Mit oder ohne Honig?

***

Jungkook sitzt auf dem Pult am Fuße des Saales und schaut dich finster an: "Hab ich dir was getan?" Zischt er und knackt nervös mit den Fingern.

Du hast ihn vorher doof angemacht und meintest, dass er sich nicht besser als alle Anderen aufführen solle.

Du stehst ein paar Meter von ihm und der Tür, die zu dem großen Hauptflur führt, entfernt.

Sein Blick ruht auf dir und er rührt sich kein bisschen. Sein Kiefer ist angespannt und er mustert dich von unten nach oben.

Was solltest du denn jetzt noch sagen? Es war als würde diese stille Anspannung dich zwingen etwas zu tun.

Er bleibt kurz an deinen Lippen hängen, ehe er sich in deinen Augen verliert.
Kurz überlegt er, wie es wäre deine Lippen zu kosten, aber das wäre unangebracht. Würde gar nicht passen.

Ihr habt noch nie absichtlich etwas zusammen gemacht, nur ein paar mal miteinander gesprochen oder eher gesagt gestritten. Denn, dass sein Machogetue doch nervt, lässt du ihn gerne spüren.

Vielleicht ist er dir ein paar mal wirklich zu nah gekommen, aber er wollte nur von deinem lieblichen Duft umhüllt sein, anstatt dich zu provozieren. Er wollte sich auf gar keinen Fall Aufdrängen, aber er konnte einfach nicht anders. Irgendwas an dir, lässt ihn Realität vergessen.

Er konzentriert sich stark, denn er will nicht schwach werden und sich an dir vergreifen.

Dein Körper ist einfach das was Jungkook ins Wanken bringt.

Du weißt genau, wie er sein kann, doch falls du es jemanden erzählen würdest, würde dir jeder widersprechen. „Jungkook ist ein Engel" heißt es, wohl eher ein arroganter ...

Er rührt sich immer noch nicht. 

Die kühle weiße Farbe, die die Wände ziert lässt dich Schaudern. Das Ticken der Uhr, welche unschuldig über dem breiten Türrahmen hängt, holt dich schleichend aus deiner Gedankenwelt heraus.

Als Antwort auf seine Frage, zuckst du nur mit den Schultern und verlässt den stickigen Raum.

"Hey, wo gehst du hin?!" Schreit er dir noch nach, während die rechte Tür hinter dir ins Schloss fällt.

Du zeigst keinerlei Reaktion, als hättest du nichts gehört und läufst einfach weiter.

Hauptsache weg von Jungkook.

Es ist so abstoßend. Es widert dich an, wie er mit Mädchen umgeht.

Doch irgendwie ist er jedermanns Liebling.
Eindeutig sein Vorteil und dein Nachteil.

Du überlegst kurz wohin du jetzt gehen könntest und du entscheidest dich dafür deine zwei besten Freunde zu suchen.
Was solltest du auch sonst tun?

Deine besten Freunde heißen Jesse und Yoongi.
(Kleiner Tipp am Rande: Jesse ist ein Junge)

Du triffst oft in der Bibliothek auf sie an, da sie total darauf versessen sind immer die besten zu sein.
Sie sehen einfach immer in allem einen Konkurrenzkampf.
Solche Streber.

Du drückst die schwere Tür zur Bücherei auf und nimmst den tollen Geruch von altem Papier war.

Eine kleine dunkelhaarige Bibliothekarin, die gerade Karteikarten einsortiert, lächelt dich freundlich an. Ihre Brille liegt auf ihrer Nasenspitze, was sie ein wenig jünger erscheinen lässt.

Es gibt noch vier weitere Frauen, die hier arbeiten und von zwei weißt du, dass sie total unfreundlich sind oder zumindest oft schlecht gelaunt.

Du läufst weiter geradeaus über den dunkelgrünen Teppichboden an den vielen Regalen aus dunklem Holz vorbei.
Verzweifelt erhaschst du in jeden Gang einen kleinen Blick, doch keine Spur von auch nur einem der Beiden.
Weit und breit nur Bücher, kein Jesse und kein Yoongi.

