Remadora - Don't Hold Me

Hey ^-^ Schön das ihr Interesse an meinem zweiten OneShot zeigt :) Diesmal ist es das Shipping Remus Lupin und Nymphadora Tonks zu dem Lied "Don't hold me" von Dean Lewis. (Die Zeilen die ich aus dem Lied übernommen habe, hab ich euch diesmal schräg geschrieben damit ihr sie besser erkennt)
Dieser OneShot ist für Runde 2 von NoelleSnape Contest.
Viel Spaß beim Lesen

"Was hab ich bloß getan? Ich hätte ihr das niemals antun dürfen" nuschelte ich verzweifelt vor mich hin. Purer Selbsthass, reinste Verzweiflung, eine riesige Menge Reue und noch viele mehr Gefühle dieser Art brodelten in mir.
Meine geliebte Frau war schwanger. Andere würden sich wahrscheinlich darüber freuen, doch nicht ich. In mir löste es Angst aus. Nagut, um ehrlich zu sein hatte ich mich für den Bruchteil einer Minute auch gefreut, als sie es mir eben erzählte, doch kurz darauf fiel mir ein was dies bedeuten würde. Ich habe es riskiert einem unschuldigen Kind mein eigenes Leid zu vererben. Jeden einzelnen Monat jedes Jahres seit meiner Kindheit verwandelt der Mond mich in eine Bestie. Und die Schmerzen während dieser Transformationen sind unerträglich. Dass ich dies einem Kind vererbe und ihm damit dieselben Qualen zumuten würde, gab mir erdrückende Schuldgefühle.
Aber auch selbst wenn wir das unwahrscheinliche Glück haben würden und unser Kind nicht so seine würde wie ich, dann würde es hundert Mal besser dran sein ohne einen Vater, für den es sich immer schämen muss und bei dem es, und seine Mutter, immer Angst haben müssten dass ich die Kontrolle während meiner Verwandlung verliere.

Ich saß auf dem Bett und raufte mir die Haare, als Tonks das Zimmer betrat. Sie hatte es mir erzählt und daraufhin hatte ich erst geschwiegen und bin dann einfach gegangen und habe mich hier in das Zimmer verkrochen. Nun setzte sie sich neben mich und ihr lag ein fragender Ausdruck von Sorge im Gesicht.
"Es tut mir leid. Ich hätte dir...euch, dass niemals antun dürfen" sprach ich Reuevoll.
Sie nahm beruhigend eine meiner Hände und drückte sie leicht "ich weiß das du Angst hast unser Kind könnte auch Lykanthropie haben. Aber das ist okay, wir müssen ja nicht gleich davon ausgehen, dass es wirklich so ist. Wir könnten genauso gut das Glück haben, dass es ein kerngesundes Kind wird, ohne dass es das Werwolf-Gen von dir hat."
Ich ließ den Kopf hängen "Ja aber die Wahrscheinlichkeit ist recht gering und selbst wenn es wirklich so sein sollte wär ich ein furchtbarer Vater." Sie wollte etwas sagen, doch ich unterbrach sie, eh sie überhaupt ihren Satz beginnen konnte. "Ich wäre ein furchtbarer Vater und ich bin ein schrecklicher Ehemann. Es tut mir leid. Aber ich glaube, es ist besser, wenn ich gehe, euch verlasse und euch damit in Sicherheit wiegen kann."
Verletzt sah sie mich an. "Du bist kein schrecklicher Ehemann. Du bist der Beste, den ich mir nur wünschen kann. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass du ein furchtbarer Vater wärst. Ich glaube du würdest unser Kind lieben genauso wie mich und wie es dich. Verlass uns nicht, bitte."

Ich entzog meine Hand der ihren "Halte mich nicht fest, denn ich Falle zurück"
"Du hast dich während deiner Verwandlungen im Griff Dank des Wolfbanntrankes, das heißt du wiegst uns schon längst in Sicherheit." sagte sie, doch es überzeugte mich nicht. "Er hilft mir zwar, aber die Narben folgen mir immer noch. Und außerdem brauche ich nur einmal vergessen den Trank zu nehmen und schon verliere ich die Kontrolle. Und ich möchte nicht, dass du auf dem Boden aufschlägst. Also ist es besser, wenn ich genug Sicherheitsabstand zwischen uns bringe."
Man sah ihr die Verzweiflung förmlich ins Gesicht geschrieben. "Es ist schon Ewigkeit her, seitdem du das letzte Mal vergessen hast, den Trank zu nehmen. Danach hast du immer dran gedacht und selbst wenn du den Trank doch mal vergessen hast, hab ich dich rechtzeitig daran erinnert. Also bitte. Geh nicht. Auch wenn unser Kind auch Lykanthropie haben sollte. Wir können das schaffen. Gemeinsam." Schon fast flehend sah sie mich an. "Ich liebe dich doch. Und dass du ein Werwolf bist ändert daran nichts. Im Gegenteil. Es zeigt, was für ein unglaublich starker Mann du bist, dass du das jeden Vollmond aufs neue über dich ergehen lässt."
Tränen stiegen mir in die Augen. "Aber die Gefühle, die du für mich hattest, werden eines Tages gelöscht sein, wenn du erkennst, was für ein Monster ich bin."

Ich stand auf und lief zur Tür. Mit einem letzten "Es tut mir leid Liebling" öffnete ich die Tür und verließ das Zimmer, hinter mir hörte ich, wie sie weinend zusammenbrach. Sie so zu hören zerfetzte mir das Herz in hundert kleine Einzelteile und doch schloss ich die Tür hinter mir. Denn auch wenn es jetzt für den Moment schmerzt, würde es für die Zukunft besser sein, wenn ich nicht an ihrer Seite bin. Denn ich bin ein Monster und das will ich den beiden nicht antun.

~ 838 Wörter
Ich hoffe es hat euch gefallen und auch du NoelleSnape bist zufrieden mit dem OneShot :)

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