Flitterwochen
(TJ)
Wir waren schon eine Weile hier und hatten schon viel gesehen, es war schon ungewöhnlich, mit einem Kind in die Flitterwochen zu fliegen, aber Jessica brauchte die Nähe und das spürten sowohl Sonja als auch ich. Deshalb kam sie mit uns und machte uns viel Freude, die Kleine. Nachdem wir einige Zeit hier waren, sahen wir Chiara und Farin zum Strand gehen. Sonja grinste und später trafen wir die beiden. Chiara hatte echt kein Talent zum Surfen, aber war auch mutig genug das zuzugeben. Wir erzählten den beiden, was Jessica passiert war. „Das ist doch noch nicht alles, oder?" „Nein, aber das sagen wir euch ein andermal, in Ordnung?" Die beiden nickten und zusammen mit den beiden unternahmen wir ein paar Ausflüge. Aber auch unsere Zeit zu zweit genossen wir, es war die beste Entscheidung Sonja zu retten. Jetzt hatte ich die schönste aller Frauen und auch eine wundervolle Tochter. Wenn mir mal früher jemand gesagt hätte, dass ich das alles mal haben würde, ich hätte ihn wohl ausgelacht. Ich konnte mir das damals alles einfach nicht vorstellen. Nach den Flitterwochen ging ich erneut mit den Ärzten auf Tour. Sonja und Jessica waren immer bei mir. Irgendwann fand ein Arzt heraus, dass Sonja doch wieder Mutter werden konnte und einige Zeit später kam unsere zweite Tochter auf die Welt...
(Sonja)
Zusammen mit der kleinen Jessica verbrachten wir einige tolle Tage hier auf den Seychellen. Die Kleine fing an zu begreifen, dass sie nicht mehr alleine war. Angel hatte sich immer um die Kleine gekümmert, wenn sie konnte und war bei der Auswahl ihrer Angestellten sehr vorsichtig. Wer Mist baute, flog raus, aber sie gab auch Menschen, die gerade aus dem Gefängnis kamen, eine Chance. Die meisten nutzten ihre Chance auch. Jessica war, ein fröhliches kleines Mädchen, das merkten, wir nach dem sie Vertrauen zu uns aufbaute. Mir fiel auf das es ihr leicht viel neue Sprachen zu lernen, da sie sich wunderte, dass ich mit einer Angestellten des Hotels Deutsch sprach. Ich erklärte ihr, dass ich aus Deutschland komme und Jessica wollte dann auch Deutsch lernen. Wir unternehmen viel zusammen, erkundeten die Gegend. Wir machten ein Picknick und gingen segeln, die kleine war ein Engel. Ich gewöhnte mich schnell an die kleine, brachte sie jeden Abend ins Bett und las ihr was vor. So, wie es meine Mutter immer getan hatte. James meinte immer, es passte zu mir, Mutter zu sein. Dann fiel uns noch auf, dass Farin und Chiara doch auch mittlerweile geheiratet haben müssten. Wir konnten nicht dabei sein, da wir hier in unsern Flitterwochen waren. Eine traumhafte Landschaft war es hier, ein kleines Hotel in Strandnähe. Ein sehr nettes Team hier und so konnten James und ich auch das ein oder andere Mal Abends essen gehen. Jessica fühlte sich sicher und meinte, dass sie uns so dankbar wäre. Auch Angel und Chester, die immer das Beste gegeben hatten für alle Kinder und das, obwohl sie selber so gefragte Musiker waren und auch selbst noch Eltern waren. Eine Woche waren wir nun hier, als wir eine Überraschung erlebten.
