❧ Kapitel 1 ❧
Mich interessiert doch mal, ob jemanden von euch die Namen 𝓥𝓲𝓷𝓬𝓮𝓷𝓽&𝕮𝖆𝖙𝖍𝖊𝖗𝖎𝖓𝖊 aus einer Serie bekannt vorkommen ღ Lass Tipp da und ich verrate dir, ob du richtig liegst.
~𝓥𝓲𝓷𝓬𝓮𝓷𝓽~
Mein. Ich sah sie und wusste, dass sie mein war. Ihr Duft hüllte mich ein, er war einzigartig, nur ich alleine konnte ihn wahrnehmen. Mein Tier wollte sie sofort in Besitz nehmen und zu seiner Gefährtin machen, sie für alle anderen ersichtlich mit seinem Symbol markieren. Alle sollten wissen, dass sie keinem anderen gehören würde, außer mir ... mir alleine ... sie war Mein. Und das schon sehr bald.
Nur ich selber war davon nicht ganz so begeistert. Ich weigerte mich es zu akzeptieren das nun sie, die eine in meinem so zufrieden stehenden leben nun plötzlich so aus dem nichts auftaucht und alles durcheinander wirbelt wie ein plötzlich auftauchender Orkan.
Leider war unsere abendliche Patrouille notwendig und für die Anwohner Sicherheit zu schaffen. Da es seit Jahren immer mehr Überfälle der anderen Art an überhandnahm. Unser Clan bestand aus acht Kriegern, Kämpfer die für das wohl der Menschen jede Nacht in den Krieg zogen und auf heimlicher Mission für Recht und Ordnung zu sorgen. Keiner wusste, dass wir wirklich existieren. Wir die es bei Menschen nur unter Fabelwesen in Büchern gab mussten wir vorsichtig sein, das uns keiner auf die Schliche, kommt. Die Menschen wurden und einsperren oder schlimmeres sie würden uns erforschen und ihren nutzen daraus ziehen. Vor Jahren ist uns das passiert und das soll keinen von uns wieder zustoßen. Das, was das Militär mit uns in einer geheimen Operation gemacht hat, hat uns nun für alle Zeit geprägt. Wir sind besser schneller effektiver als vorher und in unserem Blut. Vorher waren wir auch unschlagbar aber nun Gen verbesserte Kampfmaschinen. Alleine zum Töten gezücktet und Missbraucht.
Und ausgerechnet eine Menschenfrau sollte nun die Meine sein. Unfassbar schüttelte ich mit dem Kopf und knurrte tief in meiner Kehle das unfassbare heraus.
~𝕮𝖆𝖙𝖍𝖊𝖗𝖎𝖓𝖊~
Meine Schicht zog sich mal wieder wie jeden Abend in die Länge. Ein gezwungenes lächeln lag auf meinen Lippen, was aber meine Augen nicht erreichte. Es war wie immer das gleich, erst wenn mein Chef mit uns zu hundert Prozent zufrieden war, konnten wir unseren Arbeitsplatz verlassen. Meine Füße schmerzten von der langen Schicht, meine Wangen schmerzten vom ständigen lächeln, meine Kraft neigte sich langsam dem Ende. Wie lange ich das jeden Abend jede Nacht durchhalten würde, war nur eine Frage der Zeit. Mein Körper sendete mir eindeutige Signale das er nur noch auf Reserve lief. Mein Herz zog sich schmerzhaft zusammen bei der Erinnerung, das ich hier durch musste und niemanden hatte der mich hier herausholen konnte. Wie so oft wünschte ich mir ein anderes Leben. Jemanden der auf mich aufpassen würde, der sich an mich erinnert, wenn ich nach Hause kam, das da jemand auf mich wartet, der mich liebt, den ich vielleicht lieben könnte, ja vielleicht würde eines Tages doch noch ein Wunder geschehen. Man sollte ja bekanntlich nie die Hoffnung aufgeben.
Es war bereits 6 Uhr morgens und ich konnte endlich den Club nach der langen Schicht mehr als recht und der unangenehm roch verlassen. Zum Glück war ich einige der wenigen die mehr als nur im Servicebereich tätig waren. Ich musste nur Bestellungen aufnehmen, und dafür sorgen, dass die Gäste auch vollkommen zufrieden waren, ansonsten nicht viel. Nie im Leben würde ich die nächste Stufe für die Extras nach Kundenwunsch auf mich nehmen und vom Chef dazu nötigen lassen. Was seiner Vorstellung natürlich dem am nächsten kam, was er sich ja doch am liebsten wie jeden Abend wünschte, und noch mehr Kohle scheffelte.
