Wie alles begann...
Mystik Falls 1000 n.Chr.
Der Schrei des Neugeborenen war durch die ganze Siedlung zu hören. Ein bildhübsches Mädchen, braunes Haar und braune Augen. Glücklich hielt Tatia ihre Tochter im Arm."Chloé, Chloé soll sie heißen." Traurig lächelte sie das Kind an und übergab sie dann ihrer Freundin. "Schnell, du musst sie fort bringen. Weit, weit weg von hier." Mit traurigem Blick verließ sie die Hütte und begab sich in den Wald. "Elijah, was tust du denn hier? Es ist mitten in der Nacht?"...
New Orleans 2017
Da lief sie, dieses Mädchen mit dem wunderschönen, braunen Haar und ihre Augen, dunkelbraun, fast schwarz aber dennoch so voller Leben. Ohne Aufmerksamkeit zu erregen, lief sie auf den blonden Jungen zu und sah ihm tief in seine blauen Augen. "Komm mit.", war alles was sie sagte und wie durch ein Wunder folgte er ihr ohne Einwände in die dunkle Gasse. "Schön leise sein.", sagte sie und drängte ihn in die Ecke. Dann stieß sie ihre Zähne in seinen Hals. Das warme Blut floss ihren Rachen hinunter und tropfte leicht von ihrem Kinn. Leblos brach der junge Mann zusammen und fiel auf den Boden. Sie ließ die Leiche einfach liegen und verließ die Gasse.
New Orleans war eine schöne Stadt, die ihr schon immer gefallen hatte. Das French Quarter strahlte in der Abendsonne und so langsam erwachte die Stadt. Jazzmusiker spielten am Straßenrand und die Bars füllten sich.
"Entschuldigen Sie junge Dame, sie haben da noch etwas Blut im Gesicht." Erschrocken blickte sie von ihrem Handy nach oben. Ein Mann, Anfang bis Mitte zwanzig, so in der Drehe. Kurzes braunes Haar und seine Augen, den ihren so ähnlich. Er trug einen Anzug, welcher ihm ausgezeichnet stand. Er zog ein Tuch aus seiner Brusttasche und sah sie abwartend an. "Darf ich?" Wie in Trance, nickte sie. Vorsichtig hielt er ihren Kopf um das, bereits getrocknete Blut wegzuwischen."Wie ist ihr Name? Ich habe sie hier noch nie zuvor gesehen und ich pflege es, alle Vampire der Stadt zu kennen." Tief sah er in ihre Augen. "Versuchen sie mich gerade zu manipulieren? Das ist ja wohl die Höhe.", entgegnete sie empört, nachdem sie sich endlich wieder gefasst hatte. "Schönen Abend noch." Sie musste sich ein Lachen verkneifen, während sie sich umdrehte um zu gehen. Sein Gesichtsausdruck war legendär gewesen.Verdutzt blieb er stehen und sah dem Mädchen nach. Sie erinnerte ihn an seinen Bruder, Niklaus. Dann setzte er seinen Heimweg fort.
Chloé begab sich währenddessen in Richtung Hotel Royal. "Guten Abend Miss Chloé, was kann ich für sie tun? Möchten sie etwas trinken? ", fragte sie der Portier und hielt ihr, wie selbstverständlich, sein Handgelenk entgegen. "Meine Suite." Monoton sah sie ihn an. "Selbstverständlich. Unterschreiben sie bitte hier." Chloé unterschrieb und nahm ihre Schlüssel entgegen. Sie begab sich, mit erhobenem Kopf zum Fahrstuhl und fuhr hinauf auf ihre Suite.
Chloé Mikaelson stand, in Schönschrift auf dem Formular geschrieben. Wie in Trance griff der Portier zum Telefon und wählte eine ihm unbekannte Nummer. "Was?", ertönte es genervt aus dem Höhrer. "Guten Abend Sir. Entschuldigen Sie die späte Störung, aber Sie haben mich angewiesen, Sie sofort zu kontaktieren, sollte Miss Chloé wieder in der Stadt sein.", brabbelte der Portier ins Telefon. "So, diese billige, kleine Immitatorin ist also wieder in meiner Stadt. Interessant. Danke für diese Informationen.", hörte er ihn noch sagen, bevor das gewöhnliche Tuten einsetzte und er aufgelegt hatte.
Chloé, ahnte nichts von alledem und lag friedlich in ihrem King-Size-Bett. Es war ein Tag wie jeder andere gewesen, bis auf die Begegnung, mit diesem Mann. Dieser Mann, der ihr nur mit einem Blick die Sprache verschlagen hatte und welcher ihr doch so bekannt vorkam, obwohl sie schören könnte, ihm noch nie vorher begegnet zu sein. Sie beschloss jemanden zu beauftragen, mehr über ihn herauszufinden. Doch das hatte Zeit bis morgen.
Als Elijah im Anwesen ankam, begab er sich auf direktem Wege zu Klaus, welcher gerade telefonierte. "So, diese billige, kleine Immitatorin ist also wieder in meiner Stadt. Interessant. Danke für diese Informationen.", hörte er die Stimme seines Halbbruders, welcher kurz darauf das Telefonat beendete. "Elijah, ich wollte dich gerade aufsuchen.", grinste der Urhybrid ihn an. "Niklaus, ich muss dir was erzählen.", sprach der Nobelmann und setzte sich in den Sessel. "Ich dir auch Bruder. Rate mal wer wieder in der Stadt ist. Die berühmt berüchtigkte Chloé Mikaelson." Ungläubig sah Elijah ihn an. "Ich habe eben ein Mädchen getroffen, sie war ein Vampir, jedoch konnte ich sie nicht manipulieren. Ich konnte allerdings auch kein Eisenkraut an ihr riechen.", erzählte er ihm von der vergangenen Situation. "Das wird ja immer interesanter.", lachte Klaus. "Ich glaube wir statten der Kleinen morgen mal einen Besuch ab.", grinste er und verließ den Raum.
Bạn đang đọc truyện trên: AzTruyen.Top