Kapitel 14

Ein schelmisches Lächeln huschte über das gezeichnete Gesicht der jungen Jedi und ein hauch von Scharm, ließ ihre Wangen erröten.
>Die Zeit drängt<
Die Stimme in ihrem Kopf wurde aufdringlich und bestimmend. Wie, als würde sie die Hand schon ausgesteckt halten und vor ihr warten .
Erleichterung pulsierte in Rey auf. Ihr Verstand versuchte zu hintergehen.
Mit einer Welle an undefinierbaren Gefühlen. 
Sie blickte dem Jungen vor ihr, der überwältigt seinen rasenden Herzschlag kaum zu beherrschen wusste, mit all ihrer Ehrlichkeit an. In Fantasien vertieft verfiel er ihr Augenblicklich in der ersehnten Umarmung.
Sie strich ihm sanft durch sein verfilztes Haar, spürte seine zitternden Finger auf ihrer Haut, und hielt sie fest.
Sein, von Dreck verschmutzter eintönig schwarzer, Anorak schwelte nur so von Angstschweis, der vergangenen Begegnungen mit Rebellen .
Seine Finger brannten, als er ihr sanft über die Wange strich, um ihre Haut zu spüren, wie als würde er Glasschärben mit seinen bebenden Händen zum zerbersten bringen.

,, Ich lass dich nicht sterben . Ich hol dir hier raus ! "

Schluchzte sie leise, wusch das Blut an seinen Lippen ab, das noch von den Methoden der Gardisten preiste, und hielt Ben's frierende Hand auf ihrer Wange fixiert
Sein Atem flatterte schwer und
Tränen, die ätzend in seinen Augen glühten, bahnten sich ihren unebenen Weg .
Gereizten schloss er seine Lieder ,  die schon mehr Grausamkeit von seiner Iris fernhalten mussten, als das Mädchen von Jakku je sehen wird.

Zumindestens hoffte er dies innigst

Dankbar lehnte er seine errötete Strin, von der Schweißperlen langsam herab rannten, auf die ihre.
Die Hitze der jungen Frau  brannte ihm förmlich so schmerzhaft auf dem Gesicht, dass er hätte in die Nacht schreien können.
Die Dunkle Seite in ihm kämpfte gegen Rey's Wärme und Licht an .
Snokes ohrenbetäubende Stimme hallte druch seinen Schädel und versuchte seinen Schüler wieder zurück zu ziehen .
Der Ton des entstellten obersten Anführers donnert durch den Schädel des dunklen Prinzen, den er zuvor seinen besten Schüler schimpfte .
Er sei die Hoffnung der zukünftigen Ersten Ordnung.  Der Nachfahre des Darth Vaders. Ein Sprössling der Sith. In seinen Ader floss das Blut mächtigen, der Eroberer, der Dunkelheit. 

Rey klammerte sich fester um Kylo und drückte ihren Kopf gegen seinen Brustkorb . Sie spürte und hörte das rasende Herz ihres ehemaligen Feindes .
,, Lass mich nicht fallen"
Schluchzte Kylo still in Rey's gespitze Ohren . Ihre Nackenhaare stellten sich auf als eine Träne von ihm ihr über's angespannte Gesicht lief.
,, Ich lass dich nich fallen ..... ich lass dich nie mehr fallen "
Sprach sie ihn mit klarer Stimme an und fuhr mit ihren dünnen Fingern über seine tiefrote Narbe im Gesicht .
Sie , eine Schrottsammlerin von Jakku, hatte ihn auf ewig gezeichnet. Er konnte ihren flehenden Blick zum Glück nicht sehen da er noch immer die Augen verschlossen hatte .
Sie starrte ihn bloß an und Tränen sammelten sich ebenfalls in ihren Augen .

Schritte und hektisches Rufen ertönte in den Fluren vor der Zelle .
Die Gardisten stürmten zielstrebig auf die Zelledistrikte zu . Ihre schweren Rüstungen knarrten und knirschten unter der Last doch sie schritten weiter.

Der noch junge Val fletschte bedrohlich die Zähne und stellte sich in Angriffsposition. Seine Rute pendelte aufgeregt von rechts nach links und seine schwarzen Krallen waren völlig ausgefahren und bereit sich in den Gegner zu verkeilen .

