Herz schlägt Kopf

Kathrin P.O.V.

Ich wache in den Armen von Aiden, meinem Freund, auf. Ja mein Freund. Ich muss bei diesem Gedanken einfach grinsen, weil ich nicht glücklicher sein könnte. Wir haben uns bis Montag vier Tage frei genommen, damit wir unseren Umzug in Ruhe machen können. Wir haben schon seine Sachen eingepackt, damit die Mitarbeiter der Umzugsfirma alles schnell in meine bzw. unsere Wohnung räumen kann. Da wir seine Wohnung für Gäste nutzen werden, lassen wir die Möbel dort. Ich spüre seinen warmen Atem in meinem Nacken und bekomme eine leichte Gänsehaut. Ich schaue auf den Wecker und sehe das es erst 8 Uhr ist. In drei Stunden kommt die Firma also haben wir noch genügend Zeit. Ich drehe mich vorsichtig zu Aiden um und beobachte ihn beim Schlafen. Sein Arm ruht jetzt auf meinem Hintern. Er atme ruhig und regelmäßig. Seine Gesichtszüge sind völlig entspannt. Ich streiche sanft über seine Haare zu seiner Wange. „Beobachtest du mich Honey?" höre ich seine raue Morgenstimme. Seine Stimme lässt meine Mitte vor Erregung zucken. „Du siehst einfach so süß beim Schlafen aus." necke ich ihn. Er öffnet die Augen und schaut mich skeptisch an „Süß? Ich bin ein Mann und nicht süß. Nicht frech werden sonst muss ich dich bestrafen.". Ich ziehe die Augenbraue hoch und lasse meine Hand über seinen Hals zu seiner Brust wandern. Sein Blick durchbohrt mich regelrecht. Ich grinse ihn dreckig an, rutsche näher an ihn und wandere mit meiner Hand zum Bund seiner Boxershort. „Fang nichts an was du nicht beenden kannst." sagt er ernst aber mit Erregung in der Stimme. „Wer sagt denn, dass ich es nicht beenden kann?" frage ich und lege meine Hand auf seine leicht ausgebeulte Shorts. Er zieht den Atem ein und leckt sie über die Lippen. Ich beuge mich nach vorne und lecke mit meiner Zungenspitze über seine Unterlippe und beiße sanft hinein. Währenddessen lasse ich meine Hand in seine Boxershorts verschwinden und massiere sein erregtes Glied. Aiden stöhnt leise auf und schließt die Augen. Ich kreise mit meinem Daumen über seine Spitze und spüre seinen ersten Lusttropfen. Als ich meine Bewegung erhöhe, knurrt er und spannt seinen Körper an. Um ihn zu ärgern, höre ich auf und ziehe meine Hand langsam zurück. „Wag es dir." knurrt er und hält meine Hand fest und drückt sie auf sein hartes Glied. „Jetzt soll ich weitermachen? Eben hast du dich noch beschwert." ziehe ich ihn auf. „Sei ruhig du Biest. Scheiß auf den Umzug. Du wirst gleich flehen, dass ich aufhöre." sagt er und dreht uns ruckartig um. Ich ziehe meine Hand zurück und lege sie auf seinen nackten Rücken. Ich spüre seine Muskeln und lasse meine Nägel darüber kratzen. Er zieht scharf die Luft ein und reibt seine Beule an meiner Mitte. Jetzt kann ich ein Stöhnen auch nicht mehr unterdrücken. Er fängt meine Lippen mit seinen ein und küsst mich leidenschaftlich. Plötzlich löst sich Aiden von mir und setzt sich auf. Ich schaue ihn fragend und aus Atem an. „Zieh dich aus und zeig mir deinen sexy Körper." fordert er mich. Ich liebe es, wenn er seine dominante Seite im Bett zeigt. Ich richte mich auf und ziehe mir mein Schlafshirt über den Kopf aus. Ich lege mich wieder zurück und er zeigt mit seinem Zeigefinger auf meine schwarze Spitzenpanty „Alles. Ich will sehen wie geil du auf mich bist.". Ich ziehe meine Panty langsam aus und werfe sie ihm ins Gesicht. Er grinst und wirft sie neben das Bett. Ich lehne meine Knie aneinander, damit ihm der direkter Blick auf meine Mitte verwehrt ist. Er schüttelt den Kopf und drückt meine Beine auseinander „Du wirst dich nicht verstecken. Ich will alles sehen. Du hast mich herausgefordert also lebe jetzt damit.". Ich nicke und fange an meine Brüste zu massieren. Aiden lässt mich nicht aus den Augen. Ich lasse eine Hand über meinen Bauch zu meiner Mitte wandern und fange an mich stimulieren. Mein Atem beschleunigt sich und ich werde immer feuchter. Aiden hält meine Hand fest und zieht sie zu seinen Lippen. Er leckt über meine feuchten Finger und beißt kurz rein. „Auf alle Viere. Ich will deinen geilen Hintern sehen, wenn ich es dir besorge." sagt er mit rauer Stimme. Ich komme seiner Aufforderung sehr gern nach. Die Matratze hinter mir hebt sich leicht, aber senkt sich direkt wieder. Ich spüre seine Hände auf meiner Hüfte und wie er sich richtig positioniert. „Bereit?" fragt er. Er warte nicht mehr meine Antwort ab und versenkt sich mit einem Stoß in mir. Ich schreie vor Lust auf und sacke mit dem Oberkörper zusammen. „Bleib so. Du bist so wahnsinnig eng." stöhnt er laut und erhöht sein Tempo. Nach kurzer Zeit hält er kurz inne und schiebt meine Beine zusammen, bindet meine Haare um seine Hand und zieht meine Kopf zurück. „Schrei für mich." knurrt er und nimmt mich hart und schnell. Mein Stöhnen wird zum Schreien. Das Zimmer wird von unserem Stöhnen und Klatschen von nackter Haut erfüllt. Ich spüre wie kurz vorm Sprung über die Klippe stehe. „Ich komme... oh gott...nimm mich fester." stöhne ich laut. Ich höre ihn rau lachen und er schlägt mir auf den Hintern. Er zieht mich an den Haaren hoch. Er lässt meine Haare los und drückt mich mit einer Hand an seinen Körper und stimuliert meinen Kitzler mit der anderen. Als ich mit seinem Namen auf meinen Lippen komme, fängt mein Handy an zu klingeln. „Wag es dich. Ich will in dir kommen." sagt er. Ich halte meine Spannung aufrecht bis er sich in mir ergießt. Bis wir wieder ruhiger atmen, bewegt er sich sanft in mir. Wir lassen uns nach vorne fallen bzw. Aiden halb neben mich. „Geh an dein Handy Honey." fordert er mich auf. Ich schaue ihn überrascht an. „Ich weiß, dass du noch mit deinem Orgasmus kämpfst, aber das ist deine Strafe. Los jetzt." sagt er energischer. „Sadist." knurre ich und nehme den Anruf an.

