Familientreffen
Randy P.O.V.
Angel ist seit fast einer Woche aus dem Krankenhaus raus und ihre Wunden sind sehr gut verheilt. Sie ist manchmal noch etwas wacklig auf den Beinen und ihre Platzwunde am Kopf zickt auch ab und zu. Ich. bin froh das wir uns ausgesprochen haben. Mit Worten und Taten. Heute ist Samstag und wir veranstalten ein Familiengrillen für meine Eltern, Geschwister und Damian. Eigentlich sollten meine Geschwister zu Hause bleiben, aber Angel wollte die ganze Familie beisammen haben. Ich war etwas überrascht, aber auch sehr glücklich. Seit unserer Versöhnung schlafen Angel und ich zusammen in ihrem Schlafzimmer und meine Sachen habe ich auch zu ihr in den Kleiderschrank gebracht. Heute Morgen haben wir erstmal ausgiebig gefrühstückt und sind dann zusammen duschen gewesen. So einen Start in den Tag lasse ich mir gefallen. Angel zieht sich gerade wärme Sachen an, weil wir gleich alles für das Grillen einkaufen wollen. „Angel kommst du? Wir müssen langsam los. Wir müssen ja noch das Essen vorbereiten." rufe ich nach oben. Ich sitze schon in Jeans, Pullover und mit meinen Winterboots auf der Couch und lese gerade ein paar Posts von meinen Fans. „Ich komme Ran. Schönheit braucht halt ihre Zeit." ruft sie zurück und lacht dann herzhaft. Wie ich ihr unbeschwertes Lachen liebe. Dann höre ich ihre Schritte auf der Treppe, die schnell lauter werden. Sie hat ein Strickkleid und Overkneestiefel an und hat ihre Haare hochgebunden. „Du siehst gut aus. Die Wartezeit hat sich gelohnt." necke ich sie und stehe auf. Ich küsse sie kurz auf den Mund und gehe mit ihr in den Flur. Wir ziehen uns noch unsere Mäntel an und setzen uns Mützen auf.
Wir fahren mit meinem Hummer in die Stadt und betreten den Supermarkt. „Du gehst das Fleisch und Fisch holen und ich gehe in die Gemüseabteilung. Wir treffen uns beim Bäcker." sagt sie und nach einem kurzen aber leidenschaftlichen Kuss rauschen wir ab. Nach 10 Minuten habe ich alles beim Fleischer und Fischhändler bekommen und laufe zum Bäcker. Angel steht schon dort und grinst mich an. „Na auch schon fertig. Du bist ganz schön langsam. Du wirst wohl alt." zieht sie mich auf als ich die Sachen in den Wagen lege. Ich ziehe sie an mich und gebe ihr einen Klaps auf den Po. „Nicht frech werden Madame. Du bist gerade mal 3 Jahre jünger." beschwere ich mich gespielt. Wir lachen beide herzhaft und kaufen dann das Baguette fürs Grillen. Als wir fertig sind, holen wir noch ein paar Knabbersachen und fahren dann zur Kasse. Ich bezahle und wir laden den Kofferraum voll. Angel hat noch ein Blumengesteck für den Tisch geholt. Wir fahren nach Hause. Ja ihr Haus ist zu mein zweites zu Hause geworden. Als wir dort ankommen, parke ich vor ihrer Garage und lade den Kofferraum aus. Angel darf das Gesteck reintragen, weil sie noch nicht schwer heben darf. Als alles ausgeräumt, unsere Mäntel und Schuhe ausgezogen sind, bereiten wir die Salate, das Fleisch und das Baguette vor. Nach 1 1/2 Stunden sind wir fertig. „Wir haben noch zwei Stunden bis unsere Familie kommt. Wollen wir noch etwas auf der Couch entspannen und uns dann umziehen?" frage ich sie. Angel nickt und zieht mich ins Wohnzimmer. Ich lege mich in die Ecke der Couch und Angel zwischen meine Beine. Sie lehnt sich mit ihrem Rücken an meine Brust und ich streiche über ihren Bauch. Wir genießen die Stille und Nähe zueinander. In der Ecke brennt ein prasselndes Feuer und erleuchtet den Raum leicht. Vor zwei Monaten hätte ich jeden für irre erklärt, der mir erzählt hätte, dass ich meine Traumfrau im Arm halte und auch noch mit ihr zusammen bin. Als es Zeit wird uns umziehen, gehen wir nach oben. Gestern haben wir noch ein paar Sachen von mir geholt. Während sich Angel im Bad frisch macht und ihre Haare macht, ziehe ich mir meine Sachen an. Als ich fertig bin, kommt sie nur in Unterwäsche bekleidet aus dem Bad und zieht sich ihre Sachen an.
