19 . . . leuchtturm

»Eine interessante Art von Vorspiel«, ertönt die raue Stimme von Savio. Leicht außer Atem, hebt und senkt sich sein Brustkorb unregelmäßig. Nichtsdestotrotz bekennt er sich solch einer Ruhe, dass sich eine Gänsehaut über meinen ganzen Körper zieht.

Wie ein Wolf, der seine Beute schon längst in seinen Klauen hat, spielt er mit mir – schreitet anmutig wie das edle Tier selbst, durch das Leuchtfeuerhaus. Er verschränkt seine Arme hinter seinen Rücken, denn er weiß, dass sein durchdringender Blick mich an derselben Stelle festhält. Für ihn ist alles nur ein Spiel, während ich spüre, wie sich meine Muskeln anspannen und jeder Faser meines Körpers bereit ist, für ihn zu zerreißen.

Eine unerträgliche Hitze schießt mir durch die Venen, was vom Leuchtfeuer kommt, welches sich um die eigene Achse drehet. Es beleuchtet Savio auf sinnvoll attraktive Art. Durch dieses Feuer flammt die Leidenschaft in seinen Augen auf, wirkt intensiver, gefährlicher, heißer.

»Du willst mit mir spielen?« Oh Savio, glaub nicht, dass ich dir unterlegen bin ... Doch dieser sture Italiener hat nicht mal das Manieren, mir zu antworten. Wahrscheinlich passt er sein Charakter seinem Auftreten an; unterschätzt mich in meiner Rolle als hilflose Beute, böser Wolf. Mein Unterbewusstsein lacht vor Ironie auf. Wie naiv von ihm!

Meine Brust strecke ich weiter empor, lege meinen einen Fuß vor den anderen. Eventuell unterschätze ich ihn genauso, denn die Kraft, mit der mich sein Blick festhält, ist kaum überwindbar. Diese minimale Bewegung lässt mein Herz höher schlagen und weiterhin gewaltig in meinen Ohren echoen. Es fühlt sich so an, als hätte ich Ziment um meine Füße, so schwerfällt es mir, einen weiteren Schritt zu wagen.

Nicht einkriegen lassen!, ermahne ich mich selber. Mit meiner Zunge befeuchte ich meinen rechten Mundwinkel, der wie von selbst in die Höhe zuckt. »Diese unerträgliche Hitze«, meine ich und fächle mir theatralisch Wind zu. »Was ein Jammer, dass du dieses lächerliche Alpha-Spielchen spielen möchtest. Ich  meine, du hättest schon längst deinen Schwanz in meine heiße Pussy versenken können.«

Savio bleibt nicht stehen, zuckt nicht einmal mit einer Wimper. Meine Libido möchte protestieren und vor Wut die Sache selber regeln, als mir ein kleines Detail in seinem Gesicht auffällt: Das Leuchtfeuer wirft erneut einen orangen Lichtschimmer auf seine Züge, als es einem förmlich ins Auge sticht – ein Muskel zuckt ins Savios Kiefer so dominant, dass er diesen mahlen muss, um es zu verschleiern. Dabei scheint er nicht einmal zu bemerken, wie dieser Versuch der Vertuschung vollkommen schief geht.

1:0 für mich, Badboy.

»Mit jeder weiteren Sekunde verpasst du die Nässe zwischen meinen Beinen«, merke ich erneut an. Ich muss über meine Schulter blicken, um ihn nicht außer Augen zu verlieren. »Was für ein melodisches Geräusch ertönen würde, wenn du mit deinen Schwanz tief in mich eindringst.«

Erneut schaffe ich es, Savios Gedanken zu manipulieren. Denn für eine Binnensekunde entgleitet ihm seine Selbstbeherrschung und seine Aufmerksamkeit findet sich an der pulsierenden Stelle zwischen meinen Beinen wieder. Und das Pulsieren gewinnt unter seinem Blick an Vehemenz.

Er ist so heiß. Wie er versucht, sich meiner Macht zu demonstrieren, ist bewundernswert. Dass er dabei jeden vergangenen Wimpernschlag immer mehr scheitert, umso reizvoller. Ja, ich will ihn zerbrechen sehen - wie er in der Geilheit ertrinkt, nach mehr lechzt und mir seine dunklen Fantasien ins Ohr flüstert, während er mich vollkommen ausfüllt. Zu sehen, wie ich mich in seinen dunklen Augen reflektiere, indessen er seine Klimax erreicht. Rrrr ...