Und am nächsten Tag da passierte es, ganz plötzlich und vollkommen unerwartet. Mit einmal drehte sich meine Welt anders. Es war als würde mein Körper und meine Seele ganz ihr Eigenleben haben. Ich war zu fasziniert von dem fremden der den Club betrat, so das mir die Spucke weg bliebt und ich ihn nur mit offenem Mund anstarrten, konnte. Seine grünen Augen hypnotisierten mich in einer so intensiven Art das ich nicht in der Lage war den Blickkontakt zu unterbrechen. Es war unglaublich sie schimmerten in so einem leuchtenden grün, dass die Farbe nicht echt sein konnte. Mein Herz hämmert mit voller Wucht gegen meine Rippen. Bumm... Bumm... immer schneller werdend, meine Atmung nicht mehr unter Kontrolle habend. Jeden Moment dachte ich, ich würde zusammen brechen.
~Patrouille~
Laut Information sollten sich einige der Abtrünnige in einen der angesagtesten Club's L.A aufhalten. Der Club „Silver" war einer der etwas anderen Art von Gesellschaft für die Reichen und Schönen. Sowie für unsere eigene Rasse gedacht. Dort konnte man für extra Kohle doch die ein oder andere dunkle Gesellschaft buchen. Was mir um ganz ehrlich zu sein auf der einer Art gefiel und auch gerne mit der ein oder willigen Frauen gerne mal praktizierte, auf der anderen Art ich aber nie für Geld so ein Zusatz mir erkaufen würde. Wenn dann müsste meine Partnerin schon auf das volle Programm der Sexualität stehen, nie würde ich eine Frau dazu nötigen Dinge zu tun, die sie nicht möchte oder wollte.
Schon am Eingang beschlich mich ein ungutes Gefühl das hier ganz und gar etwas nicht stimmte, ich nahm das Pulsieren in meinem Blut wahr. Auch mein Partner Lucan sah mich fragend an, und nickte mir unauffällig leicht zu. Er konnte es durch unsere verbesserten Gene auch spüren, so wie jeder andere unserer Art auch. Irgendwas war hier ganz und gar faul.
Hier waren eindeutig Abtrünnige zu finden, mindestens zwei an der Zahl. Ob sie hier nur Spaß mit Frauen erleben wollten, bezweifelten wir ganz stark. Es lag dieser beißende Geruch in der Luft, der besagte, dass sie an einer grenze, des Wahnsinns waren, helfen konnte man in diesen Fall fast nie, dazu war der Übergang schon im Endstation.
Vorm Eingang nickten wir einer der Türsteher, die uns schon kannten zu, es waren die, die uns mit Informationen versorgten. In seinen Augen lass ich was wir schon befürchtet hatten, hier waren Abtrünnige zu finden. Im Club schlug uns dicke Luft nach Sex und Kippeinqualm entgegen. Jeder Tisch und Nische mit Sitzmöglichkeit war belegt. Kein Wunder zu einem Freitagabend.
Mein Blick schweifte ganz konzentriert und aufmerksam den Raum ab, auf der Suche nach den zwei Abtrünnigen. Dazu kam mir meine verbesserte Sehkraft im Dunkeln zugute, nichts entging mit meinem Blick, jede noch so kleinste falsche ruckartige Bewegung nahm ich wahr. Meine Sinne waren auf Kampfmodus eingestellt.
Doch irgendetwas irritierte mich an meiner Sinnes-Wahrnehmung, da war ein Geruch aus Rosenduft, der ganz und gar nicht hier in diesen Moment reinpasste. Er machte mich kurz Machtlos mich auf meine Arbeit zu konzentrieren. Irritiert schüttelte ich meinen Kopf um wieder klar denken zu können. Nun schaute ich mich intensiver im Raum um, und schloss die Bars mit ein um die Angestellten zu scannen. An der vierten Bar wurde mir schlagartig auch klar, warum meine Sinne mir diesen Streich spielten. Da stand eines der bezauberndsten Wesen, die ich je gesehen habe hinter den Tresen und Bediente männliche ungeduldige Gäste. Sie war das schönste, was ich bisher gesehen hatte, ihr lächeln, was sie den Gästen Schenke war wunderschön und so bezaubernd. Dieses lächeln sollte sie aber nur mir alleine schenken, schrie mein Tier, und ich knurrte kurz auf. Ihre Augen die in einen warmen Braun leuchtenden erzählten mir ihren Schmerz, Angst, Schüchternheit und starken Willen in einem auf. Was wiederum in mir meinen Beschützerinstinkt hervorrief und MEIN schrie.
