# 10
Shouto Pov:
"Danke Natsuo.", flüsterte ich und hielt mich an einem Zipfel an seiner Jacke fest, etwas, was ich schon von klein aufgetan habe. "Hey alles gut.", antwortete er und schenkte mir ein sanftes Lächeln.
Es hatte etwas Zeit in Anspruch genommen aber wir haben Keigo gefunden. Interessant war nur, wo wir ihn gefunden hatten. Auf Touyas Boot. Er hantierte dort mit einigen Kanistern herum.
„Herr Takami ich bin Herr Loop vom FBI, wir hätten da ein paar Fragen bezüglich ihrer Vorliebe für Sprengstoff.", eröffnete Natsuo das Gespräch und verwirrt sah ich ihn an. "Warum nennt er sich so? Habe ich etwas verpasst?", dachte ich.
„FBI?", wiederholte der Blonde lächelnd, faltete seine Hände und legte sein Kinn darauf. „Interessant, erzählen Sie mehr", fügte er hinzu.
Es war komisch ihm gegenüber zu sitzen, denn er hatte ein ganz anderes Auftreten, als ich von ihm gewohnt war.
„Hören Sie auf den Unschuldigen zu mimen. Was wollten sie auf Todorokis Boot und was wollten Sie mit den Kanistern?", fuhr ihn jetzt der Weißhaarige harsch an.
„Jetzt rede schon, wir wissen, dass du die Feuer gelegt hast, Takami. Wir wollen den Grund erfahren, warum du das getan hast.", mischte sich Katsuki ein. Dann wanderten Keigos goldene Augen zu mir und fixierten mich.
„Dein Vater würde das Kotzen bekommen, wenn er wüsste, was sein verwöhnter Rotzlöffel treibt und vor allem mit wem.", dabei sah er kurz zu Katsuki ehe er mir wieder in die Augen sah und fortfuhr. "Keiner von euch hat denselben Stolz, den er hatte. Du, der ewige Versager und Touya der Fick-Held von Chicago. Sie hätten mich zum Lieutenant ernennen sollen und nicht Touya. Ich bin viel länger dabei und kenne mich aus. Keiner kann das Feuer so beherrschen wie ich.", knurrte er und seine Augen wurden kalt und distanziert, genauso wie seine Haltung. „Ja, dass im Bürogebäude war, scheiße, auch das mit Eijiro tut mir leid aber, es sollte ihm eine Lehre sein. Und was macht er stattdessen? ... Nichts, er lebt einfach sein Fucker Leben weiter. Fickt alles und jeden nur mich sieht er nicht.", redete er weiter, ich verstand nicht, was er damit sagen wollte. Doch bevor ich nachfragen konnte, kam mir Katsuki zuvor. „Also gibst du Touya die Schuld für die Brände?", fragte er und der Blonde schnaubte herablassend aus.
„Touya ist ein Vollidiot.", antwortete er und lachte leise. „Und du bist der Überflieger, oder was?! Warst du es, der meinen Bruder mit Schwefelsäure übergossen hat, weil du seinen Posten wolltest, oder was?", schrie ich ihn wütend an. Nun wurde Keigos Sitzhaltung aufrecht und angespannt.
„Er hat es verdient.", zischte er nach einer Weile der Stille.
„Nicht zu fassen und ich habe immer zu dir aufgeschaut. Aber so kann man sich in einem Menschen täuschen.", sagte ich niedergeschlagen und verließ kommentarlos den Verhörraum.
***
In meinem neuen zuhause das ich bei Katsuki gefunden habe, saß ich im gemütlichen Sessel und starrte einfach gerade aus, dann nahm ich einen großen Schluck von meinem Scotch. Ich bemerkte nicht einmal das ich beobachtet wurde. Plötzlich tauchten Bilder aus meiner Kindheit auf, als mein Vater noch lebte. Ein trauriges Lächeln bildete sich auf meinem Gesicht, als ich an die Tage vor Dads Tod dachte.
„Shouto mein Sohn, mach Daddy stolz und zeig ihm, was du gelernt hast, denn eines Tages werde ich nicht mehr sein und dann musst du der Welt zeigen, wer der Boss ist", sagte er und ich lachte nichtsahnend fröhlich. „Ja Daddy mach ich. Ich werde so groß und stark wie du und dann bin ich der beste Feuerwehrmann der Welt."
Wie naiv ich da doch mit fünf Jahren war. Ich wollte einen erneuten Schluck aus meinem Glas nehmen, doch dies wurde mir dann weggenommen.
„Meinst du nicht, dass es langsam mal reicht?", ertönte eine dunkle, rauchige Stimme. Als ich meinen Blick hob, funkelten mich zwei rubinrote Augen an. „Oh du bist schon zuhause.", stellte ich fest und senkte wieder meinen Blick.