»Was ist, Prima-Donna?«, reißt er mich aus der Trance. Ein höhnisches Grinsen ziert seine Lippen. Verdammt, habe ich eben auf seinen Schwanz gestarrt? »Welche dreckigen Vorstellungen von uns hattest du gerade vor Augen?«

Ich beiße mir auf der Lippe. »Wie du vor mir kniest, es dir selber machst, während du mich zum ersten Mal schmeckst.«

Langsam verändert sich das Tempo, mit dem er mich die ganze Zeit umkreise. Er schleicht, lässt es sich nicht nehmen, gewisse Regionen meines Körpers auf verstohlenerweise zu beäugeln. Genauso wie es mir nicht nehmen lasse, dieses aphrodisierende Kribbeln zwischen meinen Beinen zuzulassen. In diesem Moment würde ich noch so viel mehr zulassen. 

»Wie ich vor dir Knie und du um Erlösung bettelst«, führe ich meinen Gedanken lautstark weiter aus.

Trocken lacht Savio auf. »Niemals werde ich um Erlösung ...«

Mit meiner Hand umfasse ich meine Haar, ziehe sie durch das Haargummi, was ich die ganze Zeit um mein Handgelenk getragen habe. Währenddessen begebe ich mich auf die Knie – oder habe es besser gesagt vor. Denn in dem Moment, als meine Kniescheiben den Boden berühren sollen, stehe ich kerzengerade.

Er macht es schon wieder! Und wieder mal geschieht alles so schnell, das ich vergesse, nach Luft zu schnappen.

Mit dem festen Griff um meinem Hals drückt mich Savio gegen das Glas, was die einzige Barriere ist, die uns von dem Leuchtfeuer trennt. Die Hitze brennt sich in meinem Rücken, was kaum Unausstehlicher ist als dieses siegessichere Grinsen auf seinen Lippen. Ich wünschte, ich könnte es ihm aus dem Gesicht schlagen, denn mit diesem Funkeln an Triumph, dass er mir überlegender ist, kann ich nicht klar denken.

Und das nutzt er aus.

Hemmungslos presst er seine Lippen auf meine, sodass unsere Zähne aufeinandertreffen und clinchen. Es küsst mich auf solch einer gierenden Art, dass man glauben könnte, er wäre am Verhungern. Hungrig nach den Funken, die zwischen uns immer wieder gesprungen sind; hungrig, die Vorstellung von uns beiden in die Realität umzusetzen und hungrig nach mir. Unsere Lippen fügen einander auf feuriger Art, während mich Savio immer noch chocked und mit seiner anderen nach meinen sucht.

Keuchend lege ich meinen Kopf in den Nacken und betrachte, wie mich Savio ich Schraub-Zwingen-Form an das Glas genagelt hat - wie ich kein bisschen Kontrolle habe. Kein bisschen Kontrolle.

Während sich Savios Lippen an meinem Kinn bedienen, sich mit flammend Küssen den Weg hinter meinem Ohr anbahnen, kann ich nicht anders, als schwerer zu atmen. Ein Schauer jagt mir kalt den Rücken hinunter, weil ich unter diesen vor Lust verzerrten Küssen vollkommen ergeben bin, während es mir nicht gelingt, nach Luft zu schnappen. Mein Brustkorb streikt und jegliche Luft, die ich in meiner Lunge angestaut habe, ist aus meinen Wangen gepustet.

Nein, nein, nein! Vor meinen Augen verfälscht sich das Bild von Savio. Er lacht über mich, spottet, weil ich ihm so ergeben bin, obwohl ich immer mit meiner Stärke prahle. Er lacht mich aus, witzelt über meine sonst so bewundernswerte Selbstbeherrschung. Die Gestalt vor mir, wird in die verschiedensten Formen verzerrt, leuchtet in den buntesten Farben und lacht. Er lacht und lacht und hört gar nicht damit auf, mich aufzulachen. Ich höre es in meinen Ohren widerhallen, höre, wie es kein Ende findet.

Fast schon atemlos reiße ich mich aus seinem Griff und stoße den Mann von mir, der sich der Passion bediente und mich lediglich küsste. Doch ich kann das nicht. Nicht, wenn ich selber nicht die Kontrolle habe – nicht, wenn er über mich herrscht.

Mit weit aufgerissenen Augen, rot angeschwollenen Lippen und unregelmäßigen Atem starrt mich Savio an. »Karoline«, haucht er.

Nach Luft schnappend schüttle ich meinen Kopf. »Nein, ich kann das nicht!«

»Was?«, fragt er mich – immer noch außer Atem.

»Ich kann das nicht«, erkläre ich ihn erneut. Mit meinen Händen fahre ich mir durch die Haare. Trotz das ich nicht mehr an der Scheibe gedrückt bin, spüre ich eine höllische Hitze durch meinen Körper schießen. »Ich kann das nicht, nicht so.«

Vorsichtig wagt Savio einen Schritt. »Wie... wieso?«

Weil du lachen wirst! Das hat er aber nicht! Dann, weil du es ausnutzen wirst, wenn ich mich dir hingebe! Das hat er auch nicht getan, Line!, rüttelt mich mein Unterbewusstsein immer mehr aus dieser kranken Vorstellung, dass mich jemand ausnutzen wird. Das mich jemand benutzten wird – aufs Neue.

