twenty three

Y/N POV

Umschlossen von Chans Armen sitze ich weinend am Strand. Sanft streicht er mir mit seiner Hand über den Rücken. ,,Danke dass du es mir erzählt hast, Y/n. Ich weiß, dass es nicht einfach für dich gewesen sein muss. Es tut mir so leid, dass dir so etwas widerfahren ist. Es muss dich ganz schön belastet haben."

Meine Tränen durchweichen den Stoff seines Shirts. Ich kralle mich noch stärker an ihm und hoffe, dass dieser ewige Schmerz bald aufhören würde.

,,Siehst du den Stern da oben?" Fragt mich Chan. Ich hebe meinen Kopf und schaue hoch zum Nachthimmel. ,,Welchen?" Frage ich ihn. ,,Der hellste, genau da." Er zeigt mit seinem Finger in die Richtung des Sternes. Ich nicke.

,,Das ist der Sirius Stern, der hellste Stern am Nachthimmel. Ihn kann man, sofern die Wetterbedingungen stimmen, nachts immer sehen. Wann immer du dich verloren fühlst oder nicht mehr weiter weißt, schau hoch in den Himmel und halte nach ihm Ausschau. Solange er da ist, bist du nicht alleine."

,,Und was ist tagsüber?" Frage ich ihn unter Tränen. ,,Da bin ich dein Stern." Sagt er und schenkt mir ein Lächeln.

,,Danke für Alles, Chan." Sage ich und schenke auch ihm ein Lächeln. Ich lege mich auf den Rücken und schaue hoch in den Himmel. ,,Kennst du noch mehr Sterne?" Frage ich ihn neugierig. Er legt sich neben mich. ,,Sterne nicht, aber ich zeige dir gerne ein paar Sternenbilder."

-

Ein helles Licht weckt mich aus dem Schlaf. Ich versuche mich mit meinen Armen zu schützen, doch es nützt nichts. Ich öffne meine Augen und schaue direkt ins Sonnenlicht. ,,Ahhh!" Ich setze mich auf und reibe meine Augen. Was ist das? Ein stechender Schmerz macht sich in meinem linken Auge breit. Ich taste um mich herum. Sand? Bin ich etwa hier eingeschlafen? Ich lege eine Hand auf mein Auge und sehe zur Seite. Chan? Hat er etwa auch hier geschlafen? Ich tippe ihm leicht auf die Schulter um ihn zu wecken. Ein paar weitere Male tippe ich ihn an. ,,Chan, wach auf." Sage ich.

,,Nur noch 5 Minuten." Sagt er und dreht such zu Seite. ,,Spürst du nicht dass du im Sand liegst?" Frage ich lachend. ,,Was?" Schnell setzt er sich auf und schaut verwirrt um sich herum. ,,Sind wir hier etwa eingeschlafen?" Fragt er mich. ,,Scheint so." Sage ich und streiche mir mit einer Hand den Sand von der Hose. ,,Was ist mit deinem Auge? Ist alles okay?" Fragt er besorgt. ,,Ja, keine Sorge, ich habe nur Sand im Auge." Erkläre ich ihm. ,,Wie-" ,,Frag nicht."

Chan lacht. ,,Komm, wir gehen es auswaschen." ...

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