Sechsunddreißig

Herzinfarktrisiko.

Meine Augen füllen sich mit Tränen. Ausnahmsweise möchte ich nicht um meiner selbst Willen weinen. Eine Weile starren wir einander an.

Paul, der Obdachlose, der um Geld bat, er sagte die Wahrheit. Er ist krank. Wie von selbst bewegen sich meine Hände, sammeln die Scherben zusammen und schütten sie in den nächsten Mülleimer.

Aber seine Familie weiß nichts davon. Sie wissen nicht, dass er mir begegnet ist. Vermutlich wissen sie nicht mal, wo er damals überhaupt war. In meinem Kopf herrscht Chaos. Paul war in den letzten Wochen immer höflich. Er hat mich allerdings auch nicht konfrontiert wegen dieser Begegnung vor einem Jahr.

Natürlich hat er das nicht. Er hätte es mir erklären müssen. Und das hätte automatisch dazu führen müssen, dass er es auch seiner Familie beichtet. Was er anscheinend nicht will. Warum? Warum tut er seinen Mitmenschen, den Menschen, die ihn lieben, das an? Sie verdienen die Wahrheit. Ich kriege nur noch vereinzelte Worte seines Telefonats draußen mit, zu beschäftigt bin ich damit, das alles zu verarbeiten.

Reicht ja nicht, dass ich selbst so viel mit mir herum schleppe. Nein, da muss auch noch ein Typ, den ich mittlerweile zu meinen besten Freunden zähle, der Sohn des Mannes sein, dem ich damals mein Kleingeld gab – der damals einen Herzinfarkt erlitten hatte. DER STERBEN WÜRDE.

„Stew?"

Pauls Stimme reißt mich so harsch aus meinen Gedanken, dass ich prompt gegen den Küchenschrank in meinem Rücken stoße. Ich reibe mir die Seite, die sofort anfängt zu pochen und drehe mich zu ihm um.

Jup, definitiv. Ich sehe die Wahrheit in seinen Augen. Irgendwas stimmt nicht mit ihm.

Die Ringe unter seinen Augen sind ausgeprägter als ich es im Licht der Straßenlaterne ausmachen konnte. Rote Adern treten hervor. Er atmet schwer. Auch die Klamotten, die er trägt, wirken dreckig und alt – als hätte er sie seit Tagen nicht gewechselt. Sie bestärken nur die Verzweiflung, die aus ihm spricht.

„P-Paul?", frage ich zurück. Meine Stimme bricht. Nein, was ich soeben erfahren habe, lässt mich überhaupt nicht kalt.

„Hast du...", er stockt, reibt sich über das Gesicht.

„Du hast es gehört." Keine Frage, eine Feststellung. Natürlich, möchte ich schreien. Es war ja wohl kaum zu überhören!

„Ja", sage ich stattdessen, ruhig und gelassen. Zwar gelingt mir nach dieser ersten Reaktion gerade eben nicht mehr der Schein des gleichgültigen Mädchens, aber immerhin schaffe ich es, nicht vor ihm in Tränen auszubrechen. Wenn es stimmt, was er sagt, wenn er wirklich sterben wird, dann wird Khan seinen Vater verlieren. Und Aiden auch. Und Kerstin ihren Mann. Und er wird sein Leben verlieren.

Es übersteigt die Grenzen meiner Fantasie, dass diese Familie unglücklich sein könnte.

„Ist es wahr?", frage ich. Ich muss sicher gehen. Ein Nicken. Er sieht aus, als würde er den Kopf am liebsten gegen eine Wand schlagen. Geht mir genauso.

„Herz?", frage ich weiter. Ich muss es wissen. Erneut ein Nicken, diesmal etwas zögerlich. Ich sinke zu Boden.

„Kein Herzinfarktrisiko. Sie haben mich falsch diagnostiziert." Wir wissen beide, dass wir nicht länger mit unserer ersten Begegnung hinter dem Busch halten können.