»Karoline, sieh mich an«, fordert er in solch einen sanften Ton, dass ich nicht anders kann, als in die dunklen, einst aussehenden bernsteinfarbenen Augen zu gucken. »Lass es uns anders angehen.«

Ich schlucke mehrmals, um den Kloß aus meinem Hals runterzuwürgen, der sich wie Beton in meinem Magen absetzt. »Es geht nicht anders, wenn ich nicht die-«

»Kontrolle habe«, beendet er meinen Satz voreilig.

Kaum merklich nicke ich. Wenn ich nicht die Kontrolle habe, führe ich meinen Satz nochmals selber in meinen Gedanken zu Ende.

»Dann vertrau mir«, wirft er die Aussage in den Raum, die sich leichter anhört als getan. »Lass dein Verstand für einen Augenblick außer Betracht und höre auf das hier.«

Seine Hand legt er sich auf den Brustkorb, auf den rechten Fleck, auf sein Herz. Seine Finger verschränken sich im weißen Shirt, was an einigen Stellen wegen der Hitze beinah transparent wirkt. Lass dein Herz sprechen, stimmt mein Unterbewusstsein dem Mann mir gegenüber zu.

Dass ich auf ihn zugehe, dass ich meine Stirn gegen seine lehne, unsere Nasen einander stupsen und sich unsere Lippen beinah berührungslos streifen - das ist meine unausgesprochene Antwort. Eine Erwiderung, die sich von meinem wild rasenden Herzen heraus geleiten hat. Etwas, was Savio auch ohne Worte versteht.

Er wartet, überlässt mir die Kontrolle, und das voller Hingabe: Mit meinen Lippen streife ich erneut die seinen, welche voller Röte aus seinem markanten Gesicht hervorstechen – wie das Leuchtfeuer hinter uns. Er rührt sich nicht. Lässt mich einmal mehr den Schritt wagen, indem ich seine samtigen Lippen zwischen meinen Zähnen nehme, dran ziehe und dann in einen innigen Kuss wandle.

Wir verschmelzen in eins, nachdem sich Savio fügt, unsere Lippen einander ergänzen und unsere Küsse unsere Art der Kommunikation sind. Sanft streichelt er meine Halsbeuge, die er vor wenigen Minuten noch mit seinen Lippen erkundet hat. Jetzt reizt er sie nur mit zartfühlenden Berührungen, bis er zu meinem Nacken findet, diesen neigt und dafür sorgt, dass wir uns vollkommen in diesem Kuss verlieren.

Der zarte Kuss, wandelt sich in etwas Stürmisches – in einem tosenden Sturm aus wilden Küssen, getrunken in purer Sehnsucht, in der ich jeden vergangenen Herzschlag etwas mehr von mir selbst finde, als je an sonnigen Tagen mit jemand anderen. Wie ein Stern in der Dunkelheit lässt mich Savio aufleuchten, lässt meine Intensität ins Grenzenlose aufleuchten und sorgt dafür, dass ich nicht alleine bin. Denn ich habe ihn.

Unsere Zungen spielen miteinander und ich verliere teils die Überhand in diesem Duell aus flammender Hingabe. Eine Erkenntnis, die mir erst bewusst wird, als wir uns auf den Boden finden, der sich unter uns knarzend beschwert. Mit seinen Händen fährt er über meinen Körper, ist überall und gleichzeitig immer nur an denselben Stellen.

Keuchend löse ich mich von seinen Lippen, nur um in dieses wunderschönste Gesicht zu blicken, was ich jemals gesehen habe. Es sieht so perfekt aus, wenn seine Nasenspitze und seine Wangen gerötet, seine Haare unordentlich zugerichtet sind und eine widerspenstige Strähne in seinem Gesicht hängt. Seine sinnlichen Lippen sind zu einem sündhaft heißen Grinsen verzogen.

»Eindeutig besser als meine Vorstellung«, flüstert er mit rauer Stimme.

Meine Libido und mein Unterbewusstsein tanzen bei dieser Aussage einen ausgiebigen Samba, sind kaum ruhig zu bekommen. Genauso ergeht es mir. In mir sprudelt die Aufregung wie bei einem Kind, was auf sein Lolli wartet. Genauso warte ich auf meinen.

