Weg 2. Überlebung/ Flucht Versuch
Ich hatte einen Traum. Meine Eltern hatten mir verkündet, dass ich jemanden heiraten müsste. Ich war ausgerastet und meine Mutter beschimpfte und schlug mich. Mein Vater saß Teilnahmelos auf seinem Sessel. Alles endete mit Selbstmord.
Grelles Licht blendete meine Augen und ich kniff sie verwirrt zu. War es im Himmel so hell? Jemand berührte mein Gesicht und ich zuckte zusammen. War man im Himmel wie auf der Erde? Jemand sagte etwas und ich spürte daraufhin etwas Metalles auf meinem Arm.
Ich öffnete meine Augen. Ich sah ein weiß, graues Zimmer. Ich lag auf einem Bett und ein Mann beugte sich über mich. "Bin ich tot?" krächzte ich. Meine Lunge war wie ausgetrocknet, wie in der Wüste fühlte ich mich. "Nein, Ms. Fanni. Sie haben überlebt. Ich bin Doktor Perus, meine Liebe" sagte der Doktor.
Aber wie konnte sowas sein? "Wer hat mich gefunden?" fragte ich. Doktor Perus überprüfte meine Werte "Sie wurden von einer Putzfrau gefunden, meine Liebe" sagte er. Diese Putzfrau hatte mir soeben mein Leben zerstört. Ich hatte gedacht, endlich den gewünschten Frieden zu finden.
Dieser Selbstmord Versuch sollte die ewige Ruhe als Jungfrau im Himmel sein. Doch er scheiterte wegen einer Putzfrau. "Wie lange muss ich bleiben?" fragte ich. Vielleicht blieb mir die Chance hier abzuhauen. Er sah mich kurz an und sagte "2 Wochen, meine Liebe."
Ich nickte erleichtert. Vielleicht blieb tatsächlich die Chance auf ein Glück. Sobald Doktor Perus gehen würde, würde ich denn Versuch starten. Er spritzte mir noch etwas ein und ging schließlich. Mir war noch schlecht, aber es hielt mich nicht ab, die ganzen Sachen die auf meinem Körper klebten abzumachen. Ich stöhnte vor schmerz auf als ich aufstand.
Ich konnte schwer stehen und mir war heiß und kalt zugleich. Mein Atem versagte für ein kurzen Moment und kam im nächsten Moment mit voller Wucht zurück. Shit! Wie sollte ich in so einen Zustand abhauen. Mein Bauch drohte zu explodieren und ich hatte Hunger.
Meine Beine fühlten sich an wie Gummi. Ich stützte mich an der Wand ab und holte Luft. Dann öffnete ich die Zimmertür und sah in den kahl weißen Gang, niemand zu sehen. Ich versuchte so schnell ich konnte rauszuschlüpfen. Die Betonung lag auf versuchte. Jede kleinste Bewegung löste Feuer in meinen Körper aus.
Wie lange war ich Bewusstlos? Ich versuchte so schnell ich konnte zu gehen. Ich stoppte an jeder Ecke und rang nach Atem. Mein Herz klopfte schnell und immer schneller. Ich ging und ging bis eine Krankenschwester mich entdeckte "Was machen Sie hier, junge Dame" schimpfte sie mit mir.
Sie zog mich am Arm zurück ins Zimmer. Mein Blick und die Aufmerksamkeit galten nicht der Krankenschwester sondern der Eingangstür. Mir fehlten ganze 10 Schritte dann wäre ich frei. Das Schicksal hasste mich echt. Meine Eltern standen wütend vor der Zimmertür. Selbst mein Vater sah wütend aus.
"Vielen Dank" sagte meine Mutter zur Krankenschwester und zog mich eine Spur zu grob ins Zimmer. "Wenn du noch einmal versuchst zu flüchten wirst du mich so erleben wie noch nie" drohte meine Mutter. Ich stöhnte vor Schmerz auf, als sie meinen Arm voller Wucht drückte.
Das gab einen blauen Fleck. Sie schubste mich ins Bett "Sag den Wachen, sie sollen sich vor die Zimmertür stellen" sagte meine Mutter zu meinen Vater. Ich kämpfte mit den Tränen und als meine Eltern den Raum verließen, verlor ich den Kampf gegen die Tränen. Sie hatten mir einen Zettel da gelassen.
In 2 Wochen, wenn du raus bist, wirst du heiraten. Du hast keine Flucht Möglichkeit, Schätzchen.
-Deine Mom und dein Dad
Deine Mom und dein Dad? Was soll den der Quatsch? Mir blieb nicht mehr viel Zeit alleine. Bald würde ich irgendeinen Mann heiraten müssen. Ich müsste mit ihm Sex haben, ich müsste mit ihm ein Bett teilen und meine Privatsphäre würde ich somit völlig verlieren.
Das Schicksal ist ein mieser Verräter.
***
Kapi 2❤ Ich dachte mir, dass dieses Kapitel ruhig früher kommen kann😍 Ich weiß nie was ich hier schreiben soll😂
@OwnGalaxy und @kfnnmpa Danke ich für die ersten Kommentare und Votes.❤❤❤
Jen🐷
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