25.) Ist sie tot? (Nadia)
25.) Ist sie tot? (Nadia)
"Ich kann nicht glauben, dass du mich dazu überredet hast." Fluchte ich herum.
"Du fährst doch." Entgegnete Charlie. Ja ich fuhr. Was blieb mir auch anderes übrig. Charlie hatte ihren Führerschein verloren und es blieb an mir hängen. Vier Stunden Fahrt. Und das einfach ganz spontan, weil meine beste Freundin meinen musste, mich so lange zu nerven, damit wir nach Charming fahren.
"Ich fahre gleich gegen einen Baum. Mit der Beifahrerseite voran." Grummelte ich.
"Ach komm. Wir fahren nach Charming und du kannst deinen Dad nach einer Woche wieder sehen. Heul nicht rum."
"Du willst doch nur nach Charming..."
"Was willst du mir jetzt schon wieder unterstellen?"
"Nichts. Halt die Klappe. Wir sind da." Grummelte ich, als ich an Ortsschild von Charming vorbei fuhr.
Keine gute Idee. Dad meinte, das ich mich solange aus Charming fern halten sollte, bis er mir grünes Licht gab um hier sicher herumlaufen zu können. Und es kam seit einer Woche nichts.
Lee wollte nur nach Charming, wegen des Clubhauses und dieses MCs. Sie wollte einfach böse Männer kennenlernen. Aber auf der anderen Seite wusste ich, dass sie nur Juice auschecken wollte. Typisch, Lee.
"Chaaaaaaaarmiiiiing!" Kreischte Lee begeistert in mein Ohr und warf die Arme nach oben. Der Joint in ihrer Hand. Die soll aufpassen ich will keine Brandlöcher in den Ledersitzen haben.
"Hey, passt du bitte mit der Tüte auf?" Sagte ich gereizt und riss ihr das weiße Ding aus der Hand, um selber dran zu ziehen. Da eh nichts mehr wirklich dran war, schmiss ich das Ding aus dem geöffneten Fenster nachdem ich daran gezogen hatte.
"Wie viel haben wir noch?" Fragte Lee.
"Fünf Minuten." Sagte ich und steuerte direkt das Clubhaus an.
"Ich meine Gras, Baby." Sagte sie leicht benebelt.
"Ich kann jetzt nicht nachschauen, ich fahre." Meinte ich und konzentriere mich auf die Straße. Das Lee auch keine Geduld hatte. Schlimm dieses Mädchen. Sie fasste von oben in mein Top herein und berührte meine rechte Brust. Sie war auf der Suche nach der Tüte mit dem Gras.
"Andere Seite." Sagte ich.
"Okay." Meinte sie und wanderte zu der anderen Brust. Mit zeige und Mittelfinger zog sie mir die Tüte aus dem BH. "Ich liebe dieses versteck." Lachte sie und blickte die Tüte an. "Verdammt sind noch zwei wenn wir Glück haben."
"Dann müssen wir das Zeug einfach mal mit Tabak mischen." Bemerkte ich ernst und blickte zu meiner besten Freundin. Auch sie nickte ernst. Dann fingen wir lauthals an zu lachen.
"Als ooohooob!" Rief sie.
"Haha ja." Rief ich ebenfalls.
Lee steckte die Tüte wieder zurück in meinem BH.
"Weißt du wie ich für deine Titten sterben würde, damit ich die haben könnte?"
"Qualvoll. Damit fängst du immer an." Sagte ich und konzentrierte mich weiter auf die Straße.
"Ich hab das kleinste B-Körbchen was B zu bieten hat. Und du mit deinem..."
"85-C-Körbchen..." Warf ich ein.
"...ja. Wir beide haben keinen Job, sind vom College geflogen. Deine Mom weiß es nicht aber dein Vater. Von meinen Eltern weiß das keiner..."
"Worauf willst du hinaus?" Fragte ich.
"Wir sollten in Charming bleiben und Stripperinnen werden."
