Krankheit

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, schmerzte mein Hals, mein Kopf und alle meine Gliedmaßen, dazu fühlte ich mich unglaublich schwach. Mit Bedauern musste ich feststellen, dass ich krank war. Mit Widerwillen griff ich nach meinem Handy und dem Zettel, den Lucas mir gestern hinterlassen hatte. Langsam wählte ich seine Nummer. Ich fühlte mich schrecklich. Wie konnte ich jetzt krank werden? Ich hatte eine Rolle! Der Zeitpunkt war extrem schlecht. ''Hi, hier spricht Tara. Ich bin krank. Bitte richte das aus.'' Meine Stimme klang heiser. Vielleicht war die Anstrengung doch zu groß gewesen die letzten Tage. Es ärgerte mich, dass ich mit diesem Druck nicht klarkam, es war schließlich mein Beruf. Mit Schmerzen setzte ich mich auf und griff meine Creme. Mit Mühe trug ich sie auf meinem Rücken auf. Ein wenig später stand ich auf, um mit eine Halswehtablette zu holen. Die Schmerzen waren unerträglich, weswegen ich mich auch sofort wieder auf mein Bett fallen ließ. Vielleicht sollte ich doch zu einem Arzt gehen. Nein! Ich musste das durchstehen. Es war ja nur eine kleine Verkühling. Vor Erschöpfung schlief ich wieder ein.

Am Nachmittag kam Lucas vorbei. ''Wie geht es dir?'' ''Nicht gut, aber wird schon werden'', antwortete ich mit unterdrückten Schmerzen. Er setzte ich auf die Bettkante und strich mir über die Stirn. ''Tara, du hast Fieber. Du musst zu einem Arzt.'' ''Nein. Das ist nur die Überanstrengung. Ich bin das nicht gewohnt.'' Er musterte mich prüfend. ''Wirklich, es ist nichts Schlimmes'', versicherte ich ihm. ''Aber wenn es schlimmer wird, dann musst du dich untersuchen lassen!'' Ich willigte ein. Er brachte mir ein Glas Wasser und unterhielt sich mit mir.

Er kam jeden Tag und es ging mir auch von Tag zu Tag besser. Mein Rücken erholte sich nur langsam, aber sonst war ich nach ungefähr zwei Wochen wieder fit. Bald würde ich wieder arbeiten gegen können. Lucas war wirklich nett.

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