„Es ist auch nicht das Herz selbst." Für einen Moment scheint Paul abzuwägen, ob er mir diese Geschichte erzählen will. Ehrlich gesagt, ich an seiner Stelle täte es nicht. Es geht mich nichts an. Ich gehöre nicht zur Familie. Viel wichtiger als es mir zu erzählen, wäre es seiner Familie mitzuteilen.

„Ein Tumor, der sich vor etwa zwei Jahren gebildet hat und ziemlich nah an meinem Herz ist. Irgendwo in der Nähe von einem Lungenflügel." Er seufzt, fährt sich zum tausendsten Mal durch die Haare.

Ich schüttle ungläubig den Kopf.

„Seit wann weißt du davon?" Bitte sag nicht, dass du es seit zwei Jahren verheimlichst. Bitte.

„Ein halbes Jahr." Beinahe hole ich erleichtert Luft. Dann:

„Du belügst deine Familie seit einem halben Jahr?" Ich bemühe mich um einen leisen Ton. Unfassbar. Hier stehe ich und denke noch, diese Familie sei perfekt und alles, was ich mir erträumen könnte – und dann sowas. Ein Familienvater, der den Menschen, die ihn lieben, seine lebensbedrohliche Krankheit verschweigt. Gibt es dafür nicht ärztliche Kommandos, die der Ehefrau sofort Bescheid geben?

Ich lasse mich auf einen der Küchenhocker fallen. Das ist so... verrückt. Seine Reaktion ist mir Antwort genug. Er wringt die Hände und wagt es nicht, nochmal in meine Richtung zu sehen.

„Du musst es ihnen sagen." Ich kann ahnen, dass wir gerade dasselbe Gespräch führen, das er eben noch mit Claude ausgetragen hat. Wer auch immer Claude ist.

„Ich weiß." Paul räuspert sich.

„Ich weiß." Das macht mich wütend. Klar, ich kann mir gar nicht vorstellen, wie er sich fühlen muss. Aber das ändert nichts an den Tatsachen.

„Ich glaube nicht, dass du es weißt. So etwas – eine Krankheit, einen Tod – das verheimlicht man nicht einfach so. Du hast nämlich recht. Es wird sie zerstören. Das einzige, was du also tun kannst, ist, es ihnen so leicht wie möglich zu machen, indem du sie dir helfen lässt. Indem du sie bei dir sein lässt." Ich hole Luft.

„Ich weiß nichts über diesen Tumor oder deine Schmerzen et cetera, aber ich weiß eins. Und zwar, dass dein Verhalten unglaublich dumm ist." Paul runzelt die Stirn, endlich blickt er mich wieder an. Zum ersten Mal wirkt er irgendwie betroffen, gar wütend.

„Du hast recht. Du weißt nichts, Stew." Mit diesen Worten verlässt er die Küche. Ich unterdrücke ein Schnauben. Er führt sich auf wie ein Teenager, mit dem Unterschied, dass sein Fall wirklich schlimm ist.

„Halt", rufe ich, immer noch darauf bedacht, Aiden nicht zu wecken.

„Kein Wort", sagt er, ohne sich umzudrehen.

„Wie bitte?" Mein Herz pocht heftig.

„Kein Wort zu Khan. Zu Aiden. Noch zu Kerstin." Seine Schultern beben und insgeheim, glaube ich, droht er gerade in Tränen auszubrechen. Vielleicht war ich etwas hart mit ihm.

„Paul", versuche ich es nochmal, sanfter jetzt.

„Es-", doch er unterbricht mich, fährt herum. Seine Augen sind rot, sie glänzen. Für einen Mann in seinen Mittvierzigern sehen seine Augen sehr jung aus. Ich schrecke zurück, werde für einen Augenblick an meine Mutter erinnert, die mir so oft weinend begegnet ist. Mit weinenden Erwachsenen kann ich nun wirklich nicht umgehen.