K: „Ja?"

Unbekannt: „Hi Schwesterherz. Stör ich?"

K (schwer atmend): „Hi Damian. Nein alles gut."

D: „Das hört sich nicht so an. Ich habe euch wohl gerade beim Bettsport gestört."

K: „Blödmann... Was willst du?"

D: „Ich wollte dir nur sagen, dass ich Sonntag bei euch bin. Ich habe zwei Wochen Urlaub und will ihn bei euch verbringen."

Bevor ich Damian antworten kann, spüre ich Aiden's Finger an meiner Mitte. Er streicht über meine Schamlippen und versenkt sie in mir. „Kein Laut." flüstert er und knabbert an meinem Nacken. Ich atme tief ein und antworte meinem Bruder.

K: „Wir freuen uns auf dich. Du kannst dann in Aiden's alter Wohnung leben."

D: „Super. Dann muss ich mir wenigstens nicht euer Gestöhne anhören. Ist alles okay? Du hörst dich komisch an."

K: „Alles okay Großer. Ich telefoniere nur in einer komischen Stellung und höre mich deshalb so an."

Aiden lacht leise hinter mir und dringt mit drei Finger in mich ein. Ich muss mir auf die Lippe beißen, damit ich nicht laut aufstöhne.

D: „Wie geht es deinem Lover? Noch alles rosarot auf eurer Wolke?"

K: „Aiden geht es super. Wir sind wahnsinnig glücklich und genießen die Zeit miteinander."

D: „Das freut mich wirklich kleine Schwester. Ich bin froh, dass du scheinbar den Mann fürs Leben gefunden hast."

Plötzlich spüre ich wie Aiden seine Finger zurückzieht und mich auf die Seite dreht. Ich halte die Hand vor mein Handy. „Was wird das? Ich telefoniere mit meinem Bruder." frage ich. „Böse Mädchen müssen leiden und jetzt konzentriere dich auf das Gespräch. Und kein Laut." antwortet er. Als ich Damian antworten will, stößt Aiden wieder zu. Ich kann mir ein Stöhnen nicht verkneifen.

