Kurze Einleitung

Der Geruch von Beute weckte mich. Ich stand auf, gähnte und streckte mich. Ich hob die Nase in die Luft und versuchte herauszufinden, was mich geweckt hatte. Ich witterte ein Kaninchen. Ich folgte dem Duft des Beutetieres. Dort! Hinter einem Brombeerstrauch hockte ein fettes, braunes Kaninchen. Leise schlich ich mich an. Pfote für Pfote kroch ich näher. Als ich nach genug war spannte ich meine Muskeln an und sprang. Ich erwischte das Tier und tötete es mit einem schnellen Biss in den Nacken. Hungrig machte ich mich über die Beute her. Nachdem ich aufgegessen hatte folgte ich dem altbekannten Pfad durch das Dickicht, bis ich auf eine Lichtung kam. In der Mitte der Wiese war ein großer See.
Ich wusch mein Fell mit dem klaren, blauen Wasser und löschte meinen Durst. Ich trabte weiter in den Wald immer tiefer und tiefer. Nach einer Weile kam ich zu einem großen Felsen. Unter dem herausragenden Stein ging es mehrere hundert Meter nach unten. Ich hockte mich auf den von der Sonne gewärmten Felsen und schaute in das Tal. Dort waren Menschenhäuser. Dieser Anblick weckte schmerzhafte Erinnerungen.
Schließlich lebte ich nicht schon immer im Wald. Nein, vor nur drei Tagen saß ich selber noch in einem dieser Häuser.
Und war ein Schoßhund.

Das war die Einleitung.
Viel Spaß mit der fortführenden Geschichte. ^^

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