Hey ihr Lieben,
Hier kommt wie versprochen das neue Kapitel Silolei :)
Ich hoffe es gefällt euch. Nebenbemerkung: omg Leute mit dem letzten Kapitel haben wir schon die 5 tausend Leser geknackt, das ist so unglaublich und ich hätte es nie erwartet!!!
Heute widme ich es Annalena_H <3 eine kleine Pause für zwischendurch 😉
Was denkt ihr, sagt Dumbledore, was Anastasia geradezu verstören scheint?
Link zu meiner neuen ff:
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LG minervasmaedchen
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Mir läuft es bei diesen Worten eiskalt den Rücken herunter. Poppys Stimme hat zwar nichts bedrohliches an sich, aber sie klingt irgendwie trotzdem scharf und mahnend, als sie mir fast trauernd verkündet: „Es tut mir wirklich leid Anastasia, aber ich werde dich noch den nächsten Tag im Krankenflügel behalten müssen, dass du wieder vollständig genesen kannst."
Ich schaue die Heilerin verdattert an. Das kann sie unmöglich ernst meinen. Das kann nicht sein. Das geht nicht. Nein, nein, nein!
„Aber Madam Pomfrey, morgen ist das erste Quidditchspiel von Harry! Wir haben uns gegenseitig versprochen, dass wir unsere ersten Quidditchspiele auf keinen Fall verpassen! Er wird total sauer auf mich sein, wenn er erfährt, dass ich im Krankenflügel sitze!"
Mama zieht ihre Augenbraue ein Stück nach oben, presst ihren Lippen zu einem dünnen Strich zusammen und will mir schon eine Predigt halten, als Papa seinen Arm um Mamas Schulter legt und ihr etwas zuflüstert.
Augenblicklich werden Minervas Wangen tiefrot und sie schaut wie ertappt auf den Boden. Severus' Mundwickel zucken verdächtig und ich erwische ihn sogar bei einem kleinen Lächeln, aber sobald er merkt, dass ich ihn beobachte, lässt er wieder sein Pokerface auf sein Gesicht wandern.
Hermine, zum Beispiel, könnte ihn ja lachen sehen und dann wäre sein schöner, furchteinflößender Ruf dahin.
Schmunzelnd ergreift Albus das Wort: „Nun Anastasia, ich stimme unserer werten Madam Pomfrey zu, du solltest lieber im Bett bleiben, und genesen, allerdings habe ich eine Idee, wie du das Spiel doch sehen könntest."
Er beugt sich zu mir herunter und flüstert mir leise etwas ins Ohr, was mir ein freudiges Lachen entlockt.
„Nun das wäre dann geklärt, wir lassen dich nun allein, gute Nacht Madam Pomfrey, Miss Granger und Anni.", mit diesen Worten verlassen Albus und Severus den Krankenflügel und auch meine Mutter folgt ihnen, nachdem sie mich vorsichtig gedrückt hat.
Zurück bleibt Hermine, die mich neugierig anschaut und augenscheinlich auf eine Erklärung wartet, und Madam Pomfrey, die aber auch in ihr Büro geht, nachdem sie den größten Verband an meiner Rippe nochmal gewechselt hat.
„Was war das denn für eine Idee und warum hat Professor Dumbledore dich Anni genannt?", fragt Hermine und betrachtet den großen Verband, den man durch das dünne Nachthemd, das mir Madam Pomfrey gegeben hat, noch erahnen kann.
„Albus verzaubert seine Brille so, dass ich, wenn ich meine Augen schließe, durch sie sehen kann und somit auch das Spiel sehen kann, denn er, Mama und Severus beobachten morgen das Spiel auch, schließlich spielen ihre beiden Hausmannschaften zum ersten Mal dieses Jahr gegeneinander. Und Anni ist ein alter Spitzname, den meine Eltern früher immer benutzt haben."
Hermines Gesicht erhellt sich nach dieser Aussage und sie beginnt zu kichern. Ich schaue sie verwirrt an und sie fängt sich nach einiger Zeit wieder.
