HYPNOSE
„Hanna, bist du soweit?, können wir anfangen? "
Hanna nickte, sie konnte ein Gähnen nicht unterdrücken.
Nelli zog die Vorhänge zu.
„Dann lass uns anfangen!"
Sie blickte Hanna prüfend an, sah ihr erschöpftes Gesicht, sie hat Schlafentzug, stellte Nelli fest.
Dunkle Augenringe waren in dem sonst so makellosen Gesicht zu erkennen.
„Du brauchst keine Angst davor zu haben, ich bin bei dir, du wirst in dein tiefes Unterbewusstsein abtauchen.
Du wirst dich wieder erinnern was damals passiert ist! "
Sie ließ sich Zeit beim Sprechen, ihre Stimme ist sanft und leise.
„Nur so, kannst du das Erlebte verarbeiten.
Bist du bereit?"
Sie zeigt ihr den Sessel, der den Patienten in einen entspannten Ruhezustand versetzen soll .
Hanna setzt sich und schaut Nelli mit erwartungsvollen Augen an. Sie brauchte Hilfe, sie schafft es nicht alleine,das hat sie begriffen. Sie wollte diese Dämonen los werden, die Alpträume die sie jede Nacht besuchten und nickte.
Nelli wartet geduldig, sie legt ihre Hand auf Hannas Schulter, drückte sie sanft, um Hanna ihre Nervösität zu nehmen. Nelli wartet den passenden Augenblick ab, so das Hanna in einer entspannten Verfassung war.
„Hanna schließe deine Augen!.. Du bist entspannt!
Du bist in Sicherheit!
Nur ein stiller Beobachter!...
Wir werden jetzt eine Reise in dein Unterbewusstsein machen."
Nelli sprach mit einer ruhigen sanften Stimme, die Vertrauen und Sicherheit vermittelt.
Nelli setzt sich gegenüber von Hanna und hält ihre Hand.
Für einen kurzen Augenblick, überkam Nelli die Erinnerung, die sie fast vergessen hatte.
Der jahrelange Missbrauch, der ihr angetan wurde, wird nie ihre Seele verlassen.
Das hatte sie begriffen und auch gelernt damit zu leben.
Hanna wird auch damit leben müssen,dachte sie mitfühlend.
Ich kann einiges richten, ihre Seele ein bisschen von ihrem Schmerz befreien, doch es wird nie ganz verblassen.
Sie empfand in dem Moment Mitleid für Hanna,sie sieht das zerbrechliche Wesen vor sich an.
Doch Mitleid heilt nicht, der Kampf gegen den Schmerz und die Wut, die irgendwann kommt, wird sie lange begleiten,.. doch irgendwann verblassen.
In die geschundene Seele dringt wieder Sonnenschein, wenn auch manchmal wieder die grauen Wolken sie bedecken.
Das Ziel vor den Augen, kein Opfer mehr werden und nicht mehr sein!
Das Opfer wird stark, wird dem Täter nicht mehr ausgeliefert sein, keine Macht mehr über sein Opfer haben, das Geschehene akzeptieren und daraus lernen, um zu überleben.
Ich bin kein Opfer mehr, mein Leben hat sich verändert , ich habe mich verändert!
Nelli entspannte sich und der letzte Gedanke gab ihr wieder ihre Stärke zurück. Das Erlebte hatte sie veranlasst Psychologie zu studieren, um ihre und anderen gequälten Seelen zu befreien von ihren Dämonen.
„Du bist Zuhause, alles ist wie sonst, doch in jener Nacht, als der Überfall stattfand ... was geschah da?" fragte sie vorsichtig.
Nelli's Stimme ist weich,
doch auch bestimmend.
Hanna wird schläfrig, so müde, sie will nur noch schlafen.
Doch in ihr ist etwas , das sie nicht schlafen lässt.
Sie weiß es noch nicht, was es ist, ihre Wahrnehmung sind durch die Müdigkeit so betrübt,doch jetzt wird es wieder klarer, sie erkennt die Gefahr!... Sie sind wieder da, die Dämonen!
Sie werden ihr wieder Alpträume bereiten, die sie vergessen wollte!
Sie sind hartnäckig, voller Präsenz, nicht fern zuhalten , zu stark.
Sie hörte die Stimme von Nelli, eine warme Stimme, einer schützenden Stimme, die ihr die Richtung weist.
Sie fällt in die Tiefe, in einen Abgrund ihres Unterbewusstseins.
Alles so fern und doch nah.
