Wendigo
(diese Legende kann durchaus Ängste verursachen. Seid ihr empfindlich, dann bitte nicht lesen)
Der Wendigo ist eine anthropomorphe (menschliche Eigenschaften wurden einer tierlichen Gestalt zugeschrieben) Gestalt, die in tiefen, verlassenen dunklen Wäldern, aber auch auf Friedhöfen haust. Sie stammt aus den Legenden und Sagen der Ureinwohner Nordamerikas.
Aussehen: stellenweise schwarzverfärbte Haut, als würde sein Fleisch verderben, lippenloser Mund mit spitzen Zähnen, markant herausstehende Augen, wie bei Eulen, nur blutunterlaufen. Seine Füße werden als ungefähr einen Meter lang beschrieben mit auffallend spitzen Fersen. Er hat nur einen großen, spitzen Zeh. Häufiger wird er auch mit einem Hirschkopf/Geweih dargestellt. Er ist einige Meter groß und kann sich ziemlich schnell fortbewegen. Sein Herz soll aus steinhartem Eis bestehen.
Verhalten: Er ist ein Stalker oder Häscher und verfolgt sein Opfer (einsame Jäger, Wanderer), so lange bis die Dunkelheit anbricht und überfällt und frisst sie dann. Durch mächtige Zauberei kann er aber auch Besitz von einzelnen Menschen ergreifen und sie zum Kannibalismus treiben.
Ein Wendigo entsteht wenn ein Mensch Kannibalismus betreibt. Er wird dann angeblich von bösen Geistern überwältigt und verwandelt sich in einen Wendigo.
Außerdem sieht der Wendigo immer dürre und ausgehungert aus, auch wenn er etwas gegessen hat.
Der Wendigo sollte die Menschen dazu bringen, auch in Hungersnöten keinen Kannibalismus zu betreiben, da sie sich sonst in einen Wendigo verwandeln.
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