Ich drücke ihn mit der Hand, die auf seiner Brust liegt, vorsichtig nach hinten, bis er mit dem Rücken auf dem Boden liegt. Ihn unter mir liegen zu sehen ist so ... Das heiße Fleisch fängt zwischen meinen Beinen an zu pulsieren – stärker als zuvor. Mit der Unterlippe zwischen seinen Zähnen beobachtet mich Savio stets gespannt, was als Nächstes folgt. Ein Anblick, den ich nie vergessen werde. Ergebungsvoll, mitfühlend und so unglaublich sexy.

»Oh«, entkommt es Savio, als ich mit meinem Hintern auf sein Schoß rutsche, immer weiter runter. Die Lippen aufeinandergepresst, nur um die angestaute Luft in sich zu behalten, die sich bereit in seinen Wangen angestaut hat.

»Ich liebe deine Tattoos«, hauche ich, als ich sein Hemd aufgeknöpft habe und meine Lippen kurz über seiner Brust schweben.

Obwohl sie nicht seine Haut berühren, die eine unglaubliche Hitze ausstrahlt, höre ich sein Herz schlagen. Es hämmert ihn so stark gegen die Brust, dass es zusammen mit meinem ein Orchester anstimmen könnte. Ein Orchester geleitet von unseren Herzen, gespielt von unseren Körpern und gesungen von unserer Leidenschaft.

»Ich will jedes einzelne sehen«, erkläre ich weiter - meine Lippen immer noch über seinem Brustkorb schwebend, auf den Weg nach unten zu seinen Lenden. Unter mir ergibt sich ein ganzes Tal aus Muskeln, mit Höhen und Tiefe, so faszinierend, dass ich mich anstrengen muss, den Blickkontakt mit Savio standzuhalten. »Und jedes einzelne ehren.«

Meine Lippen berühren seine glühende Haut kurz über seinem Bauchnabel, um den ich kurz mit meiner Zunge spiele – einzelne Linien seiner fein gestochenen Tätowierung nachfahre. Er windet sich unter meinen Lippen, weswegen ich meine Hände an seiner V-Line platziere, um ihn weiter gegen den Boden zu drücken. Einige Stellen fühlen sich wie zähes Leder an, und als ich an seinen Narben sauge, inhaliere ich Dunkelheit und Schrecken, den ich mir vorgenommen habe zu beseitigen.

»Karoline«, entkommt es Savios Lippen. Scharf zieht er die Luft ein und legt seinen Kopf auf die Dielen ab. Erst als ich die Schnur seiner Badehose öffne und hinunterziehe, wagt er es wieder, den Kopf zu heben.

»Was denn? Ich habe doch noch nicht mal angefangen«, zetere ich. Meine Worte nur ein kaum hörbares Nuscheln, denn kaum ein Blatt passt zwischen meinen Lippen und dem glatt rasierten Scharm. Mit meiner Zunge lecke ich mir den Weg hinunter zu seinem Schwanz, der längst hart in die Höhe ragt und bereit ist, heftig gelutscht zu werden.

Eventuell habe ich mir genau das schon einige Male vorgestellt. Eventuell haben diese Vorstellungen für feuchte Höschen in meinem Schlaf gesorgt und eventuell habe ich es mir dann selbst besorgt. Doch in Gottes Namen: Meine Lustgrotte pulsiert jetzt heftiger denn je. Zu sehen wie Savios Stirn in Furchen gelegt ist, seine Lippen voneinander getrennt sind und die unverfälschte Lust in seinen Augen schimmert, tränkt mein Höschen gerade so in Nässe.

»Merda«, flucht er mit aufeinandergebissenen Zähnen. »Nimm ihn endlich in dein Mund.«

Kopfschüttelnd puste ich an seiner Spitze, komme seinem Schwanz nur quälend langsam entgegen, während ich seine Innenschenkel massiere; fühle, wie sich die Muskeln in seinen Schenkeln anspannen und steinhart werden.

»Wie heißt das Zauberwort?«

Ein heiseres Lachen entkommt seiner Kehle, als sein Kopf in seinem Nacken fällt und sein Kehlkopf aus seinem Hals sticht. Verdammt, ich bade regelrecht in einem Fluss an Erregtheit. Beim nächsten Wimpernschlag glänzen diese dunklen Augen vor Lüsternheit wie die Schweißperlen an seiner Stirn vor Anstrengung.

»Oh, Prima-Donna, ich werd' dich heut noch so hart ficken, dass jeder auf der Insel meinen Namen lernt, wenn ich dich regelrecht penetriere und du deinen Orgamus herausschreist.«

Meine Braue wandert in die Höhe. »Echt? Ich glaube, es ist eher andersherum.«

Seine Bauchmuskeln spannen sich an und wirken steinhart, als er sich erhebt, um mir in die Augen zu schauen. Kaum merklich trennen sich seine Lippen voneinander, um meine Aussage zu kommentieren, als ihn die Fähigkeit zu Antworten verlässt.

