(2) Jeff x Reader
Bei dieser Aussage dreht sich dir der Magen um. Ist das etwa hier wirklich alles gewesen? Es kann doch nicht sein, dass jemand anderes so einfach über dein Leben entscheidet. Du fragst dich, was aus deinen Eltern werden soll, aus deinen Freunden. Aus Charlie. Du liebst sie doch. Bist du wirklich so leicht zu überwältigen? Du bist mehr als nur eines seiner Opfer. Du bist mehr als das.
Nein. Das wird nicht passieren!
Kombiniert mit einem Schrei aus Wut und Angst, nutzt du die Nähe zwischen euch beiden aus und gibst ihm eine ordentliche Kopfnuss. Jeff keucht auf, taumelt nach hinten und braucht etwas Zeit, um sich zu fassen. Sein Griff lockert sich und du ergreifst die Gelegenheit, um dich mit einem großem Ruck nach hinten fallen zu lassen und aus seinen Fängen zu gelangen. Du taumelst und fällst mit der Tasche mit der Marmelade und dem Honig auf den Boden. Jeff stabilisiert sich und schaut zwischen seinen verfilzten schwarzen Haarsträhnen zur dir hindurch und fixiert dich. Jeff grinst hämisch und gibt einen heiseren Schrei von sich – nein – er lacht! „Komm her...", raunt er besessen und setzt zum Sprint an.
Du stellst dich wieder auf deine Beine. Sie beben unter deiner Anspannung, sie sind bereit, dich zu retten. Jeff will sich gerade auf dich stürzen, als du zur Seite ausweichst und in die entgegengesetzte Richtung sprintest. Doch Jeff ist zu schnell und dir schon wieder sofort auf den Fersen. Schneeflocken fliegen dir in die Augen, du erlaubst es dir zu blinzeln und das kostet dich schon zu viel. Du rutschst auf dem Eisboden aus und fällst auf den Rücken. Dir entfährt ein ersticktes Keuchen. Bevor du realisierst, was gerade passiert ist, drückt Jeff seinen linken Fuß auf deine Brust und du bekommst plötzlich keine Luft. Jeff lacht dreckig und drückt nach. Ein elektrischer Schmerz durchfährt deinen Körper und du kannst dich nicht bewegen. „Arschloch!", würdest du ihm gerne ins Gesicht schreien, aber du kannst es nicht. Verzweifelt gräbst du deine Finger in den Boden, um damit irgendwie ansatzweise Halt zu bekommen. Du ringst nach Luft, aber jetzt siehst du wirklich keinen Ausweg mehr. Es wird dir langsam schwarz vor Augen, sein psychopathisches Grinsen ist das Letzte, was du siehst. „Geh einfach schlafen...", haucht Jeff und lacht hysterisch. Kurz bevor alles schwarz wird und du ein lautes Knacken in deinen Ohren hörst, hörst du eine andere männliche Stimme etwas sagen.
Wer ist das...? Und wieso benutzt er sein Messer nicht?
Doch jetzt ist dein Kopf nicht mehr in der Lage, über diese Worte nachzudenken und lässt die Dunkelheit über dich ergehen.
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