Mein. Ich sah sie und wusste, dass sie mein war. Ihr Duft hüllte mich ein, er war einzigartig, nur ich alleine konnte ihn wahrnehmen. Mein Tier wollte sie sofort in Besitz nehmen und zu seiner Gefährtin machen, sie für alle anderen ersichtlich mit seinem Symbol markieren. Alle sollten wissen, dass sie keinem anderen gehören wurde, außer mir, sie war Mein.
Nur ich selber war davon nicht ganz so begeistert. Ich weigerte mich es zu akzeptierten das nun sie, die eine in meinem so zufrieden stehenden leben nun plötzlich so aus dem nichts auftaucht. Leider war unsere abendliche Patrouille notwendig und für die Anwohner Sicherheit zu schaffen. Da es seit Jahren immer mehr Überfälle der anderen Art an überhandnahm.
Unser Clan bestand aus acht Kriegern, Kämpfer die für das wohl der Menschen jede Nacht in den Krieg zogen und auf heimlicher Mission für Recht und Ordnung zu sorgen. Keiner wusste, dass wir wirklich existieren. Wir, die es bei Menschen nur unter Fabelwesen in Büchern gab mussten wir vorsichtig sein, das uns keiner auf die Schliche, kam. Die Menschen würden und einsperren oder schlimmeres sie werden uns erforschen und ihren nutzen daraus ziehen. Vor Jahren ist uns das passiert und das soll keinen von uns wieder zustoßen. Das, was das Militär mit uns in einer geheimen Operation gemacht hat, hat uns geprägt. Wir sind besser schneller effektiver als vorher und in unserem Blut. Vorher waren wir auch unschlagbar aber nun Kampfmaschinen.
Und ausgerechnet eine Menschenfrau sollte nun die Meine sein. Unfassbar schüttelte ich mit dem Kopf und knurrte tief in meiner Kehle das unfassbare heraus. Mein Partner Lucan stieß mich an der Schulter fragen an. Er folgte meinen Blick und ahnte was da gerade passierte. Ein Lächeln schlich sich auf seine Lippen, und er schüttelte grinsend nur mit seinem Kopf.
„Alter Schwede, ich glaube es ja nicht. Sag nicht das du dein Gegenstück endlich gefunden hast, endlich zähmt dich mal eine Frau, und nicht nur irgend eine, man echt heißer Feger", Mein Bruder schlug mir anerkennend auf die Schulter. Und ich konnte ihn nur mit zornigem Blick anstarren, mein Kiefer mahlte einen blöden Kommentar herunter, ich biss die Zähne so fest zusammen das es schon knirschte. Mein schrie es, nur mein. Lucan schien meine Reaktion verstanden zu haben, und hob beschwichtigend die Hände.
„Sorry Bruder, beruhige dich, sie gehört dir... gucken kann man ja wohl noch", er verdreht die Augen und schmunzelte. Ich wusste das er mich nur reizen will.
„Das klären wir später Lucan, jetzt haben wir andere Sachen zu erledigen. Kannst du diese Bastarde irgendwo sehen", ich konnte mein Fokus nicht von meiner Gefährtin nehmen, sie hielt mich gefangen mit ihrem Duft. Einer der Kerle, der ein Bier bei ihr bestellt, hielt ihre Hand etwas länger fest als sie es ihm reichte. Und ich sah Rot, mental versuchte ich den Schmierlappen zu erreichen und ihn klar zu machen, dass er seine verdammten, Griffeln von ihr lassen sollte. Ich sah wie sie ruckartig ihr Hand wegzog und entschuldigen anlächelte. Was dem Kerl anscheint, nicht ganz passte, er beugte sich über Tresen und sagte etwas zu ihr, vorauf hin sich meiner Gefährtin ihre Wangen rot färbten, und sie die Augenlider verlegen senkte. Sichtlich nervös rieb sie sich die Hände ineinander. Mein Zorn wuchs, und abermals sendete ich ihm mit mehr drück auf sein Hirn einen mentalen Befehl zu, woraufhin er sich für einige Sekunden auf dem Barhocker versteifte und regungslos dasaß. Er nickt ihr nur noch zu und stand auf und verschwand in einer anderen ecke der Bar, so das ich ihn aber noch genaustens im Blick behalten konnte. Tief durchatmend sah ich wie sie sich sichtlich verwindend denn Kopf schüttelte, und kaum fassen konnte das der Kerl einfach seiner Wege gegangen ist starrte sie ihm hinterher. Und das sollte sie schon gar nicht, irgend einen dahergelaufenen Kerl hinterher starren.