Er entspannte den Großteil seines Körpers als sich Ren und Rey langsam von einander lösten . Die Blicke der drei wanderten ins Dunkle vor der Zelle . Rey hielt noch immer Kylo's zitternde Hände.

,, Ich lass dich nicht fallen.
Werde meine bessere Hälfte ... ich brauche jemand der mir meinen Platz in alle dem hier zeigt "

Kylo nickte lächeld in das erwartungsvolle Gesicht der Jungen Frau vor ihm .

Der Schmerz war plötzlich im Nichts verschwunden.
Erleichterung und Hoffnung zerkratze seine alte Identität .
Das dunkle in ihm verschwand immer mehr. Es hatte keine Chance gegen Rey's Wärme und Licht und zersprang .

,,Hier falls du dich verteidigen musst"

Rey holte Kylo's Lichtschwert aus ihrer Umhängetasche und drückte es ihm in die kalten Hände. Wie ein unerfahrener Jüngling blickte er die Waffe in seinen Händen an .
>Druch dieses Ding starben hunderte<

,, Dann benutze es jetzt um drei zu retten und hilf uns ! "

Frech grinste Rey ihn an und wusch sich kichernd die Tränen aus dem Gesicht.

> In der Vergangenheit sind schon genug Tränen geflossen <

Er schaltete es ein .
Die Funken , die das instabile Lichtschwert von sich warf ,
schwirrten druch die Luft und verglühte einen moment daraufhin wieder .

Das Leuchten der Schwerter, als Rey ihres einschaltete , erhellte endlich den düsteren Flur in den der Kater schon aufgeregt linste.
Die Schritte wurden immer lauter und schneller.
Die junge Jedi blickte um die Ecke und machte einen großen Satz in die Mitte des Ganges als sie den Kater zur Seite drängte . Mit einer schnellen Handbewegung symbolisierte sie Kylo ihr zu folgen . Er lief leicht geduckt mit dem Kater im Schlepptau der jungen Frau nach .
Die Lichtschwerter waren druch ihr Licht ein Fluch und Segen zugleich.
Die drei mussten furchtbar still sein um nicht entdeckt zu werden.
Von allen Seiten konnte plötzlich ein Gardist erscheinen und sie ohne Vorwarnung angreifen.
Rey wusste nicht was sie tat.
Sie wollte den Mann beschützen der sie einst versuchte zu töten, aber dennoch ihr Herz ihn liebte  und es all die Markel mit ihr teilte.
Sie konnte es nicht zu lassen Kylo seinem Schicksal zu überlassen.
Er war zwar der Anführer der Ritter von Ren aber auch Ben Solo . Sohn von Leia Organa, Han Solo und Neffe von ihrem Meister Luke Skywalker.

In schnellen Schritten lief Poe, in Gedanken vertieft, auf die Kommandozentrale der Basis zu .
Es war dunkel , kalt und ungemütlich.
So war es selten auf der sonst so fröhlichen Basis der Rebellion.
Hektik stand zwar an der Tagesordnung doch eine nettes
,, N'abend" zwichen zwei Rebellen war das üblichsten vom Üblichsten.
Seit dem Tod Han Solos und der Zerstörung der Starkiller-Base war auf der Basis etwas passiert. Poe konnte nur Rätsels um was es sich handele . Er hatte schon die Vermutung es wohl nie heraus zu finden .

> Mensch , reis dich zusammen Poe Dameorn <

Ermahnte er sich selbst und legte einen Zahn zu .
Sein Ziel . Leia .
Er musste mit ihr über sein Unbehagen sprechen.
Sorge stand ihm riesengroß ins Gesicht geschrieben.
Sorge um Rey . Sie war seit der Mission auf Hoth nicht mehr die selbe . Er hatte regelrecht Angst um sie. Gerne hätte er Finn an seiner Seite gehabt doch der hat schon genug mit der Planung von neuen Angriffen zu tun.
>Was der jungen doch aus sich gemacht hat <
Grinste er und dachte über seinen alten Kumpel nach .
Ohne ihn wäre er womöglich tod .
Er war ihm bis heute dafür unendlich dankbar.