Ich fing lauthals an zu lachen, sodass mir schon die Tränen in die Augen schossen. Aber als ich Lee es ansah, dass sie es ernst meinte, hörte ich auf und blickte sie schockiert an. "Das war dein Ernst?" Fragte ich sie fassungslos.
"Ja." Grummelte sie. "Du kannst wohl gut tanzen und bist heiß. Du wirst sicherlich das meiste Geld von uns beiden einbringen."
"Lee. Du bist auch heiß, Süße."
"Ich hab nen Bauch und kleine Titten. Und einen Hintern ab ich auch nicht."
"Ich habe auch einen Bauch."
"Und nen prachtvollen Hintern."
"Ja danke. Du auch. Uns kann man ohne Sorgen auf den Hintern hauen, ohne das uns das Becken bricht."
"Ich liebe dich, Dia. Ich will gar nicht mehr ohne dich. Du bist meine Schwester."
"Ich liebe dich doch auch und zwar so dolle, dass ich mir sogar deine Namen auf meinen Hintern tätowieren lassen würde. Du darfst natürlich die Arschbacke aussuchen." Grinste ich.
Lee lachte. "Die Linke. Die zu deinem Herzen."
Ich lachte ebenfalls und wollte die Auffahrt zum Clubhaus rechts reinfahren. Doch das Tor war zu. Aber ich konnte laute Rockmusik hören, den Duft von Steaks riechen und Leute herumbrüllen. Sie feuerten irgendwen an.
"Also da sind sie." Bemerkte Lee. Ich fuhr Rückwärts von dem Fußweg zurück und parkte ein wenig die Straße herunter.
Wir machten die Fenster meines Autos hoch, stiegen aus -ich schloss ab- und dann gingen wir wieder zurück zum Tor.
"Ihr habt hier nichts zu suchen!" Würden wir von einem Biker mit Walross-Bart angepampt, nachdem Lee und ich auf dem Hof standen. Er saß auf der Ladefläche eines PickUps und ließ sich gerade den Schwanz von einer fetten Blondine lutschen.
"Nah, ich denke es ist okay, dass ich hier bin." Sagte ich und wollte weiter gehen. Doch das gefiel den Biker nicht. Er schubste die Blondine von sich herunter, die knallte wie ein Wal auf der Laderampe und fing an Lee und mich zu beleidigen.
"An deiner Stelle würde ich aufpassen, wie du mit meiner besten Freundin und mir redest, du fettes Stück Scheiße!" Pampte Lee herum.
"Lee!" Sagte ich mahnend und zog sie von den beiden Weg. "Ist gut. Das ist ein Fall für Greenpeace nicht für uns."
Lee lachte, weil ich bescheuert grinste.
"Der war gut." Sagte sie voller Lobes.
Ich warf einen Blick über die Schulter, wegen dem Biker und sah wie er wieder seinen Schwanz gelutscht bekam.
Dann wandte ich mich zu den Leuten, die sich alle um den Boxring versammelt hatten, herumbrüllten und anfeuerten.
Im Ring standen Tig und ein glatzköpfiger Typ der am ganzen Oberkörper tätowiert war. Lee hatte sich währendessen den leichtbekleideten Frauen zugewandt.
"Ich bin gestorben und im Himmel gelandet." Sagte sie und so wie sie grinste sah sie auch so aus. An der Ringseite gegenüber von mir, sah ich Dad auf der Kante sitzen, der mit einer Bierflasche den Kampf spannend beobachtete. Piney stand daneben und hatte ein Fuß auf dem Ring abgestützt. Daneben stand Jax, der nachdenklich wirkte. Ein dickerer Typ mit grauen Haaren stand neben Jax und rauchte eine Zigarre. Daneben stand Clay, lehnte sich auf dem Seil ab und wirkte nur auf dem Kampf fixiert. Der Kampf schien knapp zu sein. Immer wieder landete Tig einen Treffer oder der mir unbekannte Typ.