D: „Kathrin wirklich alles okay?"

K (angespannt): „Ja. Hast du nochmal etwas von Elaine oder Bob gehört?"

D: „Nein. Ist auch besser so. Ich habe ihre Nummern blockiert. Ich bin einfach noch zu wütend auf sie."

K (keucht leise): „Ich weiß. Geht mir auch so. Hoffentlich kommen sie nicht auf hierher. Ich will sie nicht sehen nach der Aktion mit Randy."

Als ich Randy's Namen ausspreche, stößt Aiden hart zu, als wenn er mir den Namen austreiben will.

K: „Damian ich muss leider aufhören. Die Umzugsfirma kommt gleich. Wir schreiben nachher. Bis Sonntag."

Wir verabschieden uns und ich werfe das Handy auf den Boden. „Du elender Bastard." stöhne ich laut. „Du liebst es doch. Und ich hoffe es kommt nicht nur die Umzugsfirma." lacht er dreckig. Nach ein paar weiteren Stößen kommen wir fast zeitgleich. Aiden zieht sich zurück und dreht mich auf seine Brust. „Das war der Hammer. Der Sex mit dir ist Wahnsinn." keucht er und streicht über meinen verschwitzten Rücken. Da ich nicht antworten kann, nicke ich nur. Nach ein paar Minuten gehen wir zusammen duschen und läuten Runde drei ein. Nach 30 Minuten sind wir frisch geduscht und mehr als befriedigt. Ich gehe mit einem Handtuch um den Körper und feuchten Haaren in unser zukünftiges Ankleidezimmer. Aiden steht mit dem Rücken zu mir und zieht gerade eine schwarze Boxershorts an. „Ich liebe dich Aiden." kommt es mir schneller über die Lippen als ich denken an. Ich schnappe erschrocken nach Luft und sehe wie er sich anspannt. Verdammt was habe ich gesagt? Wir sind noch nicht lange zusammen, aber ich liebe diesen Mann einfach. Anfangs wollte ich mir meine Gefühle nicht eingestehen, aber ich will nicht länger dagegen ankämpfen. Ich habe nicht gemerkt, dass Aiden sich vor mich gestellt hat. Erst seine Hand an meiner Wange reißen mich aus meinen Gedanken. Ich schaue ihn nervös an und erröte leicht. „Es tut mir leid. Du musst nicht antworten. Ich wollte es dir einfach sagen, weil ich so für dich fühle." flüstere ich. Aiden schaut mich mit funkelnden Augen an und ein Lächeln schleicht sich auf meine Lippen. „Ich liebe dich auch Kathrin. Du machst mich zum glücklichsten Mann auf der Welt. Entschuldige dich nie wieder für dein Gefühle." haucht er und legt seine Lippen sanft auf meine. Ich erwidere seinen Kuss und spüre seine Gefühle für mich. Langsam lösen wir uns voneinander und lehnen unsere Stirn aneinander. „Wir sollten uns wohl langsam anziehen sonst können die Umzugsleute deinen heißen Körper betrachten. Und dieser Anblick ist nur mir vorbehalten." sagt er und küsst mich auf die Stirn. Ich suche mir frische Unterwäsche raus, lasse mein Handtuch fallen und ziehe sie an. „Du machst es mir wirklich schwer nicht über dich herzufallen." knurrt Aiden hinter mir und gibt mir einen Klaps auf den Hintern. Ich drehe mich leicht zu ihm und strecke ihm die Zunge raus. Ich ziehe mir eine weiße High Waist Jeans, ein bauchfreies Top und einen leichten Cardigan an. Ich schnappe mir weiße Sneaker und ziehe sie an.

Foto weiße Jeans

Ich schnappe mein Handtuch und gehe ins Bad. Ich föhne meine Haare und binde sie zu einem Messidutt. Ich schminke mich leicht und gehe dann in die Küche. Aiden steht dort und bereitet das Frühstück vor. Ich betrachte ihn und kann meine Augen kaum von ihm reißen. Er hat eine enge Jeans, ein weißes T-Shirt und ein kariertes Hemd an. Dazu trägt er passende Sneaker und seine Haare sind noch leicht feucht von der Dusche.

