Did you ever get to know me ? - Changing Of The Seasons - Two Door Cinema Club
Der Anfang unserer Beziehung war in Ordnung. Es war sogar schön und mit jedem Tag sah ich immer klarer und klarer, dass wir uns wirklich lieben. Ich hatte Liebe schon immer ekelerregend gefunden, aber es war was komplett anderes, wenn man selbst verliebt war. Da waren nur diese Probleme, die zwischen uns standen -seine Geheimnisse und meine. Wobei er meinte dass er mir schon so viel von seiner Seele gezeigt hatte. Niemand hatte seine Seele gesehen außer ich. Angeblich.
Er strich mir über den Nacken und ich zuckte kurz zusammen, als er meine Narbe berührte. Das hatte er einige Male schon gemacht.
"Aber du hast noch nicht alles gesehen.", meinte er dann.
"Das ist der Grund, wieso ich mehr wollte."
"Ich will nicht, dass du mir wegläufst."
Wir waren in Mona's Küche und saßen an dem kleinen Tisch. Ich sah Pax an und griff seine Hand, aber er zog sie zurück.
"Pax, du kannst mich nicht für immer ablehnen."
"Tue ich nicht.", brummte er genervt. Das ging mir auf die Nerven. Wir waren seit zwei Wochen zusammen, und er benahm sich wieder wie ein Vollidiot. Er ließ mich garnicht an sich ran. Nicht mehr zumindest. Wann immer ich fragte, ob wir zu ihm gehen können oder ich generell sein Zuhause in den Mund nehme, war er sofort angepisst. Aber damit musste ich klar kommen. Ich hatte mich schließlich auf ihn eingelassen und dabei hatte ich keine Ahnung wer er war. Das war ein gefährliches Spie, das wusste ich genau, aber ich wollte das Risiko eingehen.
"Tust du doch.", seufzte ich. Ich verstand ihn nicht, aber je weniger ich wusste, desto mehr verschloss ich mich in meinem Stolz und meine Sturheit. "Mir egal, was du mir sagst. Du kannst es nicht ewig verstecken."
"Hast du mir nicht auch etwas zu sagen ?"
"Was sollte ich dir denn sagen ?", tat ich auf ahnungslos und trank meinen Tee.
Er streckte die Hand aus und berührte meine Narbe, worauf ich kurz aufsprang. "Lass das.", zischte ich.
"Willst du mir nicht erklären, was das ist ?"
"Eine dumme Narbe, auf die ich echt sensibel reagiere, also fass sie nicht an."
Er lehnte sich grinsend zurück und strich sich über die Arme, währene er meinen Körper abcheckte. "Du bist echt bissig. Nichts mehr mit kuscheln, hm ?"
Ich lehnte mich auf meine Hand und sah ihn mit Hassliebe an. Sein Grübchen erschien auf der linken Seite und er fuhr sich durch die Haare. Ich konnte mich für seine Schönheit echt glücklich schätzen, obwohl ich mich neben ihm hässlich fühlte.
Ich stand auf und setzte mich auf seinen Schoß. Meine Arme shchlang ich um seinen Hals.
Er umfasste meine Taille mit seinen starken Armen und küsste meinen Nacken direkt neben der Narbe. "Seit ich dich wieder habe will ich ungefähr jede Sekunde Sex mit dir haben."
"Können wir ja."
Ich legte meine Hand an seinen Schritt. Er trug nur eine Jogginghose, weshalb er in mein Ohr stöhnte. "Verdammt."
Er küsste mich ausgiebig und gerade, als seine warmen Hände unter mein Shirt glitten, kamen Mona und Paul rein.
Dafür würden die noch bezahlen.
"Oh, sorry-", platzte es aus Mona heraus, aber sie sah überhaupt nicht aus, als täte es ihr Leid, da sie krampfhaft versuchte, nicht zu lachen. Paul hob nur die Brauen und wandte sich ab, um Wasser zu holen.
Es war mir relativ egal, ob die das sahen. Pax verhielt sich genauso und fand das recht lustig. Seine Brust bebte beim Lachen und versprühte Freude, weshalb ich lächelte. Er machte mich glücklich, und mir war klar, dass er das war, was mir gefehlt hatte.
Jedoch sah ich immer noch krank aus, warum auch immer. Der Drang, Drogen zu nehmen, war immer noch stark, weshalb es kein Wunder war, dass wir uns ständig unnötig stritten und die Sachen ausließen, die eigentlich wichtig waren.
Ich war oft gereizt, aber mittlerweile kam ich schnell wieder runter, wenn er mich so hielt und mich behandelte wie eine Prinzessin.
"Das Wetter ist schön. Lass uns irgendwohin.", lächelte ich ihn an. Er zuckte die Schultern. "Bin eher der Stubenhocker."
"Ich auch, aber wir können wenigstens einmal raus. Alleine.", grinste ich frech. Er lächelte mich vielsagend an und fuhr seine Hand durch meine Haare. "Okay.", er griff zum Schlüssel und schob mich von seinem Schoß. "Komm."
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Das Fenster war runtergefahren. In seinem Jeep roch es immer nach Tabak und dieser Geruch war schön. Es mischte sich mit seinem Eigengeruch. Er roch immer nach etwas würzigem und gleichzeitig roch er nach Blumenwiese. Ich liebte die Natur, aber ich ging nie gerne raus. Doch diesmal hatte ich sie immer bei mir.
Er lachte erfreut, egal was ich sagte. Ich hoffte, dass ich ihn irgendwie retten konnte. Natürlich war er glücklich, aber da war dieses besorgte Schimmern in seinen Augen, als könnte jede Sekunde die Welt zerbrechen. Ich nahm ihm das nicht übel - ich hatte auch furchtbare Angst davor.
Er hatte mir von seiner Depression erzählt, als er high war, aber selbst in dem Zustand wollte er mir nicht erzählen, wieso er sie hatte.
Seitdem machte ich mir ein wenig Sorgen um ihn.
"Willst du zum Strand ?", fragte er dann, als wir an der Küste entlangfuhren. Ich sah aus dem Fenster. Die Sonne schien grell und mir war warm, deshalb wäre der Strand perfekt. Da gab es nur ein Problem.
"Ich habe keinen Bikini mit."
"Na und ?", verzog er sein Gesicht dämlich. "Entweder du gehst mit deinen Sachen oder nackt."
"Wie gehst du denn ?", stubste ich ihn an. Sein dreckiges Grinsen war da und er biss sich auf die Unterlippe, die ich am liebsten angeknabbert hätte. "Nackt natürlich."
Er schielte mich an und hob mein Shirt leicht an, um drunter zu fassen. Unwillkürlich zuckte ich zusammen, aber ich fühlte mich sofort wohlig. "Dann gehe ich auch nackt."
•°•°•°•°•°•
Pfffff ich HASSE die Geschichte aber whatever.
Ist bei euch Hochsommer ? Das Wetter ist hier FANTASTISCH. Ich liebe es.
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