„Babe.", hauchte er und setzte sich auf meinem Schoß. Anschließend legte er seine Arme um mich und hauchte mir einen Kuss auf die Stirn.
„Takami wurde wegen Brandstiftung in mehreren Fällen festgenommen.", erklärte er und schmiegte sich an mich.
„Er war es aber nicht.", sprach ich meinen Gedanken laut aus. „Was meinst du damit?", wollte er wissen und brachte sich in eine aufrechte Haltung.
„Er hat zugegeben, dass er neidisch war, aber Deku hat gesagt, dass er das Feuer beherrscht. Keigo hasste das Feuer genauso sehr wie Touya.", begann ich zu erklären und in meinem Kopf ging ich alle Möglichkeiten durch.
„Ich muss die Bilder noch einmal ansehen, dort muss irgendwo die Lösung liegen.", sagte ich und schubste den Blonden von mir.
Katsuki Pov:
Fassungslos saß ich auf dem Boden im Wohnzimmer. Er hatte mich einfach so von sich geschoben. Knurrend stand ich auf und folgte ihm ins heimische Büro.
„Es muss hier irgendwo versteckt sein, etwas, was man auf allen Bildern sieht.", murmelte er und ich lehnte mich an den Türrahmen und beobachtete ihn. Als er damals bei mir anfing hätte ich nie gedacht, dass wir so gut harmonieren, geschweige zusammen sein würden.
„Ich wusste es. KATS!", schrie er plötzlich laut auf und als er sich umdrehte erhellte sich sein Gesicht.
„Schrei nicht so, was hast du gefunden?", beruhigte ich ihn.
„Nicht was ... sondern wen.", grinste er und sofort schlug mein Herz einige Takte schneller. Ich ging auf ihn zu und nahm das Bild entgegen welches er mit gab.
„Das sind der Bürgermeister und der Chief.", antwortete ich monoton und sah ihn fragend an.
„Merkwürdig, dass sie bei jedem Brand dabei waren und dann auch noch zusammen.", sagte er euphorisch. „Ich verstehe nicht auf was du hinaus willst, Sho.", erwiderte ich fragend.
„Na überlege doch Mal. Für ihre Posten haben sie sehr viel Zeit, meinst du nicht auch?! Also ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Bürgermeister stundenlang bei einem Brand zusehen kann, oder ein Chief der 150 Wachen unter sich hat, dass er sich die Zeit nimmt und mit jedem einzelnen Feuerwehrmann ein Vieraugengespräch führt.", erklärte er mir und langsam verstand ich, worauf er hinaus wollte.
„Warte ... an diesem einen Abend als wir Touya auf dem Boot verhörten fiel mir der Wagen vom Chief auf, er stand etwas abseits und ich hätte ihn fast gerammt, als ich wegfuhr. Und als es in dem Bürogebäude brannte stand sein Wagen auch ungünstig. Ich glaube, wir sollten ihnen einmal einen Besuch abstatten.", sagte ich und Shoutos Lächeln wurde immer breiter. In letzter Zeit kam seine emotionale Seite immer mehr zum Vorschein.
„Aber vorher muss ich etwas erledigen.", schnurrte ich und kam meinem Freund näher. „Und was?", fragte er, neigte seinen Kopf leicht, um mich zu küssen. Der Kuss begann zärtlich, wurde zunehmend wilder und leidenschaftlicher. Ungeduldig drängte ich ihn zum massiven Schreibtisch, den ich mit einer Handbewegung ab räumte. „Nicht so stürmisch, Kats.", raunte er und biss mir in den Hals. Unbeeindruckt davon ging ich vor ihm in die Knie und öffnete gierig seine Hose, anschließend holte ich sein halbsteifes Glied aus seiner Shorts.
„Kats.", stöhnte er laut, vergrub seine Hand in meinen Haaren und legte seinen Kopf in den Nacken. Genüsslich leckte ich über seine Spitze und den Schaft. Ich ließ mir Zeit und reizte meine Macht über ihn voll aus. Plötzlich wurde der Griff in meinen Haaren fester und er zog mich zu sich hoch, danach forderte er mich auf, auf den Schreibtisch Platz zu nehmen. Dann zerrte er mir die Jeans von den Beinen und meine Shorts gleich mit dazu.
„Du machst mich wahnsinnig.", knurrte er und kniete sich nun vor mich. Überrascht stöhnte ich auf, als er über meinen Eingang leckte. Er ließ sich Zeit, stupste mit seiner Zunge immer wieder darüber. Ab und an küsste er auch meine Pobacken. Dann spürte ich einen Finger, wie er sanft meinen Muskelring umkreiste, als dieser weich genug war drang er langsam ein. „Ah ... B-Babe.", stöhnte ich und ließ mich fallen. Im Wechsel drang er mit seinem Finger ein oder leckte mich. Ich war so benebelt, dass ich nicht mitbekam, wie er sich aufrichtete und langsam mit seinem harten Glied in mich eindrang.