Die Kommandozentrale war bis auf ein paar Droiden völlig ausgestorben .
Sie piepsten und brummten alle munter vor sich her und taten ihre Arbeit.
> was ein gewusel <
Dachte Poe und kratze sich nachdenklich am Kopf als er an ihnen vorbei lief.
Sein Blick schweifte suchend durch die ganzen Räume .
Ein Kaos von Ordnern und Displays mit all möglichen , wichtigen und unwichtigen, Informationen lagen auf den Ablagen .

,,Wo ist sie bloß "
Murmelte er genervt da Leia weit und breit nicht aufzufinden war .

Was natürlich auch verständlich war .
Ihr Sohn solle in den frühen Morgenstunden des nächsten Tages hingerichtet werden.
Da ist ist es selbstverständlich sich zurück zu ziehen um den Gefühlen freien lauf zu lassen. Poe war froh nicht in solch eine Lage jemals zu gelangen. Er zog die Einsamkeit ohne Partnerin und vor allem Familie vor .
Die Arbeit und der zu erfüllene Dienst für die Rebellion stand bei Dameron auf Platz eins.
Die Entscheidung Generäle konnte er nicht ganz nachvollziehen.
Wäre es nicht sinnvollere den Sohn des Generals zu verhören anstatt sein Wissen mit ihm zu begraben.
Kopfschüttelnd lief er weiter und weiter.
Es schien immer noch wie ausgestorben .
Poe beunruhigte die Stille und er rief quer durch die Zentrale.
Nach einiger Zeit wurde sein Rufen erwiedert . Eine elektronisch, altbekannte, Stimme erwiderte ihm freundlich und fröhlich .
C-3PO stand vor einen Bildschirm der einen unentdeckten Sektor der Galaxie zeigte .

,, Master Poe ! Was verschafft mir die Ehre ? "

Sprach er hilfsbereit und wandte sich Poe zu .

,, Hey , hör mal zu Goldi ! Hast eine Ahnung wo ich den General finden kann ? Es ist wichtig....
sehr wichtig "
Poe flehte 3PO sich zu beeilen .
,, Sie... Sie ist bei sich zuhause
Und ist noch völlig .... sie trauert....
Ich an ihrere Stelle würde sie noch ruhen lassen. Geben sie ihr Zeit "

,, Zeit ist das was wir nicht haben! "

Zischte Poe ernst und stachste davon .
Goldie schaute ihm Kopfschüttelnd nach und schaltete das Hologram aus .

,, Wäre Master Luke bloß hier .... "

,, Er kann nicht weit sein ! Findet ihn Tod oder lebendig! "

Erschaudert vor den brechenden   Worte der feindzähligen Gardisten, erschütterte es Rey bis ins Mark .

Eine unwohl mit sich bringende Gänsehaut überzog ihren gesamten aufgebrachten Körper.
Es fröstelte sie vor den drohenden Ereignissen die ihre Standfestigkeit arg ins straucheln brachte .

Ihre verzerrte Mimik suchten in der nichtssagenden Kylo's, vergebens nach Hoffnung oder einem Lichtblick der bevorstehenden Ereignisse .

Sie wusste, dass was sie tat war töricht, doch ihre Entscheidung stand schon längst auf Papier .

Alles was das Mädchen von Jakku  mit der berüchtigten Macht   verband , die von blinden Gläubigern als aller heiligstes angesehen wurde und deren Orden den Kodex der Ritter der Jedi , schon seit Jahrhunderten behüten,
war ein missverstandener Schmerz aus Angst und bitterliche Verluste, die sie erdulden musste .

Es musste endlich aufhören.
Sie muss aus diesem Wahnsinn endgültig verschwinden. 
Im Kern des Lichts verbarg sich , unbemerkt verwurzelt, Keime der Verlockung der dunkeln Seite.
Die sich wie unaufhaltsames Gift druch den Körper fraß, in den man sich den uralten Sitten und Ritualen der Jedi verschrieb.

Sie ahnte schon von ihrer ersten Lehrstunde , unter Lukes Zweifel aufzubringenden Methoden, dass ihre Bestimmung bei etwas oder jemand anders lag.
Sie konnte es in ihren Fingerspitzen spüren doch finden , dafür lag es zu weit entfernt.

,, Ich kenne eine Abkürzung !
Folge mir "

Flüstere er und zog Rey abrupt hinter sich her als die Stimmen der Gegner durch die Flure hallten .
Klein Kater war ganz und gar nicht von der Aktion angetan. Sein raues Fell sträubte sich bei jedem kleinsten Gerauch das in seine empfindlichen Ohren fiel.