„Ach es ist nur so, dass ich Professor McGonagall und Professor Dumbledore vor kurzem über eine Anni reden hören habe, die ihnen ständig Schwierigkeiten macht, sie sie aber sehr gern haben und ich dachte, es wäre halt irgendeine Schülerin, aber sie haben sich doch tatsächlich über dich unterhalten."
Demonstrativ rolle ich mit den Augen und drehe mich auf den Rücken, denn meine Seite beginnt gerade wieder etwas schmerzhaft zu pochen. Hermine beginnt nach einer kurzen Schweigeminute wieder zu sprechen, indem sie mich fragt, ob es für mich in Ordnung wäre, wenn sie sich das Spiel aus der Nähe ansieht und nicht bei mir bleibt.
„Natürlich Hermine.", nicke ich und gähne hinter vorgehaltener Hand. „Oh Schreck, die Nachtruhe fängt gleich an, ich mache mich mal schnell auf den Weg zum Gryffindorturm, bevor mich noch ein Lehrer sieht.", bemerkt Hermine und springt panisch auf.
Amüsiert über ihre Panik grinse ich und meine nur: „Sie wissen, dass du bei mir warst und falls dich jemand erwischen sollte, sagst du einfach, dass du noch bei mir warst und wir die Zeit vergessen haben. Außerdem bist du eine meiner besten Freundinnen, die sollen sich nicht so haben."
Hermine lacht laut auf und sagt dann: „Das geht aber auch nur, weil du die Tochter von den beiden Schulleitern bist oder?"
Verschmitzt entgegne ich: „Gut möglich. Allerdings weiß ich nicht, ob das Severus auch so sehen würde, du bist schließlich eine der drei, die den Troll gefunden haben oder eher vom Troll gefunden wurde. Also schau lieber, dass du unentdeckt bleibst."
„Aye Aye Kapitän!", grinst Hermine und verschwindet mit einem letzten Winken aus dem Krankenflügel.
In der Nacht träume ich davon, dass Harry fast vom Besen geschleudert wird, weil etwas nicht mit seinem Besen stimmt. Kurz bevor er wahrscheinlich heruntergefallen wäre, zieht er sich auf den Besen, rast gen Boden und hustet zum Schluss auch noch den goldenen Schnatz aus. Das bedeutet, dass Mama und Papa sich mit ihren Löwen freuen werden und Severus' Schlangen tödlich beleidigt sein werden. Dann verdunkelt sich der Himmel und ich schrecke aus meinem Traum auf.
Die Sonne ist gerade dabei aufzugehen und taucht den Krankenflügel in einen Mix aus lila, rosa, blau und golden, was einfach wunderschön und beinahe majestätisch aussieht. Die Luft schimmert und kleine goldene Partikel schweben in der Luft herum. Sie sammeln sich plötzlich alle an einem Ort und bilden eine Art verschnörkeltes Tor. Aus diesem tritt eine silbrig schimmernde Gestalt, die ich nur zu gut kenne.
Ich schaue sie erschrocken und erstaunt an. „Rowena, was machst du denn hier? Wie ist das möglich? Bist du ein Geist? Träume ich oder passiert das gerade wirklich?", stammel ich und werde von der Frau mit einer Handbewegung zum Schweigen gebracht. Sie lächelt allerdings breit dabei und tritt näher an mein Bett heran.
„Hallo Anastasia, ich sehe, du hast uns noch nicht vergessen. Beruhige dich bitte, ja ich bin ein Geist und nur du kannst mich sehen, wenn ich in der Welt der Sterblichen bin. Es ist uns möglich, dich zu besuchen, allerdings nur einer allein und niemals mehr.
Da du eine würdige Vertreterin meines Hauses bist und ich dir helfen möchte, werde ich dir erklären, was es mit deinem kurzen Albtraum auf sich hat."
Mit großen Augen schaue ich sie an. „Du weißt davon?", frage ich erstaunt und versuche mich aufzurichten, allerdings erwische ich die schmerzende Stelle an meiner Rippe und ich verziehe mein Gesicht zu einer Grimasse und zische leise auf vor Schmerz.