Ihr Gesicht was noch vor Sekunden rötlich gewesen war, war nun ganz blass, mit den Händen hielt sich stützend an der Bar fest, so als, ob sie jede Sekunde zusammen brechen würde. Ich gab Lucan ein seitliches Kopfnicken, das wir an die Bar gehen würden. Er sah mich nur mit hochgezogenen Augen braunen an und folgte mir aber stillschweigend. Nun war es an der Zeit das zu beschützen was sein war, und steuert direkt auf sie zu. Weiterhin sich bewusst, scannte er der Raum ab und suchte nicht auffallend, weiterhin nach den abtrünnigen die hier irgendwo sein mussten. Da die Bar recht groß war und sehr gefühlt und von Gerüchen wie Tabak, Schweiß, Sex und Alkohol voll benebelt. War dies kein einfaches unterfangen, dazu müsste er alles andere ausblenden ... nun das war in der jetzigen Situation nicht ganz so einfach. Er verfluchte sich für seine Schwäche, diese Schwäche hieß, dass er kein guter Krieger war und im Krieg fallen würde. Dieses verdammte Weib zerrte stark an seinen Nerven und er wusste noch nicht wie er genau damit umzugehen zu vermochte. Um so näher sie beide der Bar kommen, konnte er ihr Gesicht noch besser erkennen. Es war so zart, mit einer kleinen Stups Nase, volle Lippen die zum Küssen da waren, die nur ihn küssen würden, an denen er naschen, knabbern konnte wie es ihm beliebte. Ihre großen Reh-Augen vollendeten das reizvolle zarte Gesicht seiner Gefährtin dessen Namen er noch nicht wusste.
~𝕮𝖆𝖙𝖍𝖊𝖗𝖎𝖓𝖊~
Wie ich es hasste die Kerle, die hier versuchten bei Frauen leichtes Spiel zu haben, einen dummen Spruch zum nächsten Veranstalten. Aber da haben sich die schleimigen Bolzen die falsche Frau ausgesucht. Jeden Abend die gleiche Masche, irgendwann musste das doch mal ein Ende haben und die Typen kapieren, dass sie hier im Club bei ihr keine Chance hatten zu landen. Sie war nicht die Sorte Frau, die auf ein One-Night-Stand aus war. Für sie gab es nur den einen, der richtige, der nur noch nicht in ihr Leben geplatzt war. Vielleicht würde das nach der Geschichte was passiert war auch nie passieren.
Aber wieso lies dann der Kerl ihre Gedanken komplett Achterbahn fahren. Dieser der vorhin in düsterer dunkler Gestalt den Club betreten hat. Derjenige Kerl, der sie mit so einen intensiven Blick ansah, das sogar ihr Höschen feucht wurde, der Traum der Träume aller Frauen, wenn man auf düstere Gestalten stand. Hmm stand sie auf solch einen Kerl. Die Frage konnte sie sich leider nicht beantworten da ihr so was bisher noch nie in ihren ganzen dreiundzwanzig Jahren widerfahren ist. Aber Träumen konnte man ja noch, irgendwann würde auch sie einmal Glück im Leben finden. Und wenn nicht sogar in diesen Moment. Was sie aber noch nicht wissen oder Ahnen konnte. Nur war die Frage, ob dieses Glück auch das, was sie wollte, einen Mann der genau wie dieser der dem Club vorhin betreten hat. Düster aussehender Hühne mit einer Aura die jede Frau zum erzittern bringen könnte. Und nicht nur das.
Ihr tief vergrabenes Unterbewusstsein, was seit Jahren im verborgenen fest verschlossen war, meldet sich ohne ihre Zustimmung zu Wort.
Nimm ihn dir Cat, zögere nicht, sei nicht dumm, hol dir endlich was dir zusteht. Er ist es was du brauchst, er wird dir eine andere Welt zeigen, er ist deine Bestimmung. Lass es zu das er dir alles gibt, was dein Herz sich wünscht. Nur er alleine kann dir zeigen was wahre Liebe ist.