Der Mond schien durch die großen Fenster in die langen Gänge und erhellte ein wenig die kurze Sicht.
Es war recht kühl und der Wasserdunst des vergangenen Regenschauers hing noch in der Luft .

Die drei konnten schon den Ausgang erahnen und stürmten los .
Sie Schritte wurden leisen bis sie völlig verstummten.
Rey lachte und rannte so schnell sie ihre Beine trugen.
Sie fühlte sich auf einmal frei.
Kylo ebenfalls und lächelte sie verlegen an .

Der Waldrand kam näher . Nur noch wenige Schritte dann wären sie endlich in Sicherheit .
Rey spürte schon das nasse Gras an ihren Fußgelenken .

,, Kylo ich liebe dich ! Und ich hoffe du weißt das "

,, Ich weiß....  Nur mein Name ist Ben "

Keuchte er außer Atem.
Ein liebevolles Lächeln huschte dem Mädchen über die schmalen Lippen.
Mit einem großen Satz sprang in den Wald gefolgt von Ben und ihrem Kater.
Sie hatte endlich die schweren Worte ihres Herzens ins Freie gelassen.
> Es ist so leicht, es fühlt sich so leicht an <
Hörte sie sich in ihren Gedanken Träumen und schloss für einen Moment ihre Augen, um Bilder ihrer Fantasie Farbe zu verleihen. 

Die Kulisse des Widerstandes war schon längst hinter dem Dickicht des Waldes verschwunden und sie rannten immer noch.
Wärme sammelte sich in dem dichten Gestrüpp und es glich um so weiter man in es herein trat einem Dschungel.
Sie schreckten alle möglichen Arten von Tieren auf die ihenen panisch in den Weg stürmten .
Rey's Hand umklammerte noch immer die Ben's . Sie dachte nicht daran ihn jemals wieder los zu lassen .
Zu groß war die Angst wieder die Kälte zu verspüren die all die Jahre ihr ständiger Begleiter war .
Ben drosselte sein Tempo als sie an einem See , abgeschirmt von der Zivilisation, des Waldes ankamen .
Ein Haus stand am anderen Ende der riesengroßen Wasserfläche .
Ein einziges kümmerliches Licht brannte in einem Fenster .
Der Mond spiegelte sich auf der spiegelglatten Oberfläche des See's und ließ ihn wunderschön schimmern.
Rey atmete wie Ben noch schwer. Sie blickte leicht besorgt zurück wandte sich aber zügig zu ihrem Begleiter um der das Haus am anderen Ufer beobachtete. 
Rey kam die Fassade ungewohnt bekannt vor .
Sie setzte sich an das feuchte Ufer und blickte still auf das ruhige Wasser vor ihr. 
Erleichtert schaltete Ben sein  Lichtschwert  aus und steckte es in den Sand. Er braucht es nicht länger.  Es hatte keinen Nutzen mehr für ihn. 
Rey braune Filzschuhe saugten das Wasser des Sees ein und sie zuckte zurück.
Der letzte Kontakt mit Wasser war ihr noch immer Suspekt und verspürte großes Unbehagen. 
,, Jetzt müsste, wir sie abgehängt  haben , meinst du nicht? "

,, mhm ?... "
Nuschelte sie bedrückt. 
Sie hatte weit aus andere Gedanken als über die Gardisten nach zu denken. 

> Wo sollen wir denn jetzt hin ? ...<

Mit etwas abstand setze sich Ben ans Ufer und setze den Kater auf seinen Schoß.  Sanft strich er ihm durch flauschige Fell . Klein Kater schien es zu gefalllen und er rollte sich auf seinen Rücken. 
Rey blickte die beiden leicht lächelnd an und musste schmunzeln. 

Sie gestand sich zwar ein Ben zu beschützt zu haben da sie es nicht ertragen konnte ihn sterben zu sehen doch .... das ich liebe dich war nicht einfach nur drei Wörter und nichts dahinter.  Sie meinte es ernst , so wie er .
,, Kannst du schwimmen ? "
Unterbrach er die in Gedanken vertiefte junge Dame zwei Meter neben ihm .
Rey schüttelte den Kopf und winkelte ihre Beine an um ihren Kopf darauf abzulegen . Sie hasste Wasser .
Es weckte böse Erinnerungen.
Sie erschauderte unter dem Gedanken an die Vision unter Wasser .
Ben, er war es der ihr damals das Blut in den Adern gefrieren ließ als sie ihr Meister in die stürmende See stieß. 
Ihre schrei hallten durch ihren Kopf und sie schloss die Augen um zu entkommen.