„Bleib liegen Kind, es ist besser für deine Gesundheit.",sagt Rowena liebevoll und schaut mich dann mit einem so intensiven Blick an, dass er beinahe von meinem Vater sein könnte. „Du hast in deinem Traum einen deiner Freunde in Gefahr gesehen oder.", sagt sie und mustert mich mit ihren schönen dunkelblauen Augen.
Zur Antwort nicke ich und sie fährt fort: „Das war eine Vision die von uns geschickt wurde, denn das ist eine der Gaben, mit der wir dich bei deiner Häuserprüfung versehen haben. Du hast sie nun mit starken Gefühlen aktiviert, und damit kannst du sehen, was in unmittelbarer Zukunft geschehen wird."
„Also ist das eine Art von Prophezeiung, die ich gesehen habe?", frage ich interessiert und beobachte Rowena, die vor dem großen Fenster hin und her wandert.
„Ja und nein. Sie werden von uns vieren gesendet, denn wir haben geschworen ein Kind, dass die Linien der Dumbledores und McGonagalls vereint, unter allen Umständen zu beschützen, was wir dir ja schon bei deinem Häusertest gesagt haben.
Die Prophezeiungen, wie du sie nennst, mit einem Blick auf die Zukunft, werden dir hilfreich sein.
Auf dir liegt ein Fluch und ein Segen zugleich, von denen nur noch die Legenden wispern. Deine Eltern kennen ihn und du solltest sie danach fragen, aber nun zurück zu deiner heutigen Prophezeiung.
Da es deine erste ist, ist sie sofort zu entschlüsseln, aber mit der Zeit werden sie detailreicher und komplexer, denn das ist eine durchaus mächtige Gabe.
Sie sagt, dein Freund ist in Gefahr, denn es wird eine dunkle Macht ihn verfluchen und loben zugleich und behaltet den Schatten im Auge, der an ihr hängt, denn dieser kann euch alleine schaden. Nur zusammen könnt ihr ihn aufhalten.
Aber vergiss nicht, Godric, Helga, Salazar und ich sind nie weit von dir und deinem Schicksal entfernt." Mit diesen Worten löst sich Rowena in Luft auf und lässt mich verwirrt zurück. So einfach war das dann doch nicht, aber sie ist schließlich Rowena Ravenclaw.
Ich nicke wieder kurz ein, aber nach kurzer Zeit (zumindest für mich, denn mittlerweile ist es schon Frühstückszeit) bemerke ich Saphira, die sich neben meinem Bett in einen Stuhl gelegt hat und leise vor sich hin schnarcht. Ich gluckse leise, daraufhin schlägt meine Katze die Augen auf und springt sofort auf mein Bett.
Sie schaut mich fast schon auffordernd an, als wüsste sie schon, dass ich sie jetzt um etwas bitten würde. Saphira ist schlauer als normale Katzen, denn sie ist ein Halbkniesel, den mir Mama zum letzten Geburtstag geschenkt hat.
„Saphira hol bitte schnell Mum, du weißt wo du hinmusst oder?" Wie zur Bestätigung miaut sie kurz und hopst dann von meinem Bett herunter und verschwindet wahrscheinlich geradewegs in die Große Halle, denn meine Mutter ist eine ziemliche Frühaufsteherin.
Es dauert vielleicht zehn Minuten, bis zwei Katzen und Albus den Krankenflügel betreten und Poppy, die mir gerade etwas zu essen gebracht hat, mustert die Katzen ganz genau, bis sie belustigt „Guten Morgen die Herrschaften" sagt und meine Katze währenddessen auf den Arm nimmt.
Meine Mutter verwandelt sich augenblicklich zurück in ihre menschliche Gestalt und ich schaue verwirrt zwischen ihnen hin und her. „Ich kenne deine Mutter und ihre Animagusgestalt schon so lange, dass ich sie unter tausenden Katzen erkennen würde.", schmunzelt die Heilerin und bedenkt mich mit einem warmen Lächeln.
Ich lächle auch, bis mir einfällt, warum ich sie eigentlich holen lassen habe und meine Laune wird gleich wieder schlechter. „Maus was ist denn los?", fragt Mama, der mein Stimmungswechsel nicht entgangen ist.