Gesichter tauchten auf, ja sie erkennt Jil, und da war noch jemand,... sie selbst!
Nelli's Stimme drang zu ihr.
„Hanna, was ist passiert?
Ich bin bei dir , du bist in Sicherheit, es wird dir nichts geschehen, du bist nur eine Beobachterin," sprach die Stimme zu ihr.
Sie sieht Jil und sich, ja sie ist jetzt da und gleichzeitig nicht, sie ist ihre eigene Zeugin.
„Wir werden geweckt, Jil und ich!
Es ist laut und wir hören den Alarm. Michael kommt zu uns ins Zimmer, er ist aufgeregt, nervös, er sagt:
„Beeilt euch wir werden überfallen, schnell zu den Stahlseilen."
Wir ziehen schnell unsere Kleidung an.
Noch schlaftrunkend und hektisch befolgen sie die Anweisungen.
„Wo ist Papa und Christian?
Sind sie schon wieder zurück?", fragte Hanna aufgeregt.
„Sie sind noch nicht da, schnell wir müssen hier weg!"
„Wo sind die Anderen?" fragt Jil.
Alles passiert so schnell!
„Sind zur anderen Seite, zur Seilbahn ."
Er drängt zur Eile.
Es war so besprochen, sie hatten mehre Fluchtpläne.
Michael steht an der Tür, wartet ungeduldig,:„Beeilt euch, schneller." spornt er sie an.
Jil zog Hanna mit raus auf den Korridor,sie liefen zur Feuerwehrleiter aufs Dach, hinüber zur anderen Seite, zu den Stahlseilen.
Hanna hörte ihren Herzschlag deutlich schlagen, es drohte zu zerspringen.
Die Stahlseile waren so angebracht das sie problemlos zum anderen Teil des ausgebrannten Wolkenkratzer hinüber gleiten konnten.
Sie hatten das schon so oft trainiert, jetzt kam es darauf an alles richtig zu machen.
Draußen waren große Lichtkegel zu erkennen, die Sklavenhändler hatten große Scheinwerfer dabei, sie wurden in regelmäßigen Abständen angestrahlt.
„Da sind welche, schieß, " dringen die Worte zu ihnen hinauf.
Irgendwas fliegt durch die Luft.
„Pfeile,.. sie schießen mit Pfeile. " rief Michael.
Sie laufen, balancieren über Metallbalken, die nicht breiter als zwanzig Zentimeter sind.
Die Angst immer im Nacken, das Adrenalin schoß durch Hanna hindurch.
Sie versucht die Nerven zu behalten, nicht in eine Angststarre zu fallen,sie haben das so oft trainiert.
Doch heute ist alles anders als beim Training.
Die Stahlseile hingen bereit, für den Notfall vorgesehen. Angekommen, gehetzt und froh nicht von den Balken in die Tiefe gestürzt zu sein, setzen sie sich in die Sitzgurte, die an den Stahlseilen befestigt sind, klicken die Verriegelung ein, und gleiten an den Stahlseilen zum gegenüber stehenden teilweise zerstörten Wolkenkratzer.
Erleichtert angekommen, ohne von den Pfeilen getroffen worden zu sein lösten sie die Verriegelung vom Sitzgurt.
Hannas Verriegelung öffnet sich nicht , die Verriegelung klemmt.
Sie ruckelt nervös daran, doch er öffnet sich nicht.
Sie stehen auf dem Stahlbalken, der in schwindelerregender Höhe der abgebrannten Seite des Wolkenkratzer liegt , unter ihnen eine furchteinflössende Tiefe.
Es fehlen komplette Etagen.
Sie müssen über den Stahlbalken balancieren,
zu der erhaltenen Etage kommen, dort ist der nächste Fluchtweg.
Jil kommt zur Hilfe.
Sie versucht die Verriegelung zu öffnen , der an dem Sitzgürtel befestigt ist. Vergeblich!..
Michael versucht mit seinem Messer die Verriegelung zu lösen, dabei bricht das Messer ab.
„Verdammt,... warte lass mich überlegen.!"
Er sucht panisch
die Gegend ab, aber es war nicht viel zuerkennen.
Hanna wurde ganz schlecht, sie hatte das Gefühl sich übergeben zu müssen.
Der Mond spendet Licht, doch nicht genug.
Die Scheinwerfer der Sklavenhändler blendeten sie noch zusätzlich, es war nicht auszuhalten. Panik ergriff sie in dem Moment. Es mussten zwei Gruppen von den Sklaven Händler geben, da sie plötzlich auch auf der kaputten Seite des Wolkenkratzer waren.