Allerdings siehst du Taehyung und Jimin ganz hinten, im Lernberreich, an einem Tisch sitzen und herumalbern.

Sie Beide sind sozusagen die „Anhängsel" von Jungkook. Leider weißt du nicht so viel über sie, da du nicht wirklich etwas mit ihnen zu tun hast. Sie waren halt nie mehr als Jungkooks Kumpanen.

Das einzige, was du über sie weißt ist, dass Jimin, Jungkook, Yoongi und Jesse immer um den ersten Platz in den Prüfungen ringen.

Dass Taehyung hingegen nicht so daran interessiert ist der Beste zu sein, ist er auch der einzige mit dem du dich einigermaßen gut messen kannst, obwohl deine Noten mit der Zeit immer schon besser werden.

Du bist jetzt sogar immer im besten Viertel der Klasse mit deinen Prüfungsergebnissen, aber trotzdem nicht an der Spitze.

Noch ein weiteres mal schaust du dich um.
Vielleicht hast du ja was übersehen.
aber keine Spur.

Du gehst wieder.

Wo sind sie denn?

Du hast keine Idee wo sie sich befinden könnten.
...

Du hast mittlerweile schon an fast jedem Ort nachgesehen, nur hinten auf der Wiese nicht, aber, dass sie dort sind,  ist um diese Jahreszeit eher unwahrscheinlich.
Es ist viel zu kalt.

Draußen sind sie also nicht und falls sie schon nachhause gegangen sind, hätten sie dir wenigstens Bescheid geben können.

Du wohnst hier, in der Nähe, alleine in einer kleinen Wohnung. Du bist von zuhause ausgezogen, weil die Universität, an die du gehst, nun mal ein paar Stunden von deinem Elternhaus entfernt ist.

Zwar hast du keinen Streit mit deinen Eltern und verstehst dich sogar richtig gut mit ihnen, aber du hast es einfach nicht mehr ausgehalten.
18 Jahre mit liebevollen und überfürsorglichen Eltern reichen vollkommen.

Cafeteria : Ein Blitzgedanke

Da könnten sie sein, aber normalerweise sammeln sie dich doch immer irgendwo ein, bevor ihr dann gemeinsam esst?

Du schaust kurz auf dein Handy und bemerkst, dass du schon seit über einer halben Stunde herum irrst und nach ihnen suchst.

Momentmal... 1:04PM?

Sie sind in einer Vorlesung! Und in genau dieser Vorlesung solltest du gerade eigentlich auch sitzen.

Du hattest es total verdrängt, weil du weg von Jungkook wolltest. Jetzt kapierst du auch, warum er gefragt hast wo du wohl hingehst...
Weil er im selben Kurs ist, wie du.

Verdammt.

Da eh mehr als die Hälfte der Lesung vorbei ist und es sich nicht mehr lohnt dort aufzutauchen, setzt du dich in die Cafeteria und wartest schon mal. Ihr sitzt immer ganz hinten durch an einem Tisch in der Nähe des großen Panoramafensters.

Du schaust dich um. Auch wenn hier und da ein paar Pflanzen stehen, ist der Saal sehr ausladend und kahl. Zwar stehen überall Tische, allerdings sind diese alle bitter weiß und die dunkelgrauen Stühle machen es nicht besser.

Die Zeit zieht sich ziemlich in die Länge und der Sekundenzeiger auf deiner Uhr tickt im Schneckentempo.

Mittlerweile fängt der Saal an sich zu füllen und mit den Menschen kommt auch mehr Leben in die Räumlichkeit.

Die ganzen Läute um dich herum laufen durcheinander und suchen sich ein freien Tisch.

Sie sprechen alle miteinander, dementsprechend ist es ziemlich laut hier und dein Kopf fängt an zu brummen.