„Es ist etwas kompliziert, aber die Kurzfassung davon ist, dass mich Rowena Ravenclaw als Geist besucht hat, ich von ihr die Gabe bekommen habe, dass ich von nun an Visionen habe und ich gesehen habe, wie Harry beim Quidditch fast vom Besen gefallen ist, was übrigens fürchterlich aussah. Außerdem hat sie mir eine weitere Prophezeiung verkündet und gesagt, dass es eine Legende über mich gibt, nach der ich euch fragen soll.", sprudelt es nur so aus mir heraus und als ich fertig geredet habe, hole ich erst einmal tief Luft und lehne mich in meinem Bett zurück.
Meine Mutter schaut mich inzwischen einfach nur verdattert und sprachlos an, während mein Vater nun unglaublich ernst schaut.
„Wenn du nun echte Prophezeiungen machen kannst, und ich glaube dir das auch, dann werden die anderen Lehrer, deine Mutter und ich in Zukunft noch besser auf dich und Harry aufpassen, aber das hätten wir auch so getan, besonders nach der Geschichte mit dem Troll."
Hier stoppt er kurz und wirft mir einen bedeutungsvollen Blick zu. Dann geht er vor meinem Bett auf und ab und ringt scheinbar nach den richtigen Worten. Minerva, Madam Pomfrey und ich beobachten ihn dabei stillschweigend einige Minuten lang.
Als er zur Ruhe kommt und vor meinem Bett stehen bleibt, sagt er schon fast entschuldigend: „Ich werde dir einen Teil der Legende erklären, allerdings bist du für die Ganze noch zu jung und du wirst noch warten müssen, bis du es ganz erfährst. Aber zu dem ersten Teil:
Du bist eine sehr besondere Hexe mit besonderen Kräften, die unter allen Umständen bewahrt und beschützt werden müssen. Das kann den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage am Ende sein und deine Gaben werden einmal großes bewirken."
„Moment du weißt davon schon länger?" „Dass du eine mächtige Hexe sein wirst, mit besonderen Gaben?
Allerdings, das hat uns die werte Sybill vor langer Zeit einmal prophezeit, aber erst seit heute glauben wir auch, dass es zu 100% wahr ist, der lebende Beweis sitzt oder liegt eher besser gesagt in Gestalt unserer wunderbaren Tochter vor uns.
Verrate deine neue Gabe, aber nur denjenigen denen du komplett vertraust, ich würde da deine Freundinnen aus Ravenclaw, Miss Dumont, Miss Silver und Miss Lovegood vorschlagen und auch Miss Granger und Mr Potter sind durchaus deiner Freundschaft und deinem Vertrauen wert.
Als er das sagt, breitet sich ein warmes Lächeln auf seinem Gesicht aus und ich werde von ihm beinahe erdrückt, während mich meine Mum und Madam Pomfrey mit Tränen in den Augen anschauen.
Ich bin nicht die einzige, die nah am Wasser gebaut ist, denke ich grinsend, als ich mich vorsichtig aus Albus' Armen befreie. Mit meinem Zauberstab ziehe ich mir die Erinnerung an das Gespräch mit Rowena Ravenclaw aus meinen Gedanken und überreiche sie Papa in einem kleinen Kristallfläschchen. „Hier, du wirst es brauchen.", murmele ich schläfrig.
Er schaut mich verwundert an. „Ist das dein ganzes Gespräch von dir und Miss Ravenclaw? Ich hätte das gerne von.." Aber das höre ich schon gar nicht mehr, denn ich bin anscheinend echt noch so müde, vor allem die Vision hat anscheinend sehr viel Energie von mir genommen. So bin ich tatsächlich, während mein Vater noch geredet hat, eingeschlafen und Albus bemerkt nun auch, dass ich ihm nicht mehr zuhöre.
„Lass sie schlafen mein Lieber, wir schauen jetzt, dass Harry nichts passiert und heute Nachmittag kannst du sie nochmal fragen, wenn dir ihre Erinnerungen nicht ausreichen.", flüstert Minerva liebevoll und knufft Papa in die Seite. Poppy beobachtet die beiden grinsend und denkt: „Wie süß sie immer noch sind, nach all diesen langen Jahren."