Sanft sauge ich an seiner Spitze, lasse meine Hände hinauf zu seinem Schaft wandern und fange an, ihn fester zu umfassen. Sachte, ganz sachte lasse ich meine Hand auf und abwandern, indessen ich Savio tief in die Augen blicke.

Es ist ein unausgesprochenes Duell. Seine Selbstbeherrschung gegen meine Lippen, die seinen Schwanz nur noch tiefer in sich aufnehmen, mehr dran saugen und dafür sorgen, dass er seinen Kiefer mahlt.

Niemals wirst du gewinnen, denke ich mir und nehme ihn so tief in den Mund, dass ich ihn hinten im Rachen spüre. Niemals.

Zur Antwort zuckt Savio nicht einmal mit der Wimper, neigt seinen Kopf nur noch mehr in die Höhe. Und ich werde niemals verlieren, sagt dieses dunkle Funkeln in seinen Augen.

Dito. Ich werde nichts anderes als gewinnen können, denn schließlich habe ich seinen Schwanz im Mund. Ich bin im Vorteil, was sich auch zeigt, als ich sein dickes und hart angeschwollenes Prachtstück aus dem Mund nehme und lediglich meine Zunge ihn reizt. Savio presst seine Lippen zwar aufeinander, doch ich kann es ihm ansehen: Lautlos und fast schon unterdrückend schleicht sich ein italienischer Fluch zwischen seinen Lippen hervor, der mich breit grinsen lässt.

»Sieh zu ...«, dirigiere ich ihn, zwischen dem Lecken von seinen Eiern, bis hin zu seiner Spitze. »Wie ich dich dazu bringe, meinen Namen zu stöhnen.«

Und mit diesen Worten nehme ich seinen Schwanz wieder mal in den Mund, spiele mit meiner Zunge, spüre, wie er noch härter wird – wie sein steifes Glied beinah an Erregung explodiert. Mit meiner einen Hand kraule ich seine Eier, fester, während ich mit der anderen das Stücken seines Prachtstückes rubble, was nicht von mir gelutscht wird.

Sein Atem wird unregelmäßiger, seine Lippen trennen erneut sich voneinander und er starrt mich mit einem zum O geformten Mund an. Ja, Badboy, verlier deine Kontrolle wegen mir. Beim letzten Mal, als ich ihn seinen steifen Schwanz gesehen habe, nahm er ihn in der eigenen Faust, doch dieser Anblick hier und jetzt  ... Es treibt mich zu mehr an, wodurch ich ihn unbewusst noch tiefer in meinen Mund nehmen und die Luft einziehen, sodass sein Schwanz im Vakuum ...

Ich schlage einmal mit meinen Wimpern und der Wind streift an meinen Wangen vorbei.

Eben kniete ich noch zwischen Savios gespreizten Beinen, jetzt hat er seine Beine um meine gelegt; seine Fußrücken gegen meine Oberschenkel gepresst. Mit einem Mal holt Savio Schwung, dreht sich mit mir um, sodass mir sein Prachtstück bei der Drehung aus dem Mund gerissen wird. Rücklings liege ich auf den Boden, wage es gerade, meine Augen zu öffnen, als er mich an meinen Armen zu sich nach oben zieht und mich anschaut. Er schaut mich an, als wäre ich eine dunkle Sünde, die er kaum erwarten kann zu probieren.

Links und rechts hat er seine Arme neben meinem Kopf abgestützt, mich eingekesselt. Er kommt mir näher, näher und näher, und die bestialischen Blitze in seinen Augen treffen regelrecht auf mich ein. Er berührt mich nicht und trotzdem spüre ich, wie mich sein Blick langsam auszieht.

»Ich glaube, Prima-Donna«, stimmt Savio seinen geschummelten Sieg bei. »Ich glaube, ich habe gewonnen.«

Einzelne Strähnen hängen ihm ins Gesicht, werfen Schatten auf die Mundwinkel, die sich zu einem schelmischen Grinsen verziehen. Ein Grinsen, was ich ihm am liebsten aus dem Gesicht schlagen würde. Ich kenne das Wort ›verlieren‹ nicht einmal, braust mein Unterbewusstsein auf, vermischt mit meinem Stolz, es existiert nicht mal in meinem Wortschatz. Doch als ich versuche, mich zu wehren, trifft Savios heißer Atem auf meine schon glühende Haut und alles in mir versteift sich.

Seine Finger spielen mit den Spaghettiträgern meines Tops, fahren den Verlauf des Saums nach, bis es über meinem Dekolleté zum Stehen kommen. Mit gesenkten Lidern schaut er zu mir runter. Jesus! Nimm mich, zieh mich aus und nimm mich!, schreit meine Libido, was Savio sichtlich ignoriert, denn er lässt sich Zeit mit dem, was er tut.