"Ich sehe deinen Dad." Rief Lee zu mir rüber, weil die Musik und das Geschreie und Gerede wirklich unerträglich waren.
"Ja ich auch." Sagte ich und blickte mich weiter nach Juice um. Konnte ihn aber nicht unter den vielen Menschen finden.
"Du suchst Juice, hm?" Fragte Lee allwissend. "Er ist vielleicht drinnen, kommst du mit?"
"Um euch beim Ficken zuzusehen. Nee..."
Gereizt blickte ich Lee an. Sie schaute unschuldig und wechselte schnell das Thema. "Ich hab da eine heiße rothaarige entdeckt. Sieht billig aus."
"Ja, viel Spaß und bau keinen Mist." Sagte ich und schlug ihr auf die Schulter.
"Du aber auch!"
Lee nickte und drehte sich zu der Gruppe von labernden Weibern zu. Und darunter war diese benannte rothaarige.
Ich kämpfte mir meinen Weg durch die Menschenmasse vorbei und hatte paar mal eine Hand auf den Hintern. Aber das ignorierte ich. Kurz vor den Türen des Clubhauses schnappte ich mir eine Flasche Bier aus der Kiste, öffnete diese mit den Zähnen, schmiss den Deckel in die Kiste und betrat mit einem kräftigten Schluck Bier im Mund das Clubhaus. Hier ging es genauso zur Sache. Billig angezogene Weiber lutschten den Bikern die Schwänze, ließen sich auf den Billardtisch ficken und sonst desgleichen. Aber von Juice war nichts zu sehen.
Ich schluckte das Bier herunter und zog mein Handy hervor.
Ich: kann dich nicht finden
Ich schickte die Nachricht an Juice ab und musste nicht lange auf eine Antwort warten.
Juice: hää?
Ich lachte amüsiert und trank wieder einen Schluck- schrieb Juice zurück. Wollte es, bis er mich einfach anrief.
Ich ging ran.
"Jepp?" Fragte ich.
"Hast du getrunken?" Begrüßte er mich und hörte sich ein kleines wenig angetrunken an. Okay er war es definitiv, als er in den Hörer rülpste. "Oh. Sorry." Schmatzte er. "Hähnchen. Hm."
"Was keine Miete zahlt muss raus." Lachte ich.
Juice lachte ebenfalls. "Im Ernst hast du getrunken?" Fragte er ernst. "Oder war die Nachricht nicht an mich gerichtet? Bist du auch auf einer Party?!"
"Die SMS, war an dich gerichtet." Sagte ich und schaute Richtung Flur, wo Juice mit dem Handy am Ohr und einer Bierflasche herauskam. Er trank einen Schluck, blickte sich um, fand mich aber nicht.
"Prost." Sagte ich und trank wieder einen Schluck.
"Nadia." Meinte er misstrauisch. "Du machst mir Angst."
Eine nackte Frau die gerade von einem weiteren Biker durch die Gegend getragen wurde- die beide waren am Steh-und-Geh-Vögeln, rempelten mich an.
"Bist du blind?" Fragte der Biker mich und drückte die Frau an die Wand wo er sich begnügte.
"Warte mal kurz, Juice." Unterbrach ich ihn höflich, während er darüber schwafelte, das er sich heute fast drei Mal am Bier verschluckt hatte und schon das weiße Licht gesehen hatte. So ein trotteliger Idiot.
"Okay." Seufzte er.
Ich drückte einem Biker der neben mir stand, meine Flasche in die Hand, der sich bedankte, dann drehte ich mich zu diesem vögelten Biker um, und tippte ihn auf die Schulter.
"Was?" Bellte er und drehte seinen Kopf zu mir, während er die schreiende Nutte weiter beglückte.
"Wie wäre es mit einer Entschuldigung von euch beiden?" Fragte ich.
Die beiden hielten inne und blickten mich gereizt an.