Dann verschwindet sie in ihr Büro und auch meine Eltern lassen mich in Ruhe schlafen und machen sich auf in Richtung Quidditchfeld.
Ich verschlafe fast den ganzen Tag und erst als das Spiel schon zu Ende ist, wache ich wieder auf und schaffe es gerade noch, ein wenig zu essen, bis Hermine und Harry in den Krankenflügel gestürmt kommen, gefolgt von Cleo, Luna und Sera, die wie eine Maus quietscht, als sie mich sieht.
Poppy wirft ihr einen warnenden Blick ihrer kälteren Sorte zu und sie verstummt sofort und sagt leiser: „Schön dich endlich mal im wachen Zustand anzutreffen, die letzten Male heute hast du immer geschlafen. Ich umarme die drei, schaue mich um und wende mich dann Harry zu.
„Ronald habt ihr aber hoffentlich draußen gelassen? Naja auf jeden Fall herzlichen Glückwunsch Harry. Meine Mutter wird mir später, wenn sie kommt, bestimmt vorschwärmen, wie toll du bist und dass du der perfekte Sucher bist", grinse ich und bedeute ihm näher heran zu kommen. Ich umarme ihn kurz und Hermine sagt verzückt: „Du hast das Spiel ja bestimmt gesehen, aber wir müssen dir aber noch etwas erzählen."
Bedauernd schüttle ich den Kopf. Hermine fällt als erstes die Kinnlade herunter und auch meine anderen Freundinnen weiten erstaunt ihre Augen, nur Harry scheint ein wenig länger zu brauchen.
„Mensch Harry, sie hat dein Spiel nicht gesehen, so schwer war das jetzt auch nicht zu erraten.", stöhnt Hermine und gibt ihm einen Klaps auf den Hinterkopf. „Kein Wunder, dass du nicht in Ravenclaw gelandet bist Harry.", sage ich und breche in schallendes Gelächter aus.
„Kann schon sein.", grinst auch Harry, wird dann aber sofort wieder ernst und schaut mich traurig an. Ich verstehe sofort und beginne ihnen von meinem Traum und Rowena zu erzählen.
Harrys Gesichtsausdruck wandelt sich von sauer zu verwirrt und von verwirrt zu absolut sprachlos um. Auch die anderen schauen mich an, als wäre ich das achte Weltwunder.
„WOW!" quietscht wieder Sera zuerst und löst uns alle damit aus der Starre. „Du hast also gesehen, dass ich fast vom Besen geflogen wäre und dass ich den Schnatz gefangen habe? Das war deine Vision? Und das hat dir diese Rowena erklärt?", fragt Harry nochmal und schaut mich beinahe schon enttäuscht an.
„Ja Harry, aber so konnte ich zumindest einen Teil deines Spiels sehen und meine Eltern würden mir auch bestimmt ihre Erinnerungen zeigen, sie waren ja auch da." Gleich danach realisiere ich, was ich da gesagt habe und schaue meine Freunde erschrocken an.
„Erinnerungen zeigen? Wie denn das?", fragt Hermine neugierig und ich wehre sie hektisch ab: „Nicht so wichtig, ist egal". Wisst ihr was Rowena mir noch erzählt hat? „Was denn?", fragt Cleo interessiert und reckt den Hals, um mich besser zu sehen, da sie genau wie ich ziemlich klein ist, während Hermine enttäuscht schaut.
„Sie hat gesagt: dein Freund ist in Gefahr, denn es wird eine dunkle Macht ihn verfluchen und loben zugleich und behaltet den Schatten im Auge, der an ihr hängt, denn dieser kann euch alleine schaden. Nur zusammen könnt ihr ihn aufhalten.
Aber vergiss nicht, Godric, Helga, Salazar und ich sind nie weit von dir und deinem Schicksal entfernt."
Sera ist nachdenklich geworden und tippt ihre Fingerspitzen aneinander, Luna fixiert irgendeinen imaginären Punkt in der Ferne und Hermine zuckt plötzlich zusammen.
