6. Let you down (Teil 3)
Gewidmet: Katrin2601
"I'm so sorry now
I'm sorry
That I let you down"
A: "Ich habe dir alles gegeben. Rette uns!"
Das ist das Letzte, was sein Retter zu ihm sagt, bevor er einfach so verschwand.
Doch was soll er nun tun?
Sein größter Feind hat ihm gerade das Leben gerettet und war kurz darauf verschwunden.
Eins ist für ihn klar; Er wird ihn genau so retten, wie er von ihm gerettet wurde. Er muss ihn finden! Aber wie?
In Gedanken versunken streift er über die Wiese und lässt das Auto hinter sich. Er bemerkt nicht das tiefe Loch, was auf einmal vor ihm auftaucht und beinahe fällt er hinein. Jedoch kann er im letzten Moment noch zurückweichen.
Er beugt sich über das Loch und atmet erschrocken die Luft aus.
Denn in dem Loch befindet sich ein Sarg. Ein geöffneter Sarg...
Und in diesem Sarg liegt niemand anderes als die Person, die er unbedingt retten wollte.
Doch nun?
Nun hat er erneut versagt.
Nun würde er sein Versprechen nicht mehr halten können, schließlich kann man einen Toten nicht mehr retten.
Vorsichtig steigt er hinab in das Loch.
Neben dem Sarg bleibt er für einen Moment lang reglos stehen.
Dann nimmt er den Schlüssel, der nach wie vor um seinen Hals hängt, ab und beugt sich über die Leiche.
Sanft hebt er den Kopf an, legt dem Toten die Kette samt Schlüssel um und verabschiedet sich mit ein paar letzten Worten von ihm:
H: "Es tut mir so leid. Du hast mich gerettet, mir alles gegeben, was du konntest, obwohl wir uns eigentlich gehasst haben. Ich wollte dich nicht enttäuschen! Will dich nicht verlieren!"
Und obwohl die Schuldgefühle ihn eine kurze Zeit lang überwältigen, fühlt er sich das erste Mal seit langem frei, weil ihm klar wird, dass sein Retter nicht wegen ihm, sondern für ihn gestorben ist. Denn nur durch dessen Tod ist er befreit.
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