Rey beobachtete im Augenwinkel wie er sich sein Oberteil entledigte und die Laschen seiner schweren Stiefel aufschnallte .

Nun saß er , nur noch in Kniehohen Hosen am Ufer . Sein Oberkörper war völlig mit Narben , Wunden und Hämatomen übersät, was Rey ein wenig Angst einjagte doch sie konnte ihren Blick nicht abwenden .
Sie war ein wenig über das Vertrauen das ihr Ren schenkte verwundert .

Er lächelte sie sanft an und lief ins kalte Wasser und tauchte unter .  Der Kater schaute seinem Herrn nach  und wedelte mit seiner Rute leicht hin und her .

Rey saß noch immer am Ufer und schaute ihm besorgt zu .

Als er wieder auftauchte hingen ihm all seine nassen Locken im Gesicht.
Er schwamm näher zu ihr und reichte ihr die Hand.

,, Dürfte ich bitten  "

Sprach er ruhig und grinste frech.

Rey schluckte und blickte ängstlich in auf das ruhige Wasser .

,, Nein.... "

Murmelte sie und legte ihren Kopf auf ihre angewinkelten Knie.

,, Ich lass dich nicht fallen, versprochen "

,, Nein ....

,, Schon in Ordnung.... "

,, nein.... ich... gib mir einen Moment"

Sie sprang auf und stürmte in den  Wald . Sie umschlung die Angst .
Die Angst vor dem Schwimmen und Kylo Ren.
> Er ist Tod... dein Herz entschied sich nicht diese falsche Schlange .... Ben ist der jenige der helfen möchte. Gebe ihm endlich seine Chance Rey, tu es <

In der Zeit trieb Ben entspannt auf dem ruhigen Wasser. Er schaute in die Sterne und dachte nach .
Zuletzt schwamm er im Alter von 13 Jahren gemeinsam mit Chewie in dem See und lachte . Seine Eltern saßen damals am Ufer und beobachteten sie wie sie sich gegenseitig das Wasser um die Ohren hauten .
16 Jahre später stand Rey an der selben Stelle in Unterwäsche am Ufer und schämte sich zu tiefst .
Sie blickte zu Boden und wollte keinen Schritt mehr vor den anderen setzen .

>Es war schon peinlich genug vor ihm nur in Unterwäsche zu posieren. <

Schämte sie sich und kniff die Augen zusammen, um aus diesem Schmäh endlich aufzuwachen. 
Sie fühlte wie etwas ihre Glieder erstarren ließ.  Ihr Körper war nicht ihr eigen und gegen ihren Willen lief sie langsam auf das Ufer zu. 
Ihre Füße versanken im kalten Wasser . Es sog sie wie in einem Schleier weiter, es zog an ihre und in alle Seiten.
Das Wasser umschlung sie nub vollkommen.
Vollkommen so wie sie . Eine junge, wunderschöne und zarte Frau .
Sie war eine Frau die in ihrem Gegenüber das größte Verlangen weckte . Es setzte sich in seinen Ader wie berauschendes Gift fest.

Als sie nur noch eine Haaresbreite von dem jungen Solo entfernt stand, lehnte sie ihren Kopf an seine kalte nackte Brust .

Sie spürte nur noch ihn in all der kalten Dunkelheit. 
R

uhig schwamm Ben hinter das Mädchen von Jakku. Er stützen sie, packte ihre Taille und richtete sie auf .
,, Ich verspreche dir, in der weiteren Zeit, Seite an Seite, vor allem zu beschützen ".

Hauchte er sanft seine Worte in ihre gespitzten Ohren.  Jedes Wort von seinen vollen Lippen ließen sie in eine Art Rausch fallen. 
Aus diesem sie nie wieder austreten wolle.
N

un lief es dem zarten Mädchen eiskalt den Rücken hinunter .
Sie spürte wie seine, grob ausschauenden, Hände über ihre Haut strichen. Er berührte sie .
Noch nie fasste sie jemand zuvor so an. Sie hatte einen Hauch an Angst war aber auch gierig nach weiterem.

