Kapitel 12

Allgemeine Perspektive

Es war noch sehr früh am Morgen, als es bei Elli an der Zimmertür klopfte. Verschlafen setzte sie sich auf: "Was ist?" "Aufstehen! Wir fangen jetzt mit dem Training an!", klang Reys Stimme von draußen herein. "Jetzt schon? Es ist noch dunkel!", beschwerte sich Elli. "Du willst doch ein Jedi werden, oder? Dann komm. Jetzt ist es am besten zu trainieren, weil du somit auch lernst, im Dunkeln zu kämpfen, das wird dir später einmal nützlich sein!", kam es zurück. "Ich komme gleich!", rief Elli nun etwas munterer zurück. Schnell stand sie auf und warf sich etwas über, bei dem sie der Meinung war, dass es sie halbwegs warm halten würde. Sie schnappte sich noch ihr Lichtschwert, dann machte sie sich auf den Weg nach draußen. Rey wartete dort auf sie und gemeinsam gingen sie auf eine große, abgelegene Wiese. "Als erstes möchte ich mit dir meditieren", begann Rey, "Du kannst da deine Ruhe finden. Probiere einfach in dich hineinhören. Versuche deine Gefühle zu sehen. Suche deine innersten Gedanken. Nur so wirst du erkennen, ob du zum Jedi bestimmt bist. Du wirst auch sehen, wie viel Gutes in dir steckt. Hab keine Angst, falls du auch etwas Böses in dir findest. Jeder Mensch hat das. Auch ich. Keine Sorge, ich werde dir beibringen, wie du es fast gänzlich verschwinden lassen kannst" Elli nickte. Das war ein bisschen viel für sie. Sie holte tief Luft und setzte sich bequem auf den Boden. Neben ihr tat Rey das gleiche. Elli schloss die Augen und begann in sich hinein zu hören. Sie spürte wie sie zur Ruhe kam. Ihr kamen Kindheitserinnerungen in den Sinn. Wie Kylo mit ihr und Nicky Sturmtruppler geärgert hat. Wie Elli mit Nicky General Hux Steine im Bett versteckt haben und ihn geärgert haben. Ganz tief in ihrem Inneren entdeckte sie einen kleinen Fleck schwarz. Rund herum war eine "Mauer" aufgebaut, die das Böse hinderte, sich in Elli auszubreiten. Elli war fasziniert von der Welt in ihr drinnen. Sie wollte gar nicht mehr raus hier. Hier brauchte sie sich keine Sorgen um Kylos Wutanfall zu machen, den er haben wird, wenn er erfährt, dass sie ein Jedi wird. Erst als jemand sie antippte, "wachte" sie auf. Elli öffnete die Augen. Rey stand vor ihr: "Wir müssen zurück, das Frühstück ist gleich fertig" Die beiden gingen gemeinsam zurück zum Quartier. Nach dem Frühstück fragte Rey: "Magst du weiter machen oder nicht?" Elli überlegte kurz, dann sagte sie: "Ich möchte weiter machen." "Gut", antwortete Rey ganz unverblümt und ging wieder hinaus.
"Als nächstes möchte ich gerne wissen, wie gut du kämpfen...." Weiter kam Rey nicht, denn Elli unterbrach sie: "Ich möchte gerne lernen, wie ich meine Gedanken vor Kylo verbergen kann. Gegen Nicky halte ich stand, aber ich weiß nicht, wie stark Kylo ist" Rey nickte und fragte, warum Elli das so gerne können möchte. Also erzählte Elli ihr von dem Versprechen, das sie und Nicky Kylo geben mussten. "Bei Nicky wird das nie der Fall sein. Auch ich war am Beginn unentschlossen, aber jetzt weiß ich, dass ich zum Jedi bestimmt bin", schloss Elli. "Hmm... Ok. Weißt du was? Wir machen das jetzt ganz einfach, ich versuche in deine Gedanken eindringen. Keine Sorge, wenn du mich nicht aufhalten kannst, höre ich sofort auf damit. Ich weiß wie das ist, wenn jemand deine Gedanken liest." Als Elli nickte, streckte Rey ihre Hand aus und versuchte in Ellis Gedanken einzudringen. Sie brauchte eine ganze Weile, bis sie es geschafft hatte. Elli biss die Zähne zusammen und hielt dem Druck ziemlich lange stand. Doch dann ging ihr die Kraft aus. Sofort verschwand der Druck auf ihren Kopf. "Das war schon gut! Üben wir weiter!", lobte Rey.

Hallo! Ich weiß, die letzten Kapitel waren nur in der allgemeinen Perspektive. Ich werde versuchen, in den nächsten Kapitel wieder mehr Gedanken von den Personen einzubauen.

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