Den Effekt seiner Berührung spüre ich durch den ganzen Körper; wie es vor Anspannung zu knistern beginnt und mir ein elektrisierendes Kribbeln die Wirbelsäule hinunter jagt. Gott! Immer noch fährt er mit seinen großen Händen meinen Körper entlang – über meine üppige Brust, die vom BH gepusht wird bis hinüber zu meiner schmalen Taille, hinunter zu meinen Hüften, über der das Top aufhört.

Tief hole ich Luft und eine Schimpftirade ist bereit, über meine Lippen zu stolpern, als Savio seine Gelegenheit ausnutzt. Er beugt sich über mich, presst seine Lippen stürmisch auf meine, sodass ich mit dem Kopf gegen die Dielen Knalle. Die Schmerzimpulse blitzen von meinem Schädel durch meinen ganzen Körper, weswegen ich reflexartig auf Savios Lippe beiße, der dies mit einem gedämpften Stöhnen quittiert.

Erneut spüre ich seine Hand auf meinem glühenden Körper, während unsere Zungen einen feurigen Tanz hinlegen. Er hält mich am Rücken, während die andere an meinem Top zerrt und mich in die Höhe zieht. Dadurch, dass Savio mir das Fetzen Stoff über den Kopf zieht, wird unser Kuss unterbrochen und sein Griff, um mein Rücken zu stabilisieren, wird dominanter.

Wie ein Ziel, was bestimmend von unserer Sehnsucht angezielt wird, finden unsere Münder erneut zueinander. Während Savio blind und mit nur einer Hand meinen BH aufknipst, lasse ich meine Finger durch sein dickes Haar wandern. Dieses italienische Temperament, schießt es mir durch den Kopf, als sich Savios Mund von meinem löst und sich ungeduldig zu meinen Brüsten anbahnt.

Er nimmt meine Brüste fest in die Hand, drückt mich wieder hinunter auf die knarzenden Dielen. Auf meinen Unterarmen abgelegt, beobachte ich Savios Lippen und mit welch feuchten Küssens sie zu meinen Nippeln wandern. In mir entwickelt sich die Vorfreude zu einem gigantischen Spannungsfeld, wodurch mir einzelne, elektrisierende Impulse durch den Körper jagen – zwischen meinen Schenkeln besondern gerne eintreffen.

»Verdammt«, zische ich, als er meinen Nippel in seinen feuchten Mund aufnimmt. Mein Seufzen treibt ihn an, stärker an mein Nippel zu saugen, derweil seine Hände dabei sind, meine Brüste zu kneten. Er nimmt meinen Nippel zwischen die Zähne, zieht leicht dran, weswegen mir ein lang angestautes Stöhnen entkommt. »Mehr«, verlangt der ungestillte Hunger in mir.

»Habe ich dir nicht schon in New York gesagt ...«, beginnt Savio. Das mit nur noch einer Hand meinen Nippel bearbeitet, reizt, indem er ihn zwirbelt, möchte ich am liebsten dumm kommentieren. Wäre da nicht seine andere Hand, die sich den Weg hinunter zu meiner Shorts anbahnt. »Das du um mehr betteln wirst?«

Diese Mundwinkel verziehen sich vor Schelm zu einem schiefen Grinsen. Irgendwann wird er nicht mehr in der Lage sein, so zu ... Mit offenen Mund entkommt mir ein abgehackter Laut. Es ist nicht Savios Finger, der gegen meinen Nervenknoten kommt. Ebenfalls ist es nicht seine Zunge, denn diese steckt zwischen verschlossenen Lippen – es ist seine Spitze, mit der er durch meine Mitte fährt, meine Lippen spreizt und über meinen Eingang schwebt.

»Mein Schwanz reicht aus und du läufst halb aus?« Ein heiseres Lachen entkommt seiner Kehle, was dafür sorgt, dass meine Nippel noch härter werden und schmerzhaft in die Höhe ragen. Genauso nagt meine Beherrschung an mir, dass er dieses Spiel stets weiter mit mir treibt: Seine Spitze entlang meines pulsierenden Fleisches, ohne eine Sekunde zu verharren.

»Wer sagt, dass ich mir nicht ein anderes Gesicht vorstelle?«

Innerhalb einer Sekunde verhärten sich Savios Gesichtszüge und jener Muskel pocht in seinem Kiefer auf. Dass seine Halsschlagader so pulsiert, dass sie aus seinem Hals hervorsticht, lässt mich noch viel heißer werden. Ihn so rasend zu sehen, sorgt für noch mehr Nässe.

Savio beugt sich zu mir hinunter. Bereit für die nächste Knutscherei, spitze ich meine schon bemerkbar, angeschwollenen Lippen. Oh ja, komm zu ... Vorbei an meinem Gesicht, spüre ich, wie er mein Ohrläppchen zwischen seine Lippen nimmt und daran saugt.