„Meine Entscheidung. Ich werde es ihnen sagen. Glaub es mir. Aber... nicht heute. Vermutlich nicht mal diese Woche." Und mit diesen Worten verschwindet er dann endgültig – die Haustür fällt hinter ihm ins Schloss, leiser als erwartet. Ich fühle mich immer noch total neben der Spur und gebe vor, mich um meine Hausaufgaben zu kümmern. Dabei schweifen meine Gedanken unentwegt zu diesem Gespräch, zu Pauls Handlungen ab.

Warum sagt er es ihnen nicht? Es zerreißt mich innerlich. Ich habe diese Familie mittlerweile in mein Herz geschlossen, behandle sie wie meine zweite Familie und sie mich ebenso. Dass sie jetzt einen Teil verlieren soll und keine Ahnung hat, diese Tatsache frisst mir ein Loch ins Herz.

Irgendwann muss ich wieder eingeschlafen sein, denn als ich das nächste Mal die Augen öffne, brennt kein Licht mehr und meine Schulsachen liegen nicht länger neben mir auf dem Sofa. Jemand hat eine Decke über mir ausgebreitet.

Khan.

Huch, er sitzt mir gegenüber auf dem Ledersessel und schnarcht vor sich hin. Darauf bedacht, keinen Mucks von mir zu geben, setze ich mich auf. Schlafend sieht Khan so unglaublich friedlich aus, als hätte er keine Sorge der Welt. Vielleicht hat er die ja auch nicht. Noch nicht.

Ich darf es ihm nicht erzählen. Mir wird mulmig zumute. Auch ich werde lügen.

In diesem Moment wälzt er sich von der linken auf die rechte Seite, ich schrecke hoch, weil ich denke, er sei wach.

Ist er nicht. Stattdessen wird sein Schnarchen lauter. Ich gestatte es mir, ihn eindringlich zu mustern. Die Gelegenheit sollte man schließlich immer beim Schopf packen.

Tatsächlich hatte ich bei unserer ersten Begegnung recht damit, seine Haare seien vermutlich normalerweise schwarz. Die Stoppeln, die mittlerweile auf seinem Kopf wachsen, bestätigen das.

Er trägt bloß ein schwarzes Tanktop, das seine Oberarme perfekt zur Geltung bringt. Ich schlucke und widerstehe dem Drang, sie zu berühren. Verrückt, oder?

Ein vereinzelter Lichtstrahl, der von einem Fenster zu unserer Rechten hereinscheint, beleuchtet sein Gesicht.

Seine Lider flackern, sein Mund bewegt sich leicht. Seine Lippen sind schon schön... oh Gott. Wie viel Uhr haben wir eigentlich? Ich suche nach meinem Handy und finde es schließlich in meiner Handtasche. Kurz nach halb drei Uhr morgens, stelle ich fest und gebe mir innerlich einen Schlag auf den Kopf. Ich sollte mir beim Babysitting wirklich einen Wecker stellen, um nicht einzuschlafen.

Wer weiß, was mit Aiden passiert wäre, wenn ich geschlafen und er sich verletzt hätte?

Um diese Uhrzeit fahren keine Busse mehr. Und Khan schläft tief und fest. Ich bin nicht so herzlos, ihn einfach zu wecken. Er hat mich ja auch nicht geweckt... Er hat sich um mich gekümmert. Mein Herz füllt sich mit Zuneigung, meine Augen werden glasig. Schnell wische ich mir über die Augen, schicke meinem Bruder noch eine beruhigende Nachricht, ich sei bei Mariah, und mache es mir nach einigem Grübeln wieder bequem. Dann drifte ich weg, kaum dass ich die Augen geschlossen habe.

Am nächsten Morgen herrscht reges Treiben. Es ist Aiden, der mich schlagartig aus meinen verworrenen Träumen reißt.

„Stew! Du bist ja noch hier!"

„Gut kombiniert, kleiner Mann", murmle ich und kämme mir kurz mit den Fingern durch die Haare. Ich trage dieselben Klamotten wie gestern Abend – Jeans und ein weites schwarzes Shirt – habe vermutlich derben Mundgeruch und außerdem pocht mein Kopf leicht. Mikael wird sich nicht darüber freuen, dass ich sowohl hier geschlafen als auch vergessen habe zu essen.

