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Elizabeth P.O.V.

Sie konnte ihm gerade nicht böse sein und sah eben nochmal in ihr Magazin ,,10 Schuss." Murmelte sie. Sie hoffte wirklich das dies reichen würde und die Trainer, ihre Gruppen, Eren und Elizabeth die meisten umgebracht hatten. Im Nahkampf würde sie nämlich nicht weiter kommen. ,,Ich beeile mich. Bis gleich." Sagte sie schnell und huschte auch schon davon, den Flur weiter entlang um auf die nördliche Seite zu kommen. Langsam und vorsichtig ging sie aus dem Gebäude und lauschte erstmal. Sie vernahm Schüsse von weiter weg, merkte aber das sie auf sie zukamen. Als sie den ersten sah, schoss sie auch direkt und lief dann schnell, geduckt weiter. Sie wollte so gut es ging einen Kampf vermeiden, denn das würde nur unnötige Zeit kosten. Sie überlegte kurz, wo es am sichersten war, also wo sich gerade Sanitäter aufhielten. Vielleicht erwischte sie auch einen Helikopter der warten würde, bis die Sanitäter ihn dorthin brachten. Deshalb ging ihr Weg weiter zum Helikopterplatz, der zum Glück hier in der Nähe war. Gerade flog auch eins über sie hinweg und das bedeutete für sie, loszurennen, dem fliegenden Objekt zu folgen. Sie sah wenig später den Helikopterplatz und lauter Trainer um ihn herum. Außerdem erkannte sie auch welche aus ihrer und jeweils welche aus Erens Gruppe. Sie schienen den Platz zu schützen, denn sie standen im Kreis darum und schossen auf alles schwarze was sich näherte. Schnell rannte sie zu Ihnen und fragte ob Sanitäter hier wären, dass nur mit einem nicken bestätigt wurde. ,,Na schönen Dank auch." Murmelte sie und sah sich um. Kurz darauf erblickte sie aber drei von ihnen und befahl Ihnen in einem herrischen Ton ihr zu folgen. Sie nahm außerdem Diana und Toby mit, die ihr helfen sollten, die Sanitäter und Eren zu beschützen.

Kurze Zeit später, vielleicht 15 Minuten haben sich gebraucht, kamen sie bei Eren an ohne einen Zwischenfall. Sie hatten eine Liege dabei und machten dicke Verbände um seine provisorischen Verbände rum. ,,Wir können nur hoffen, dass keine Hauptartiere getroffen wurde." Sagte einer der Sanis und schon lag Eren auf der Liege und es ging wieder zurück. Es folgten ein paar Schusswechsel, jedoch waren Diana und Toby auch nicht schlecht was Schusswaffen betraf. Den sie schalteten beide die Gegner aus, meistens auch direkt tödlich. Angekommen wurde Eren sofort in den Helikopter hineingelegt und Diana und Toby entfernten sich wieder. Sie durften noch nicht gehen, es waren noch nicht alle Klassen unter ihnen evakuiert. Oder zumindest was übrig geblieben ist. Elizabeth zweifelte gerade auch ob sie sie mitfliegen lassen würden. ,,Du wirst direkt in ein naheliegendes Krankenhaus gebracht." Sagte sie dann zu ihm.

Eren P.O.V.

