4.Kapitel
Valeria kam vorbei und fragte:„Wollt ihr in die Berge?" Tallis nickte:„Ja,wir üben! Sopheys Onkel wollte auch dorthin.“ Valeria sagte:„Gut,dann werde ich Proviant für euch holen. Ihr wollt aber erst in 2 Tagen los oder?“ „Ja“ Valeria ging ins Haus zurück und die Freunde machten eine Pause auf einem Felsvorsprung. Unter ihnen ging es 50meter steil runter. „Okay,Valeria ist ja nett,aber ich habe das Gefühl wir sollten ihr nicht zu sehr vertrauen!“ sagte Myra. Sophey sah sie an:„Das wollte ich gerade sagen! Bei Joshim war ich mir sicher daß er gut war,aber bei Valeria...“ Tallis schüttelte belustigt den Kopf:„Ihr spinnt doch. Valeria ist nicht böse,sie ist gut!“ Die Mädchen sahen ihn zweifelnd an und kletterten hinab. Tallis schrie:„Hey,helft mir runter! Bitte!“ Die Mädchen ignorierten das gekonnt und gingen weiter. Tallis gab auf und versuchte runter zu klettern. Es klappte ganz gut wenn man davon ansah daß er die letzten 5 Meter runterrutschte. Myra und Sophey liefen in den Keller des Hauses und versteckten sich vor Tallis. Hinter ihnen knurrte es und das Gesicht eines Tigers leuchtete weiß in der Dunkelheit. Der Tiger saß in einem viel zu kleinen Käfig. Sophey fand einige Fleischstücke und hielt sie dem ausgehungertem Tier hin. Der Tiger verschlang sie gierig. „Meinst du das war Valeria?“ flüsterte Myra. Sophey nickte:„Ganz bestimmt! Das ist total mies. Ich würde das Tier gerne frei lassen,aber dann sind wir in Gefahr.“ Myra dachte nach. „Valeria ist noch nicht da,wir müssen den Käfig nur hochbekommen und dann den Tiger draußen frei lassen.“ „Spinnst du? Das ist viel zu gefährlich!“ flüsterte Sophey aufgebracht. Myra seuftzte leise:„Gut,dann mache ich das alleine!“ Sophey verkrampfte sich:„Nie im Leben,ich helfe dir!“ Myra fiel Sophey um den Hals:„Danke“
Wenig später hatten sie ein Rollbrett und einen alten Fahrstuhl gefunden. Sie schoben das Rollbrett unter den Käfig und rollten beides in den Aufzug. Sie führen los und oben öffneten sich die Türen. Sie waren da. Schnell schoben sie den Käfig zur Hintertür und hinaus. Der Tiger schnupperte in der Luft und knurrte leicht. Er kratzte an den Gitterstäben. „Was macht ihr da?“ Die Mädchen führen herum. Vor ihnen stand Tallis mit hochrotem Gesicht. „Ihr habt einen weißen Tiger gefangen! Seid ihr noch ganz klar im Kopf?“ fragte er. „Nicht wir haben ihn gefangen sondern Valeria,wir wollten ihn gerade freilassen.“ Tallis öffnete den Mund,schloss ihn aber wieder als ob er nicht wusste was er sagen sollte. Myra und Sophey öffneten den Käfig Und der Tiger rannte davon. Schnell rollten die Mädchen den Käfig wieder zum Aufzug und fuhren runter. Tallis rannte hinterher,aber die Fahrstuhltür schloss sich kurz bevor er ankam. Tallis starrte auf die Tür als Valeria um die Ecke bog. Tallis eilte auf sie zu und fragte:„Hast du alles bekkomen!?“ fragte er. Valeria nickte. Tallis lotzte sie vom Aufzug weg und Sophey und Myra kamen ungesehen wieder hoch. Schnell flitzte sie in ihre Zimmer. Tallis kam auch bald in seim Zimmer und die Mädchen schlichen sich rüber. „Danke!“ sagte sie gleichzeitig und Tallis lächelte. „Kein Problem!“ Tallis sah plötzlich etwas zerknirscht aus:„Tut mir leid daß ich euch beim Klettern nicht geglaubt habe!“ flüsterte er kaum hörbar. „Ist schon okay“ lachte Myra und Tallis sah sie an. „Echt?" „Ja!