Es waren viele, mindestens zehn. Sie kamen immer näher.
„Wir brauchen eine Zange, oder eine Stange!" keuchte Jil panisch.
Sie balanciert auf dem Stahl-Balken ,immer bedacht ihr Gleichgewicht zu halten und nicht in die Tiefe abzustürzen.
„Autsch, irgendetwas hat mich getroffen!" schreit Jil entsetzt.
Sie greift sich automatisch an den Nacken.
Hanna sieht den Pfeil im Nacken von Jil stecken, eine kleine Kapsel steckt oben drauf.
„Oh nein!... Ein Betäubungspfeil hat mich getroffen!" schreit sie entsetzt.
Jil schaut Hanna erschrocken an, sie hält sich am Nacken fest, zieht den Betäubungspfeil heraus, zitternd sinkt sie auf die Knie, hält sich am Stahlbalken fest.. Schaut in die Tiefe, in den Abgrund , der sie gleich erwartet. Sie keucht, legt sich auf den Stahlbalken, ihr Körper erschlafft.
Hanna ruft verzweifelt Michael:
„Pass auf, Jil stürzt gleich ab! Sie ist getroffen!"
Michael ergreift Jil, hält sich an dem Stahlseil fest, klickt sich wieder ein,
um nicht abzustürzen.
Zum Glück haben sie den Sitzgurt nicht abgelegt.er klickt die Verriegelung ein. Michael ruft :„Wir müssen wieder zurück. Dort können wir nicht mehr hin, sie haben unseren Fluchtweg abgeschnitten! Wir müssen zurück zur anderen Seite und nehmen die Gleiter!
Ich warte auf der anderen Seite auf dich. Dort habe ich Werkzeug um die Verriegelung zu lösen... Seine Gesichtszüge waren angespannt, die Schatten der Dunkelheit tanzten auf seinem Gesicht, nur die Lichtkegel, der Suchscheinwerfer erhellen es für einen Moment.
„Wir sehen uns auf der anderen Seite! „Die Pfeile pfeifen durch die Luft, doch verfehlten sie um einiges.
Jil hing betäubt in ihrem Sitzgurt. Michael gleitet wieder mit Jil zur anderen Seite zurück.
Jil's Körper, wackelt hin und her, wie eine Tote, hängt sie leblos in ihrem Sitz, den Kopf nach vorne gebeugt. Der Wind war eisig und zerrte wild an ihren Haaren.
All das Geschehen sieht Hanna vor ihren Augen, einen Thriller in dem Sie die Hauptrolle spielt.
„Ich werde plötzlich so müde, ich habe keine Kontrolle mehr, ich bin getroffen, - Ich weiß nicht, was soll ich tun? Ich habe Angst.. Ich bin so müde, ich... schlafe ein. "sagt Hanna.
Nelli hält ihre Hand, streichelt sanft darüber. Die Hypnose bei Hanna ist ein Erfolg.
„Hanna was geschah als du wieder aufgewacht bist?"
Einen Moment der Stille betrat den Raum.. .. dann...
"Ich...,es ist dunkel, ich weiß nicht wo ich bin.
Ich sehe ein Bett.
Da ist jemand drin.
Ich erkenne eine junge Frau...
Ich habe Angst..ich weine.
Da bewegt sich jemand im Bett.
Wer ist das?... Oh, die Person steht auf. Sie kommt auf mich zu.
„Hallo, hab keine Angst, ich heiße Jenny!
Wie geht es dir? Bist du verletzt?"
Sie setzt sich auf meine Bettkante, schaut mich an und lächelt.
Eine junge Frau.
Ich fühle mich betäubt, irgendwie nicht wirklich.
Die Frau nimmt ganz vorsichtig meine Hände:
„Hör zu, - wir sind den Sklavenhändler in die Hände gefallen.
Du musst nur tun was ich dir sage, hörst du? Ich werde auf dich aufpassen! "
Dabei streichelt sie meine Hand immerzu.
Ich bin verwirrt, weiß nicht was ich glauben soll, ich will nach Hause.
„Wo ist Jil und Michael?"frage ich.
Ich ziehe meine Hand weg, rück von ihr ab.
Die Tür knallt auf, zwei Männer kommen herein, machen Licht an. Es blendet, tut in meinem Augen weh.
Sind betrunken, sie stinken nach Schnaps . Ekel und Angst empfinde ich.