Von deinen Freunden, auf die du jetzt noch warten musst, ist Jesse eher der Typ Mensch, der viel lacht und sehr offen gegenüber anderen ist. Er ist dazu noch sehr tollpatschig, was dir schon ein paar mal zum Verhängnis wurde und sehr barmherzig auch.

Yoongi ist viel mehr das Gegenteil von ihm. Zwar lacht er auch relativ oft und macht seine Kommentare, aber er ist auch öfters mal der Seriöse von den beiden, dennoch meint er alles nur gut.

Du fischst ein Lehrbuch aus deinem Rucksack und ließt dir das aktuelle Thema noch eineinhalb durch.
Langsam wirst du träge und schließt deine Augen für einen kurzen  Moment...

"y/n!" Jesses Stimme dringt zu dir durch und du fährst hoch. Du bist doch tatsächlich am Tisch, in aller Öffentlichkeit kurz eingeschlafen.

"Warst du die ganze Zeit hier und hast geschlafen?" Yoongi, der neben Jesse steht, klingt entsetzt und setzt sich mit ihm zusammen an den Tisch.

Sie beide haben sich schon was zu essen gekauft.

"Ich hab den Unterricht vergessen." Zur Folge von deiner noch verbleibenden Müdigkeit und deines Ärgers, raufst du dir leicht die Haare und stützt somit deinen Kopf auf deinen Händen ab.

Im Augenwinkel bemerkst du, wie drei Personen die Mensa betreten und sobald du dich umschaust wird dir auch klar, wer sie sind.
All die Mädchen fangen schon an zu sabbern.

Warum gaffen sie die drei nur so an? Davon werden sie auch nicht schöner.

Jungkook lächelt und es nervt dich.

Immer wenn du ihn siehst, ist er am lächeln und tut einen auf Scheinheilig. Du verdrehst die Augen.

Wie? Wie kann ER so beliebt bei allen sein?

Er, Taehyung und Jimin gehen an eurem Tisch vorbei und natürlich fällt Yoongi auf, wie du und Jesse ihnen hinterher schaut.

"Ihr seid ja fast so schlimm, wie die anderen Mädchen hier. Gebt ihnen doch nicht das, was sie wollen. Blicke." Sagt Yoongi augenrollend und stochert weiter in seinem Essen herum.

Ja es stimmt. Du hast Jeon Jungkook angestarrt, aber wenigstens unauffällig. Ekelhaft.

Eigentlich wolltest du gerade das Essen, was du dir mitgebracht hast auspacken, aber dir ist der Appetit vergangen.

Nebenbei muss man sagen, dass Jesse schwul ist und so wie er es uns erzählt findet er Jimin wohl ganz attraktiv.
Naja, Jimin ist nicht so ganz dein Typ, aber das ist ja nicht so wichtig. Musst ja nicht auf den selben Typen stehen, wie dein bester Freund.

"So schlimm sind wir noch lange nicht. ich meine y/n hält nichts von ihnen und ich klebe nicht so an ihnen, wie sie dort."

Er zeigt unauffällig auf die Mädchen hinter uns, die alle Platz machen, damit die drei Jungs sich dort hinsetzten können, aber Jungkook und co. setzen sich zu ein paar weiteren Jungs.

Jungkook richtet seinen Pullover, bemerkt, wie du ihn kurz anschaust und zwinkert in deine Richtung.
Wie lächerlich.

Jungkook hatte noch nie eine feste Freundin, was du vollkommen nach voll ziehen kannst. Du würdest jedenfalls nicht bei ihm Schlange stehen. 

Yoongi ergreift das Wort: „Ach nein? Du ziehst Jimin mit deinem Blick ja schon aus." Jesse verdreht die Augen und lächelt verschmitzt: "Nicht nur das."

Yoongi und du verziehen die Gesichter. "Nicht weiterreden" Bittest du ihn und sie Beide lachen.

"Hab schon verstanden." Jesse lächelt und Yoongi isst derweil gemütlich auf.

Ihr sitzt noch eine Weile an eurem Tisch, bis es dann auch mal in Richtung 'nächsten Kurs' geht.
Sie stellen ihre Tabletts in die dafür gesehene Vorrichtung und verlassen die Cafeteria.

