Verfolgt

Plötzlich hörte ich ein Rascheln. Ich drehte mich in die Richtung, aus der ich das Geräusch vermutete.
Es war noch Dunkel und die Anderen schliefen leise.
Ich weckte Peter, der neben mir auf dem Boden lag.
Verschlafen blinzelte er mich an. ,,Was ist los?"
,,Ich habe ein Geräusch gehört", sagte ich.
,,Ein Geräusch? Vielleicht ein Tier!?"
,,Tiere, das wäre neu!!! Irgendwie bezweifle ich, das es überhaupt noch Tiere auf der Erde gibt. "
,,Schon gut!"
,,Weck die anderen", sagte ich entschlossen und stand auf.
Peter, der immer noch Müde war, erhob sich allmällig und trottete zu den Schlafenden rüber.

Währenddessen blickte ich mich um. Viel erkennen konnte man nicht, jedenfalls nicht in der Dunkelheit.
,,Was ist los", hörte ich Liam.
,,Frag Peter", antwortete ich ohne zu ihnen zu blicken.

,,Wartet hier", rief ich den Anderen zu.
Die Geräusche verstärkten sich. Sie ähnelten Schritte, knirschende Blätter und Äste...
,,Warte!"
Ich war schon ein paar Schritte gegangen, doch Liam folgte mir.
,,Was ist", fragte ich.
,,Ich bleibe bei dir, ich höre sie auch!"

Ohne weitere Worte zu wechseln hielten wir an. Die Geräusche wurden immer klarer. Sie kamen aus einem Gebüsch, jedenfalls war die Lösung des Problems hinter den grünen Sträuchern zu hören.
Liam und ich würdigten uns einen kurzen Blick und spähten durch das Dickigt der Blätter.
Wir erstarrten.
Das Luftschiff der Soldaten stand auf einer Lichtung, um dieses herum liefen Soldaten umher und Jefferay stand in der Mitte, etwas am Ohr. Er sprach in ein Ding, was konnte man aus der Reichweite nicht erkennen. Jedenfalls ein so ein Verständigungsapparat.
Scheinbar war Jefferay auch schon fertig mit seinem Gespräch. Anschließend rief er:,, Lone, komm her!"
Ein weiterer Mann tauchte aus dem Getümel Soldaten auf. Er trug ebenfalls einen der Soldatenanzüge, trug jedoch keine schwarze Maske. Er hatte braune Haare und ein kantiges Kinn. Mit einer tiefen Stimme sagte er:,, Die Kids müssen hier in der Nähe sein," und drückte Jefferay ein Gerät in die Hand, das einem schmaleren Tablet aus alter Zeit erinnerte. ,,Wir haben sie geortet, sie haben wahrscheinlich ein Nachtlager aufgebaut oder so! Jedenfalls bewegen sie sich nicht!"
,,DANN FINDET SIE VERDAMMT, ICH WILL NICHT IN EURER HAUT STECKEN, WENN DU WEIßT SCHON WER DAVON WAS MITKRIEGT", schrie Jefferay. ,,Aber...", wollte der Andere erwiedern.
Der Fremde war etwas kleiner, als Jefferay, daher konnte Jefferay ihn auch ganz einfach am Kragen packen und ihn abermals anschreien:,, WIR KÖNNEN NICHT NOCH MEHR KINDER VERLIEREN, WENN SIE ZU DEN FIGHTER'S KOMMEN, DANN...!" Er ließ ihn los und beendete das Gespräch mit:,,Löse dieses Problem und du wirst schlimmeres als die erleben bzw. dann bist du Tod!"
Anschließend drehte er sich um und verschwand in die offene Heckklappe des schwarzen Fluggefährtes.

Liam und ich, wir lösten uns ebenfalls aus unser Versteck und sahen uns an.
,,Wir, was? Die haben uns georted! Wir, wir müssen die Anderen warnen", flüsterte ich.
Mir wurde schlecht. Wenn die uns Orten konnten, dann wären wir ja nie in Sicherheit.
,,Warte", sagte Liam, was ihn wohl selbst überraschte.
Was mein Herz, dann fast zum stehen brachte war, das Liam zurück in das Gestrüpp kämpfte, aber so, dass er auf der anderen Seite wieder raus kam.
Ich blinzelte durch die Büsche.
Liam schleichte sich durch das sozusagen Lager der Soldaten, als ob er total übergeschnappt wäre.
Was hatte er vor?

Er versteckte sich hinter einem Baumstamm und kriechte weiter.
Er kriechte auf seinem Bauch durch das Gras, der Erde und den Blättern.
Der Mann mit dem Jefferay vorhin geredet hatte, hätte ihn beinahe gesehen.
Mir blieb immer wieder bei knappen Momenten das Herz förmlich stehen.
Man Liam, was machst du da", überlegte ich Fieberhaft.
Gespannt wartete ich auf sein Vorhaben.
Er robbte zu zwei Soldaten, die lachend auf einem weiteren Baummstamm lagen.
Was hat der Vollidiot da vor?
Plötzlich lenkte uns die Flugmaschiene ab. Sie hob ab. Wind kam auf und das Gefährt flog davon.
Den überraschungs Moment nutzte Liam um an den beiden vorbei zu greifen und ihre zwei Waffen zu stehlen.
Er nahm die zwei Gewähre, um sich anschließend wieder davon zu machen.

Doch plötzlich entdeckte einer der Soldaten ihn und schrie Alarm.
Sofort löste Liam sich vom Boden und rannte in meine Richtung davon.
Er warf mir die eine Waffe zu und wir rannten so schnell wir konnten davon, hinter uns die Soldaten...

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