„Du siehst wunderschön aus Angel." sage ich und gebe ihr einen Kuss auf die Schläfe. „Du Charmeur. Du siehst aber auch gut aus. Zum Anbeißen." flüstert sie und streicht über meine Weste. „Du Biest. Mach mich nicht geil sonst erwischen uns meine Eltern noch beim Sex." keuche ich. Sie lässt ihre Hand nach unten wandern und greift mir sanft aber bestimmt in den Schritt. Ich stöhne leise auf, aber sie geht an mir vorbei nach draußen. Diese Frau macht mich wahnsinnig. Mein Handy klingelt, als ich den Namen sehe ignoriere ich es einfach. Ich folge Angel nach unten und da klingelt es schon an der Tür. Da Angel gerade im Backofen das Baguette erwärmt, öffne ich die Tür. Vor mir stehen meine Eltern, Geschwister und Damian. „Ihr seid da. Ich freu mich euch zu sehen. Kommt rein." begrüße ich sie. Ich umarme alle nacheinander und nehme ihnen die Mäntel ab. „Wo ist sie Großer?" fragt meine Mum. „Ich bin hier Elaine." höre ich ihre süße Stimme hinter uns. wir drehen uns alle zu ihr um. „Oh mein Gott Kathrin." sagt meine Mum und Tränen treten in ihre Augen. Sie laufen aufeinander zu und umarme sich fest. Becky geht zu ihnen und umarmt sie beide. „Ich hätte nie gedacht, dass ich dieses Bild jemals wiedersehe. Unsere Familie ist wieder komplett." sagt mein Dad und schlägt mir auf die Schulter. „Du hast Recht Bob. Ich kann es immer noch nicht glauben und habe Angst das sie plötzlich wieder weg ist." sagt Damian und stellt sich neben uns. „Ich werde sie nie wieder gehen lassen." sage ich ernst. Die drei Frauen lösen sich, wischen sich die Freudentränen weg und lachen gemeinsam. „Lasst uns ins Wohnzimmer gehen. Dort ist es gemütlicher." schlage ich vor. Ich gehe zu Angel, lege meinen Arm um ihre Hüfte und führe sie ins Wohnzimmer. Ich öffne den Rotwein und schenke allen ein. „Auf die Heimkehr unser langverschollenen Tochter." sagt mein Dad und wir stoßen an. Wir unterhalten uns und alle fragen Angel wie es ihr nach dem Unfall geht. Angel wirkt so gelöst und lacht viel. Dieser Anblick lässt mir das Herz aufgehen. „Nach 15 Jahren sitzen wir hier als wäre sie nie weg gewesen." flüstert mir Damian zu. Ich nicke und lächle ihn an. „Lasst uns nach draußen gehen. Bob machst du mit Ran den Grill an?" fragt Angel. Wir sind alle einverstanden, nehmen die Gläser und gehen auf die überdachte Terrasse. Ich hatte vorhin schon die Heizung angemacht, damit es nicht zu kalt ist. Angel, Becky und Mum holen die Salate und das Baguette raus und stellen es auf den Tisch. Nathan und Damian stehen bei Dad und mir und wir unterhalten uns über die letzten WWE Shows. Nach 20 Minuten ist das Fleisch und der Fisch fertig und wir setzen uns alle zum Essen hin. Als wir alle satt sind, räume die Frauen alles in die Küche und wir Männer machen die Feuerstelle an. Nach ein paar Minuten sitzen wir um die Feuerstelle. „Kathrin darf ich dir eine Frage stellen?" höre ich Becky nervös fragen. „Natürlich." nickt sie. „Warum bist die am Tag der Beerdigung eurer Eltern verschwunden und hast die 15 Jahren nicht gemeldet?" fragt Becky. Ich spanne mich an und könnte meine Schwester gerade erwürgen. „Das fragt ihr euch bestimmt alle. Ich war überfordert mit der Situation und hatte Angst noch mehr geliebte Menschen zu verlieren. Der Schmerz und die Trauen haben mich übermannt und ich musste weg. Es tut mir leid, dass ich ohne ein Wort des Abschiedes gegangen bin. Ich hatte nicht den Mut euch gegenüber zu treten. Besonders Randy und Damian nicht." erzählt sie leise. „Ich kann dich verstehen. Die Hauptsache ist, dass du jetzt wieder bei uns bist." sagt meine Mum. Sie sitzt neben Angel und legt ihre Hand auf den Oberschenkel von ihr. Angel legt ihre Hand darauf und drückt sie kurz. „Jag uns nie wieder so einen Schrecken ein. Du bist wie eine Tochter für mich und es hat mir das Herz zerrissen." sagt mein Dad ernst. „Versprochen Bob." antwortet sie mit Tränen in den Augen. „Jetzt lasst uns über fröhlichere Dinge sprechen. Ist ja keine Trauerfeier sind ein Familientreffen." sagt Damian und bricht sie das Schweigen. Nathan und Becky erzählen von ihren Familien und Mum über Dad's Allüren. Wir lachen alle herzhaft und verbringen noch einen entspannten Abend. Irgendwann gehe ich rein, um auf Toilette zu gehen. Ich hole mein Handy und sehe Anrufe und Nachrichten in Abwesenheit. Plötzlich klingelt es wieder. Sam ruft an.
