twelve

Y/N POV

,,Du kannst mich hier raus lassen." sage ich zu Chan und schnalle mich ab. ,,Wie? Es sind bestimmt noch zehn Minuten Fußweg." Chan schaut mich verwirrt an. ,,Ach, das passt schon. Ich muss ja irgendwie meine Schritte voll kriegen, richtig?" Ich schenke Chan ein flüchtiges Lächeln bevor das Auto an einer Ampel zu stehen kommt und ich schon fast aus dem Auto springe. ,,Y/N!" Im Schnellschritt laufe ich zum Firmengebäude. Ich spüre wie mir die röte ins Gesicht steigt und sich Hitze in meinem Körper breit macht. ,,Ganz ruhig, Y/N." sage ich zu mir selbst und verstecke mein Gesicht hinter meiner Tasche. 

-

,,Wow, wieso bist du so rot?" fragt mich Yunjin sobald ich das Büro betrat. ,,Ach, du weißt schon, Sommer." sage ich und husche zu meinem Platz. 

Was soll er jetzt bloß von mir denken? Ich komme mir selbst vor wie eine Verrückte. Ich weiß selbst nichts wieso ich mich so in seiner Gegenwart benehme. Ist es weil er mein Boss ist? Es ist ihm gegenüber nicht fair, das weiß ich selbst. Aber wie soll ich das in den Griff bekommen?

,,Hey, wegen Jeju, ich habe schon eine unglaublich schöne Unterkunft gefunden. Sie liegt direkt am Meer und ist echt preisgünstig!" meint Yunjin und nimmt mal wieder den Stuhl neben mir in Besitz. ,,Das hört sich klasse an! Ich freue mich schon extrem." sage ich breit Grinsend. ,,Ich mich auch! Hast du noch jemanden gefunden, der mit fahren möchte?" fragt Yunjin gespannt. ,,Kann man so sagen, ja. Außerdem habe ich ihm ebenfalls gesagt, dass er Leute mitbringen kann." ,,Klasse, da werden die schönsten Tage seit langem!" Yunjin springt aufgeregt von ihrem Stuhl und wirft ihre Hände in die Luft.

,,Hast du eigentlich schon Badesachen?" fragt sie mich plötzlich. Ich schaue von meinem Computer auf. ,,Badesachen?" ,,Badesachen. Wir sind schließlich am Meer." erläutert sie. 

Meine Beziehung zu dem Meer war nie die Beste. Ich habe irgendwie Angst davor. Nie zuvor war ich am Strand bzw. Meer gewesen. Dieses Mal sollte das erste Mal werden. Dazu kommt dass ich seit Jahren nicht mehr schwimmen war, ich fühle mich in meinem Körper nicht wohl genug um einfach halbnackt herumzulaufen. Ich habe immer die Leute beneidet die sich um sowas keine Sorgen machen. Ich wünschte ich wäre eine von ihnen. 

,,Ah, stimmt. Ich schau mal." Sage ich und tippe auf meiner Tastatur weiter umher. ,,Wenn du willst können wir zusammen shoppen gehen." schlägt sie vor. ,,Nein nein, ich habe Sachen zu Hause, alles gut." winke ich ab. Ich merke wie ihr Blick langsam zu Boden sinkt. ,,Oh, aber ich würde dich gerne begleiten dir etwas schönes rauszusuchen!" Ihr Blick erhellt sich und ein Lächeln bildet sich auf Ihren Lippen. ,,Super! Wie wäre es mit heute nach der Arbeit?" fragt sie. Zustimmen nicke ich ihr zu. Mit dem Gefühl, es irgendwann noch zu bereuen...



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