~Kapitel 39~

Bild: Angel, 19

Ich weiß ihr musstet jetzt lange warten, aber man soll ja nicht unter Stress schreiben, also habe ich mir bis heute eine kurze Auszeit gegönnt. Wenn ihr das letzte Kapitel noch nicht kennt, solltet ihr dieses zuerst lesen, sonst werdet ihr dieses hier nicht im Geringsten verstehen.

Hoffe ihr nehmt es mir nicht übel, schreibe jetzt wieder regelmäßiger!! :)
Viel Spaß beim Lesen

Kurzer Rückblick:

Nach diesen Worten stürmten alle aus dem Saal und ich konnte ganz einfach abtauchen. Ich öffnete die Tür in dem mein eigener Körper lag, doch bevor ich die Tür schließen konnte wurde ein Fuß dazwischen geschoben und Mason trat ebenfalls in das Büro. Ich riss schockiert die Augen auf. Er grinste und schloss hinter sich die Tür.

,,Dachtest du ernsthaft ich würde dich nicht erkennen?"

Rückblick Ende

Ich schluckte. Mist! Und jetzt? Ich sah mich vorsichtig im Raum um. Mein Körper lag immer noch zusammengesackt hinter der Tür, ich könnte mich einfach in diesen zurückziehen, aber würde mir das helfen? Eher nicht..

,,Äußerst unvorteilhaft von dir, dann auch noch meinen Blick zu erwidern.", sagte Mason und kam auf mich zu. Ich wich zurück und erst, als ich die kalte Wand in meinem Rücken spürte hielt ich inne und sah nervös zu ihm hoch. ,,Na komm Theresa, verwandel dich zurück."

Bitte was? Wer ist Theresa? Ich räusperte mich und versuchte meine Anspannung von mir abzuschütteln.

,,Ich hätte dir sowieso später noch von der Versammlung berichtet. Aber wie du wahrscheinlich selbst gehört hast haben wir noch nicht über den Angriff auf Celine gesprochen.", erklärte Mason weiter und lief dann im Raum auf und ab.

,,Verbot heißt Verbot und du warst für die Versammlungen gesperrt, Strafe muss sein. Warum musstest du auch so einen Auftritt letztens hinlegen?"

Ich war vollkommen perplex, wer zum Teufel war Theresa? Und was hatte sie getan? Wie auch immer, irgendetwas in mir wollte sie unbedingt kennen lernen.

,,Ich rede mit dir!", schrie er mich nun an und ich zog zur Antwort eine Augenbraue nach oben und verschränkte die Arme unter der Brust. Die Frau musste ungefähr so sein wie ich, wenn sie solche Aktionen startete. Ich verkniff mir ein Lachen, als Mason nur ratlos seine Arme in die Luft warf. ,,Ich habe dich gewarnt, noch eine von diesen Aktionen und ich sperre dich in deinem Zimmer ein Fräulein!", dabei hob Mason den Zeigefinger vor mein Gesicht. Theresa musste also noch ein Kind sein.

In welcher Beziehung standen die Beiden zu einander? Hatte Mason eigentlich Frau und Kinder? So jemand wie er war dazu doch gar nicht fähig oder? Aber wieso sprach er dann mit ihr so vertraut und überhaupt auf ihr Zimmer schicken? Wie bitte? Vielleicht war er ja ihr Pate, oder sowas? Ich konnte mir Mason einfach nicht in einer Vaterrolle vorstellen. 

Plötzlich zerrte er mich hinter sich aus dem Raum, ich war gleichzeitig erleichtert, dass er meinen eigenen Körper nicht hinter der Tür entdeckt hatte, aber gleichermaßen besorgt, was er jetzt mit mir, oder ihr tun würde. Das was mich verwirrte war, das es für alle anderen Menschen so aussehen musste, als würde Mason einen großen Mann hinter sich herziehen, wie man ein ungezogenes Kind hinter sich her zerrte. Mason selbst dachte er hätte Theresa an der Hand, was genauso falsch war.

Reiß dich los und verschwinde aus diesem Körper! -Zu Befehl! Nichts lieber als das!