Du läufst neben ihnen her und lauschst gebannt bei ihrer Diskussion über den besten Film. Ob Forrest Gump, Pulp fiction oder stirb langsam.

Es dauert noch zehn Minuten, bis die Lesung beginnen würde und der Hörsaal ist noch verschlossen, also wartet ihr davor.

Du musst noch schnell auf Toilette.

"Leute ich bin kurz weg. Ich komme gleich wieder." Ohne auf ihre Antwort zu warten, begibst du dich in Richtung Treppenhaus.

Es ist fast komplett leer, nur der Hausmeister kommt dir nach unten hin entgegen und beachtet dich gar nicht.

Die gummiartigen Treppenstufen ziehen sich in die Länge.

Leider sind die Toiletten im Erdgeschoss in Sanierung, also musst du ein Stockwerk nach oben.

Plötzlich zerrt dich dort jemand zur Seite.
Überrascht schaust du in das Gesicht von...

Jungkook?

Du verdrehst die Augen, als er sich auf dem Flur umsieht, um sich zu vergewissern, dass niemand dort ist. Als wäre es so furchtbar mit dir gesehen zu werden...

Schnell flüchtet er in einen kleinen Raum, der fast so aussieht, wie ein Grundschulklassenzimmer und schließt die Tür hinter dir: "Was willst du von mir?" keifst du ihn an.

Er lacht: "Ich dachte du würdest dich mehr wehren mit mir mitzugehen."

Du lehnst dich gegen die Wand und schnaufst: "Jetzt rück schon raus mit der Sprache sonst gehe ich wieder."

Du stoßt dich von der Wand ab und setzt dazu an den Raum zu verlassen, als er nach deinem Handgelenk greift und dich so von deinem Vorhaben abhält.

"Warte, nicht so schnell. Du kannst gleich wieder gehen." Du befreist dich aus seinem griff und verschränkst die Arme.

"Ich wollte dich eigentlich nur was fragen." Sagt er unschuldig und schaut dich auffordernd an.

Unglaubwürdig blickst du ihn an: "Und dafür so ein Aufwand?"

Jungkook wird auf einmal unerträglich warm, als er dich genau betrachtet, wie du dich versuchst vor ihm aufzubauen, obwohl du kleiner als er bist.

Du siehst dabei so süß aus.

Er schluckt, aber dir gegenüber wirkt er unfassbar von sich selbst überzeugt und standfest.

Wie kann es sein, dass du ihn so verrückt machst und dabei kennt er dich nur flüchtig.

"Warum hast du mich heute so beobachtet?" Fragt er und grinst dich mit seinem berühmten Jungkooklächeln an.

Du bist empört: "Ich? Wann denn bitte?"
Wie hat er das bemerkt?

Er kommt dir, wie aus dem Nichts, gefährlich nahe und du musst nun deinen Kopf in den Nacken legen, um ihn weiter anschauen zu können.

"In der Cafeteria. Ich hab gesehen, wie du dir auf die Lippe gebissen hast." Sein Lächeln ist verschmitzt, fast schon schmutzig.

Du willst gerade ansetzten etwas zu sagen oder eher gesagt dich zu verteidigen, als er dir aber zuvor kommt.

Er bückt sich etwas, um dir was ins Ohr zu flüstern: "Tu nicht so. Ich weiß es."

Du wirst augenblicklich rot und weißt nicht genau was du sagen kannst, um dich aus dieser Situation zu retten.

Für einen kurzen Moment hat er dich aus dem Konzept gebracht. Eine Millisekunde nur, suchst du nach den richtigen Worten und deinen Aussetzer nutzt er schamlos aus.

Er lächelt verspielt und geht noch ein paar Schritte vorwärts.

Somit bist du zwischen ihm und der Wand gefangen.

Er riecht gut und du neigst tatsächlich dazu schwach zu werden. Deine Gefühle und Gedanken überschlagen sich.

