Kapitel 71

Thomas reagierte recht schnell und nahm meine Haare aus meinem Gesicht. Mit der anderen Hand strich er mir über den Rücken, was beruhigend wirken sollte. Als ich mich wieder etwas besser fühlte, spülte ich runter und lehnte mich zurück gegen Thomas. „Warum hast du nicht gesagt das du dich nicht gutfühlst?", flüsterte Thomas in mein Ohr. „Weil es mir bis vor zwei Minuten noch gut ging und auf einmal kam dieses Gefühl von Übelkeit hoch.", murmelte ich. „Soll ich Noah rufen und ihn fragen ob er dich mal durchchecken kann?", fragte er etwas besorgt. „Nein ist schon okay. Ich geh nachher selber schnell zu ihm."Ich gab ihm einen Kuss auf die Wange und stand auf. „Ich geh schnell duschen."

Er nickte und verließ dann das Bad, aber er versicherte mir noch vorher das, wenn was sein sollte er direkt wieder reinkommt. Ich zog mich dann aus und ging schnell unter die Dusche. Danach zog ich mir meine Sachen an und ging dann ins Zimmer zurück. Thomas hatte nur eine Jogginghose an, weshalb ich einen guten Blick auf sein Tattoo hatte das ich mit der Zeit total heiß fand. „Ich gehschnell runter okay?", gab ich ihm bescheid. Erst wollte er mich begleiten, aber ich versicherte ihm das ich dies alleine schaffen werde. Er gab sich dann nach fünf Minuten geschlagen und ich machte mich auf den Weg zur Krankenstation. Dort waren Noah und Katarine, die ihm manchmal half, wenn sie nicht im Klettergarten war. „Hey, was machst du denn hier?" Katarine kam auf mich zu und nahm mich in den Arm.

Wir zwei waren in den letzten Monaten ziemlich gute Freunde geworden. „Ich habe mich eben plötzlich übergeben müssen und ich wollte einfach das kurz checken lassen. Nicht das ich vorhin doch etwas abbekommen habe oder damit ihr mir was geben könntet, damit es besser wird." Katarine nahm meine Hand und zog mich zum Untersuchungsstuhl. Dort setzte ich mich drauf und sie brachte dann ein Ultraschallgerät. „Ich schau nach ob du irgendwelche inneren Verletzungen hast und falls das nicht der Fall sein sollte, dann hast du wahrscheinlich einfach nur Magendarm." Sie schob meinen Pullover nach oben und schmierte ein Gel auf meinen Bauch. Sie fuhr mit dem Gerät über meinen Bauch und riss dann erst erschrocken die Augen auf. Katarine schaute noch einmal genauer auf den Bildschirm und drückte dann einen Knopf.

„Was ist los?",fragte ich sie etwas beunruhigt. Aus dem Gerät wurden Ultraschallbilder gedruckt, die sie aber erst liegen ließ. „Du und Thomas hättet etwas vorsichtiger sein sollen.", lachte sie etwas. „Was meinst du?" Ich sah sie ziemlich verwirrt an. Sie drehte den Bildschirm zu mir und zeigte an eine Stelle. „Darf ich dir dein kleines Baby vorstellen." Sie lächelte mich an, aber ich wusste nicht was ich sagen sollte. Schwanger? Ich? Ich bin 17 und Schwanger! Scheiße! Was wird Thomas denken?! Er wird doch niemals ein Kind wollen! Vor allem jetzt nicht, denn solange sind wir auch noch nicht zusammen. Wie soll ich ihm das erzählen?! „Hey ganz ruhig Zita. Ich weiß das du angstdavor hast es ihm zu erzählen, aber ich glaube das es gar nicht so schlimm wird, wie du denkst. Thomas liebt dich und das kann jeder hier bezeugen. Ich habe ihn mal mit Dylan quatschen hören, wie Dylan ihn wieder aufgezogen hat das man euch wieder im ganzen Gebäude gehört hat. Dylan hat dann auch aus Spaß zu ihm gesagt, dass er unbedingt bald Patenonkel werden möchte und Thomas hatte darüber geschmunzelt. Also ich glaube das er sich wirklich freuen wird. Vertrau mir einfach."

Sie wischte mit ein paar Tüchern das Gel von meinem Bauch und zog dann meinen Pullover wieder nach unten. „Wie weit?", fragte ich sie. „15 Woche.", antwortete sie und gab mir dann die zwei Bilder.

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