~Kapitel 24~
Gespannt auf die Böse Überraschung? Muhahahahaha!!
Letsss Goooo!⬇️
Ich wurde heute morgen von unserem Wecker aus meinen Träumen gerissen und seit dem stehe ich einfach nur unter der Dusche. Lica, meine Mitbewohnerin schläft wie immer noch seelenruhig.
Mit Kayden war es gestern Abend noch wunderschön, nach unserem Kuss im Flur hatten wir noch einen Film geguckt und gegen Mitternacht verabschiedeten wir uns voneinander. Felice, oder auch Lica war zwischendurch auch ins Zimmer gekommen, allerdings verspannte sie sich, als sie Kayden sah und fing an irgendwas zu stottern. Danach verschwand sie sofort wieder. Das war total komisch.
Vielleicht spürte sie das er auch "Anders" und vorallem einer der Malum war?
Da stimmt doch irgendetwas nicht! Angelin denk nach.
Aber so oft ich auch nachdachte, oder in meinem Fall meine Fähigkeiten verwendete, fand ich nichts hilfreiches heraus.
Als Kayden gegangen war telefonierte ich noch stundenlang mit Soph, ihr beichtete ich mein Misstrauen gegenüber Lica. Sie riet mir in Kaydens Gedanken zu lesen, sobald sie in der Nähe war, aber konnte ich das denn bringen?
Kayden und ich gingen miteinander und vielleicht würde da sogar bald mehr laufen, da konnte ich ihn doch nicht ausspionieren. Also seine Gedanken lesen, oder so, das kam mir falsch vor. Ich konnte ihm vertrauen!
Kannst du das?
Ich seufzte, drehte das heiße Wasser ab und stieg aus der Dusche. Während ich mich schminkte musste ich wieder an ihn denken. All meine Gedanken kreisten um ihn. Um unseren atemberaubenden Kuss gestern, den schönen Abend im Restaurant, wie wir gelacht hatten. Wir lernten uns immer besser kennen.
Ob er vorhatte mir von seinen Fähigkeiten zu erzählen? Mich vielleicht sogar einweihen würde, in die zweite Welt? Abwarten.
Ich zog mir einen weißen Pullover, eine hellblaue, verwaschene Jeans und die Jacke unserer Schuluniform an. Dazu ein paar weiße Turnschuhe.
Raum 324. Biologie. Ich hasste dieses Fach, schon in der Schule schwänzte ich es andauernd. Diese Stunden fehlten mir jetzt in der Uni natürlich, wie blöd ich gewesen war den Unterricht nicht zu besuchen. Ich kam jetzt im Stoff kaum mit und musste viel zu viel nacharbeiten.
Der Kurs verlief relativ schnell. Die Professorin tanzte da vorne ihren gewöhnlichen Tanz und wir versuchten uns alles zu merken. Als es endlich klingelte traf ich auch schon Soph vor dem Raum, wir umarmten uns und liefen in die Cafeteria.
,,Er ist wirklich total süß! Heute als ich zu spät zum Kurs kam, hat er mir die Tür geöffnet und mich angelächelt. Du kannst dir nicht vorstellen, wie heiß er ist!", schwärmte Soph und ich grinste sie wissend an.
Es ging um Edward. Er besuchte ihren Wirtschafts Kurs und sie schwärmte seit kurzem für ihn. ,,Ich glaube sogar das er mir zugezwinkert hat!", kreischte sie und ich musste lachen. Sie hielt sich schnell den Mund zu, weil alle sie komisch anstarrten und Soph wurde total rot.
Ich reckte mein Kinn hervor und sah jeden herausfordernd an, die meisten drehten sich deshalb schnell weg.
Gut so! Ich stimmte dem still zu und zog Soph mit mir zur Essenausgabe.
Als wir unser Essen hatten und uns wieder hinsetzten, öffneten sich plötzlich erneut die Türen und die Bad Boys kamen herein. Alle Augen waren auf sie gerichtet. Wie klischeehaft. Ich verdrehte genervt die Augen.
Ganz vorne liefen Michael, Alex und Kayden. Sie waren umgeben von diesen Wasserstoff-gefärbten-Tussen.
Ich musste mir ein Lachen verkneifen, als ich sah wie Michael seine Sonnenbrille hoch schob und den zwei Bitch*s an seiner Seite zweideutig zuzwinkerte. Alex lief allein, ich hatte ihn also richtig eingeschätzt. Eher ruhig und abweisend. Er begegnete meinem Blick und lächelte mir warm zu. Mir blieb nicht mal Zeit es zu erwidern, denn er wandte sich sofort ab.
Ob er etwas wusste?
Wenn ja, dann weiß es nur er. Logisch.