Er wirkt gerade überhaupt nicht übel.

Es herrscht Stille zwischen euch und keiner rührt sich.
Eure Blicke sind miteinander verhakt.

Seine weichen Lippen liegen plötzlich auf deinen.
Zart, scheinbar unvergänglich und überraschend.

Dein Kopf sagt dir augenblicklich 'wegschieben'.

Du kannst keinen klaren Gedanken fassen.

Schon legst du deine Hände auf seine Brust und drückst gegen ihn, um Platz zwischen euch zu schaffen, doch er ist um einiges stärker als du und hält deine Hände fest. Seine Lippen stets auf deine gepresst

Dann geschieht es.

Du gibst nach und Jungkook merkt es sofort. Er drückt mit seiner Zunge gegen deine Lippen, um den Kuss zu vertiefen.

Du öffnest leicht den Mund und seine Zunge dominiert sofort deine.

Er lässt deine Hände los. Wartet ab, was du tust und legt behutsam seine starken Hände an deine Hüfte und zieht dich näher zu ihm heran.

Er erkundet jeden Winkel deines Mundes ehe der Sauerstoff für euch beide knapp wird.

Er leckt sich kurz über die Lippen und schaut dir in die Augen.

Einen Augenblick lang schaut Jungkook dich fordernd an und beugt sich langsam wieder herab, auf der Suche nach deinem Mund.

Ihr spielt noch ein kleines Weilchen miteinander, ehe er dich mit einem Ruck auch schon hoch hebt.

Vorsichtig setzt er dich auf einen Tisch und stellt sich vor dich, um weiter die Oberhand zu behalten und ohne den Kuss dabei zu unterbrechen.

Eure Becken sind dicht aneinander gepresst und deine Beine umschlingen ihn fest.

Er schmeckt so unglaublich süß... wie Honig.

Da wird dir bewusst was du tust. Deine Gedanken nehmen wieder Gestalt an.

Etwas außer Atem löst du dich von ihm und kletterst vom Tisch herunter.
Was hast du dir gerade nur erlaubt? Was ist in dich gefahren?

Jungkook ist sichtlich verwirrt, dass du aufgestanden bist und du grinst über die Tatsache, dass er erregt war.

"Was tust du?" Fragt er dich und räuspert sich, da seine Stimme für ein kleinen Moment weg zu sein scheint. Er steht vor dir, atmet etwas beschwerlich und fährt sich durch die Haare.

Mit einem mal hörst du auf zu grinsen.

"Ich lass dich alleine." Mit den Worten verlässt du den Raum und hörst Jungkook irgendetwas murmeln. Du würdest ihn irgendwann mal fragen, was er gesagt hat, aber jetzt gehst du erstmal zurück zum Saal.

Gerade noch rechtzeitig.

Auf Toilette musst du nun auch nicht mehr, du wolltest eh nur mal ein 'all-around' Check machen.

Es kommt dir vor wie ein klitzekleiner Sieg, ihn einfach stehen gelassen zu haben.

Rasch gehst du in den Hörsaal, wo der Professor sich gerade darum kümmert, dass es still wird. Du setzt dich neben Jesse an den Rand.

"Wo warst du so lange?" Fragt er dich im Flüsterton, damit der Dozent es ja nicht mitbekommt, sonst würde er euch blamieren.

"Nirgendwo." Antwortest du freundlich, aber ohne ihn dabei auch nur eines Blickes zu würdigen und packst deine Sachen auf den Tisch vor dir.

Zum Glück hakt er auch nicht weiter nach und lässt dich in Ruhe.

Du denkst darüber nach, wie verwirrt, wenn nicht sogar etwas enttäuscht Jungkook dich angesehen hat. Du kannst nicht mal ein bisschen deiner Aufmerksamkeit dem Dozenten schenken.

Warum hat Jungkook dir das eigentlich getan und warum verdammt nochmal bist du darauf eingegangen?

Das schlimmste ist, es hat dir, auch wenn nur für einen kurzen Moment, gefallen.

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