Stöhnend ließ ich mich zurückfallen und knallte mit dem Kopf auf die Tischplatte. Kurz sah ich Sterne, doch die festen Stöße von Shouto rissen mich zurück. Ich suchte Halt, in dem ich mich in seine Arme krallte. „K-Kats ... nicht k-kratzen ... ahhh.", knurrte er und wurde noch einmal kräftiger mit seinen Stößen. Abrupt löste er sich von mir und zwang mich aufzustehen, dann drehte er mich um und drückte mich mit dem Gesicht auf die Platte des Schreibtisches. Erneut spürte ich seinen harten Schwanz in mich eindringen. Diesmal hielt er meine Arme nach hinten und mein eigenes Glied rieb über die Tischplatte. Er änderte minimal seine Position und traf meinen Punkt. „Sho ... da!", schrie ich augenverdrehend auf und nun zielte er immer darauf. „Ich komm ... ich komm,", stöhnte ich laut und spritze auf die Tischplatte, doch Shouto machte einfach weiter, stieß immer fester in mich, dann entzog er sich und ich spürte, wie er sein Sperma auf meinem unteren Rücken verteilte. Schwer atmend lag ich auf dem Schreibtisch und konnte das Klopfen meines Herzens genau auf der Platte hören, zumindest glaubte ich dies. Federleichte Küsse wurden auf meinem Rücken verteilt, die zarten Lippen wanderten immer weiter hinauf bis zu meinem Ohr.
„Ich liebe dich Katsuki.", sagte er immer noch leicht außer Atem. Schwerfällig stemmte ich mich hoch und drehte mich zu dem Weiß-rothaarigen um. Schweiß rann über seine Stirn und einige seiner Haare klebten daran. Lächelnd fuhr ich ihm durch das nasse Haar und zog ihn in einen leidenschaftlichen Kuss.
Danach gingen wir duschen und anschließend ins Bett.
Shouto Pov:
Am nächsten Morgen wachte ich durch einen Druck auf meiner Blase auf, doch als ich aufstehen wollte, lag Katsuki quer über mir. Vorsichtig um ihn nicht zu wecken, versuchte ich ihn von mir zu schieben. Nach einigen Minuten hatte ich ihn von mir geschoben, doch als ich aufstehen wollte hielt er mich am Handgelenk fest. „Wo willst du hin?", knurrte er und öffnete ein Auge, um mich anzusehen. „Ins Bad ich muss auf Toilette.", sagte ich etwas gereizt und entriss mich ihm. Nach dem ich mich danach schnell geduscht hatte stand ich nun in der Küche und brühte einen Tee auf. Während der Ziehzeit sah ich starr aus dem Fenster, ohne genaues Ziel.
Dann fiel mir wieder ein, was wir gestern Abend herausgefunden haben. Sofort stürmte ich ins Büro. Schnell suchte ich die Sachen heraus und legte eine Mappe an. Plötzlich tauchte eine Tasse Tee vor meinen Augen auf. „Hier Babe, erst einmal einen Tee, danach können wir mit der Arbeit anfangen.", hörte ich seine ruhige Stimme hinter mir. Lächelnd nahm ich die Tasse an und trank einen Schluck. Aus dem Augenwinkel heraus sah ich weiße Flecken auf dem dunklen Holz vom Schreibtisch.
„Was ist das?", fragte ich und strich über das weiße, klebrige Zeug, welches ich dann zwischen Daumen und Zeigefinger rieb.
„Mhh, oh das ... das ist von mir.", kommentierte Katsuki trocken und fragend drehte ich mich zu ihm um. „Was? Du warst es doch der mich hier auf dem Tisch gefickt hat, also tu nicht so unschuldig.", knurrte er und drehte sich weg, um mir womöglich nicht sein rotes Gesicht zu zeigen.
„Ach habe ich das und warum ist das dann noch da?", fragte ich und suchte nach einem Taschentuch.
„Du mich auch.", knurrte er und verließ das Zimmer.
Ich konnte sein Verhalten nicht verstehen, weshalb ich mit den Schultern zuckte und dann ebenfalls das Büro verließ.
Eine Stunde später suchten wir den Bürgermeister, doch er war wie vom Erdboden verschluckt, das gleiche galt auch für den Chief. Beide wurden zur Fahndung ausgeschrieben, sind aber bis heute verschwunden.
Mein Bruder Touya hatte sich von dem Säureangriff erholt und hat nach einem Jahr den Feuerwehrdienst wieder aufgenommen.
Ende
So und hiermit endet die Story. Ich hoffe sie hat euch gefallen, wenn ja dann lasst mir eure Meinung da. Zudem hoffe ich das ich einiges gut erklärt bzw. geschrieben habe so dass man es versteht. Danke und bis zur nächsten Story
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