Ich sollte ihn mal unter die Lupe nehmen, falls ihr versteht was ich meine.
Die mit Abstand meisten Tussen klebten an Kayden, welcher sie zu meiner Enttäuschung auch nicht wegschickte. Er sah aber auch umwerfend aus. Kantiges, männliches Gesicht und viele Muskeln. Genau der Fang für die Meisten auf dieser Universität. Ja auch an Unis gab es noch solche Weiber.
Trotzdem spürte ich ein Stechen in der Brust. Bitte nicht, ich war zwar noch nicht oft verliebt, aber so fing es doch jedesmal an. Soweit durfte ich es nicht kommen lassen.
Er ist dein Feind.-Ja schon klar.
Ich seufzte theatralisch und drehte mich von Ihnen weg. Soph stopfte schon längst wieder ihren Salat in sich hinein. Sie hatte nichts für Bad Boys übrig.
Genauso wenig wie ich. Eigentlich.
Ich stocherte in meinem Essen rum, als ich plötzlich angetippt wurde. Ich drehte mich mit vollem Mund um und erblickte drei Barbies. Gerade als sie sprechen wollte, hob ich meinen Zeigefinger um sie zu hindern, schluckte mein Essen runter und trank noch einen Schluck Wasser hinterher. Dann nickte ich ihr zu.
,,Also erstmal, Hi! Ich bin Amanda und das sind Emilie und Vanessa.", dabei zeigte sie auf die zwei Brünetten hinter sich. Sie selbst war natürlich "Naturblond". Ich nickte nochmal und antwortete höflich: ,,Das ist Sophie und ich heiße.." weiter kam ich nicht, denn sie ergänzte meinen Satz bereits.
,,Angelin-Olivia Johnson, Erstsemester. Ich weiß. Du hast was mit Kayden."
Ich sah sie entgeistert an, aber sie lächelte einfach nur gekünstelt und reichte dann Sophie ihre Hand. ,,Freut mich dich kennen zu lernen Sabrina."
Soph und ich wechselten einen verwirrten Blick, aber sie nahm Amandas Hand dann trotzdem und schüttelte sie freundlich. ,,Sophie. Sophie Winters.", korrigierte meine beste Freundin und runzelte leicht die Stirn. ,,Hab ich ja gesagt."
Soph und ich nickten einfach nur. Die ganzen Bleichmittel, für ihre Haare stiegen Amanda bestimmt zu Kopf.
Die Arme! (Sarakasmus lässt grüßen)
Emilie, die linke Brünette unterdrückte ein Kichern. Vielleicht war sie ja garnicht so falsch? Vorsicht! Sie ist trotzdem auch hier, bei denen.
Ich seufzte. ,,Wie können wir euch denn helfen?", fragte Soph mit einem echten Lächeln und nickte Amanda zu. ,,Ach wir wollten euch nur mal kennenlernen, zwischen den ganzen Bitch*s hier weiß man echt nicht mehr, wer noch echt ist. Und so.", sagte Amanda abwertend.
Was sie nicht sagt. Hatte ich noch garnicht gemerkt? Soph tarnte ihren Lachanfall unter Husten ich presste meine Lippen aufeinander und nickte nur. Als ich mich umdrehen und weiter essen wollte, hielt sie mich an der Schulter fest und beugte sich zu mir herunter, ich hatte freie Aussicht auf ihre hochgedrückten, eigentlich nicht vorhandenen Brüste. Und ich dachte schon mein Tag könnte nicht besser werden, als sie in mein Ohr flüsterte: ,,Kayden gehört mit. Halt dich fern von ihm, sonst kannst du dich auf was gefasst machen."
Ich erstarrte. Drohte sie mir gerade? Na warte. ,,Er steht leider nicht auf Barbies." Ich ließ sie los und sie richtete sich wieder auf. Ich lächelte Amanda zuckersüß an und klimperte unschuldig mit den Wimpern. Sie lief vor Wut rot an und tiefe Falten bildeten sich zwischen ihren Augenbrauen. ,,Wir gehen. Hier ist alles geklärt.", zischte sie, machte auf dem Absatz kehrt und warf ihre Haare zurück. Vanessa machte es ihr genau nach, nur Emilie zwinkerte Soph und mir zu, drehte sich elegant um und eilte den zwei Tussen nach.
Ich wendete meine Aufmerksamkeit wieder meinem Salat zu und als Soph mich fragend anstarrte, schob ich ohne nachzudenken einfach meine Gedanken in ihren Kopf.