Bei Eren passierte nicht sonderlich viel. Nachdem Elizabeth verschwunden war hatte er sich bis zu einer Wand gerobbt um wenigstens etwas bequem zu sitzen. Das dabei immer mehr Blut aus der Wunde sickerte ignorierte er best möglich. Obwohl der Schnitt tief in sein Fleisch geschnitten war glaubte er nicht, dass eine wichtige Arterie getroffen war. In dem Fall würde er nicht mehr in der Lage sein noch so klar zu denken. Die ersten Minuten verstrichen gähnend langsam und die Tatsache das direkt neben ihm die Leiche seines Angreifers lag machte die Sache nicht gerade besser. Wer war nur der maskierte Mann? Und was wollten sie hier? Aus irgend einem Grund mussten sie einen verdammten Hass auf die Schule und ihre Schüler haben, was wenn er es sich Recht überlegte nachvollziehbar war. Schließlich würden die Absolventen tatsächlich Auftragsmörder sein. Ein nicht wirklich ehrenhafter Beruf. Leider verfügte Eren nicht über das Wissen, welche Feinde die Akademie hatte und wer einen Angriff jemals in Betracht gezogen hatte. Die Schießgeräusche von draußen wurden immer weniger und mit der Zeit fragte er sich ob Elizabeth jemals wieder zurückkommen würde. Für ihn fühlte sich die Zeit, die er bereits an der Wand lehnte, an wie eine halbe Ewigkeit. Eine Stunde, da war er sich sicher, war bestimmt schon um ( Zeitgefühl vorhanden 👏🏻 ).

Die schnellen Schritte und Stimmen der Sanitäter waren wie ein Lichtstrahl in völliger Dunkelheit. Einer von ihnen Stellte Eren ein paar Fragen die er bereitwillig mit kurzen Sätzen beantwortete. Ihm war es unfassbar unangenehm hier so hilflos zu liegen und auf die Hilfe Anderer angewiesen zu sein. Toby der etwas weiter hinten in seinem Blickfeld stand und die kleine Gruppe absicherte nickte er dankbar zu. Mit bestmöglicher Hilfe landete er auf einer Liege und wurde bereits hochgehoben. Die Sanitäter waren die ganze Zeit ziemlich konzentriert und still, beschäftigt ihren Job gut zu machen. Als Elizabeth zu ihm kam wusste er nicht wirklich, wie er ihr danken sollte. Das erledigte sich aber als sie vom Krankenhaus anfing. Eren würde das wohl noch etwas vor sich her schieben. "Und wie soll ich jetzt helfen?" fragte er, eher sich selbst mit finsterer Miene. Er wollte nicht nutzlos in Sicherheit liegen während seine Freunde und Mitschüler gerade ihr Leben auf's Spiel setzten. Er wollte an der Front sein und Informationen direkt aus erster Hand bekommen. Die Verletzung war ihm dabei ein Hindernis, unmöglich zu überwinden. "Verdammt" murmelte er während die zwei Männer, welche seine Liege trugen, auch schon in Bewegung setzten.

Elizabeth P.O.V.

Sie konnte abermals nur schmunzeln. Ein wenig witzig war es schon, dass der große, starke Eren, der sie vorhin noch gerettet hatte, jetzt auf einer Liege lag. ,,Es sind nicht mehr viele, soweit wie ich es gehört habe. Ich komme nachher nach, meine Rippen untersuchen lassen." Sagte sie und blickte ihn dabei verstohlen an. Was dies betraf, wird sie bestimmt noch lange nachtragend sein. Sie ging von Helikopter weg als er startete und ging mit den anderen los um die restlichen Männer auszuschalten.

Zeitsprung von ca. zwei Stunden.

Sie war nun auch endlich im Krankenhaus angekommen, ist jedoch nicht direkt zu Eren hingegangen, hatte es aber noch vor. Sie kümmerte sich erstmal um sich selber und ging in ein Krankenzimmer und ließ sich untersuchen. Eine Rippe war gebrochen, jedoch konnte man da nichts verbinden, sondern man musste sich einfach nur schonen. Außerdem war sie etwas heiser, wegen dem Würgegriff von dem Unbekannten. Nach den Diagnosen und ein paar Pflastern wegen leichte, oberflächliche Verletzungen, ging sie auf die Intensiv und fragte sich nach Eren durch. Als sie sein Zimmer gefunden hatte, klopfte sie an und trat langsam ein. ,,Hey, Wie geht's?" Fragte sie zaghaft und musterte ihn. Er sah schonmal besser aus. Außerdem hatte er Glück, es war keine Hauptarterie getroffen jedoch lag er trotzdem vorsichtshalber auf der Intensivstation. Er hing außerdem an einem Tropf, der einmal Flüssigkeit gab und ebenfalls Schmerzmittel.

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