“ Valeria kam rein und fragte:„Wart ihr im Keller?“ „Keller? Nein ich nicht!“ meinte Sophey. Auch Tallis und Myra schüttelten die Köpfe. „Okay,aber eins noch:Der Keller ist Tabu!“ Sie rauschte aus dem Zimmer und knallte die Tür zu. „Ich habe das Gefühl sie glaubt und nicht!" sagte Tallis. Sophey verzog das Gesicht. „Mist!“ Ratlos saßen alle drei in dem Zimmer. „Ich würde so gerne heute schon gehen.“ murmelte Myra. Tallis schnaubte:„Nur leider würde sie dann Verdacht schöpfen. Wir können erst übermorgen gehen!“ Tallis schlug frustriert auf ein Kissen. „So ein Mist aber auch!“
Als Valeria zum Abendessen rief liefen die drei nur langsam die Treppe runter und setzten sich an den großen Tisch. Wortlos schmierten sie sich Brote und aßen sie auf. Dann gingen sie wieder hoch und verschwanden in ihren Zimmern. Valeria saß verwundert am Tisch und ein kaltes Lächeln bildete sich auf ihrem Gesicht. Sophey lag in ihrem Bett und konnte nicht schlafen. Sie hatte große Angst um ihren Onkel. Sie hatte ihn nicht oft gesehen,aber sie liebte ihn von ganzem Herzen. Ihr Onkel war ein Mensch mit großem Herzen. Sie hatte Angst das ihm etwas passiert war. Vielleicht war er sogar tot. Nein,so durfte sie noch hat denken. Mit diesem Gedanken schlief sie ein.
Sie liefen durch das Gebirge. Immer wieder fielen Steine runter oder sie rutschten ab. Bisher hatten sie sich immer fangen können. Wo war ihr Onkel. Sophey sah zu Tallis und Myra. Auch ihnen stand die Sorge ins Gesicht geschrieben. Vor Sophey ragte ein riesiger Berg auf. Seuftzend machte sie sich an den Aufstieg. Neben ihr kämpften sich Myra und Tallis nach oben. Ein Stein rollte runter und kam nach längerer Zeit unten auf. Sophey überlegte ob sie einen Sturz aus der Höhe überleben würde. Warscheinlich nicht. Sie war fast oben und keuchte schon. Sie war die letzte. Tallis und Myra hätten sie überholt. Sie kletterte die letzten Meter hinauf. Ihr Onkel könnte auf jedem Berg sein. Auf jedem könnte dieses Skelett sein. Sie sah nach unten. War das nicht die Jacke von ihrem Onkel. Sophey kletterte runter und hob sie Jacke auf. Sie war blutig. Wo war ihr Onkel? Sie sah sich um. Tallis und Myra kamen zu ihr. Ihre Gesichter waren tränenverschmiert. Sie zogen Sophey zu einem Felsen. Dort lag ihr Onkel. Seine Augen waren lebsos. Er war kalt und bewegte sich nicht. Sophey weinte. Er war tot.
Schweißgebadet schreckte Sophey hoch. Sie erkannte mit Erleichterung das sie in ihrem Zimmer war. Bei Valeria. Alles war nur ein Traum, versuchte sie sich zu beruhigen. Doch ihre Panik wuchs. Was wenn ihr Onkel tatsächlich tot war? Wenn sie ihn nie wieder sehen würde! Sophey stieg aus dem Bett und trat in Myras Zimmer. Sie legte sich neben Myra in das Doppbett und schlief ein!
Der Traum wäre eigentlich noch etwas länger gewesen und ich hätte das Aussehen von Mark Krilan mehr beschrieben,aber weil ich das nicht so hingekriegt habe wie ich wollte,habe ich ihn so gemacht wie er jetzt ist. Ich hoffe das stört keinen. Wenn doch hier ein paar Sachen die ich eigentlich noch nehmen wollte:
-Eine blutige Wunde an der Stirn
-Verdrehtes Bein
-Liegt in getrockneter Blutspfütze
-Fliegen die auf dem Leichnam hocken
Ich war zu dumm das vernünftig hinzubekommen also lasse ich es lieber.
Lg Johanna
Bạn đang đọc truyện trên: AzTruyen.Top