Behutsam streifte er den letzten Fetzen Stoff von ihrem schmalen Körper, der schwer in seinen Armen lag, die Lieder verschloss und einfach genoss.
Er begann ihr leicht den verspannten Rücken zu massieren und küsste ihr auf den Hals .
Sie reckte sich drückte sich weiter an ihn.

Zuerst dachte Rey er würde wie jeder andere Mann dem sie jemals begegnete, nur ihren Körper wollen . Was mit ihrem Geist geschehen würde kümmerten sie alle nicht.
Ein Grund weshalb sie bis an diesem Zeitpunkt völlig auf sich gestellt den Alltag auf Jakku bewältigte und Meilen weit von der nächsten Stadt in einem verlassenen AT-AT hauste.


Er jedoch hielt noch immer ihre Hand und Rey verspürte etwas das ihn Unterschied. Denn er liebte sie wirklich und das spürte ihr Herz schon begin an ihrer ersten Begegnung. 

Also ließ sie es zu .

Seine Hand glitt hinunter zu ihrem Bauch. Er stoppte und strich ihr bloß über die flach angespannten Fläche. Überwältigt von den Gefühlen die durch ihre Adern strömten fing sie an zu zitterten .
I

hre klitschnassen Haare hingen in ihrem farblosen Gesicht, doch ein leichtes zufriedenes Lächeln überschatteten die Bleiche.
Nun vernahm sie auch seinen stark pochenden Herzschlag
Geschmeidig wandte sie sich zu ihm um, um in seine tief braunen Augen blicken zu können. 
Er senkte seinen Kopf began die junge Jedi leidenschaftlich zu küssen. 

Durch das Verlangen nach mehr erwiderte sie den Kuss und hielt seinen fest Kopf. Ihre Finger krallten sich in seine schwarze Mähne.
Gereizt biss sie ihm leicht auf die Lippe und hielt seine rechte Wange fest .
Ihre Fingerspitzen spürten seine tiefe Narbe die sich quer über sein errötetes Gesicht zog .
Rey konnte sich in diesem Augenblick in seinem hübschem Gesicht verlieren .

Sie liebt ihn .

Ihn . Nur ihn und sie wollte lieben, so wie jede andere junge Frau in der Galaxis, ihren Auserwählten. 

Ihr war es egal was für Folgen ihre Entscheidung mit sich zogen, ihr Herz hat schon längst den zukünftigen Weg eingeschlagen .

Erschrocken über Ben's eiskalte Hand an ihrem Rücken schreckte sie aus ihren Gedanken hoch. 
Rey musste schlucken als sie eines an ihr bemerkte das sie zuvor noch nie tat .
Sie schwamm nun, ohne jeglichen Fetzen Stoff an ihrem Körper, vor Ben. Doch er blickte ihr nur verliebt in die Augen.
Zuvor entlegte er sich noch seiner Hose und Unterwäsche.

Als Rey wieder Sand unter ihren Füßen spürte kehrte auch wieder ihre Stärke zurück. 
Doch was ebenfalls wie ein Pfeil druch ihren Schädelschoss waren
Stimmen von tosendem Gelächter in ihrem Kopf dröhnte als Ben in sie eindrung.
Schlagartig überzog sie ein Gefühlswelle unbeschreiblichem Wertes . Ein kurzer Schrei entlockte es ihr ihrer Kehle und sie presste sich an ihn .

Sie spürte ihn, und wollte dieses einmalige Gefühl nicht wieder verlieren .

Grob krallte Rey sich erneut in seinen Haaren fest und küsste ihn erneut .
Ben jedoch zitterte am ganzen Leib und strahlte eine ungewöhnliche Hitze aus .
E

r verspürte Furcht . Nicht das befriedigende Gefühl Rey zu lieben.
Die alte doch so vertraute Angst und der Zweifel.
Ben wurde von seinen Gefühle gepackt, und sie ließen ihn auch nicht mehr los.
,, Es... es t.... tut mir.... so leid... "
Flüsterte er leise stöhned ihr ins Ohr, als Tränen sich in seinen Augen sammelten und ihm langsam die Wangen hinunter rannten.

It won't kill ya

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