»Gott möge dich bewahren, Prima-Donna, gleich wirst du nicht mehr in der Lage sein, an überhaupt etwas zu denken, außer mein' Namen, mein' Schwanz und meine Hand um deinen Hals«, raunt er mir ins Ohr, als es geschieht.

Mein Kopf fühlt sich leer an, jeglicher Gedanke verharrt auf derselben Stelle in und jeglicher Spruch klebt an meinem Gaumen. Er gleitet förmlich durch meine Nässe wie von selbst in mich hinein, füllt mich mit seiner Breite aus, sodass mir der Mund offen steht. Ein raues Schmunzeln kitzelt mir am Ohr.

»Genau so«, haucht er mir ins Ohr, ehe er sich zurückzieht und erneut zustößt.

Ohne zu zögern, spreizte ich meine Beine mehr, erlaube es ihm, sich tiefer in mir zu versinken. Beim nächsten Atemzug holt er nicht erneut aus wie erwartet – er dreht mein Lustzentrum, sodass mir wenige Momente bleiben, um meine Gedanken zu sortieren.

»Ich habe eine Spirale drinnen«, merke ich an. »Danke, dass du fragst, Arschloch.«

»Ich weiß.«

»Was?«, frage ich beinah schreckhaft. Woher?

»Vor der Abreise hast du ein Dokument ausgefüllt – zu deiner Sicherheit«, erklärt er. Diese dunklen, fast tiefschwarzen in Lust getrunken Augen schauen durchdringend in meine. »Und du hast angegeben, dass du eine Spirale hast.«

»Du perver...«

»Psssch«, macht er und drückt mir seinen Zeigefinger auf die Lippen. Schief muss ich grinsen. War klar, dass er sich genau dieses Detail gemerkt hat.

Doch so wie er, kann auch ich. Während seine Hand Platz um meinen Hals nimmt, sein langer Zeigefinger weiter auf meinen Lippen verweilt und er zum erneuten Stoß aufholt, nutze ich jene Kleinigkeit in dieser Situation aus: Meine Lippen trennen sich voneinander und ich nehme Savios Finger in den Mund.

Mit aufgerissenen Augen beobachtet er mein teuflisches Spiel, lässt seinen ZEigeefinger weiter in meinem Mund wandern, als er spürt, wie meine Zunge diesen umspielt. Genau so, denke ich mir, als sich seine Augen weiter verdunkeln und ich mich in ihnen spiegle.

Er mahlt seinen Kiefer, als er seinen Rhythmus in mir gefunden hat und dieser Fahrt aufnimmt. »Succiarlo« Suck it, verlangt er in einem dunklen Ton, der mir einen wohligen Schauer beschert.

Und ich sauge mehr an seinem Finger. Dafür hält er mich, während seine andere Hand über mein Becken streicht, hinunter zu meinem Lustzentrum. Dass mein Körper auf einmal zittert unter diese leichte Berührung, überrascht sogar mich. Sie ist sanft, liebevoll und das komplette Gegenteil zu seinem Schwanz, der hart, unregelmäßig und beinah schon rücksichtslos in mich stößt, dass sogar schon seine Eier gegen mich klatschen.

Nur kurz fliegen seine Finger über meine Clit, streifen meinen Innenschenkel entlang, den er umgreift und auf seiner Schulter aufstützt, sodass er noch tiefer in mich dringt. Doch als sich seine Finger dann doch an meinem Nervenbündel wiederfinden, es umkreisen und sich dem Rhythmus seiner Stöße anpassen, kann ich nicht anders als aufhören zu saugen. Ein abgehackter Laut entkommt mir, der von seinem Finger in meinem Mund teils gedämpft wird.

»Weiter«, befiehlt er mir und ich schließe meine Lippen, ehe er seine Stoßkraft aus dem Ungewissen steigert.

Fuck, fuck, fuck! Das heiße Fleisch unter seinen Fingern sendet bedrohliche Impulse zu den Wänden aus, die Savio freudig empfangen. Ich bin noch nicht bereit, dass sie einstürzen, denn ... »Ahh!«

Er trifft in mir einen Punkt, der mich keuchen lässt. Es lässt das Vibrieren in meinem Unterleib intensiver werden, sorgt dafür, dass sich mein Herzschlag überschlägt und ich Savios dämlichen Kommentar nicht mehr wahrnehme. Für einen Moment nehme ich alles unscharf wahr, als er erneut jenen Punkt in mir trifft und der Druck um meiner Clit mehr wird.