Ich schluckte ohne zu kauen runter und schlug mir die Hand vor den Mund. Soph starrte mich entsetzt an. ,,Hast du grade? Also ich meine.. Warst du das? Ich.. Ich habe.. Eine Stimme in meinem Kopf gehört? Angel.. Ich?! Werde ich verrückt?", meine beste Freundin hielt sich den Kopf und kniff die Augen zu. ,,Ich..ich denke schon.. Also dass ich das war, meine ich." Ich hielt ihr mein Glas Wasser hin, da ihres schon alle war. ,,Trink ruhig!"
Sie nahm dankend an und leerte es in einem Zug. ,,Geht es wieder?", fragte ich sie besorgt. Sie nickte und sah mich dann irritiert an. ,,Aber ich dachte du kannst das nur bei anderen Telepathen machen? Also mit diesem Gedanken-Reden?"
Das stimmte. So hatte es mir Celine, meine Schwester erklärt.
Du bist Anders. Du bist für höheres auserkoren. Überschreite deine Grenzen. Erweitere deinen Horizont. Glaube!
Ich massierte mir meine Schläfen, während ich mit den Schultern zuckte. ,,Ich weiß nicht. Du weißt ja von meiner Ga.. Naja du weißt schon. Anscheinend habe ich dadurch mehr Möglichkeiten."
Sie grinste plötzlich. ,,Dann können wir ja jetzt auch ohne Worte kommunizieren." Soph wackelte mit den Augenbrauen und ich musste lachen. Wie ich sie liebte!
Ich ergänzte meine Worte, die ich in ihrem Kopf schon gesagt hatte. ,,Naja und dann habe ich einfach gesagt, dass er nicht auf Barbies steht. Sie muss ja nicht wissen, dass ich kein Interesse an ihm habe und es mir total egal ist, ob er mit ihr in den Heuhaufen springt, oder nicht."
,,Angel, Schatz mal ganz ehrlich. Natürlich macht es dir etwas aus! Ihr geht miteinander und ich finde es unverschämt, dass diese Tussi ihn für sich beansprucht. Er entscheidet und das mit Abstand für dich!"
Ich lächelte sie dankend an. Vielleicht hatte sie ja Recht und er meinte es wirklich ernst mit mir?
Naiv und riskant. -Und wenn schon, man musste auch Risikos eingehen. Ich würde ihn nachher mal suchen gehen.
Tatsächlich suchte ich gerade nach Kayden. Meine Kurse waren für heute zu Ende und ich wollte nachher noch zu meiner Schwester fahren. Mal sehen, was sie zu meiner weiteren Fähigkeit sagen würde, ob ich mit jedem im Kopf reden konnte? Sollte ich mal bei den Jungs ausprobieren.
Ich wollte gerade um eine Ecke abbiegen, als ich plötzlich jemanden leise stöhnen hörte. Auf dem Schulhof ernsthaft? Nehmt euch doch ein Zimmer. Ich überlegte kurz, doch ging dann einfach weiter, dann sollten sie nicht auf dem Schulhof rummachen, wenn es sie stört gesehen zu werden. Ich bog um die Ecke und erstarrte, als ich sah um wen es sich bei dem küssenden Paar handelte.
Mein Herz krampfte sich zusammen und die Luft wurde mir aus den Lungen gepresst. Noch vor ein paar Sekunden war ich noch voller Freude, dass Kayden es vielleicht ernst meinen könnte, aber das, was sich jetzt vor meinen Augen abspielte, war genug Beweis für die Gegenposition.
Jetzt weißt du es wenigstens. Vergiss ihn, er ist doch sowieso dein Feind.
Das half mir sogar und gab mir etwas Mut. Ich raffte meine Schultern, streckte mein Kinn vor und stolzierte auf die Beiden zu. Dann tippte ich Barbie, oder wie sie sich vorgestellt hatte: Amanda, auf die Schulter. Sie löste sich von Kayden, drehte sich langsam um und grinste amüsiert, als sie mich sah. Ich räusperte mich und sagte in ruhiger und kalter Stimme: ,,Wegen vorhin, ich verzichte. Tob dich aus." ich zwinkerte ihr zu und machte auf dem Absatz kehrt. Ihre letzten Gedanken drangen widerwillig in meinen Kopf ein und mit ihnen Verwunderung und sogar Anerkennung über meinen professionellen Abgang. ,,Ich bekomme eben immer alles was ich will." Eklig. Abscheulich.
Ich eilte in mein Wohnheimzimmer und ließ mich sogleich auf mein Bett fallen. Während ich das Flügelmuster an der Decke musterte bahnten sich die ersten Tränen an. Wegen diesem Arsch würde ich doch jetzt nicht weinen!
Und doch musste ich zugeben, dass es mich tiefer verletzt hatte, als es eigentlich sollte.
Sooo wieder ein neues Kapitel!! Extraaaa langggg!!!
Kayden und Barbie also.... Pff! Abwarten...
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