„Blondie konnte dich einfach nicht verlassen." Es ist Khan, der sogar noch nach mir aufwacht. Seine Stimme ist rau und... irgendwie sexy. So hört sich das also an, wenn er gerade aufgestanden ist. Ich lache leise, hole wieder mein Handy heraus und schicke meinem Bruder eine Nachricht, dass ich im Laufe des Vormittags heimkommen werde. Prompt kommt seine Antwort zurück.

Alles klar. Guten Appetit.

Ich verdrehe die Augen. Anscheinend will er, dass ich frühstücke. Mein Magen gibt demonstrativ ein Geräusch von sich, das einem Knurren gleich kommt. Verdammt. Aiden hebt eine Augenbraue.

„Dein Magen hat geknurrt", sagt er. Wow. Früh am Morgen stellt Aiden ganz schön clevere Beobachtungen auf.

„Ich-", möchte ich protestieren, aber er kommt mir zuvor.

„Wusste nicht, dass das bei Mädchen auch so ist." Erneut lache ich und Khan steigt mit ein.

„Mädchen sind auch Menschen", bemerkt Khan, während er aufsteht und seine Decke zusammenlegt. Ich folge seinem Beispiel, auch wenn mir sofort kalt wird. Meine Hände zittern, als ich die Ecken aufeinander lege und den Stofffetzen zusammenfalte.

„Kommst du mit, Stew?" Er übergeht Khans Erklärung ganz galant und sieht mich nun mit großen Augen an.

„Bitte, bitte, bitte." Mitkommen? Fragend wende ich mich an Khan. Der verschränkt die Arme vor der Brust(nicht schlecht, wenn er ein kurzes Shirt trägt)und tut kurz so, als müsse er überlegen. Ich erkenne den Schalk in seinen Augen. Anstatt darauf einzugehen, reiche ich ihm die zusammengefaltete Decke und stolpere dabei über meine eigene Handtasche. Super.

Bevor ich den Boden allerdings Gesicht voraus erreiche, hat mich Khan schon aufgefangen. Seine Arme liegen an meiner Taille, ich hänge halb in der Luft, halb mit dem Hintern in seinem Gesicht.

„Vorsicht, clumsy." Ich spüre sein Lachen ganz nah an meinem eigenen Brustkorb. Ich spüre auch seinen Herzschlag. Leicht.

„Das war jetzt das wie-vielte Mal, dass ich dein hübsches Gesicht vor einem blauen Auge bewahrt habe?", will er wissen und scheint gar nicht zu ahnen, dass mein Herz einen Schlag aussetzt. Hat er mich gerade als hübsch bezeichnet? Schnell übergehe ich meine Überraschung und fische in meinen Gedanken nach einer Antwort.

„Vielleicht sollten wir aufhören mitzuzählen", entfährt es mir schließlich. Dann winde ich mich aus seinen Armen. Wir standen schon zu lange so da. Aiden bestätigt das.

„Das war so cool!", sagt Khans kleiner Bruder und macht eine Karate-Geste. Ich spüre, wie mir die Röte in die Wangen steigt. Peinlich. Noch peinlicher, wenn Kerstin oder Paul uns gesehen hätten. Paul. Schlagartig kommt die Erinnerung an den gestrigen Abend zurück.

„Du hättest mal die anderen Male sehen sollen, die ich sie auf gefangen- Au!" Das Au gilt mir. Ich habe Khan fest auf den Unterarm geschlagen und auch wenn es ein kläglicher Versuch war, scheint es ihn aus dem Konzept gebracht zu haben. Die erste Verwunderung ist verschwunden und ein Grinsen breitet sich auf seinem Gesicht aus.