Ich versuchte mein Unterbewusstsein zu verbannen. Das gehört hier jetzt definitiv nicht hier her. Nicht auf Arbeit wo ihr Chef sowieso schon ein Auge auf sie geworfen hatte. Sie brauchte verdammt nochmal den Job. Ein einziger Fehler und sie würde ohne Job auf der Straße sitzen. Er suchte nur einen guten Grund um sie nun endlich loszuwerden, weil sie Gott verdammt nochmal nicht auf seine Forderungen, zu der er sie drängte, einging. Nie würde sie sich dazu nötigen lassen Gästen zu gehorchen und zu kuschen.
Unauffällig schaute sie sich im Club nach dem düsteren Unbekannten um, in der Hoffnung der Kerl ihrer Begierde irgendwo auszumachen. Es war schon wie ein zwang nach ihm zu suchen, sie konnte sich dem nicht entziehen, als ob eine ihr unbekannte Macht sie lenkte, sie steuerte. Im hinteren Teil fand sie ihn nun endlich, an einer der Säulen gelehnt, die Hände am Gürtel seiner Hüfte eingehackt, ganz lässig und wie ein Raubtier auf dem Sprung, jeder Zeit bereit sich dem unbekannten zu stellen. Von der Seite betrachtet war er schon ein ziemlich großer Hüne von Kerl, breite massige schulter und Oberarme wie ein Wrestler Kämpfer, der alleine dadurch jemanden mit seinem Oberarm zu Boden strecken konnte, er war bestimmt fast Zweimeter groß. Bei seinem Anblick musste sie kräftig schlucken. Es sollte ihr bittere angst machen sich zu so einem bulligen Kerl hingezogen zu fühlen. In seiner Lederjacke die natürlich wie die restliche Kleidung auch in Schwarz war, sollte sie es doch besser wissen. Solche Kerle sollte man aus dem Weg gehen und nie in einer dunklen Gasse begegnen. Nur leider sah ihr Unterbewusstsein was sehr lange Zeit verborgen war etwas anders. Sie die unschuldige kleine Maus, die jedes Mal kuschte, wenn ein Mann sich ihrer näher hielt und das Weite suchte.
Ein einziges Mal vor Jahren hatte man versucht genau wie so ein Kerl, sie zu überwältigen. Ihr schlimmes anzutun in dieser Gott verdammten Nacht. Doch Gott sei Dank hatte man sie gefunden bevor noch schlimmeres passieren konnte, seit dem ging sie dem aus dem Weg und machte einen großen bogen um Männer, genau solchen Männer wie er sie darstellten. Trotz allem war er ein Traum von einem Mann. Ihr Herz schlug viel zu schnell und ihre Atmung raschelte, sie musste ein paar mal kräftig tief Luft holen, um ihre Gefühle, die sie heimsuchten, in griff zu bekommen. Die Luft veränderte sich spürbar im Raum, alles fing vor ihren Augen an zu flimmern, als ob er es gespürt hatte drehte er seinen Kopf ruckartig zu ihr herum. Seine Augen blickten sie so intensiv an das ihr die Beine anfingen zu zittern. Sein Blick sagte ihr das er ihren Körper so weit das hinter dem Tresen möglich war scannten. Einen Hinweis darauf suchten, dass sie in Ordnung war. Sorge Angst und Verlangen lass sie in seinem Blick, so intensiv, dass sie es nur noch mehr mit der Angst zu tun bekam. Instinktiv schrie ihr Geist, sie sollte flüchten, die Beine in die Hand nehmen und wegrennen.
Ihr Gehirn schrie „Mein", immer und immer wieder. Aber die Stimme in ihren Kopf konnte nicht real sein, so was gab es doch nicht, noch nie ist ihr auch nur ansatzweise so was passiert. Sie wusste von anderen das es möglich war aber sie glaubte nicht an solche Märchen.
Nur wieso ließ das Kribbeln in ihren Bauch nicht nach, sondern wurde mehr und mehr? Es war ein unbeschreibliches Gefühl, solche die sie nur vom erzählen her kannte, sie konnte es nicht in Wort fassen, es erschütterte und ängstigte sie zu gleich. Sie musste sich zusammenreißen, wenn sie nicht erwischt werden wollte das sie hier nur her Umstand und vor sich her Träumte und schmolz bei diesem Exemplar von Mann.