(Chiara)
Beim Check-in im Hotel sah ich mich um. „WOW, traumhaft und so ruhig hier. Jan, ich glaube, ich möchte erstmal gleich an den Strand, eine Runde schwimmen." „Nach dem Auspacken nur zu gerne." Das machten wir auch als Erstes auspacken. „Ich bin immer noch platt, dass ich noch mal geheiratet habe. Weißt du, ich wollte es nie wieder tun, aber dann traf ich dich und ganz ehrlich irgendwann hatte ich gehofft, dass du mich fragst." „Und ich dachte nicht mal mehr, das ich eine Chance habe nach dem dieser Mensch bei mir war und sagte er sein dein Freund, doch als du sagtest, er sein nicht dein Freund und wie du mich angesehen hast. Dann unser Gespräch und meine Frau, die unbedingt ihren Kopf durchsetzen musste." Ich biss mir auf die Lippe und grinste. Wir kamen erst gegen späten Nachmittag zum Strand, aber das machte nichts. In den nächsten Tagen waren wir viel unterwegs. Es war alles so, wie ich es mir immer gewünscht hatte. Auch dass wir noch mal zu TJ und Sonja mussten, wenn wir zurück waren, die beiden hatten ja vor uns geheiratet. Sie waren bestimmt auch schon in den Flitterwochen und genossen die Zeit zu zweit. Wir hatten keine Ahnung, was bei den beiden passiert war. Seychellen war schon immer ein Traumziel von mir und so nebenbei entstanden viele Bilder von uns und von mir. Es gab hier so viel zu sehen. Ich auf dem Surfbrett war allerdings nicht so eine tolle Idee. Mein Mann lachte sich Tod, weil ich mich so dumm anstellte und immer ins Wasser fiel.
(Farin)
Wir waren schon einige Tage hier und ich lachte, weil Chiara unbedingt Surfen wollte. Sie hatte einige Talente, aber surfen gehörte nicht gerade dazu. „Farin?" hörte ich eine Stimme hinter mir sagen. Ich sah mich um. TJ, Sonja und ein kleines Mädchen. „Ja, wir sind in den Flitterwochen hier. Ihr wohl auch und die kleine Dame ist." „Jessica ist mein Name und das sind meine Eltern. Wer bist denn du?" „Ich bin Jan, aber du kannst auch Farin sagen. Die Frau, die gerade aus dem Wasser kommt, ist Chiara, meine Frau." TJ lachte. „Surfen ist nicht so deines Chiara." „Nein, aber ich wollte es versuchen." meinte sie und musste lachen. „Mom, das ist aber keine Hexe, oder? Sie hat rote Haare." „Nein, mehr eine Frau, die etwas Magisches an sich hat." Dann setzten wir uns ins Strandcafé und sprachen eine Weile und verabredeten uns für den Abend zum Essen. Deshalb die Aussage, dass wir hier eine Überraschung erleben würden. Oft waren wir zusammen unterwegs. Sonja erzählte uns die Geschichte der kleine Jessica. Ihr Vater wollte nur einen Sohn und nach dem Tod der Mutter, brachte er die kleine zu Angel ins Waisenhaus. Den Sohn behielt er, doch der kleine wollte eigentlich, nicht, dass seine Schwester geht. Diese Wahrheit kannte die Kleine und war umso glücklicher, dass sie bei Angel erstmal ein zu Hause fand. Zu Sonja hatte sie schnell einen guten Draht und auch zu Baxter, erzählte uns TJ. Er hatte alles richtig gemacht. Chiara und ich nahmen uns alle Zeit der Welt mit dem Thema Kinder. Wir waren noch nicht ganz sicher, ob wir das wollten, aber waren auch nicht ganz abgeneigt Eltern zu sein.
(Ende)
Anmerkung:
Das war das letzte Kapitel der Geschichte zu Farin von den Ärzten. Wir hoffen, ihr hatten viel Spaß beim Lesen. Gerade mir (Julian) hat es sehr viel Spaß gemacht mal über eine deutsche Band wie die Ärzte zu schreiben. Wir bedanken uns bei allen fürs Lesen, Voten und kommentieren! Bis zur nächsten Geschichte.
LG Nadja und Julian
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