Foto Mann Karo

„Mach ein Foto, dass hält länger." reißt er mich heute zum zweiten Mal aus meinen Gedanken. „Das sagt gerade der Richtige. Kann ich dir helfen?" antworte ich und stelle mich neben ihn. Er schüttelt den Kopf und zeigt auf den gedeckten Tisch. Ich setze mich hin und Aiden stellt einen gefüllten Kaffeebecher vor mich. Wir essen in Ruhe und räumen dann zusammen auf. Um 11 Uhr klingelt die Firma pünktlich an unserer Tür. Nach 2 Stunden sind alle Kartons in unserer Wohnung und wir verabschieden die Umzugsleute. „Jetzt nur noch auspacken und dann sind wir offiziell zusammengezogen." sage ich und küsse Aiden. Er nickt und zieht mich eng sich. Wir räumen die Kartons aus und sortieren seine Sachen ein. Um 14 Uhr sind wir endlich fertig und lassen uns erschöpft auf die Couch fallen. „Soll ich uns etwas zu essen bestellen?" fragt er als er meinen Magen knurren hört. Ich nicke und Aiden bestellt bei einem Chinesen für uns. Während wir auf das Essen warten, kuscheln wir auf der Couch und knutschen wie Teenager. Wir werden durch die Gegensprechanlage unterbrochen. Aiden holt seine Geldbörse und lässt dein Lieferanten hochkommen. Als er bezahlt hat, bereite ich das Essen vor und wir essen gemütlich auf der Couch. Danach räumen wir alles weg und schauen uns einen Film an. „Wann kommt Damian am Sonntag?" fragt mich Aiden. „Wir schreiben noch einmal. Leider konnte ich mich nicht genau auf ihn konzentrieren." antworte ich. „Jetzt beschwere dich nicht. Dir hat es doch gefallen." neckt er mich und pickt mir in die Seite. „Hey lass das." beschwere ich mich. „Ich habe ein Frage Aiden. Warum erzählst du eigentlich nicht von deiner Familie?" frage ich ihn nervös, weil ich nicht weiß wie er reagieren wird. „Du musst nicht nervös sein. Bisher hat es sich nicht ergeben. Meine Familie lebt in Großbritannien. Ich bin in Manchester geboren, wo meine Eltern und mein großer Bruder heute noch leben. Mein jüngerer Bruder Chris studiert BWL in London und genießt sein Leben." sagt er. „Er genießt sein Leben? Er ist also ein Frauenschwarm?" sage ich lachend. Aiden nickt und lacht ebenfalls „Genau. Er wusste schon immer wie man Frauen für sich gewinnt. Bisher war nur noch nicht die Richtige dabei. Mein großer Bruder Jeremy lebt mit seiner Frau und seinen 5- jährigen Zwillingen in einem schönen Stadthaus. Er ist Ingenieur und ein richtiger Familienmensch. Meine Eltern sind Ärzte im Manchester Krankenhaus und leben noch in meinem Geburtshaus. Wir sind eine ehrgeizige Familie, aber legen viel Wert auf familiären Zusammenhalt. Nur Chris schlägt etwas aus." erzählt er weiter. „Das hört sich sehr schön an. Ich würde sie sehr gern kennenlernen. Natürlich nur wenn du es willst." sage ich. Aiden fängt an zu strahlen und nickt heftig. „Ich kann mir nichts besseres vorstellen. Meine Mum will dich unbedingt kennenlernen. Was hälst du davon, wenn wir nach Damians Besuch nach Manchester fliegen? Wir können einen Abstecher nach London in die Kanzlei machen und ansonsten die Zeit genießen. Ich würde gern wieder einmal nach Hause fahren." schlägt er vor. „So machen wir das. Ich werde nachher alles mit den Inhabern klären und dann buche ich die Flüge. Wir sollten uns nach dem ganzen Stress mit der neuen Kanzlei etwas Ruhe gönnen. Ich denke drei Wochen England reichen dafür aus." sage ich. Aiden stürzt sich auf mich und küsst mich stürmisch. „Ich nehme das Ja?!" sage ich zwischen den Küssen. Bevor er mich wieder küsst, nickt er heftig. Als ich mit den Inhabern telefoniert habe und alles geklärt habe, buche ich die Flüge für uns. Wir werden nach Damian's Abreise zwei Tage später aufbrechen. Wir lassen den Tag auf dem Balkon ausklingen und genießen einfach unsere Zweisamkeit. Um 23 Uhr gehen wir ins Bett und schlafen aneinander gekuschelt ein.

A/N

Hallo zusammen. Leider hatte ich gestern zu viel um die Ohren, deshalb kommt erst heute das nächste Kapitel. Samstag werde ich es nicht schaffen ein neues Kapitel hochzuladen, da ich Ostern im Urlaub bin. Das Kapitel wird im Laufe des Ostermontags kommen.

Ich wünsche euch frohe Ostertage und einen fleißigen Osterhase 🐰.

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