Ihr Herz schlägt ihr bis zum Hals.
Ihre Gedanken von der Angst gelähmt,abwartend kauert sie im Bett.
Jenny, setzt sich vor Hanna, schützend wie eine Mutter die ihr Kind beschützt.
„Was wollt ihr, geht wieder, lasst uns in Ruhe! "sagt die junge Frau.
Die Frau ist hübsch ihre , goldblonden Haare hat sie zum Zopf gebunden, das auffallende an ihr, waren die braunen Augen,
Rehaugen von denen eine Samftheit ausging,
Ihre Hände rau, ihr Griff fest.
Sie hatte keine Angst, sie war eine Kämpferin, das merkte Hanna instinktiv.
Der Eine war groß, hatte dunkles Haar und sein Gesicht war finster, der andere kleiner, kaum Haare auf dem Kopf, sein Gesicht rot, seine Augen vom Alkohol verschwommen, er grinste.
Es war ein gefährliches Grinsen, von ihm ging noch eine größere Gefahr aus, als von dem großen Kerl.
„Ganz schön vorlaut, die Kleine, findest du nicht auch, Mac? "er hielt etwas in der Hand und schlug vorsichtig damit auf die andere Hand, einen Schlagstock.
Hanna sah den Schlagstock in seiner Hand, sie zitterte.
„Glaube wir müssen der mal Benehmen beibringen" , grinste der Große.
Eine Pause entstand, dann kamen sie torkelnd auf sie zu.
Der Große hatte eine Spritze in der Hand. Jenny stand auf, stellte sich ihnen entgegen, schrie :„Steh auf und lauf zur Tür! "
„Ich wollte, aber ich konnte nicht, meine Beine gehorchten mir nicht."
Jenny boxte die Faust ,dem großen Kerl mit der Spritze in der Hand, in den Magen.
Er ging zu Boden, guckte ganz überraschend zu ihr hoch.
Sie setzte nach, indem sie ihn ins Gesicht trat . Er hielt sich sein Gesicht,er jammerte .
Jenny schrie :„Lauf schon, los! "
Der andere reagierte, haute mit dem Schlagstock zu, schlug sie nieder, sie sackte in sich zusammen.
„Oh mein Gott, ist sie tot? "Hanna keuchte die Worte heraus . Sie wollte aufstehen, doch ihr Körper ist schwach, wie betäubt, es ging nicht. Der Betäubungspfeil wirkte wohl noch.
Der Kleine kam auf sie zu, hatte was in der Hand, sagte :„Ganz lieb sein, sonst endet du wie deine Freundin! "
Hanna sieht das er die Spritze in der Hand hat, er sticht zu.
„Na siehst du gar nicht so schlimm, wirst gleich schlafen.... Schöne Träume"
Hanna sieht wieder das Grinsen in seinem Gesicht. Ist wehrlos, fühlt den Schmerz des Einstich der Nadel, wird müde, ist gelähmt,ihr Kopf ist ausgeschaltet, sie kann nicht mehr denken.
„Hanna, was ist dann passiert, erzähl mir davon, du bist nur eine Beobachterin, dir wird nichts geschehen! "
Hanna hörte diese bestimmenden Worte von Nelli, sie durchlebte diese Todesangst,die sie damals gefühlt hatte, ihr Gesicht war Schweiß nass.
Doch Nelli's Stimme war bestimmend und beruhigend.
Sie gab ihr Sicherheit.
„Ich werde wach, alles tut mir weh, ich weine, ich kann nicht aufhören.
Ich sehe meine Kleidung an, sie ist zerrissen, sehe an mir herunter, mir fällt ein großer nasser Fleck auf, dunkel, wie Blut.... Es ist Blut!!!! "
Dann kommen die Schmerzen,so starke Schmerzen, sie will nur noch sterben, um den Schmerzen zu entkommen.
Hanna krümmt sich, weint und weint... „Mama wo bist du? Mama, Mama, Mama???"
Die Frau ist wieder an ihrer Seite. Sie flüstert:„Alles wird gut, du wirst sehen!"
Ihre Hand strich sanft durch mein Haar. Sie bleibt bei mir, hatte Tränen in den Augen, sagt immer wieder:„Es tut mir leid, ich konnte es nicht verhindern, es tut mir so Leid!!!"
„Es wird laut im Haus, sehr laut.
Schreie und polternde Schritte, die von draußen ins Zimmer herein drängen.
