# 26
Vorsicht! Dieses Kapitel enthält sehr viel Gewalt und eine Vergewaltigung!! Wer es nicht lesen möchte oder kann, sollte auf das nächste Kapitel warten!!
Als Yuuri die Tür öffnete, dachte sie noch, dass Viktor seine Schlüssel vergessen hatte, weshalb sie auch grinsend öffnete. „Hey, Schatz. Hast du ...", doch als sie seine Stimme hörte stockte sie und verfiel in eine lähmende starre.
„Hallo, meine Schönheit, lange ist es her, dass wir uns gesehen haben, und es freut mich sehr, dass du dich auch so sehr freust mich zu sehen", sprach er und drückte sie ohne eine Gegenwehr in die Wohnung. Sie versuchte es nicht einmal, denn sie wusste er war einfach zu stark und dagegen kam sie nicht an.
„Was?... A-Aber, wie ist das möglich? D-Du bist doch tot, Jason", hauchte sie ängstlich, als er sie auf einem Stuhl im Esszimmer, zu dem er sie gedrängt hatte, fesselte.
„Tja, meine Schöne, du bist eben doch nicht so klug, wie du tust", er war nah an ihrem Ohr, als er das sagte. Sie bekam eine Gänsehaut, jedoch einen von der ekligen Sorte.
Viktor, wo bist du? dachte sie und presste ihre Augen fest zusammen.
"Weißt du eigentlich, dass du mich sehr verletzt hast, die letzten Jahre?", fing er an und strich ihr zärtlich über die Wangen. Angsterfüllt sah sie ihn an.
"Du hast mich verletzt, aber eines muss man deinem Bruder lassen, für einen schwulen Arzt hat er einen echt harten Schlag drauf. Der Wichser hat mir damals die Nase gebrochen, mein Kiefer war ausgekugelt und auch fünf Rippen waren angebrochen. Dafür wirst du heute büßen, meine Schöne", fuhr Jason mit hasserfüllter Stimme fort und rieb sich bei der Erwähnung den Kiefer. Plötzlich spürte sie einen Schmerz in ihrer linken und dann in ihrer rechten Wange. Er schlug ihr mit der flachen Hand ins Gesicht. "Du kleine Bullenschlampe wirst für all das Bezahlen, verstanden?", schrie er und schlug erneut zu. Der Schlag war so heftig, dass sie samt dem Stuhl zur Seite kippte. Yuuri konnte den Schmerz nicht mehr aushalten und begann stumme Tränen zu vergießen. Innerlich schrie sie nach Viktor oder nach Levi irgendwer soll sie befreien, ihr zu Hilfe kommen. Er trat ihr ein paar Mal in die Magengegend, so dass sie Blut und Galle erbrach. Als sie dachte es könnte nicht mehr schlimmer kommen, packte er sie plötzlich an ihren Haaren und zog sie gewaltsam hoch. Er küsste sie hart und presste seine Lippen auf ihre, leise wimmerte sie und flehte ihn an aufzuhören, doch er lachte nur und schlug ihr erneut ins Gesicht. "Keine Sorge, es wird gleich zu Ende sein, aber vorher nehme ich mir das was mir zusteht. Du weißt was ich meine mein Schatz, nicht wahr", flüsterte er ihr ins Ohr und Yuuri bekam eine Riesenangst, sie wusste, was jetzt kommen würde. Sie flehte erneut es nicht zu tun, doch er hörte nicht. Gewaltsam zerrte er sie vom Stuhl und schmiss sie einfach auf den Boden im Wohnzimmer, sie keuchte kurz auf, als ihr die Luft aus den Lungen gepresst wurde. Sie hörte, wie ein Gürtel geöffnet wurde und dann das reißen eines Kondoms. "B-bitte ... Jason ... nicht", flehte sie abermals. Doch er lachte nur dunkel auf und kniete sich vor sie hin, riss ihr den Schlüpfer von ihr und spreizte gewaltsam ihre Beine. Dann leckte er sich gierig über die Lippen und drang ohne Vorbereitung in sie ein. Schmerzerfüllt schrie sie auf und versuchte sich von ihm zu befreien, doch er hatte sie fest im Griff und so stieß er hart in sie. Immer wieder schrie sie auf. "Halt deine scheiß Fresse, oder willst du das uns die Nachbarn hören", zischte er und hielt ihr dann den Mund zu. Dann drehte er sie auf den Rücken und drang von hinten in sie ein. Der Schmerz war so einnehmend das sie sich wünschte einfach ohnmächtig zu werden.