"Du kleine Göre willst was?" Fragte der Biker mich. Er zog sich aus der Frau zurück und wandte sich zu mir.
"Eine Entschuldigung. Ich kann ja verstehen, dass du nicht klar denken kannst, weil dein ganzes Blut von deinem Kopf in deine Genitalien gelaufen ist und so dein Denkmechanismus stockt..."
"Du kannst mir jetzt vor versammelter Mannschaft den Schwanz lutschen, Zuckertitte."
Er wollte mich an den Schultern packen, um mich dann vermutlich auf meine Knie zu drücken, aber irgendwer zog mich an meinem Handgelenk zurück und stellte sich vor mich.
Sons-Lederkutte, Iro, Tribals: Juice.
"Wenn die Kleine, eine Entschuldigung will, dann kriegt sie gefälligst eine Entschuldigung, Zuckertitte." Sagte Juice sauer.
Der Biker der genauso groß wie Juice war, blickte zu ihm und dann zu mir.
"Tut mir leid." Knurrte er und wandte sich wieder der blonden zu, die mich sauer anstierte.
"Klebt dir der Gaumen wegen des Spermas an der Zunge fest, oder wieso sagst du nichts?" Fragte ich die blonde Hure gereizt.
Juice warf einen Blick über die Schulter, der auf der einen Seite belustigend war und auf der anderen Seite warnend. Ich sollte das mit meiner großen Klappe nicht noch verschlimmern.
Ungeduldig blickte ich sie an. "Tut mir leid." Sagte sie mit osteuropäischen Akzent. Russin. Typisch.
"Geht doch, Miststück." Grummelte ich.
Juice drehte sich zu mir um. "Leg dich nicht immer mit allen Leuten an, die dir doof kommen." Sagte er.
Ich blickte auf mein Handy. Juice hatte aufgelegt. Mein Handy ließ ich in meine Hosentasche zurück.
"Ja." Grummelte ich eingeschüchtert.
Juice grinste und umarmte mich kurz aber fest. "Du bist wieder da." Sagte er und drückte mir einen kleinen Kuss auf die Schläfe, während er mich zerdrückte. Ich erwiderte die Umarmung und sagte nur: "Ja."
Ich hatte das Theater zwischen der Russin und den Biker weiter aus den Augenwinkeln verfolgt. Er begnügte sich gerade mit einer brünetten und die Russin stand da und war ziemlich eifersüchtig. Sie blickte zu mir, als sie mein Grinsen sah. Ihre Nasenlöcher blähten sich auf und ihre Lippen presste sie auf einander.
Juice und ich beendeten die Umarmung die dann doch länger ging als gedacht.
"Weiß Chibs das du hier bist?" Fragte Juice.
"Ich hab ihn am Ring gesehen. Er mich nicht. War vertieft in dem Boxkampf. Also nein." Antwortete ich.
Juice nickte. "Trägst ja kein Pflaster mehr." Bemerkte er und fuhr mir mit seinem Zeigefinger über die Wange.
"Ja, war die Fragen satt, was ich denn da gemacht hätte."
"Magst du ein Bier?" Fragte er und nahm seine Hand von meinem Gesicht.
"Ist die Frage erst gemeint?" Stellte ich die rhetorische Gegenfrage.
"Da du auf die Frage keine Antwort willst. Kriegst du auch keine... Obwohl das eigentlich eine Antwort war."
Daraufhin schnappte sich Juice meine Hand und zog mich zur vollen Theke, wo Sack am Alkoholausschenken war.
"Hey, Sack. Zwei Biere!" Rief Juice. Sack war erschrocken, als er mich sah.
"Was machst du denn hier?" Fragte er fassungslos und fuhr sich durch das Haar.
"Dich gleich über den Tresen ziehen, wenn du nicht gleich das Bier herausrückst." Rief ich streng.
Sack nickte ängstlich und Juice lachte einfach nur. Sack stellte die zwei geöffneten Biere vor unserer Nase ab, die wir uns sofort unter die Finger rissen.
