. Sie wollten, dass wenigstens ich ein glückliches Leben habe. Sie haben mir eine zweite Chance gegeben.

Und ich? Ich machte mich wieder schuldig. Ich nahm mir diese Chance. Ich hörte nicht. Ich blieb stur. Ich zerstörte alles.

Ich wusste nie wie man lebte. Ich konnte nie leben. Ich war nicht die, der man das Geschenk hätte machen sollen. Leben und ich passten nicht zusammen. Ich zerstörte es und es zerstörte mich.

Über Wochen hatte ich alles gegeben. Für sie. Doch egal wie viel Mühe ich mir gab, was nicht sein sollte, wird nicht sein.

Ich sprang von der Klippe. Von der Klippe, von der Leyla fiel. Ich sprang und hoffte auf ein Ende. Ich hoffte, dass nach dem Tod nichts kommen würde. Ich hoffte auf das Nichts.

Doch nicht nur. Auf gewisse Weise hoffte ich auch auf die Hölle. Die, an die manch einer glaubte. Ich wünschte mir Bestrafung. Ich wünschte mir, dass ich all dies Vergangene wieder gut machen konnte.

Doch das konnte ich nicht.

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