R: „Was willst du Sam?"
S: „Mit dir reden. Seit Monaten ignorierst du mich. Verdammt Randy wir haben eine Tochter zusammen. Du musst dich um sie kümmern."
R: „Ich zahle dir mehr als ausreichende Alimente. Ich habe dir gesagt, dass ich nichts mit dir und unserer Tochter zu tun haben will. Ich liebe eine Andere. Sie würde damit nicht zu Recht kommen."
S: „Randy sie ist deine Tochter. Sie will dich sehen und vermisst dich."
R: „Wie soll sie jemanden vermissen den sie niemals gesehen hat. Jetzt lass mich in Ruhe. Wenn du etwas willst, dann ruf meinen Anwalt an."
Ich beende das Gespräch und lasse mich aufs Bett sinken. Wenn Angel das herausbekommt, dann werde ich sie verlieren. Sie wird mir die Lüge niemals verzeihen und würde mich zwingen bei Sam und unserer Tochter zu bleiben. Es wirkt vielleicht kaltherzig, aber ich kann nicht anders. Ich würde gern meine Tochter bei mir haben, aber ich will keinen Kontakt zu Sam. Sie hat mir das Kind untergejubelt, weil sie mich so binden wollte. So jemandem werde ich nicht vertrauen oder lieben. Ich muss unbedingt verhindern, dass Sam und Angel aufeinander treffen.
Kathrin P.O.V.
‚Er hat eine Tochter mit einer gewissen Sam?' denke ich geschockt. Ich stehe für der Schlafzimmertür und halt mir die Hand vor dem Mund. Mir laufen die Tränen herunter. Er ist Vater. Ich kann es nicht fassen. Warum hat er mir nichts erzählt? Er scheint keinen Kontakt zu ihr zu haben. Hat er den Kontakt wegen mir abgebrochen und seine Tochter muss jetzt ohne ihn aufwachsen? Wir wollten immer ehrlich sein, aber er hat mich angelogen. Ich laufe ins Bad und mache mich frisch. Am Liebsten würde ich flüchten, aber das kann ich meiner Familie nicht antun. Nach ein paar Minuten gehe ich wieder zu den Anderen. Randy sitzt schon wieder auf seinem Platz. Ich gehe zu Damian und setze mich auf seinen Schoß. Er schaut mich erst verwirrt an, aber schlingt dann seine Arme um mich. Um 23 Uhr fahren unsere Gäste und ich verabrede mich mit Becky und Elaine morgen zu einem Shopping- und Wellnesstag. Als alle weg sind, gehe ich nach oben und mache mich bettfertig. Randy räumt unten noch auf. Ich ziehe meinen roten Pyjama an und lege mich ins Bett.
Als ich höre wie Randy hochkommt, stelle ich mich schlafend. Ich kann jetzt nicht mit ihm sprechen. Er geht ins Bad und nach ein paar Minuten ins Bett. Er legt sich hinter mich und legt einen Arm um mich. Er versuche nicht zu verkrampfen, damit er nicht misstrauisch wird. Als er schläft löse ich mich von ihm und gehe ins Gästezimmer. Ich kann nicht in einem Bett mit einem Lügner liegen. Da ich morgen um 9 Uhr mit Becky und Elaine verabredet bin, muss ich eh früher raus als er. So wird ihm meine „Bettflucht" nicht auffallen.
A/N
Oh mein Gott😱!!! Ich bin völlig geschockt, dass unser Lunatic Fringe die WWE verlassen soll 😥. Es will nicht in meinen Kopf, dass wir bald auf ihn verzichten müssen. Hoffentlich kommt Vince noch zu Sinnen und hält ihn davon ab. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu letzt. Was haltet ihr davon?
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