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“Meint ihr das war eine gute Idee?“, fragte Ron verunsichert, woraufhin Hermine ihn empört anguckt und meint: “Natürlich war das eine gute Idee. Sie kommt schließlich von mir. Was dagegen keine gute Idee war, ist die beiden alleine zu lassen. Die vergessen bestimmt sich eine Geschichte auszudenken, wie sie zusammen gekommen sind.“ Nun schauen auch die anderen besorgt rein. “Ich hoffe sie vermasseln es nicht“, murmelte Blaise und bog, Pansys Hand nehmend, Richtung Kerker ab.
Auch Ron nahm Hermines Hand und ging Richtung Gryffendor Turm. Gemeinsam beendeten sie ihre Hausaufgaben. Also Hermine machte sie und Ron schrieb mit.
Erst am Abend, kurz vor Beginn der Ausgangssperre, tauchte Harry auf. Hermine, die mit Ron im Gemeinschaftsraum gewartet hat, fragte besorgt: “Harry. Wo warst du so lange?“ Harry grinste: “Seid ihr uns verlassen habt war ich die ganze Zeit bei Malfoy.“ “Lebt er noch?“ Ron war verwirrt. Um ehrlich zu sein könnte er nicht glauben, dass die beiden friedlich alleine sein konnten. “Schon, aber ich denke er wird morgen schmerzen haben“ Harrys Grinsen wurde noch breiter, als er sah wie beide das Gesicht verzogen. “Keine Details bitte“ “Wir haben uns geprügelt“, meinte Harry ganz unschuldig.
Jetzt waren Ron und Hermine endgültig verwirrt. Warum war Harry So glücklich darüber?
So genau wusste Harry das nicht, aber er freute sich darauf, den Plan mit Malfoy auszuführen.
Nicht das man ihn falsch versteht, er hasst Malfoy immer noch, sie waren nicht ohne Grund Feinde, obwohl eigentlich schon, aber Malfoy war ein verdammt guter Küsser und durch diesen Plan konnte er ihn küssen. Weiter hassen konnte er ihn ja immer wenn sie alleine waren. Und mehr als küssen muss ja nicht zwischen ihnen sein.
Der nächste Tag verlief wie jeder andere auch. Die üblichen Streitereien zwischen dem geheimen Paar und nichts ließ darauf hindeuten, dass Malfoy und Potter ineinander verliebt waren. Möglicherweise lag das daran, dass sie sich nicht liebten, aber es ließ sich auch nicht erschließen, dass sie im geheimen ein fake Paar waren.
Den ganzen Tag über hatten die Freunde gewartet. Umsonst.
Auch die nächsten Tage, passierte nichts besonderes.
Erst am Tag des Spiels Gryffendor gegen Slytherin. Die beiden Feinde standen vor der großen Halle und um sie herum hat sich schon eine kleine Traube Schüler versammelt, die die Streiterei vor dem Spiel, die fast schon zur Tradition geworden ist, mitbekommen wollte.
“Na, Potter. Angst?“ “Wovor sollte ich Angst haben, Malfoy? Zu verlieren?“ “Wäre eine Möglichkeit, aber das meinte ich eigentlich nicht“ “Nur zur Erinnerung, ich habe noch nie ein Spiel gegen dich verloren, Malfoy... kein Quidditch Spiel.“ “und wie oft bist du dabei fast draufgegangen?“ “Eigenlicht fast immer, da hast du schon Recht, Malfoy“
Inzwischen hatte fast jeder bemerkt, dass irgendwas anders war zwischen den beiden. Vor allem hatte Harry Draco noch nie recht gegeben.
Die einzige, die irgendwie nichts merkte war Ginny. Sie stellte sich neben Harry und giftete Malfoy an und wollte Harry dann küssen. Der Beziehungsstatus zwischen ihnen war nie geklärt gewesen, doch hatte Ginny immer geglaubt, Harry würde sie lieben.
Jedenfalls kam es nie zu den Kuss zwischen Ginny und Harry, da Draco ihn wegzog und statt Ginny küsste. Es schien, als hätten alle Schüler die Luft angehalten. Als die beiden sich voneinander lösten,knurrte Ginny: “Malfoy! Was hast du gerade getan?“ Belustigt antwortete er: “Ich habe meinen gerade meinen Freund geküsst“ Die Worte meinen und Freund betonte er extra. Amüsiert beobachteten die beiden, die geschockten Gesichter ihrer Mitschüler. “Moment mal. Ihr seid Schwul?!?“, fragte die Ravenclaw Patil. “Genau genommen nicht“, meinte Harry, der daraufhin einen bösen Blick von Draco bekam. “Ah stimmt ja. Du hattest ja mal was mit Ginny, heißt ihr seid Bi?“, fragte dann die Gryffendor Schwester. Der Satz war Ginny zu viel und sie rannte Richtung Gryffendor Gemeinschaftsraum. Die jetzt offiziell ehemaligen Feinde nickten nur.
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