Wir ditschten Flasche an Flasche und tranken einen Schluck.
Ich schaute mich nach Lee um. Im Clubhaus war sie schon mal nicht.
"Suchst du wem?" Fragte Juice und folgte meinem Blick.
"Lee!" rief ich.
"Lee? Wer ist dieser Lee? Ist das dein Freund?" Bombardierte Juice mich mit Fragen.
Ich blickte zu ihm und lehnte mich zu ihm. "Sie ist meine beste Freundin."
"Achso." Seufzte Juice erleichtert. Ja, er war erleichtert.
Ich hob die Flasche gerade wieder zum trinken an, als ich von hinten angefunkelt wurde. Das Bier schwappte aus dem Flaschenhals direkt auf meinem Dekolleté und das klebrige Zeit lief dann wenige Sekunden später zwischen meinen Brüsten bis hin zu meinem Bauchnabel.
"Ich hoffe dein Punker-Freund, fickt dich gleich so richtig durch, damit du nicht mehr so zickig bist." Flüsterte mir jemand mit einem russischen Akzent in den Ohr. Weiblich. Diese hohe Stimme. Die Russen-Nutte.
Juice hatte mir Servierten gereicht, und wollte erst selber Hand anlegen, aber als ich die Bierflasche laut auf den Tisch knallte, fuhr er zitternd zurück und ließ die auf den Boden fallen.
Daraufhin drehte ich mich um und die Tusse stand nackt neben mir.
So schnell hätte die gar nicht gucken und Juice gar nicht reagieren können, da hatte ich dieses Mädchen in dem Nacken gepackt und schlug deren Kopf immer wieder auf die Theke ein.
"Nadia, du tust der noch weh!" Rief Juice erschrocken, umfasste meinem Bauch und hob mich von dem Mädchen Weg. Ich hatte ihr ihre Extensions herausgerissen und dann ging die Nutte leblos zu Boden.
"Ist gut, Süße. Ist gut." Sagte Juice und redete beruhigend auf mich ein. Er drückte mir einen Kuss in den Nacken und ließ mich erst wieder runter, als ich nicht mehr so wild atmete und den Brocken Haare auf den Boden fallen ließ.
Er ließ mich zwar runter, aber griff sich an meinem Top fest, was dank dem Bier schon an meinem Bauch klebte. Die anderen Gäste schauten zu mir und dann zum Mädchen.
"Feiert und vögelt alle schön weiter!" Rief Juice. Sack lehnte sich über die Theke und versuchte auf die Nutte zu schauen, die im Bauchlage auf den Boden lag. Hatte sie tatsächlich auf ihrer linken Arschbacke einen Pfeil mit der Aufschrift Boner-Garage!? Ich blinzelte verwirrt. Ja hat sie.
"Ist sie tot?" Rief Sack.
"Ich hab der nicht die Kehle durchgeschnitten sondern ihren Kopf vorsichtig auf den Tisch geschlagen." Rief ich ihn rüber. "Also ist die Olle noch am Leben. Ihr Glück."
Ich schnaubte sauer und Juice lachte leise. "Richtig vorsichtig. Der massive Eichenholztresen war eigentlich eine Wolke."
Ich blickte zu ihm hoch und nickte nur. "Ja, wenn du meinst."
"Du brauchst frische Luft." Bemerke Juice.
"Ja. Brauch ich wirklich."
Juice ließ mein Top los und begleitete mich mit nach draußen. Der Kampf zwischen Tig und den Glatzkopf war beendet. Jetzt standen zwei andere Biker dort drinnen und hauten sich die Rübe ein.
"Dia!" Hörte ich Lee nach mir rufen. Ich blieb bei den Harleys stehen und drehte mich um. Juice tat es mir gleich.
"Hey, was ist los?" Fragte ich sie.
Sie blickte auf mein dunkelgraues Top. "Was passiert?
"Erzähl ich dir später." Winkte ich ab.
