Ein Kampf auf Leben und Tot

Mitten in der Nacht schreckten wir hoch,da wir lautes Fauchen und Bärengebrüll hörten! Esmee machte die Zelttür auf und wir sahen, dass Haruso seine Leute auf unser Lager gehetzt hatte. Wir sprangen aus dem Zelt und rannten zum See. Vom Steg dort hatten wir eine gute Aussicht über das Geschehen. Wir sahen wie Erik als Grizzly einen Gegner nach dem anderen ausschaltete und Leo mit einer Steinschleuder GPS-Sender an den Wandlern befestigte. Miss Wood kämpfte als großer Wolf gegen einen Tigerwandler. Etwas außerhalb stand Olan Haruso persönlich und beobachtete hämisch lächelnd das Getümmel. Plötzlich sprang mich eine Wildkatze von hinten an und legte ihre Zähne um meinen Nacken, ich hatte Todesangst. Doch auf einmal wurde die Katze zu Seite geschleudert! Es war Esmee, sie hatte sich verwandelt und die Katze mit ihren Hinterhufen getreten! Ich nickte ihr zu und wir stürzten uns ins Getümmel. Als erstes nahm ich mir zwei Rattenwandler vor und beförderte sie ins Traumland. Dann kam ein weißer Wolf auf mich zu, ich schnappte sein Vorderbein, doch er konnte sich losreißen! Der weiße Wolf lachte:„Du kleines jämmerliches Füchslein, bald wirst du nur noch ein Haufen Knochen sein!" Ich knurrte und startete einen weiteren Angriff. Der Wolf schnappte nach mir und ich konnte grade noch so ausweichen. Der Wolf schien nicht müde zu werden, denn er schnappte immer und immer wieder nach mir. Auf einmal ertönte ein Schrei! Das war Lina, ich war einen Moment lang zu unaufmerksam schon erwischte mich der Wolf mit seinen Zähnen! Ich jaulte vor Schmerz und mir wurde einen Moment schwarz vor Augen. Doch dann kam Leo mit Pfeil und Bogen und stellte sich schützend vor mich und tötete den Wolf. Er half mir auf die Beine zu kommen und flüsterte mir zu:„Keine Sorge, wir schaffen das!" Ich nickte und wir kämpften weiter. Dann ertönte ein weiterer Schrei, wieder von Lina! Ich musste wissen, was da los war. Ich schlug mich durch die Menge von Kämpfenden und sah wie einer von Harusos Leuten Lina gefangen hielt. Sie schrie wieder. Ich rannte los und sprang dem Wandler an die Gurgel. Dieser würgte und fiel zu Boden. Ich verwandelte mich schnell zu einem Menschen und versetzte ihm einen Schlag auf den Kopf. Der Mann wurde ohnmächtig und ich fragte Lina:„Ist alles okay?" „Ja, war knapp, fast hätte der Mistkerl mich erwürgt!" Wir waren schockiert darüber, wie brutal Harusos Handlanger waren, der Wolf hatte mich sogar töten wollen! Kurze Zeit später, ich war total fertig, kam ein anderer Fuchswandler auf mich zu. War das... Ja war das Onkel Heinrich, der liebe Onkel Heinrich? Ich rief:„Onkel Heinrich, bist du das?" „Ja, Kleine und ich bin entsetzt darüber, dass du auf der Seite der Verlierer stehst! Komm auf unsere Seite und du wirst siegen!" Ich schüttelte den Kopf, und meinte:„Nein, das werde ich nicht! Iich würde meine Freunde nie niemals verlassen und verraten!"

Er knurrte und griff mich an! Ich sprang und landete auf seinem Rücken, er bockte und ich fiel

in die Flucht treiben. Als sie weg waren hob Erik

den Kopf und nuschelte:„Haben wir gewonnen?"

Wir lachten vor Freude und umarmten uns, dann

wurde ich bewusstlos. Als ich erwachte, lag ich

im Bett der Krankenstation und neben mir saß

Leo. Er sah besorgt aus, ich stöhnte, als ich mich

aufsetzten wollte „Bleib lieber liegen, nicht das

die Naht aufplatzt". Leos Stimme klang besorgt

„Du hast viel Blut verloren und außerdem einige

Narben bekommen, wenn du dich viel bewegst,

platzen sie vielleicht noch auf" Ich nickte

stumm und blieb liegen nach einer gefühlten

Ewigkeit sagte er:„Gestern, als du da lagst in einer Lache aus Blut, da hatte ich richtig Angst um dich" und dann beugte er sich zu mir und küsste mich! „Ich gehe mal den Anderen sagen, dass du wach bist" Er war ein bisschen rot geworden, nachdem er mich geküsst hatte. Ich lächelte und nickte, und er verstand. Es war in Ordnung das er mich geküsst hatte. Er lächelte zurück und schloss die Tür. Keine Minute später stürmten Esmee, Krümel und Lina ins Zimmer:„Wir sind so froh, dass es dir gut geht!" „Wo Ist Erik?", fragte ich sie. „Der musste ins Krankenhaus, Gehirnerschütterung und so". Ich musste noch ein paar Tage im Bett bleiben, dann durfte ich mit Krücken rumlaufen. Eine Woche später feierten wir ein Fest, Erik war wieder da und ich hatte fast keine Schmerzen. Kurz vor der Feier zog Leo mich zur Seite und fragte:„Willst du meine Freundin sein?" Ich war sprachlos. Als ich mich gefasst hatte, nickte ich und er küsste mich. Dann gingen wir Hand in Hand zum Fest. Dort hatten wir viel Spaß und drei beschwipste Lehrer. Aber das war egal, wir hatten Spaß.

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