Mächtig spürbar pulsiert Savio in mir. Etwas, wonach mein Körper mehr verlangt und kaum gesättigt davon wird. Dass das heiße Leuchtfeuer noch über uns zieht und unsere verschwitzen Körper weiterhin einheizt, lässt meinen Kopf leer wirken.

Ich kann die Hitze des Lichtes kaum noch mit dem Feuer zwischen meinen Schenkeln vergleichen. Um mich verblasst alles. Das mein Becken sich wie von selbst hebt und Savio entgegenkommt, dieser gekonnt ausholt und jenen Punkt in mir trifft, der ein für alle Male etwas in mir auslöst, ist das Einzige, was ich noch mitbekomme. Unaufhörlich beginnen meine Beine zu zittern, als meine Wände um Savio zu beben beginnen und mein Kopf in meinem Nacken fällt, den Savio hält.

»Savio!«, stöhne ich von purer Leidenschaft angestimmt und als ein überwältigtes Klang endend.

Diese Schwere meiner Selbstbeherrschung macht sich zu erst zwischen meinen Schenkeln bemerkbar. Mein feuriges Fleisch wird so von Savios Schwanz penetriert, dass es die Hitze in mir zu explodieren scheint, als ich den Höhepunkt erreiche. Ein Feuer überflutet all meine Sinne, sodass sich mein Rücken aufbäumt, ich ins Hohlkreuz gehe, meine Beine unaufhörlich zittern und die nächste Hitzewelle dafür sorgt, dass ich meine Zehen krümme. In mir fängt alles Feuer und in mir steigt das Verlangen, daran zu verbrennen. Wie ein Phönix, der aus der Asche ersteht, lässt mich die plötzliche Erleichterung nach meiner Klimax nach Luft schnappen.

Doch es ist längst noch nicht vorbei.

Während mein Höhepunkt abebbt, spüre ich, wie Savio kurz davor ist, in mir zu zerbersten. Er fühlt sich geladen, so samtig und dennoch eisernhart in mir an, dass ich nicht anders kann, als dafür zu sorgen, dass auch er seinen Höhepunkt erreicht. Meine Beckenmuskulatur spanne ich an und spüre, wie Savios Hüftschwung weniger langsam vorankommt. Sein Stoß wird von meiner angeschwollenen Pussy und meiner angespannten Muskulatur so empfangen, dass es einfach so über ihn ergeht.

Den Kampf zwischen Kopf und unverfälschte Lust ist ihm deutlich anzusehen. Die harten Züge, mit denen er sich aufhalten will, noch nicht in mir zu kommen, entgleiten ihm bei meinem Handeln; meine Hände an seinem nackten, kackigen Hintern Platz finden, diesen kneifen und nach unten drücken, sodass er ungewollt tief in mich eindringt.

»Fuck, Karol...« Er sieht so schön unschuldig, erleichtert und von Leidenschaft getrieben aus. Mit einigen wenigen Stößen lässt er das Abklingen, was in seinem Kopf immer noch auf Hochtouren ist. Im Schein des Leuchtfeuers glänzt seine gerötete Stirn, genauso wie seine glattrasiere Brust, die mit roten Punkten versehen ist.

»Fuck«, hechelt er beinah um Luft.

Jetzt bin ich diejenige, die das Ruder in die Hand nimmt.

Meine Hände auf seinem Brustkorb abstützend, hole ich Schwung und drehe und um. Auf seinem Schoß sitzend, muss ich nur etwas nach oben rücken, um über seinen Schwanz niederzulassen, der kaum schlaff wurde und schon wieder so schön hart für mich wird.

»Bis in den Morgengrauen«, flüstere ich heiser.

Er beugt sich zu mir hoch, küsst mich leidenschaftlich und legt seine Hände auf meinen Hüften ab.

»Bis in den Morgengrauen«, verspricht er mir, ehe er mich umdreht, sodass wir in der Stellung sind, einander mit den Zungen zu befriedigen.

Eine Stellung von vielen, die im Licht des Leuchtfeuers ausprobiert wurden, bis der rosafarbene Schimmer die Sonnen am Morgen willkommen hieß.

. . .

Ein Anfang, eine Stellung (;D) und das erste Stück Hoffnung, dass sich Karoline eventuell doch nochmal hingeben kann.

Savio ist ein Süßer >o<

Dieses Kapitel widme ich franifischer und storywriterde ❤️
Danke Frani, für dieses tolle Video, was ihr in meinem Insta Highlight sehen könnt! Es ist einfach nur ein Träumchen jedes Autorin, sowas zu sehen ... Hachh, es ist so toll (Hab es mir locker 1000 Mal mindestens angeguckt ...)

Und Danke an meine liebe L! Du motivierst einen immer total, wofür ich dir ziemlich dankbar bin. Bringst einen immer zum Lachen und damn, du hast dir dieses Kapitel hier verdient xoxo

xx

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