"Krieg ich die Tüte. Ich lass dir auch was übrig?"
Ich nickte zog die Tüte mit dem Gras aus meinem BH und warf diesen Lee zu.
Lee fing die Tüte auf und bedankte sich bei mir: "Danke, Beste."
"So, das ist also deine beste Freundin?" Fragte Juice und blickte zwischen uns beiden her.
"Life und in Farbe." Sagte Lee und hielt Juice die Faust hin. "Ich bin Charlie, lesbisch, beste Freundin von Dia seit der Highschool."
"Ich bin Juice, hetero, überzeugter Irokesenträger." Kam es grinsend von Juice und er haute seine Faust gegen Lee's.
Lee lachte und das Lachen war echt. Nicht weil sie High ist oder sonst was. Es war echt. Sie mochte Juice.
"Na dann." Meinte Lee und hob die Tüte nach oben. "Danke für den Stoff den deine wundervollen Titten wie einen Schatz hüten."
Juice grinsen verschwand, als Lee die Tüte mit Haschisch aus der Hand gerissen wurde.
Entgeistert und fassungslos blickte Dad die Tüte an und dann zu mir. Ich hätte mir einer Standpauke gegenüber den Konsum von Drogen gerechnet, aber so war Dad doch nicht.
"Du bist deswegen von College geflogen, das weißt du ja?" Meinte Dad und blickte mich eindringlich an.
"Ja. Nicht nur deswegen. Das war der zweite Verstoß. Der letzte war, als sie meine bescheuerte Ex-Freundin mit dem Kopf ins Klo vom Hausmeister gesteckt hat. Und der erste..."
"Lee!" Unterbrach ich sie mahnend.
"Das weiß ich." Sagte Dad und wandte sich zu Lee. "Danke für die erneute Aufklärung."
"Kein Ding, Dude." Meinte Lee keck und haute Dad auf die Schultern. "Aber Juice wusste es ja anscheinend noch nicht."
"Jetzt weiß ich es." Nickte Juice. "Danke dafür. Und was auch immer der erste Verstoß war..."
"Ich kann's dir sagen." Unterbrach Lee Dad.
"Ich will's ehrlich gesagt nicht wissen. Kann doch nur schlimm sein, wenn sie mir das nicht gesagt hat." Stellte Dad klar.
"Irgendeine verrückte Brünette hat eine von Luann's Nutten ziemlich eine Abreibung verpasst! Richtig eins auf die Fresse!" Hörte ich Tig rufen und dann lachte er. Andere Biker stimmten mit ein.
Das rollte die Augen und drückte Lee die Tüte in die Hand. Lee grinste und verschwand von uns.
"Was machst du überhaupt hier?" Fragte Dad mich.
"War Lee's spontane Idee. Sie wollte unbedingt hier her."
"Hm." Grummelte Dad und wollte sich nicht damit zufrieden geben. "Wo ist dein Auto?"
"Steht außerhalb des Hofs."
"Die Schlüssel."
Ich kramte in meiner Hosentasche herum und gab Dad den Schlüssel.
"Eigentlich sollst du dich ja noch von Charming fern halten..."
"Wie hätte ich Lee das beibringen sollen das es nicht geht?"
Dad zuckte mit den Schultern. "Ist ja deine beste Freundin nicht meine. Du weißt ja welches Zimmer. Trink nicht so viel. Juice behalte sie im Auge."
"Klar." Nickte er.
Dad verschwand Richtung Ausgang und ich versteckte mich leicht hinter dem Abschleppwagen, als die Tusse, die ich eine verpasst hatte mit Tig herauskam. Sie trug mittlerweile einen Mantel und ihr ganzes Gesicht war blutverschmiert.
"Was hast du denn?" Fragte Juice und folgte meinem Blick.
"Autsch." Zischte er und stellte sich neben mich. "Der hast du ja richtig eine mitgegeben."
"Was rumpelt die mich auch an?"
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