„Allerdings hattest du da meistens Highheels an." Sein Blick fällt auf meine Füße. Keine Schuhe. Nur Socken. Er tritt einen Schritt auf mich zu, feixend. Stirnrunzelnd weiche ich zurück. Was hat er vor? Mein Herz beschleunigt, ich spüre, dass mir noch mehr Blut in den Kopf steigt. Er kommt immer näher.

„Kommst du jetzt mit?" Aiden reißt uns aus dieser Situation und ich bin ihm ganz dankbar. Wer weiß, was Khan gerade vorhatte.

„Wohin denn?", frage ich, keiner von beiden hat mir mittlerweile gesagt, wohin es geht.

„Na, in den Bieber." Aiden schüttelt den Kopf, anscheinend ein „Dummerchen", unterdrückend.

„In den Bieber?"

„Dads Lokal." Natürlich weiß ich, dass der Bieber Pauls Lokal ist. Es wundert mich nur, dass sie an einem Sonntagmorgen dorthin gehen wollen. Khan steht immer noch sehr nahe bei mir und räuspert sich nun.

„Alle zwei Wochen hat Mum sonntags frei. Dann gehen wir Dad besuchen und frühstücken gemeinsam." Er zuckt entschuldigend mit den Schultern.

„Und ihr wollt mich dabei haben?" Ich bin überrascht, um nicht zu sagen, schockiert. Ich würde ihr Beisammensein stören, oder? Ich wäre überflüssig. Die Zweifel müssen sichtbar sein, denn Khan legt mir plötzlich eine Hand auf die Schulter.

„Und wie!" Aiden grunzt zustimmend, ehe er sich umdreht und die Treppe hoch läuft – bestimmt, um sich fertig zu machen. Mein Körper reagiert sehr seltsam auf Khans Berührung. Ein Kribbeln entsteht.

„Wirklich?" Ich hebe beide Augenbrauen und sehe ihn forsch an.

„Er hätte dich nicht gefragt, wenn er dich nicht dabei haben wollte." Ich suche nach einem Zeichen, das mir bestätigt, dass sie mich anlügen. Dass ich ihnen eine Last wäre. Aber in Khans Gesicht steht Ehrlichkeit geschrieben.

„Und was ist mit deinen Eltern?" Es ist eine Sache, zwei mal die Woche bei ihnen babyzusitten, eine andere, sie beim Familienessen zu stören.

„Stew, meine Eltern haben dich fast lieber als mich." Er schüttelt den Kopf und lacht. Grübchen. So viele Grübchen. Ich halte den Atem an. Wir sind uns viel zu nah. Aber keiner von uns bewegt sich. Vielleicht fällt es ihm nicht mal auf. Vielleicht bin ich die einzige von uns, die gerade kurz vor einem Nervenzusammenbruch steht.

Daran ändert auch die Tatsache, dass er mich bei meinem richtigen Namen genannt hat, nichts.

„Ich..." Doch ehe ich weiter protestieren kann, tut er etwas vollkommen unerwartetes. Ich lasse einen Schrei los, als er mich auf einmal vom Boden hebt und kopfüber über seine Schulter wirft.

„Das wollte ich schon die ganze Zeit tun", sagt er. Daher das Feixen vorhin.

„Du wolltest also unbedingt meinen Hintern in deinem Gesicht haben?", spotte ich von weiter unten. Erst da fällt mir auf, dass auch ich seinen Hintern im Gesicht habe.

„Schätze, das beruht auf Beidseitigkeit, Blondie." Und mit diesen Worten trägt er mich die Treppe hoch in seine Etage – als wöge ich nichts. Mit den Worten: „Du kommst mit, keine Widerrede", setzt er mich dann ab und schiebt mich in sein Badezimmer. Dort stehen bereits eine frische Zahnbürste, fremde Unterwäsche(hoffentlich von seiner Mutter) und eines seiner T-Shirts bereit. Grinsend schließe ich die Badezimmertür hinter mir und lasse mich daran herab sinken. Angefangen bei Aidens Weckaktion bis hin zu diesem Moment, in dem mich Khan die Treppe hoch trug.

Wie im Traum.

Wie im Märchen.

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