Vorsichtig schaute sie sich um Club um, ob auch ja keiner es merkte und ihr Chef sich in der Nähe befand. Vor Anspannung ließ sie die Luft aus ihren Lungen entweichen, erst jetzt merkte sie das sie diese angehalten hatte. Froh darüber das keiner es mitbekam. Nun doch nicht vielleicht jeder, nun spürte sie auch wie sich ihre Nacken haare aufrichteten und sie eine Gänsehaut ihre arme hinaufkrochen, das konnte absolut nichts Gutes bedeuten. Mit wummerten Herzen dreht sie sich leicht zögernd langsam herum. Hinter ihr stand niemand anderes als ihr Hass erfühlter Chef und sah sie finster grimmiger Miene an.
„Was zu Teufel gedenkst du hier zu tun, ich bezahle dich schlampige Kellnerin nicht für herumstehen. Also beweg deinen kleinen Arsch und mache dich an die Arbeit, sonst kannst du gerne ohne Wenn und Aber nach unten gehen", zischend holte Cat tief Luft und glaubte diesem Wischer sofort aufs Wort ...
„Und es ist mir scheiß egal, ob es dir passt oder nicht, haben wir uns verstanden", ängstlich konnte Cat nur ihrem Chef zunicken. Und wollte sich sofort wieder an ihre Arbeit machen, doch seine schmierige Hand schoss hervor und packte sie brutal am Oberarm und zwang sie ihn anzusehen. Mit glühenden vor Lust glimmenden Augen sah er sie voller Begierde an. Sein Mundwinkel verzog sich zu einem schiefen lächeln, in dem wissen, dass sie genau wusste, was ihr geschehen würde, wenn sie nicht spürte. Er leckte sich zur Bestätigung sogar noch über die Lippen. Von Seinem widerlichen glühender Blick angeekelt konnte und wollte sie auch nicht langer Blickkontakt halten. Ihr Blick glitt über ihre Schulter in der Hoffnung denn fremden zu eindecken und ihre Angst die sie gerade beherrschte zu mildern, nur doch war er leider nirgends zu sehen. Zitternd sah sie zu ihrem Chef zurück und konnte nur mit geweiteten Augen ihm zunicken. Er drückte sie noch einmal fester am Arm und sagte.
„Du kannst es aber auch gerne darauf anlegen, ich würde nicht nein sagen Schätzchen", mit einem widerlichen grinsen im Gesicht spuckte er ihr die Worte entgegen. Als er aber keine Antwort von mir bekam, stieß er mich frustriert zurück und marschierte zurück gerade Wegs in sein Büro, und ich wusste das er mich heute Abend noch genaustens mit den Überwachungskameras, die überall im Club hingen, im Auge behielt. Es war zum Haare raufen, nur der kleinste Fehler und es war vorbei mit der Arbeit hinterm Tresen, dessen war sie sich heute Nacht ganz bewusst. Schnell machte ich mich wieder an die Arbeit und spülte die dreckigen Gläser und schaute mich um, ob ein Gast eventuell noch bedient werden musste. Ich schrubbte den Tresen und sorgte für Nachschub im Kühlschrank, all dies machte ich ganz mechanisch, nur nicht still stehen. Meine Hände zitterten trotz konzentrierter Arbeit immer noch leicht, immer mit der Angst im Nacken er würde kommen und mich gewaltsam nach unten schleifen.
Ganz vorsichtige schaute ich mich immer wieder mal um, ob ich den fremden Mann sehen konnte, doch leider war er wie von der Bildfläche verschollen. Leichte Trauer versetzte mir mein Herz einen gewaltigen Stich. Meine Brust spannte sich an und zog immer heftiger an meiner schmerzenden Seele. Ab morgen, schwor ich mir mich direkt nach einen anderen Job umzuschauen, ich würde es hier keinen weiteren Tag aushalten. Nur leider war das seit einem Jahr genau das Problem was bestand, sie fand einfach nicht anderes was sie von hier endlich aus dieser Hölle wegbrachte. Sie hatte alles versucht was Neues zu finden, aber ohne Referenzen sah es auf dem Arbeitsmarkt sehr mies aus. Auf der Straße wollte sie auch nicht landen und dort als Nutte sich anzubieten. Es widerte sie an, alleine der Gedanken daran. Es war zum Haare raufen, wieso musste es auch nur so schwer sein irgendwas Neues zu finden, immer wurde man abgewiesen oder der Job war sofort, weil sie begehrt sind schon wieder weg. Nur leider machte sich nicht wirklich große Hoffnungen was Neues zu finden, aber die Hoffnung starb bekanntlich ja auch zuletzt.
ෆෆෆ
ෆ Voten nicht vergessenෆ
ෆKomi gerne gesehnෆ
LG MM
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