Jennifer sprang aufgeregt aus dem Bett, sie hatte sich zu mir gelegt.
Sie hat Blutergüsse im Gesicht, das linke Auge ist ganz zugeschwollen, die aufgeplatze Lippe in ihrem Gesicht, entstellt sie völlig. "
„Glaube wir werden befreit," sagt sie undeutlich aufgeregt. Ein glückliches Lächeln huscht über ihr schlimm zugerichtes Gesicht.
Sie berührt zaghaft ihre Lippen, der Schmerz war ihr anzusehen.
Die Tür ging auf.
„He, mitkommen,.. sofort!"
Der große Mann kam ins Zimmer, er zog Jenny an den Haaren raus, sie wimmerte vor Schmerzen.
Die Tür schlug zu."....
„Jenny, nein!!! "schreie ich.
Der körperliche und der seelische Schmerz zertrümmert, zerstückelt ihre Seele.
Sie sitzt zusammen gekrümmt auf dem Bett.
Apathisch starrt sie die Wand an. Um den Wahnsinn zu entgehen, singt sie ein Kinderlied und wiegt ihren Körper hin und her.
„Mai Käfer flieg, dein Vater ist im Krieg.".. singt sie mit erstickender Stimme.
Die Tür wird aufgestoßen, jemand ruft:„Ich habe sie gefunden, hier ist sie!"
„Die Stimme kommt mir bekannt vor.
Michael ist gekommen, er kniet sich vor mein Bett."
„ Ich bring dich von hier weg, Hanna!..... Es wird alles gut!" streichelt mir übers Haar, trägt mich raus .
„Ich sehe bekannte Gesichter, meine Freunde, alle sind bewaffnet.
Wir stürmen raus.
Schüsse fallen, wir müssen in Deckung gehen.
Ich sehe ein Fahrzeug indem Jil sitzt. Ich werde von Michael getragen, meine Beine sind noch zu schwach zum laufen. Ich habe große Schmerzen."
Kaum war die Autotür geschlossen, hörten sie eine heftige Detonation, die Straße erbebt, der Knall war ohrenbetäubend.
Das Haus der Sklavenhändler sackte in sich zusammen.
" Endlich haben wir dich wieder!"
„Jil nimmt mich in Empfang! sie umarmt mich.Gott sei Dank, Jil lebt!... Wir weinen."
Sie schlurchzten sich den Schmerz von der Seele.
„Nun wird alles wieder gut!, sagt Jil. Wir sind in Sicherheit, keiner kann dir hier etwas tun! "Sie schaut Hanna an, und dann Theo, ob er eine Verletzung festgestellt hat. Er schloss kurz die Augen, um ihr damit zu bestätigen, dass es eingetreten war.
Ein Arzt der mit im Auto fuhr trennte die beiden Mädchen vorsichtig. Er gab Hanna eine Tablette und eine Flasche Wasser. Sie trank die Flasche gierig leer. Danach fiel sie in einen tiefen Schlaf.
Das Auto fuhr los, beschleunigte schnell,sie fuhren weg. Fort von dem Ort des Bösen.
Nelli's Stimme, warm und bestimmend :
„Hanna all die schrecklichen Erlebnisse werden der Vergangenheit angehören, sie werden mit der Zeit verblassen, du bist in Sicherheit!
Du wachst auf, du fühlst dich gut, du bist zufrieden.
Hanna blinzelte, sie hatte Schatten um den Augen.
Sie war benommen, fühlte sich aber erleichtert.
Nelli versetzte sie jetzt in einen tiefen, geruhsamen Schlaf,den Hanna dringend nötig hatte.
Vermerk :
Ich habe mich bewusst für dieses Thema # Missbrauch#, entschieden.
Es werden tausende Kinder
täglich!!!!
vergewaltigt , unsere Gesellschaft ist nicht fähig diesen Missbrauch zu beenden.
Viele Kinder, Frauen, eben die Schwachen sind ungeschützt.
Es soll ein Denkanstoß an unsere Gesellschaft sein.
Wir dürfen nicht wegschauen, sonst machen wir uns mitschuldig!
Und das wollen wir nicht!
Ich hoffe ich habe ein wenig auf dieses Verbrechen aufmerksam gemacht, ob im Krieg oder im eigenem Zuhause, die Schutzlosen brauchen unseren Beistand und Schutz!
Möchte auch die Geschichte
von * Pinguineli *
empfehlen, #Nureinbiertrinker#
Vielen Dank, ich hoffe ihr lest auch noch den letzten Teil.
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