Ich riss Mason meinen Arm aus der Hand und rannte durch die Menschen, die ebenfalls im Gang unterwegs waren hindurch. Hinter mir schrie Mason, das ich anhalten sollte, aber ich sprang förmlich in meinen eigenen Körper zurück. Ich wurde immer besser, es tat nicht mehr so weh, zerrte nicht erneut an meinem Geist und ich fand mich fehlerfrei in meinem Körper, hinter der Tür wieder.

Ich stand auf und sah mich in dem kleinen Zimmer um, auf dem Flur war viel los gewesen und die Hälfte suchte nach mir. Wie sollte ich bitte zurück auf dieses unbekannte Zimmer kommen, in dem ich aufgewacht war? Sollte ich wirklich versuchen zu fliehen? Vielleicht könnte ich Celine noch rechtzeitig warnen?

Schwachsinn!

Die Malum würden mich sowieso vorher finden, also konnte ich auch gleich hier bleiben und noch mehr in Erfahrung bringen. Celine würde mich köpfen. Außerdem juckte es mich in den Fingern die echte Theresa zu suchen. Ich würde zu gerne wissen, was sie getan hatte und vor allem wer sie war.

In einem der Schränke fand ich einen Mantel und verließ mit ihm das Büro Zimmer. Tatsächlich blieb ich lange unerkannt, dann wurde ich aber unglücklicher Weise von zwei Händen gepackt und zurück gezogen. Ich wirbelte erschrocken herum und sah in das grinsende Gesicht von Michael. Ich entspannte mich sofort wieder und grinste zurück. ,,Gott sei Dank, Michael! Ich irre seit Stunden durch dieses Haus, endlich ein bekanntes Gesicht. Du glaubst nicht wie glücklich ich bin, dass du hier bist! Kannst du mich zu irgendetwas essbarem bringen? Ich habe so Hunger bekommen, deshalb bin ich auch eigentlich aufgestanden. Aber dann habe ich mich verlaufen.", ich gestikulierte wild und atmete zum Schluss erleichtert meine angehaltene Luft aus. Hunger hatte ich sogar wirklich. Der Rest war mehr oder weniger meiner Spontanität entsprungen.

Michael sah mich eine Weile still an, er musste offenbar erst begreifen wovon ich redete. Ich konnte praktisch die eingerosteten Zahnrädchen hinter seiner Stirn erkennen, die knarzend versuchten in Schwung zu kommen. Dann lachte Michael laut los.

,,Dieser ganze Trubel nur wegen etwas zu Essen. Zu komisch, alle denken du bist abgehauen.", antwortete er dann, drehte mich um, legte mir eine Hand in den Rücken und schob mich vorwärts. ,,Erstmal müssen wir Mason Bescheid geben, dass es dir gut geht. Er hat sich total Sorgen gemacht, das du Schäden davon getragen hast. Hatte übrigens total Stil." Ich sah ihn über meine Schulter fragend an. ,,Ich meine deinen Auftritt in der Halle. Du weißt schon deine Fähigkeit. Das Feuer.", erklärte er mir und ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Wenn er wüsste.

Wie aus Reflex hob ich meine Hände und musterte meine Fingerkuppen. Sie waren immer noch grau von meinem unkontrollierten Feuer Einsatz. Aber ja, ich stimmte Michael in einem Punkt voll und ganz zu. Das hatte schon Stil. 



Ich hoffe dieses Kapitel war verständlich. Bei Fragen einfach fragen ;)

What the fuck... who is Theresa?

Es kommen immer mehr Charaktere hinzu, ich hoffe das wird nicht allzu unübersichtlich!!

Aber ja, wie im echten Leben trifft man immer verschiedene Personen, mit denen man alles mögliche durchlebt. Und ich möchte euch Angels Leben so gut wie möglich rüberbringen und sie ist auch verwirrt, also falls ihr es seit, genauso muss sie sich auch fühlen XD

Ich hoffe euch hat das Kapitel trotzdem gefallen! Ich lade gleich noch eines hoch.

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