„Das ist es!", ruft sie und klatscht energisch in die Hände. „Das ist was?", frage ich ahnungslos. „Jemand hat Harrys Besen verhext, deswegen ist er fast heruntergeflogen und diese Aussage von Rowena beweist es!", rattert Hermine schnell herunter und geht vor meinem Bett schnell auf und ab.
Dann schaut sie meine Ravenclawfreundinnen entschuldigend an und meint: „Ich muss Anastasia schnell etwas sehr vertrauliches erzählen, wir treffen uns beim Abendessen, in Ordnung?" Sera will gleich verneinen, aber Luna meint nur: „Klar, wir passen solange auf, dass kein Schlickschlupf zu dir rein kommt!" und zieht die verwirrte Cleo und Sera einfach mit sich.
Hermine seufzt erleichtert auf und murmelt dann:„Ja das passt alles zusammen. Wir haben beobachtet, dass Snape den Besen verhext hat, also ist er der Schatten, vor dem wir uns in Acht nehmen müssen. Er will bestimmt an dem Hund von Hagrid vorbei und den Stein stehlen, den er bewacht."
„Moment davon wisst ihr auch?", frage ich, als mir das Detail auffällt und synchron wenden die beiden mir ihre Köpfe zu. „Du auch?", scheinen sie zu fragen. Ich seufze und sage dann lächelnd: „Leute ich bin McGonagalls und Dumbledores Tochter, natürlich weiß ich davon. Das könnten sie nicht vor mir geheimhalten, selbst wenn sie es wollen würden.
Oh je, das wird meinem Vater aber ganz und gar nicht gefallen, wenn er erfährt, dass ihr davon wisst. Aber seid unbesorgt, der Stein wird gut bewacht, ist nicht euer Problem und PROFESSOR Snape will ihn bestimmt nicht stehlen, dafür kenne ich ihn zu gut und zu lange."
„Du musst es Professor Dumbledore aber doch nicht erzählen oder?", fragt Hermine ängstlich und schaut sich hektisch um. „Nein eigentlich nicht, aber er steht vor der Tür und hört zu."
Hermine will schon wieder fragen und so antworte ich lieber gleich: „Ich bin eine Legilimentikerin." „Das ist sowas wie Gedankenlesen Harry", füge ich dazwischen ein, als er äußerst verwirrt aus der Wäsche schaut.
„Und ich lese und höre gerade Papas Gedanken und das geht nur, wenn die Person in unmittelbarer Nähe steht und/oder immer näher kommt. Also macht euch eventuell auf ein kleines Donnerwetter gefasst, den er hat definitiv fast alles gehört, aber bei meinem Vater weiß man nie so genau.", flüstere ich, als die Tür aufgeht und tatsächlich mein Vater reinspaziert kommt.
Er wirft Hermine und Harry einen undefinierbaren Blick zu und beginnt mit einer Frage, die mich entsetzt aufkeuchen lässt....
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Außerdem wurde ich von Silolei getagt <3
1. So eine direkte habe ich nicht, da ich relativ viele unterschiedliche ships mag, aber eine meiner liebsten ist Aschenschnee von Bloddy_Mask
2. Harry Potter und der Stein der Weisen
3. Bei Menschen, die ich nicht kenne, bin ich das schüchternste Mauerblümchen, das es auf Erden gibt, aber bei meinen Freunden bin ich selbstbewusst, frech, etwas böse und sarkastisch.
4. Ich hasse es absolut also 1, ich bin ein riesiger Fan von Geschichte
5. Ich weiß es noch nicht so wirklich
Meine Fragen:
Dieselben und
6. Empfehle doch mal Geschichten und Autoren, die du magst!
7. Welchen Ship magst du am liebsten?
8. Welche Person magst du aus meiner Geschichte am liebsten und warum
{falls du sie gelesen hast :)}
9. Was ist dein Hass- und Lieblingsfach in der Muggelschule?
Clara_Black728
Bloddy_Mask
MaddelineMcgonagall
MelissaKeiraBlack
sind schon getaggt
und alle die sonst Lust haben :)
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