12 ~ Ich muss meine Macke kennen lernen

Sicht Izuku

Es sind jetzt wieder 2 Wochen vergangen und ich durfte ENDLICH ohne Krücken gehen, aber laufen war noch schwer. Dazu kam noch meine Kondition die nicht mal 35 Meter hält. Echt, dazu kommt noch, dass ich keine Ahnung habe wie sich die Welt außerhalb der Schule verändert hat.

Ich meine, ich darf nicht raus.
Alle sagen, dass die Menschen mich als Helden ansehen und es würde mir zu viel werden für mich, wenn mich auch nur einer erkennt. Und falls mir trotzdem irgendwas zu viel wird, könnte ich die Kontrolle verlieren. Bis zu meinem Abschluss muss ich hierbleiben.

Wirklich raus dürfte ich schon, aber immer mit Begleitung eines Helden und da nur als Underground Held Aizawa in Frage kommt und er nicht so gerne raus möchte, wird es schwierig. Oder gar nicht.

In der Zeit in der ich wieder wach bin, war ich noch nie Außerhalb des Geländes. Und in der Schule erkannte man mich noch nicht. Was aus daran liegt, dass ich mich etwas verändert habe zu der Zeit wo ich acht war.

Damals hatte ich Verbände an Armen und Beinen, dazu kommt noch die blauen Flecken, wo auch im Gesicht ein paar sind. Ich war mager, was ich jetzt auch noch bin, aber nicht so wie früher. Meine Haare sind noch nicht wieder normal, sie sind leicht glatt und glänzen nicht nach dunklem Moosgrün. Fast schwarz zieren sie meinen Kopf und die Sommersprossen sind auch noch etwas hell, kaum erkennbar. Dazu sah ich eher wie ein Mädchen in diesem Zustand aus und so wurde ich auch von den meisten gesehen.

Keiner außer die aus meiner Klasse und die Lehrer wusste niemand, dass ich anscheinend ein Held bin und laufe als Schüler durch die Schule.
Mal wieder spielen meine Gedanken verrückt und ich konnte nicht richtig sehen, sondern Laufe immer wieder in jemanden rein. Mit einem weggetretenen „Entschuldigung" gehen ich dann vorbei ohne diese Person angeschaut zu haben.

„De-Izuku, der Unterricht hat schon angefangen."
Ich drehe mich um und Kacchan steht da mit beiden Händen in den Hosentaschen. Seine Worte klangen einfach etwas stockend und unsicher. Und er hat mich nicht Deku genannt, also könnte er aufgehört haben.

Ich forme meine Krücken in einen Rollstuhl um und setze mich hinein. Meine Beine schmerzen und meine Hände konnten sich nicht mehr an diesen Schrecklich-blauen Plastickgriffen festhalten.
Schließlich schiebt mich Kacchan zum Klassenzimmer und schon fing es wieder an. Kopfschmerzen, schmerzhafte unaushaltbare Kopfschmerzen. Ich weiß nicht genau wieso ich gleich Kopfschmerzen kriege, aber ich halte mir immer den Kopf und rede mit mir selber um mich auch zu beruhigen. Sonst würde ich vor schmerz schreien.

Ich stütze meine Arme auf den Tisch und zerre an meinen Haaren, um den schmerz etwas zu überdecken, aber es half nicht. Mit Tränen in den Augen, schaue ich nach vorne und Blicke helfend Aizawa an, der mich sofort versteht und meine Macke löscht. Fast sofort war der schmerz weg und ich konnte einigermaßen klar denken.

„Izuku, warum glaubst du bekommst du sie immer wieder?", fragt mich mein Lehrer. „Ich weiß es nicht, aber ich kenne meine Macke noch nicht und ich muss noch viel über sie lernen."

„Vielleicht sollen dir die Kopfschmerzen etwas sagen? Es könnte sein, dass du gegen etwas kämpfst was du sehen solltest.", Ochako blickt leicht zu mir und würde mich wahrscheinlich in den Arm nehmen wollen, dann würde sie erst recht sehen wie dünn ich bin und dann wieder zurückzucken. Ich habe schon eine Mutter ich brauche nicht noch eine.

Aber ich grenze ihre Idee keinesfalls aus, aber atme einmal tief durch und folge dem Unterricht. Selbst wenn Aizawa mir meine Macke wiedergegeben hat, war dieser Druck nicht weg. Ich dränge diese Gefühle ganz nach Hinten und stopfe mein Hirn voll mit Wissen.

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ich hab das einfach schon vor langer zeit geschrieben und nd veröffentlicht. upsiiiii^^
Also hoffe es hat euch gefallen.

und ich werde mich mehr auf Angels Curse und Was genau bin ich? konzentrieren, weil sie etwas mehr Arbeit beanspruchen, als diese Story. Naja ich werde hier wahrscheinlich selten updaten, aber ich werde es so gut es geht machen. 

Bis zum nächsten mal meine lieben und geduldigen Onigiris

Ame-san

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