Sie wusste nicht wie lang das ganze ging, aber irgendwann kam er grollend im Kondom und ließ endlich von ihr ab. Yuuris Körper schmerzte und sie wollte einfach nur noch fliehen, am besten unter die Dusche, um dieses Ekelhafte Gefühl loszuwerden. Aber sie konnte sich nicht bewegen, dafür war sie zu gelähmt, zu erschöpft. "Suka ty moya", (Schlampe, du gehörst mir) hörte sie noch den Russen sagen und dann war es still. Sie hörte nur noch ihren eigenen Herzschlag, spürte diesen Schmerz, denn ihren ganzen Körper lahm legte. Sie versuchte sich einzurollen, was aber nicht gelang, der Schmerz und das Ekelgefühl beherrschten sie. Doch dann brach der Damm in ihr und sie brach in Tränen aus. "Levi ... Viktor ... Hilfe ... irgendwer helft mir, bitte", flüsterte sie und ihre Stimme ging in einem Schluchzen über. Sie wusste nicht wie lang sie dort lag, aber irgendwann hörte sie Schritte. Schnell verstummte sie, zu groß war die Angst, dass ihr Peiniger zurück kam. Doch die Schritte kamen zu schnell auf sie zu, so als würde die Person rennen, dann eine vertraute Stimme. Sanft wurde sie berührt, doch Yuuri war benommen. Ein Schutzschild ihres Körpers. Etwas weiches, warmes umschlang ihren geschundenen Körper. Doch als sie sein Aftershave roch, kehrte sie langsam zur Realität zurück. "Es wird alles gut, bleib wach Yuu ... bleib bei mir Liebes bitte", hörte sie die vertraute Stimme Victors und hauchte ganz leise seinen Namen bevor sie sich der Schwärze hingab.
Als er seine Wohnung erreichte, hatte er immer noch dieses miese Gefühl. Er schloß die Türe auf und ... es brach eine Welt für ihn zusammen. Yuuri lag bewegungslos auf dem Boden, Blut lief ihr über die Schenkel, blaue Flecken überall. Er griff nach seinem Handy und rief den Notarzt.
Als die Sanitäter kamen erkannte er, dass es sich um Mike und Hanji handelte. Diese stockten, als sie sahen, wer sie gerufen hatte. Viktor hatte Yuuri in seinen Armen, die Sofadecke hatte er ihr um den geschundenen Körper gelegt. Nun wippte er sie hin und her. Er hatte Tränen getränkte Augen, als er sagte: "Es ist meine Schuld. Ich bin in eine Falle getappt, bitte helft mir", er klammerte sich noch mehr an Yuuri. Immer wieder küsste er ihre Stirn, er hatte Angst und Schuldgefühle. Er wollte sie nicht loslassen aus Angst sie endgültig zu verlieren. "Ich hätte sie nicht allein lassen dürfen. Ich habe erneut versagt, ich habe sie wieder nicht beschützen können", schluchzte er und drückte sie fest an seine Brust. „Es tut mir so leid", weinte er und presste den leblosen Körper immer fester an sich.
"Viktor, bitte, du musst sie loslassen, sonst können wir sie nicht behandeln", sprach Hanji beruhigend auf ihn ein, doch dieser schüttelte nur den Kopf. "Nein", hauchte er und vergrub sein Gesicht in Yuuris Halsbeuge. "Nein nicht wegnehmen", schrie er. Mike trat von der anderen Seite an ihn heran. Auf einmal spürte Viktor einen kleinen Stich, er sah schnell nach rechts. "Du dreckiger Mistkerl", fauchte er, danach wurde es schwarz. Mike hatte ihm ein leichtes Beruhigungsmittel gespritzt. So konnten sich die Sanitäter auf Yuuri konzentrieren.
Als er wach wurde, hörte er ein ständiges, aber gleichmäßiges Piepsen.
Langsam richtete er sich auf und schaute sich um. Wo war er? Das Zimmer, in dem er lag, war cremefarben gestrichen und auch so sah es recht trostlos aus. Links von ihm stand ein kleiner Tisch mit verschiedenen Blumensträußen, dann sah er nach rechts. Dort war ein großes Fenster, vor der eine Person stand. "Dad", krächzte er leise und wollte aufstehen. Dieser drehte sich, nachdem er seinen Namen gehört hatte, zu ihm um und ging auf ihn zu. „Na, mein Sohn, bist du nun endlich wach. Die Spritze hatte es wohl in sich?", grinste ihn der Alte an, doch in seinen Augen lag große Sorge.
"Wo ist sie? Wie geht es ihr? Ich muss zu ihr!" Victor brach erneut in Panik aus, doch sein Vater hielt ihn zurück. "Dad, was..." "Yuuri geht es den Umständen entsprechend gut. Du bleibst hier liegen und beruhigst dich erst einmal", versuchte sein Vater ruhig auf ihn einzureden. Doch Victor wollte das nicht akzeptieren, weshalb er trotzdem aus dem Bett stieg, und das Zimmer verließ. Doch weit kam er nicht, denn er wurde von einer Schwester zurück ins Zimmer geschickt.
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